{"id":355837,"date":"2025-08-19T04:36:24","date_gmt":"2025-08-19T04:36:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355837\/"},"modified":"2025-08-19T04:36:24","modified_gmt":"2025-08-19T04:36:24","slug":"niedersachsen-bremen-das-steht-in-lies-brief-zur-aufnahme-von-gaza-kindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355837\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Das steht in Lies\u2019 Brief zur Aufnahme von Gaza-Kindern"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Das steht in Lies\u2019 Brief zur Aufnahme von Gaza-Kindern<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.08.2025, 05:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Seit einer Woche wartet Lies auf Antwort von zwei Bundesministern. In einem Brief fordert Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Unterst\u00fctzung bei der Aufnahme traumatisierter Kinder aus Gaza und Israel.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies (SPD) hat die Bundesregierung um Unterst\u00fctzung bei der Aufnahme traumatisierter Kinder aus dem Gazastreifen und Israel gebeten. &#8222;Die Schrecken des Krieges treffen Kinder am h\u00e4rtesten und wir k\u00f6nnen und wollen diesem Leid nicht tatenlos zusehen&#8220;, schreibt Lies an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) in einem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.<\/p>\n<p>Hannover hatte Ende Juli als erste deutsche Stadt angek\u00fcndigt, bis zu 20 besonders betroffene Kinder aus dem Konfliktgebiet aufnehmen zu wollen. Die Stadt arbeitet dabei eng mit dem Landesverband der J\u00fcdischen Gemeinden in Niedersachsen und der Pal\u00e4stinensischen Gemeinde Hannover zusammen. Auch die Medizinische Hochschule Hannover sei bereit, Kinder aufzunehmen, die medizinische Hilfe ben\u00f6tigen, hei\u00dft es in dem Brief.<\/p>\n<p>Ohne Bund geht es nicht<\/p>\n<p>&#8222;Die Verantwortung f\u00fcr die Aufnahme dieser besonders schutzbed\u00fcrftigen Kinder muss jedoch gemeinsam getragen werden&#8220;, betont Lies darin. Er appelliert an die Bundesregierung, die Initiative Hannovers zu unterst\u00fctzen und die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. &#8222;Hierf\u00fcr muss der Bund in enger Abstimmung mit internationalen Partnerinnen und Partnern die sichere Ausreise und eine reibungslose Einreise der Kinder organisieren.&#8220; Daf\u00fcr seien &#8222;unb\u00fcrokratische und schnelle L\u00f6sungen&#8220; n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Zugleich zeigt sich der Regierungschef realistisch: Ihm sei bewusst, dass die Organisation einer Ausreise aus dem Gazastreifen und der Einreise nach Deutschland mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sei, schreibt Lies. Dennoch w\u00e4re &#8222;die Aufnahme dieser Kinder in meinen Augen ein starkes humanit\u00e4res Signal Deutschlands in die Welt&#8220;. Niedersachsen sei bereit, die Initiative zu unterst\u00fctzen und zu begleiten.<\/p>\n<p>Eine Antwort aus Berlin liegt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bislang nicht vor. Der Brief war am 12. August verschickt worden und ist damit eine Woche alt. Neben Hannover haben auch andere St\u00e4dte ihre Bereitschaft erkl\u00e4rt, traumatisierte Kinder aufzunehmen, darunter D\u00fcsseldorf, Bonn, Leipzig und Kiel.<\/p>\n<p>Skepsis im Ausw\u00e4rtigen Amt<\/p>\n<p>Im Ausw\u00e4rtigen Amt st\u00f6\u00dft die Initiative unterdessen auf Skepsis. &#8222;Diese Idee ist nett f\u00fcr den Wahlkampf oder um damit punkten zu wollen, den Menschen selbst hilft sie aber nicht&#8220;, hatte Staatsministerin Serap G\u00fcler (CDU) dem &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220; gesagt. &#8222;Viel wichtiger und hilfreicher ist es, L\u00e4nder in der Region zur Aufnahme zu motivieren.&#8220; Deutschland sei hier bereits aktiv und biete weitere Unterst\u00fctzung an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Das steht in Lies\u2019 Brief zur Aufnahme von Gaza-Kindern 19.08.2025, 05:03 Uhr Seit einer Woche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":355838,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[4357,2420,25957,9202,3364,29,98287,30,2422,1411],"class_list":{"0":"post-355837","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-aufnahme","9":"tag-bremen","10":"tag-brief","11":"tag-das","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-gaza-kindern","15":"tag-germany","16":"tag-lies","17":"tag-niedersachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115053578380221511","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355837","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=355837"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355837\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/355838"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=355837"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=355837"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=355837"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}