{"id":356000,"date":"2025-08-19T06:08:13","date_gmt":"2025-08-19T06:08:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356000\/"},"modified":"2025-08-19T06:08:13","modified_gmt":"2025-08-19T06:08:13","slug":"erleichtert-dass-sie-wie-menschen-behandelt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356000\/","title":{"rendered":"\u201eErleichtert, dass sie wie Menschen behandelt werden\u201c"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_politik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Politik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 19.08.2025, 07:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/pitt-von-bebenburg-phbtwsrma.html\" title=\"Zur Autorenseite von Pitt von Bebenburg\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" von=\"\" bebenburg=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pitt von Bebenburg<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39163528-blick-in-der-gerichtssaal-am-tag-der-eroeffnung-des-auschwitzprozess-in-frankfurt-am-main-a.jpeg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Blick in der Gerichtssaal am Tag der Eroeffnung des Auschwitzprozess in Frankfurt am Main am 20.12.1963 (im Hintergrund eine Tafel mit Lagerplaenen des KZ - Auschwitz).Als am 20. August 1965 der erste Auschwitzprozess in Frankfurt nach zwei Jahren endete, konnte niemand mehr behaupten, er wisse nicht, was in Auschwitz geschehen sei. Gepraegt und initiiert war er massgeblich durch Generalstaatanwalt Fritz Bauer. Sein unumstrittener Verdienst ist, dass sich zum ersten Mal in der bundesdeutschen Geschichte ehemalige NS-T&#xE4;ter vor einem deutschen Gericht verantworten mussten. Das Schwurgericht verurteilte am 20. August 1965 17 der 20 Angeklagten zu mehrj&#xE4;hrigen Freiheitsstrafen. (Siehe epd-Feature vom 10.08.2015)\"\/>SS-Unterscharf\u00fchrer Oswald \u201eDer Schl\u00e4chter\u201c Kaduk vor Gericht. \u00a9\u00a0Keystone\/Klaus-J\u00fcrgen Roessler \/ Keyston<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Peter Kalb betreute als Student die \u00dcberlebenden von Auschwitz, die beim Prozess in Frankfurt geh\u00f6rt wurden \u2013 im Gespr\u00e4ch blickt er zur\u00fcck. Ein Interview.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Am 19. und 20. August 1965 wurden die Urteile im Frankfurter Auschwitz-Prozess gesprochen. Nur sechs der M\u00e4nner, die im Konzentrationslager Auschwitz H\u00e4ftlinge ermordet hatten, erhielten lebenslange Haftstrafen. Elf Angeklagte bekamen wegen Beihilfe zu gemeinschaftlichen Morden Haftstrafen zwischen gut drei und 14 Jahren. Drei M\u00e4nner wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Der Prozess hatte im Dezember 1963 begonnen. Der damalige Student Peter Kalb, inzwischen ein 83-j\u00e4hriger Rentner, beobachtete die meisten Prozesstage. Ihm fiel eine besondere Rolle zu: Der Frankfurter holte Zeuginnen und Zeugen, die in Auschwitz schlimmste Qualen erlitten hatten, am Flughafen oder am Hauptbahnhof ab und begleitete sie in den Tagen rund um ihre Aussage. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Herr Kalb, wie sind Sie damals Zeugenbegleiter geworden?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Mein Vater war im Vorstand vom Roten Kreuz in <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/hessen\/\" class=\"id-import-Link\" title=\"Hessen\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Answer&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Answer InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Hessen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/hessen\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:11,&quot;storyElementCount&quot;:74}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hessen<\/a>. Eine Frau, die angefangen hatte mit der Betreuung der Zeugen, klagte dar\u00fcber, dass sie so wenig Personal h\u00e4tten \u2013 das waren vier Frauen. Also hat sie meinen Vater gefragt, ob ich da hinkommen k\u00f6nnte und helfen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie waren Student?