{"id":355983,"date":"2025-08-19T05:59:17","date_gmt":"2025-08-19T05:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355983\/"},"modified":"2025-08-19T05:59:17","modified_gmt":"2025-08-19T05:59:17","slug":"in-essens-gruener-mitte-blueht-es-jetzt-bunt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355983\/","title":{"rendered":"In Essens Gr\u00fcner Mitte bl\u00fcht es jetzt bunt"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Essen-Innenstadt. Die Wildblumen in der Gr\u00fcnen Mitte sollen nicht nur sch\u00f6n aussehen, sondern auch die Kanadag\u00e4nse fernhalten. Doch funktioniert das wirklich?<\/p>\n<p class=\"\">In Essens Gr\u00fcner Mitte sind die ersten Wildblumen erbl\u00fcht: Das sogenannte Pilotprojekt zur <strong>Bek\u00e4mpfung der Kanadag\u00e4nse<\/strong> zeigt nach knapp zwei Monaten nun seine ersten Ergebnisse. Wo vorher kleine Samen waren, sprie\u00dfen auf einer Fl\u00e4che von rund 2600 Quadratmetern jetzt die ersten bunten Blumen. Diese sollen nicht nur die Artenvielfalt f\u00f6rdern, sondern vor allem die Kanadag\u00e4nse aus der Essener Innenstadt vertreiben. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409241799_1749727051_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Bl\u00fchwiesen in Essens Gr\u00fcner Mitte\" title=\"Mitte Juni wurde in der Gr\u00fcnen Mitte in Essen die Erde aufgeschlagen und Saatgut eingepflanzt. Nun wachsen hier erste Wildblumen. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Mitte Juni wurde in der Gr\u00fcnen Mitte in Essen die Erde aufgeschlagen und Saatgut eingepflanzt. Nun wachsen hier erste Wildblumen.<br \/>\n      \u00a9 Lea R\u00f6hrig | Lea R\u00f6hrig\n    <\/p>\n<p>   Bl\u00fchwiesen gegen Kanadag\u00e4nse: Blumen sollen bis Ende der Sommermonate bl\u00fchen<\/p>\n<p class=\"\">Die Wildblumen bl\u00fchen<strong> laut Gr\u00fcn und Gruga<\/strong> bis zum Ende des Sommers. Danach reifen sie aus und bilden im Idealfall im neue Samen. \u201eEs ist dann abzuwarten, wie sich die Fl\u00e4chen in der Folgezeit entwickeln. Erfahrungsgem\u00e4\u00df m\u00fcssen solche Fl\u00e4chen nach einigen Jahren neu begr\u00fcndet werden, um die gew\u00fcnschte Bl\u00fctenf\u00fclle zu erhalten\u201c, hei\u00dft es weiter. <\/p>\n<p class=\"\">Bisher ist der Bereich um die Wildblumen noch eingez\u00e4unt. Der Drahtzaun soll auch vorerst bestehen bleiben, um die Anpflanzungen entsprechend zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409774616_1755545478_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Essens Kampf gegen Kanadag\u00e4nse mit Bl\u00fchwiesen\" title=\"Noch ist ein Drahtzaun um die Fl\u00e4che der Wildblumen in der Gr\u00fcnen Mitte zu sehen. Wie lange der bestehen bleibt ist allerdings unklar.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Noch ist ein Drahtzaun um die Fl\u00e4che der Wildblumen in der Gr\u00fcnen Mitte zu sehen. Wie lange der bestehen bleibt ist allerdings unklar.<br \/>\n      \u00a9 FUNKE Foto Services | Lea R\u00f6hrig\n    <\/p>\n<p>   Mit Bl\u00fchwiesen gegen Kanadag\u00e4nse: Wo halten sich die Tiere jetzt auf?<\/p>\n<p class=\"\">Ein erstes <strong>Zwischenfazit <\/strong>zum Bl\u00fchprojekt in der Gr\u00fcnen Mitte zu ziehen, sei derzeit allerdings noch schwierig. Wie Gr\u00fcn und Gruga feststellen, hat sich die Bl\u00fchsaatenmischung inzwischen erfolgreich am Standort etabliert. Es wird beobachtet, dass die Kanadag\u00e4nse verst\u00e4rkt die umliegenden Rasenfl\u00e4chen aufsuchen. Nach Ende der Mauserzeit sei die Anzahl der G\u00e4nse am Standort erwartungsgem\u00e4\u00df zur\u00fcckgegangen. <\/p>\n<p>    Mehr zu den Bl\u00fchwiesen in Essen <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409745094_1755545478_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"G\u00e4nse halten sich in der Gr\u00fcne Mitte auf, grasen, chillen oder schwimmen in den Teichen&#10;\" title=\"Die Kanadag\u00e4nse meiden die neu bepflanzten Bl\u00fchwiesen in der Gr\u00fcnen Mitte und weichen auf andere Naturfl\u00e4chen aus.