{"id":356368,"date":"2025-08-19T09:47:10","date_gmt":"2025-08-19T09:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356368\/"},"modified":"2025-08-19T09:47:10","modified_gmt":"2025-08-19T09:47:10","slug":"deutsche-unternehmen-besorgt-us-zoelle-belasten-exportgeschaeft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356368\/","title":{"rendered":"Deutsche Unternehmen besorgt: US-Z\u00f6lle belasten Exportgesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/baden-wuerttemberg\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_bawue\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BaW\u00fc<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/baden-wuerttemberg\/wirtschaft-regional\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" regional=\"\" data-k5a-pos=\"3_wirtschaftRegional\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaft Regional<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/baden-wuerttemberg\/wirtschaft-regional\/analyse\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"4_analyse\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Analyse<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 19.08.2025, 11:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39370130-die-industrie-in-ostwuerttemberg-ist-stark-exportabhaengig-und-wird-durch-die-us-zoelle-ext.jpeg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Die Industrie in Ostw&#xFC;rttemberg ist stark exportabh&#xE4;ngig und wird durch die US-Z&#xF6;lle extrem belastet.\"\/>Die Industrie in Ostw\u00fcrttemberg ist stark exportabh\u00e4ngig und wird durch die US-Z\u00f6lle extrem belastet. \u00a9\u00a0Symbolbild: Pixabay\/Archiv<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">IHK-Ostw\u00fcrttemberg-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thilo Rentschler betont: \u201eWir sind eine stark vom Exportgesch\u00e4ft abh\u00e4ngige Region.&#8220;<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Heidenheim<\/strong>. Nach der Einigung zwischen der EU und den USA im Zollstreit rechnen deutsche Unternehmen mit weiteren Beeintr\u00e4chtigungen im transatlantischen Handel. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter mehr als 3300 Betrieben bundesweit \u2013 darunter 360 aus Baden-W\u00fcrttemberg. Auch Unternehmen aus Ostw\u00fcrttemberg sind vertreten. Die US-Handelspolitik hat sp\u00fcrbare und teils gravierende Folgen f\u00fcr die exportorientierte Wirtschaft in der Region. Vor allem die <a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/baden-wuerttemberg\/wirtschaft-regional\/analyse\/us-zoelle-bedrohen-automobilbranche-in-ostwuerttemberg-93664863.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Automobilindustrie ist betroffen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.schwaebische-post.de\/baden-wuerttemberg\/wirtschaft-regional\/analyse\/us-zoelle-bedrohen-automobilbranche-in-ostwuerttemberg-93664863.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:19}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Automobilindustrie ist betroffen<\/a>.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg stark betroffen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">In Baden-W\u00fcrttemberg berichten 86 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen der bisherigen US-Handelspolitik \u2013 deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (72 Prozent). Ein \u00e4hnliches Bild zeigt sich in Ostw\u00fcrttemberg. \u201eWir sind eine stark vom Exportgesch\u00e4ft abh\u00e4ngige Region. Mehr als 50 Prozent unserer produktiven Wertsch\u00f6pfung des Industriesektors geht in den Export. Am st\u00e4rksten betroffen sind die Bereiche der Zulieferer f\u00fcr die Automobilbranche, aber auch der Maschinen- und der Anlagenbau. Wir haben in diesen Branchen laut einer Studie zur Transformationsstrategie rund elf Prozent unserer Wertsch\u00f6pfung und neun Prozent der Mitarbeiter. Zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle kann man in dieser Situation nicht gebrauchen\u201c, erkl\u00e4rt <a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/ostalb\/ostalbkreis\/ostwuerttemberg-exportabhaengigkeit-us-zoelle-die-aktuelle-lage-93849081.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;IHK-Hauptgesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer Thilo Rentschler&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.schwaebische-post.de\/ostalb\/ostalbkreis\/ostwuerttemberg-exportabhaengigkeit-us-zoelle-die-aktuelle-lage-93849081.