{"id":355738,"date":"2025-08-19T03:35:10","date_gmt":"2025-08-19T03:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355738\/"},"modified":"2025-08-19T03:35:10","modified_gmt":"2025-08-19T03:35:10","slug":"berlin-brandenburg-bussgelder-fuer-illegalen-muell-erhoehen-sich-drastisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355738\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Bu\u00dfgelder f\u00fcr illegalen M\u00fcll erh\u00f6hen sich drastisch"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Bu\u00dfgelder f\u00fcr illegalen M\u00fcll erh\u00f6hen sich drastisch<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.08.2025, 04:33 Uhr<\/p>\n<p><strong>Schon das Wegwerfen einer Zigarette wird in Berlin k\u00fcnftig richtig teuer, von illegal entsorgtem Bauschutt ganz zu schweigen. Der Senat will dem M\u00fcllproblem besser Herr werden &#8211; mit h\u00f6heren Strafen.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Ob nun Zigarettenkippe, Hundekot oder das alte Sofa: Die illegale Entsorgung von M\u00fcll wird in Berlin deutlich teurer als bisher. Der Senat will dazu am Dienstag einen neuen Bu\u00dfgeldkatalog beschlie\u00dfen, der drastisch h\u00f6here Strafzahlungen vorsieht. Dieser soll anschlie\u00dfend in einer Pressekonferenz (13.00 Uhr) vorgestellt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr illegale Sperrm\u00fcllentsorgung werden nach fr\u00fcheren Angaben der zust\u00e4ndigen Umweltverwaltung 4.000 statt bisher 150 Euro f\u00e4llig, bei gr\u00f6\u00dferen Mengen sogar 8.000 Euro (statt bisher 500). Die Zigarettenkippe auf den Boden zu werfen &#8211; eine Art Volkssport bei Rauchern &#8211; kostet danach 250 Euro statt bisher 55 Euro. F\u00fcr nicht entfernten Hundekot sollen k\u00fcnftig 80 statt 55 Euro f\u00e4llig werden.<\/p>\n<p>250 Euro f\u00fcr Zigarettenkippe<\/p>\n<p>Aber nicht nur das: Der Bu\u00dfgeldkatalog soll auch erweitert werden. Wer etwa Bauschutt illegal entsorgt, soll bei Mengen bis 100 Kilogramm mit Bu\u00dfgeldern von 25.000 Euro zu Kasse gebeten werden. Bei gr\u00f6\u00dferen Mengen oder gef\u00e4hrlichen Stoffen wie Asbest k\u00f6nnen die Summen noch deutlich h\u00f6her sein.<\/p>\n<p>In vielen Berliner Stadtteilen gibt es teils erhebliche Probleme mit achtlos und illegal zur\u00fcckgelassenem Abfall. Nicht wenige Menschen entsorgen alte M\u00f6bel, Teppiche oder Elektroger\u00e4te einfach auf der Stra\u00dfe. Auf B\u00fcrgersteigen oder in Parks tritt man in Hundekot oder Kaugummi. Herumliegende To-go-Kaffeebecher, Flaschen oder Verpackungen aller Art &#8222;zieren&#8220; viele Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze. Das wilde Abladen von Schutt ist keine Seltenheit. All das zu entsorgen, kostet den Staat viel Geld.\u00a0<\/p>\n<p>Koalitionsfraktionen machten Druck\u00a0<\/p>\n<p>Die schwarz-rote Koalition hatte vor diesem Hintergrund schon lange vor, konsequenter gegen solche illegale M\u00fcllentsorgung vorzugehen und die Stadt sauberer zu machen. Ende vergangenen Jahres brachten CDU und SPD einen Antrag f\u00fcr drastisch h\u00f6here Bu\u00dfgelder in das Abgeordnetenhaus ein &#8211; verbunden mit der Forderung an den Senat, das konkret umzusetzen.<\/p>\n<p>Bringt das wirklich was?\u00a0<\/p>\n<p>Das brauchte seine Zeit, nun ist es so weit. Allerdings gibt es auch Zweifel, ob h\u00f6here Bu\u00dfgelder wirklich so abschreckend sind, dass sie etwas bringen. Oppositionspolitiker von Gr\u00fcnen und Linken sehen das skeptisch. Die Bezirke, deren Ordnungs\u00e4mter zust\u00e4ndig sind, erwarten nur dann eine Wirkung, wenn der Kontrolldruck zunimmt. Das steht und f\u00e4llt mit dem zur Verf\u00fcgung stehenden Personal. \u00dcberf\u00fchrt werden k\u00f6nnen M\u00fclls\u00fcnder oft nur dann, wenn sie auf frischer Tat ertappt werden.\u00a0<\/p>\n<p>CDU und SPD argumentierten, h\u00f6here finanzielle Strafandrohungen d\u00e4mpften zumindest den Drang, Straftaten zur pers\u00f6nlichen Bereicherung zu begehen. Und mit den Einnahmen k\u00f6nnten Ma\u00dfnahmen zur \u00dcberwachung einschl\u00e4giger M\u00fcllablagestellen etwa mit Hilfe von Kameras finanziert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Bu\u00dfgelder f\u00fcr illegalen M\u00fcll erh\u00f6hen sich drastisch 19.08.2025, 04:33 Uhr Schon das Wegwerfen einer Zigarette&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":355739,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,98268,29,30,4103],"class_list":{"0":"post-355738","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-bugelder","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-muell"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115053338636563813","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=355738"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355738\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/355739"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=355738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=355738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=355738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}