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Die Kanadag\u00e4nse meiden die neu bepflanzten Bl\u00fchwiesen in der Gr\u00fcnen Mitte und weichen auf andere Naturfl\u00e4chen aus.<br \/>\n      \u00a9 FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska\n    <\/p>\n<p class=\"\">Zudem w\u00fcrden die Kanadag\u00e4nse auch andere Fl\u00e4chen aufsuchen: \u201eDazu geh\u00f6ren zum Beispiel die <strong>Wiesenfl\u00e4chen an der Ruhr.<\/strong> Solche Fl\u00e4chen im Naturraum sind nicht so intensiv mit den Aktivit\u00e4ten des Menschen in der Stadt verkn\u00fcpft,\u201c so Gr\u00fcn und Gruga auf Nachfrage dieser Redaktion. <\/p>\n<ul>\n<li>Die <strong>Lokalredaktion Essen<\/strong> ist auch <strong>bei WhatsApp<\/strong>! Abonnieren Sie hier unseren kostenlosen Kanal: <strong><a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029VaNmPLK9xVJlCV8WcH2c\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">direkt zum Channel<\/a><\/strong>!<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"\">Nichtdestotrotz ben\u00f6tige es langfristige Beobachtungen, um sicher feststellen zu k\u00f6nnen, ob die Attraktivit\u00e4t der Fl\u00e4chen in der Gr\u00fcnen Mitte f\u00fcr die Tiere tats\u00e4chlich abgenommen habe.<\/p>\n<p>Wildblumen in Essen: In diesen Stadtteilen gibt es weitere Bl\u00fchfl\u00e4chen<\/p>\n<p class=\"\">Auch in anderen Teilen der Stadt wurden bereits Bl\u00fchwiesen angelegt. Diese dienen in erster Linie aber nicht dazu, weitere Kanadag\u00e4nse zu vertreiben, sondern sollen die Artenvielfalt f\u00f6rdern. Dazu z\u00e4hlen der Pfarrer-Wolfgang-L\u00fcthgen-Platz in Huttrop und der Moltkeplatz im S\u00fcdostviertel. Wer selbst aktiv werden m\u00f6chte, findet auf der<a href=\"https:\/\/www.essen.de\/dasistessen\/leben_im_gruenen_\/biodiversitaet_und_klimaanpassung_1\/bluehflaechen_im_stadtgebiet.de.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Website der Stadt Essen<\/a> hilfreiche Tipps und weitere Informationen rund um Biodiversit\u00e4t und Klimaschutz.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409774367_1755545478_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Essens Kampf gegen Kanadag\u00e4nse mit Bl\u00fchwiesen\" title=\"Die Bl\u00fchwiesen sollen langfristig die Artenvielfalt f\u00f6rdern und gleichzeitig bestimmte Tierpopulationen, wie die der Kanadag\u00e4nse, regulieren.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Die Bl\u00fchwiesen sollen langfristig die Artenvielfalt f\u00f6rdern und gleichzeitig bestimmte Tierpopulationen, wie die der Kanadag\u00e4nse, regulieren.<br \/>\n      \u00a9 FUNKE Foto Services | Lea R\u00f6hrig\n    <\/p>\n<p class=\"\">In Essen stehen jedoch nicht alle dem Bl\u00fchwiesen-Pilotprojekt in der Gr\u00fcnen Mitte positiv gegen\u00fcber. In der Vergangenheit gab es auch Kritik an den Pl\u00e4nen. So bezeichnete das Essener B\u00fcrgerb\u00fcndnis<strong> (EBB) <\/strong>die Ma\u00dfnahmen als \u201eabsurd\u201c und sprach sich daf\u00fcr aus, die <strong>G\u00e4nse abzuschie\u00dfen<\/strong>, um so ihre Population zu reduzieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Essen-Innenstadt. Die Wildblumen in der Gr\u00fcnen Mitte sollen nicht nur sch\u00f6n aussehen, sondern auch die Kanadag\u00e4nse fernhalten. Doch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":355984,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,3688,30,1209],"class_list":{"0":"post-355983","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115053904897882219","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=355983"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355983\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/355984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=355983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=355983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=355983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}