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:11,&quot;storyElementCount&quot;:19}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thilo Rentschler<\/a>, der bereits im Interview vor <a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/ostalb\/ostalbkreis\/ostwuerttemberg-exportabhaengigkeit-us-zoelle-die-aktuelle-lage-93849081.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;den Folgen der Z&#xF6;lle&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.schwaebische-post.de\/ostalb\/ostalbkreis\/ostwuerttemberg-exportabhaengigkeit-us-zoelle-die-aktuelle-lage-93849081.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:11,&quot;storyElementCount&quot;:19}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den Folgen der Z\u00f6lle<\/a> gewarnt hat. Die Automobilbranche steht zudem vor dem Problem, dass Z\u00f6lle nur schwer \u00fcber h\u00f6here Preise an US-Verbraucher weitergegeben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hohe Kosten und Unsicherheiten<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der neue \u201eNormalzustand\u201c im US-Gesch\u00e4ft verursacht hohe Kosten und Belastungen. Als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung nennen 80 Prozent der Unternehmen im Land die Unsicherheit und mangelnde Verl\u00e4sslichkeit der US-Zollpolitik. \u201eEs bleibt zu hoffen, dass durch die Vereinbarung mit der Trump-Administration nun eine gewisse Planbarkeit und Berechenbarkeit kommt\u201c, sagt Rentschler. Weitere zentrale Probleme sind laut Umfrage der hohe \u201eBasiszollsatz\u201c von 15 Prozent, kostenintensive und b\u00fcrokratische Zollverfahren sowie eine geringere Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf dem US-Markt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die handelspolitischen Unsicherheiten hinterlassen auch in der globalen Marktstrategie deutscher Unternehmen deutliche Spuren: 54 Prozent der Betriebe mit direktem US-Gesch\u00e4ft geben an, k\u00fcnftig weniger mit den Vereinigten Staaten handeln zu wollen. In Ostw\u00fcrttemberg liegt dieser Wert sogar bei 64 Prozent. Bundesweit reduzieren 26 Prozent ihre US-Investitionen oder legen sie auf Eis \u2013 in der Region sind es 43 Prozent.<\/p>\n<p>Neue M\u00e4rkte im Visier<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Angesichts der aktuellen Herausforderungen richten knapp zwei Drittel der deutschen Unternehmen ihren Blick auf neue M\u00e4rkte. F\u00fcr 46 Prozent der Befragten gewinnt der europ\u00e4ische Binnenmarkt an Bedeutung. In Ostw\u00fcrttemberg liegt dieser Wert bei 64 Prozent, in Baden-W\u00fcrttemberg bei 50 Prozent. Auch der asiatisch-pazifische Raum r\u00fcckt st\u00e4rker in den Fokus, ebenso wie europ\u00e4ische L\u00e4nder au\u00dferhalb der EU mit bestehenden Handelsabkommen \u2013 etwa das Vereinigte K\u00f6nigreich. Dar\u00fcber hinaus gewinnen M\u00e4rkte wie Mexiko und Kanada an Attraktivit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Rentschler ordnet den Zollstreit regional ein: \u201eDiese Drohungen und irrationalen Entscheidungen, die von Donald Trump kommen, sind Gift f\u00fcr Unternehmensplanungen. Unternehmer brauchen vor allem Planungssicherheit, wenn sie Entscheidungen treffen wollen \u00fcber Investitionen, \u00fcber die Erweiterung von Kapazit\u00e4ten, aber auch im Alltag, wenn es um das ganz normale Tagesgesch\u00e4ft geht. Drohen, schimpfen, beleidigen: Das kennt man bislang nur von Despoten und Diktatoren. Dass sich der Repr\u00e4sentant einer demokratischen Weltmacht so verh\u00e4lt, ist neu. Dabei schadet Trump vor allem seiner Volkswirtschaft. Immerhin ist Europa der gr\u00f6\u00dfte Binnenmarkt der Welt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite BaW\u00fc Wirtschaft Regional Analyse Stand: 19.08.2025, 11:00 Uhr DruckenTeilen Die Industrie in Ostw\u00fcrttemberg ist stark exportabh\u00e4ngig und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":356369,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-356368","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115054801243941978","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=356368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356368\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/356369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=356368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=356368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=356368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}