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja, Soziologie. Ich war 22 Jahre alt. Also ich bin da hingegangen und habe die Frauen kennengelernt. Wir haben uns regelm\u00e4\u00dfig getroffen, eimerweise Tee getrunken und wir haben geredet: Wer k\u00fcmmert sich um wen? Der Prozess hatte im R\u00f6mer begonnen und war danach im Haus Gallus. Wenn die Zeuginnen oder Zeugen ihre Aussage gemacht hatten, sind sie nicht gleich nach Hause gefahren, sondern haben die Gelegenheit genutzt, ein paar Tage zu bleiben. Manche hatten auch Listen dabei, was sie mitbringen sollten. Dann bin ich mit ihnen einkaufen gegangen.  <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Waren das nur Opfer oder auch T\u00e4ter?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Wir haben nur Opferzeugen betreut. Die wollten mal spazieren gehen oder mit dem Auto irgendwo hinfahren. Es war eine entspannte Situation, wenn wir durch den Stadtwald gegangen sind oder in den Taunus. Irgendwann kamen die meisten mit Erlebnissen, mit Erfahrungen, mit Einsch\u00e4tzungen. Sie haben \u00fcber sich geredet, \u00fcber ihre Aussage und was sie in <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/\" class=\"id-import-Link\" title=\"Frankfurt\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Answer&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Answer InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Frankfurt&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:16,&quot;storyElementCount&quot;:74}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a> im Prozess erlebt haben.<\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Peter Kalb<\/strong> ist in Frankfurt aufgewachsen und war Zeugenbetreuer im Auschwitz-Prozess. Er studierte seinerzeit Soziologie in Frankfurt. Eine von ihm bei Max Horkheimer geplante Dissertation \u00fcber Widerstand in Auschwitz schloss er nie ab, doch das Thema besch\u00e4ftigt ihn bis heute. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Beim p\u00e4dagogischen Fachverlag<\/strong> Beltz wurde Peter Kalb nach seinem Studium Chefredakteur der Fachzeitschrift \u201eBetrifft Erziehung\u201c und sp\u00e4ter Verlagsleiter. Der 83-J\u00e4hrige lebt in S\u00fcdhessen. pit<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39163317-buerstadt-18-07-2025-peter-kalb-betreute-im-frankfurter-auschwitz-prozess-die-opfer-die-als.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Buerstadt. 18.07.2025. Peter Kalb betreute im Frankfurter Auschwitz-Prozess  die Opfer, die als Zeugen aussagten. Als Student am Institut fuer Sozialforschung bekam er so engen Kontakt mit den ehemaligen KZ-Haeftlingen Spaeter forschte er ueber den Widerstand in Auschwitz. TAGESHONORAREinwilligung (nach DS-GVO) liegt nur muendlich vor.Veroeffentlichung nur zur aktuellen Berichterstattung, unter Beachtung des Medienprivilegs.Vereinbarung ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten der abgebildeten Person(en), Model \/ Product Release liegt nicht vor. Foto: Renate Hoyer,  60316 Frankfurt.\"\/>Peter Kalb. \u00a9\u00a0Renate Hoyer\/Renate Hoyer<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sprachen alle deutsch?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja, die sprachen alle deutsch. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Es gab Vertrauen zu Ihnen, weil Sie so jung waren? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja, die drei Betreuerinnen haben sich manchmal gefragt, ob die Zeugen nicht denken: Was hat die Frau denn im Dritten Reich gemacht? Da hat es auch nichts gen\u00fctzt, dass eine von ihnen einen Namen hatte, den jeder kennt in Deutschland, den Namen Bonhoeffer. (Emmi Bonhoeffer, die Witwe von Klaus Bonhoeffer, der in Folge des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 von den Nazis hingerichtet worden war, Anm. d. Red.) Sie wurde in Deutschland schief angesehen als Mitglied einer Familie, die etwas mit dem Widerstand gegen Hitler zu tun gehabt hat. Gleichzeitig waren die Zeugen skeptisch. Das war bei mir anders.  <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Haben Sie dabei Freundschaften gekn\u00fcpft? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja. Ein Zeuge, mit dem ich mich sehr befreundet habe, war der Stanislaw \u201eStaschek\u201c Kaminski. Der war zwei, drei Mal in Frankfurt f\u00fcr die Prozesse, und dann kam er auch als Tourist. Er hat bei uns gewohnt in der Friedberger Landstra\u00dfe und ich war auch mal bei ihm zu Hause in Warschau. Staschek lie\u00df seine Freundin aus Warschau nachkommen \u2013 und wo hat er geheiratet? Im Standesamt in Frankfurt. Genau neben dem Startort des Prozesses, also im R\u00f6mer. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Der muss ja eine sehr positive Verbindung zu Deutschland gehabt haben.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Staschek wollte weg aus Polen. Er ist dann auch geblieben und hat gemalt. Er ist irgendwie \u00fcber die Runden gekommen und hatte Unterst\u00fctzer, zu denen wir geh\u00f6rt haben. Meine verstorbene Frau und ich waren als Trauzeugen eingeladen im R\u00f6mer. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was hatte er in Auschwitz durchgemacht?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Staschek war als junger Mann, mit 18, 19 Jahren, verhaftet worden in Warschau. Irgendein lieber Mensch hat ihm auf dem Weg gesagt, dass er einen sinnvollen Beruf angeben sollte. Er hat dann gesagt, er sei Mechaniker f\u00fcr Schreibmaschinen. Damit ist er durchgekommen.  <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was haben Sie mit ihm erlebt? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Im Prozess hatte er seine Aussagen hinter sich. Im Haus Gallus war ein Aufzug, da sind wir reingegangen. Da kam eine Frau mit einer weiteren Frau und hat gefragt, ob sie mitfahren k\u00f6nnen. Ich sagte, selbstverst\u00e4ndlich. Und ich merke, dass der Kaminski neben mir auf einmal ganz unruhig wird und k\u00e4sig. Als die Frauen raus waren, habe ich gefragt: Was ist denn los gewesen? Er antwortet: Kennst du die Frau? Das war die Frau H\u00f6\u00df, die Frau des Lagerkommandanten. Die war an diesem Tag vom Gericht geladen worden, um eine Aussage dar\u00fcber zu machen, ob einer der Angeklagten an einem bestimmten Tag tats\u00e4chlich in einer Weiterbildung war, wie er behauptet hat.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie war nicht angeklagt?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Nein, sie war Zeugin. Und sie hat nur gesagt, sie wei\u00df von nichts, sie kann nichts erz\u00e4hlen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was hatte Kaminski mit ihr erlebt? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Der Staschek Kaminski kam in ein Sonderkommando mit sechs, sieben Leuten. Die hatten den Auftrag, in die Villa H\u00f6\u00df zu gehen, oben in Auschwitz-Birkenau, da hat die Familie gewohnt. Das Kommando sollte etwas reparieren. Zur Begr\u00fc\u00dfung hat Frau H\u00f6\u00df zu denen gesagt: Also wenn Ihr nicht spurt, geht Ihr durch die Schornsteine da. Man hat von der Villa H\u00f6\u00df aus gesehen, wo die vergasten Leute verbrannt worden sind, und dieser Gestank ist in die Luft gestiegen. Alle, die in dem Umkreis gewohnt haben, mussten das wahrnehmen. <\/p>\n<p>Stanislaw Kaminski<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Stanislaw \u201eStaschek\u201c Kaminski, <\/strong>geboren 1925 in Polen, von 1941 bis Herbst 1944 in Auschwitz, Strafkompanie. Zur Zeit der Verhandlung 39 Jahre, Journalist. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Im Prozess sagte er aus: <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Staatsanwalt Vogel: Und noch eine letzte Frage: Waren derartige Vorf\u00e4lle wie das willk\u00fcrliche Ertr\u00e4nken von H\u00e4ftlingen oder das Totschlagen, das Erschie\u00dfen von H\u00e4ftlingen bei der Strafkompanie eine Ausnahmeerscheinung, oder kamen derartige \u00dcbergriffe h\u00e4ufig vor?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Kami\u0144ski: Das geschah sehr h\u00e4ufig. Man kann es so ausdr\u00fccken: Das war unser t\u00e4glich Brot.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">(\u2026) Nebenklagevertreter Raabe: Herr Zeuge, Sie schilderten vorhin, dass Ihrer Ansicht nach auf Anweisung von Dylewski (Klaus Dylewski, Mitglied der Lager-Gestapo in\u00a0Auschwitz, Red.) in der Kiesgrube etwa 20 j\u00fcdische Menschen von den Kapos erschlagen wurden. Folgte das unmittelbar im Anschluss an diese Anordnung oder verteilte sich das auf den ganzen Tag, die T\u00f6tung dieser 20 Menschen? Wie lange dauerte das?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Kami\u0144ski: Das hat einige Stunden gedauert. Ich m\u00f6chte noch hinzuf\u00fcgen, dass w\u00e4hrend der Zeit damals die Wachposten, die uns bewacht haben, auch einige Juden erschossen haben, nachdem diese Juden von Kapos in die verbotene Zone geschickt worden sind. Das war n\u00e4mlich so, dass sie daf\u00fcr, dass sie einen H\u00e4ftling ,auf der Flucht\u2018 erschossen haben, Urlaub bekommen haben. pit<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Wen haben Sie noch betreut?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Sarah Nebel kam voller \u00c4ngste aus Jerusalem hierher nach Frankfurt. Die hat nicht mit einem jungen Studenten am Flughafen gerechnet. Sie hatte ganz falsche Vorstellungen, sie dachte, da k\u00e4me einer von der Polizei. Frau Nebel hatte als deutsch sprechende J\u00fcdin in Rum\u00e4nien gelebt. In dem Haus wohnte auch die Familie des Apothekers Victor Capesius. Mit dem war sie fr\u00fcher mit ihrer Familie Kaffee trinken. Sie wurde verhaftet, nach Auschwitz transportiert, kam morgens im G\u00fcterwagen an. Die Menschen werden aufgereiht, da steht jemand, der sagt links oder rechts, also Vergasen oder ins Lager rein. Und sie sieht den Apotheker, ihren fr\u00fcheren Nachbarn, und fragt einen Soldaten: \u201eIst das nicht der Doktor Capesius?\u201c Der Soldat macht gro\u00dfe Augen und sagt: \u201eDoch, das ist der Apotheker Doktor Capesius.\u201c  Aber dann konnte sie nicht mehr zur\u00fcck zu ihm. Aber sie konnte ihn sp\u00e4ter auch im Prozess identifizieren. Der war Standortapotheker in Auschwitz, als Vertreter von Bayer. Capesius hat behauptet, er sei nie auf der Rampe gewesen. Und dann kommt auf einmal eine Frau, die ihn da gesehen hat. Das ist ihr Eintrag in meinem G\u00e4stebuch. (Darin steht in feiner Handschrift: \u201eF\u00fcr Ihre liebe Aufmerksamkeit. Finde keine Worte, daher nur so viel: Ich danke Ihnen und werde Sie bei uns mit herzlicher und aufrichtiger Freude empfangen. Sahra Nebel. Frankfurt, 29.9. 1964\u201c)<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sind Sie sp\u00e4ter zu ihr nach Israel gereist?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Nein, ich bin leider nicht dahin gekommen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Wie viele Zeugen haben Sie insgesamt betreut? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Das werden so 40 gewesen sein. Ich hatte ein Auto, einen gelben Citro\u00ebn 2CV, mit dem habe ich die Leute abgeholt am Flughafen oder Hauptbahnhof. Am Gleis 1 war eine Station vom Roten Kreuz. Wir haben mit dieser Stelle  verabredet, dass wir uns mit den Zeuginnen und Zeugen dort treffen k\u00f6nnen. Da gab es aber ein Problem, denn das Rote Kreuz, also das Zeichen, hatte eine sehr negative Bedeutung f\u00fcr die Menschen in Auschwitz. Die hatten mitbekommen, dass das Gas zur Vergasung vom Stammlager mit einem Pkw mit rotem Kreuz transportiert worden ist. <\/p>\n<p>Sarah Nebel<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Sarah Nebel, geboren 1907 in Bistriz (\u00d6sterreich-Ungarn), als J\u00fcdin verfolgt, aus Ungarn deportiert, kam 1944 in Auschwitz. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Im Prozess sagte sie aus: <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Sarah Nebel: Wir kamen bis zur Rampe. An der \u2026<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Vorsitzender Richter: Was verstehen Sie unter der Rampe, Frau Zeugin?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Nebel: Dort, wo man uns dann teilte, die J\u00fcngeren und die \u00c4lteren. Die \u00e4lteren Frauen mit Kindern wurden sofort auf die andere Seite geschickt, zur Gaskammer. Und die J\u00fcngeren wurden zur Arbeit ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Vorsitzender Richter: Und wer machte das?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Nebel: Da stand ein Offizier, ich erkannte ihn sofort, das war Doktor Capesius.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Vorsitzender Richter: Wer war denn noch dabei?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Nebel: Eine Schwester, drei Br\u00fcder, mein Vater.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Vorsitzender Richter: Die Mutter lebte nicht mehr?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Nebel: Die Mutter lebte nicht mehr.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Vorsitzender Richter: Und wo kamen der Vater und die drei Br\u00fcder hin?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Nebel: Ein Bruder ist nach Hause gekommen, er lebt in Israel. Aber zwei Br\u00fcder, eine Schwester und alle Kinder wurden sofort vergast. (\u2026)<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Vorsitzender Richter: Und der Vater?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Nebel: Der Vater auch, nat\u00fcrlich. pit<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Wie war die Stimmung dann vor oder nach der Aussage? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Nie aggressiv. Das habe ich nie erlebt. Eher \u00e4ngstlich und zitternd. Die Zeugen oder Zeuginnen gingen vor an so einen kleinen Tisch mit Hocker. Es waren nur ein paar Meter bis zu Oswald Kaduk und den anderen Angeklagten. Das hat sie mehr belastet als alles andere. Und dann eben die Angst vor der eigenen Aussage, ob sie das richtig machen. Zum Gl\u00fcck hat der Vorsitzende Richter Hans Hofmeyer so sensibel gefragt. Alle haben nachher gesagt, sie waren ganz erleichtert, dass sie fair und wie Menschen behandelt werden. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Woher reisten sie an?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Viele aus Polen, viele aus Israel, viele aus den Vereinigten Staaten. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was haben Sie vom Prozess mitbekommen? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich war eine Zeit lang praktisch an jedem Gerichtstag dort. Ich konnte sehen, wie viele Pl\u00e4tze frei waren bei den Besuchern. Das hat mich immer ge\u00e4rgert. Das Interesse war gering. Viel zu gering. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39163345-buerstadt-18-07-2025-peter-kalb-betreute-im-frankfurter-auschwitz-prozess-die-opfer-die-als.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Buerstadt. 18.07.2025. Peter Kalb betreute im Frankfurter Auschwitz-Prozess  die Opfer, die als Zeugen aussagten. Als Student am Institut fuer Sozialforschung bekam er so engen Kontakt mit den ehemaligen KZ-Haeftlingen Spaeter forschte er ueber den Widerstand in Auschwitz. Repro: Peter Kolb (2.v.re.) mit Zeugen.TAGESHONORAREinwilligung (nach DS-GVO) liegt nur muendlich vor.Veroeffentlichung nur zur aktuellen Berichterstattung, unter Beachtung des Medienprivilegs.Vereinbarung ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten der abgebildeten Person(en), Model \/ Product Release liegt nicht vor. Foto: Renate Hoyer,  60316 Frankfurt.