{"id":356378,"date":"2025-08-19T09:54:11","date_gmt":"2025-08-19T09:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356378\/"},"modified":"2025-08-19T09:54:11","modified_gmt":"2025-08-19T09:54:11","slug":"nach-treffen-in-washington-pressestimmen-zum-ukraine-treffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356378\/","title":{"rendered":"Nach Treffen in Washington: Pressestimmen zum Ukraine-Treffen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.08.2025 09:28 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach dem Ukraine-Gipfel im Wei\u00dfen Haus bestehe zwar die M\u00f6glichkeit eines Abkommens &#8211; als reinen Erfolg sehen internationale Pressestimmen das Treffen aber nicht. Zu viele Fragen seien offen, zu viele Faktoren unberechenbar.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nOb sich Wladimir Putin auf das von US-Pr\u00e4sident Donald Trump <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/vorbereitung-selenskyj-putin-treffen-100.html\" title=\"Direktes Treffen von Putin und Selenskyj geplant\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">angek\u00fcndigte Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj<\/a> einlassen wird, ist noch unklar. Zu der Frage zitiert die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass lediglich Putins au\u00dfenpolitischen\u00a0Berater. Von Juri Uschakow hie\u00df es demnach, Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump h\u00e4tten sich f\u00fcr eine Fortsetzung der direkten Gespr\u00e4che zwischen der russischen und der ukrainischen Delegation ausgesprochen. Sie h\u00e4tten auch \u00fcber die Idee diskutiert, die russisch-ukrainischen Verhandlungen auf h\u00f6herer Ebene zu f\u00fchren.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie russische Tageszeitung &#8222;Nesawissimaja Gaseta&#8220; bilanziert zur <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/ukraine-gipfel-analyse-100.html\" title=\"Ukraine-Gipfel in Washington: Ein Schritt in Richtung Frieden?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Begegnung von Trump und dem ukrainischen Staatschef<\/a> im Wei\u00dfen Haus, die &#8222;westlichen F\u00fchrer&#8220; h\u00e4tten sich vor dem Treffen des US-Pr\u00e4sidenten mit Selenskyj beraten. Sie h\u00e4tten ihm beigebracht, &#8222;wie man richtig mit dem US-Pr\u00e4sidenten spricht&#8220;, damit sich ein &#8222;Zusammensto\u00df wie <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/kommentar-trump-selenskyj-100.html\" title=\"Kommentar zu Selenskyj und Trump: Eine orchestrierte Dem\u00fctigung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am 28. Februar<\/a>&#8220; nicht wiederhole.<\/p>\n<p>    &#8222;An den Tatort zur\u00fcckgekehrt&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBezug auf das vorige Treffen nimmt auch die australische Zeitung Sydney Morning Herald: Selenskyj sei &#8222;an den Tatort zur\u00fcckgekehrt &#8211; nach jenem desastr\u00f6sen Treffen im Februar&#8220;. Das Verh\u00e4ltnis zu seinem US-Amtskollegen habe sich deutlich verbessert, Selenskyj sei vorbereitet gewesen und nicht auf Provokationen eingegangen. &#8222;Zweifellos besteht weiterhin eine gewisse Spannung zwischen den beiden. Doch ihre zweite Begegnung im Wei\u00dfen Haus war von Leichtigkeit durchzogen &#8211; und das spielte Selenskyj in die Karten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut der italienischen Tageszeitung La Repubblica hat die &#8222;schwierige Vermittlung&#8220; Trumps zur Beendigung des Krieges in der Ukraine &#8222;eine zweite Etappe hinter sich gebracht.&#8220; Es sei gelungen, &#8222;weitere Spielfiguren auf den Tisch zu bringen, ohne jedoch das Hindernis zu beseitigen, das alles zum Scheitern bringen k\u00f6nnte: die Uneinigkeit \u00fcber die besetzten Gebiete, die in russischer Hand bleiben sollen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGlaubw\u00fcrdigkeit sei der schwierigste Teil, hei\u00dft es von der US-Zeitung Washington Post. &#8222;Es ist schwer vorstellbar, dass Trump zustimmen w\u00fcrde, amerikanische Soldaten zu entsenden.&#8220; Trotzdem sei ein Abkommen m\u00f6glich. &#8222;Wenn sich Europ\u00e4er und Amerikaner dazu verpflichten, Russland in der Ukraine so lange wie m\u00f6glich &#8211; wahrscheinlich so lange Putin an der Macht ist &#8211; in Schach zu halten, w\u00e4re dies tats\u00e4chlich eine willkommene Ver\u00e4nderung.&#8220; Die Frage sei, ob Trump verstehe, dass der Abschluss eines Abkommens erst der Anfang sei.<\/p>\n<p>    &#8222;Hastig \u00fcber den Atlantik gejettet&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/faq-ukraine-gipfel-100.html\" title=\"Was der Ukraine-Gipfel gebracht hat - und was nicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beratungen in Washington<\/a> waren auch europ\u00e4ische Spitzenpolitiker gereist. Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpr\u00e4sidentin\u00a0Giorgia Meloni,\u00a0Bundeskanzler Friedrich Merz,\u00a0der britische Premier Keir Starmer, Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb,\u00a0NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte\u00a0und\u00a0EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen\u00a0&#8222;waren hastig \u00fcber den Atlantik gejettet, nachdem sie vergangenen Freitag von Ferne hatten mit ansehen m\u00fcssen, wie Putin Trump nach allen Regeln der KGB-Kunst umgarnt hatte&#8220;, ist beim <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-gipfeltreffen-im-weissen-haus-zwischenzeitlich-wirkt-donald-trump-wie-putins-unterhaendler-a-e029241a-9a43-4d15-b7fa-804a4b0ebb96\" title=\"Spiegel zu Ukraine-Gipfel\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Spiegel<\/a> zu lesen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Europ\u00e4er h\u00e4tten ihr Bestes getan. &#8222;Und vermutlich muss es unter diesen Umst\u00e4nden bereits als Erfolg gelten, dass es, zumindest vor laufenden Kameras, keine Misst\u00f6ne gab. Wie <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/alaska-gipfel-ukraine-100.html\" title=\"Kommentar zum Alaska-Gipfel: Bilder, die jede anst\u00e4ndige Person verbittern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Putin in Alaska<\/a> bekamen die Staatslenker ihre Bilder Schulter an Schulter mit Trump.&#8220; Am Ende habe das Treffen l\u00e4nger gedauert als erwartet, schreibt der Spiegel weiter. &#8222;Aber einen Durchbruch brachte es wohl nicht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Europa beruhigt einen verr\u00fcckten K\u00f6nig&#8220;, betitelt <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/gipfeltreffen-ukraine-washington-europa-unterstuetzung-wolodymyr-selenskyj\" title=\"Zeit Online zu Ukraine-Gipfel\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Zeit Online<\/a> seinen Kommentar zu den Ereignissen in Washington. Oberfl\u00e4chlich betrachtet sei der Ukraine-Gipfel im Wei\u00dfen Haus ein Erfolg gewesen. Doch &#8222;eine operettenhafte Tragik&#8220; habe das Treffen umweht &#8211; und den &#8222;Realit\u00e4tsverlust von Trump&#8220; gezeigt.<\/p>\n<p>    Forderung nach Soldaten und Waffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut der spanischen Zeitung El Mundo scheint der ukrainische Pr\u00e4sident &#8222;vor einer sehr schweren Entscheidung zu stehen: entweder an der territorialen Integrit\u00e4t festzuhalten oder das \u00dcberleben des ukrainischen Staates zu sichern, indem er Gebietsabtretungen im Austausch f\u00fcr einen gewissen Schutz durch die EU und die USA akzeptiert.&#8220; Die Erleichterung, die Washingtons Bereitschaft, mit der Ukraine \u00fcber &#8222;Garantien&#8220; zu sprechen, ausgel\u00f6st habe, k\u00f6nne nicht \u00fcber den Preis hinwegt\u00e4uschen, den Europa f\u00fcr einen Frieden nach Ma\u00df des Kremls zahlen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukrainer br\u00e4uchten nun konkrete und greifbare Sicherheitsgarantien, schreibt &#8222;Hospodarske noviny&#8220; aus Tschechien. Aber: &#8222;Die Ukraine hat in der Vergangenheit mit schriftlichen Sicherheitsgarantien schlechte Erfahrungen gemacht.&#8220; Man m\u00fcsse \u00fcber Soldaten und Waffen verf\u00fcgen und bereit sein, sie auch einzusetzen. &#8222;Das ist die Realit\u00e4t der heutigen Welt. Viele europ\u00e4ische Politiker sind immer noch nicht bereit, sich das einzugestehen. Die Ukrainer machen diese Erfahrung hingegen tagt\u00e4glich bei der Verteidigung ihres Landes.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Bj\u00f6rn Blaschke, ARD-Studio Moskau, zzt. Tiflis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.08.2025 09:28 Uhr Nach dem Ukraine-Gipfel im Wei\u00dfen Haus bestehe zwar die M\u00f6glichkeit eines Abkommens &#8211; als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":356379,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,15,6845,12,317,64],"class_list":{"0":"post-356378","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-pressestimmen","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-ukraine","19":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115054828937544711","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=356378"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356378\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/356379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=356378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=356378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=356378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}