\"\/>Als Student: Peter Kalb (2. v. l.) mit Zeugen, die er im Frankfurter Prozess betreute.  \u00a9\u00a0Renate Hoyer\/Renate Hoyer<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Hatten Ihre Kommilitonen und Kommilitoninnen Interesse daran?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Wenig. Das war kein Thema von Interesse. Ich hatte auch nicht den Eindruck, was manchmal so erz\u00e4hlt wird, dass die Studierenden in dieser Zeit die \u00e4ltere Generation unter Druck gesetzt h\u00e4tten, \u00fcber ihr Verhalten in der Nazi-Zeit zu sprechen. Ich glaube, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gab diesen Aufstand der Studenten oder wie auch immer man das nennen will. Da war der Prozess schon lange vorbei.  <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Welche Kontakte haben Sie gehalten in den Jahren danach? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Als der Prozess vorbei war, bin ich mit meiner sp\u00e4teren Frau und mit einem Klassenkameraden vom Lessing-Gymnasium nach Prag gefahren, als Touristen. Und ich dachte: Ach, hier wohnt doch der Filip M\u00fcller. Ich kannte seine Adresse. Das war ein Zeuge, mit dem war ich auf dem Goetheturm, wir haben auch mal Heidelberg angeguckt. Das war fast schon Freundschaft. Ich habe in Prag bei ihm geklingelt, da hat er sich sehr gefreut. Wir haben uns am n\u00e4chsten Tag wieder getroffen. Das war sch\u00f6n, dass ich da jemanden kannte, der ein bisschen was zu der Stadt erz\u00e4hlt hat.<\/p>\n<p>Filip M\u00fcller<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Filip M\u00fcller (1922\u20132013) war ein slowakischer Jude. Nach der Deportation nach Auschwitz Mitte April 1942 war er \u2013 laut der Gedenk- und Bildungsst\u00e4tte Wannsee-Konferenz \u2013 zun\u00e4chst Zwangsarbeiter im Stammlager und sp\u00e4ter in der Fabrik der IG Farben in Auschwitz-Monowitz. Ab Juli 1943 musste er in den Gaskammern und Krematorien von Auschwitz-Birkenau arbeiten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">M\u00fcller sammelte Beweise \u00fcber die Grausamkeiten, deren Zeuge er wurde: einen Plan der Krematorien und Gaskammern von Auschwitz-Birkenau, Namenslisten der stationierten SS-Mitglieder und Notizen zu Deportationsz\u00fcgen. Im Januar 1945 zwangen die Nazis M\u00fcller auf den \u201eTodesmarsch\u201c zum KZ Mauthausen. Von dort aus wurde er weiter zum Au\u00dfenlager Gunskirchen transportiert, wo ihn im Mai 1945 die Alliierten befreien. 1979 ver\u00f6ffentlicht er seine Erinnerungen an Auschwitz unter dem Titel \u201eSonderbehandlung. Meine Jahre in den Krematorien und Gaskammern von Auschwitz\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Im Prozess wurde M\u00fcller unter anderem zu einem der Hauptangeklagten, Wilhelm Boger, befragt. Er berichtete: \u201eAlso wenn Boger kommt, da wissen wir schon bestimmt, dass eine halbe Stunde nach dem oder nach zehn, 20 Minuten H\u00e4ftlinge kamen zum Erschie\u00dfen. Entweder H\u00e4ftlinge, oder es waren auch dort so kleine Transporte, die sie aus dem Bunker geholt haben. Juden, Kinder und so fort. (\u2026) Und dann wurden die Menschen erschossen. (\u2026) Boger hat man im Krematorium so genannt: ,Es kommt der Malech Hamuwes.\u2018 Das hei\u00dft jiddisch: ,Es kommt der Tod\u2018.\u201c pit<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was hatte Filip M\u00fcller erlebt?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Filipp M\u00fcller ist strafweise, ich wei\u00df aber nicht warum, zu einem Sonderkommando verdonnert worden, die Leichen aus den Vergasungsr\u00e4umen rauszuholen und ins Krematorium zu bringen und sie vorher auf Zahngold zu untersuchen. Er wusste, und das wusste auch der Vorsitzende im Gericht, dass die SS-Leute nach einer gewissen Zeit die Mitglieder dieser Kommandos ermordet haben. Die sollten beseitigt werden als Mitwisser. Filip M\u00fcller hat einen SS-Mann bestochen, dass er in das KZ Auschwitz III gekommen ist, das war Monowitz. Dort hat er \u00fcberlebt. Aber womit hat er den Mann bestochen? Das hat er nicht erz\u00e4hlt, und ich habe auch nicht gefragt, weil ich Angst gehabt habe vor einer Antwort. Es war ja alles weg, er hat nichts zum Bestechen, aber er hat Zahngold gehabt wie die anderen auch, die die Leichen gefleddert hatten. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie haben sp\u00e4ter geforscht \u00fcber Widerstand in Auschwitz.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja. Da gibt es eine Person, mit der ich viel Kontakt hatte w\u00e4hrend des Prozesses und auch danach. Das war Hermann Langbein, der \u00d6sterreicher. Der hat im Westend ein Zimmer gehabt w\u00e4hrend des Prozesses. Er hat mir erz\u00e4hlt, dass es eine Widerstandsorganisation gab, die er gegr\u00fcndet hat. Da war zum Beispiel der sp\u00e4tere polnische Ministerpr\u00e4sident J\u00f3zef Cyrankiewicz dabei. Der war selbst in Auschwitz und hat den Auschwitzern geholfen. Langbein hat im Prozess gesessen, oben auf dem Balkon, und hat mitgeschrieben und ein dickes Buch oder zwei dicke B\u00e4nde gemacht \u00fcber den Prozess. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was haben Ihnen all diese Erfahrungen bedeutet? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Das hat mein Leben ver\u00e4ndert. Die schreibende \u00d6ffentlichkeit hat sich viel zu wenig mit den Zeugen besch\u00e4ftigt. Es entfaltet eine Wucht, wenn Leute erz\u00e4hlt haben, was sie erlebt haben, die zum Teil die Fassung verloren haben, die zum Teil geweint haben. Das kann man nie mehr wegwischen, wenn einer kommt und sagt, Auschwitz habe es nicht gegeben. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Aber rechte Geschichtsklitterung und Holocaust-Leugnung spielen gerade wieder eine gro\u00dfe Rolle, gerade wenn immer mehr Augenzeugen sterben. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Aber das ist heute alles zu widerlegen mit den Tonbandprotokollen aus dem Prozess. Mit den Materialien, die da auf dem Tisch sind. (Kalb zeigt auf die Mappe mit Akten, Briefen und Fotos, die er gesammelt hat.)<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Dann wurden die Urteile gesprochen. Wie war das f\u00fcr die \u00dcberlebenden, als sie geh\u00f6rt haben, dass die Strafen zum Teil milde ausgefallen sind und es sogar Freispr\u00fcche gab? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Das war ganz zur\u00fcckgenommen. Ich habe keinen Zeugen erlebt, der gesagt h\u00e4tte, das w\u00e4re alles falsch gewesen. Am Ende des Prozesses kam ein Reporter, der Hermann Langbein, den Nebenkl\u00e4ger Henry Ormond und mich befragt hat. Ich habe gesagt: Das sind viel zu niedrige Strafen. Und was mir noch sehr wichtig war: Man muss die Aufzeichnungen auf Tonband aufheben, aufbereiten und unter die Leute bringen. Das ist ein Material \u00fcber das, was in Auschwitz passiert ist, das es nie mehr geben wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39163536-buerstadt-18-07-2025-peter-kalb-betreute-im-frankfurter-auschwitz-prozess-die-opfer-die-als.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Buerstadt. 18.07.2025. Peter Kalb betreute im Frankfurter Auschwitz-Prozess  die Opfer, die als Zeugen aussagten. Als Student am Institut fuer Sozialforschung bekam er so engen Kontakt mit den ehemaligen KZ-Haeftlingen Spaeter forschte er ueber den Widerstand in Auschwitz. Repro: Brief von den Zeuginnen Sarah Nebel und Regine Steinberg.TAGESHONORAREinwilligung (nach DS-GVO) liegt nur muendlich vor.Veroeffentlichung nur zur aktuellen Berichterstattung, unter Beachtung des Medienprivilegs.Vereinbarung ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten der abgebildeten Person(en), Model \/ Product Release liegt nicht vor. 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