{"id":356429,"date":"2025-08-19T10:20:12","date_gmt":"2025-08-19T10:20:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356429\/"},"modified":"2025-08-19T10:20:12","modified_gmt":"2025-08-19T10:20:12","slug":"koeln-nobelpreistraeger-thomas-mann-und-sein-koelner-freund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356429\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln: Nobelpreistr\u00e4ger Thomas Mann und sein K\u00f6lner Freund"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">\u201eDieser Abend wird unzweifelhaft f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/koeln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6ln<\/a> eines der gr\u00f6\u00dften literarischen Ereignisse seit langer Zeit\u201c, schw\u00e4rmte die Lokalpresse \u00fcber eine Lesung von <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/koeln\/serie-spurensuche-thomas-mann-und-eine-schwierige-koelner-beziehung-184461\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Thomas Mann<\/a> am Freitag, 29. November 1929, abends 8 Uhr im gro\u00dfen Saal der Lese in der Langgasse 6, der heutigen Neven-DuMont-Stra\u00dfe. Die Sensation war nicht nur, Thomas Mann \u00fcberhaupt zu einem Besuch gewonnen zu haben. Eigentlich wollte dieser n\u00e4mlich in diesem Jahr gar keine Vortr\u00e4ge halten.<\/p>\n<p>Nobelpreistr\u00e4ger liest unver\u00f6ffentlichte Werke<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"2\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Zur Sensation wurde die Veranstaltung, weil hier \u00fcberraschenderweise der frischgek\u00fcrte Nobelpreistr\u00e4ger las. Im Oktober war es erst verk\u00fcndet worden, nun sollte er direkt im Anschluss an die Lesung \u00fcber D\u00e4nemark zur Preisverleihung nach Stockholm reisen. Thomas Mann, der nun doch mehrere Zwischenstationen etwa in Bonn und D\u00fcsseldorf einlegte, trug in K\u00f6ln Passagen aus dem ersten Teils seines noch unver\u00f6ffentlichten Romanprojekts Josef und seine Br\u00fcder vor. Das Interesse am damals schon nicht immer unumstrittenen Autor war gewaltig. \u201eSchon lange vor Beginn dr\u00e4ngte sich ein breiter, dichter Menschenstrom die Treppen zum gro\u00dfen Saal hinauf und f\u00fcllte bald den Raum bis auf den letzten Platz\u201c, berichtet die Presse, um sogleich exorbitante Lobges\u00e4nge auf den frischen Nobelpreistr\u00e4ger anzustimmen: \u201eAllein schon der \u00e4u\u00dfere Eindruck dieses Abends war hoch und festlich, und es war nicht zuletzt auch die pers\u00f6nliche Erscheinung Thomas Manns selbst, sein Auftreten, sein Sprechen, seine Stimme, der Ausdruck seines Gesichts w\u00e4hrend des Vorlesens, die Bewegungen seiner H\u00e4nde, was diesen Eindruck des Ungew\u00f6hnlichen und Festlichen noch erheblich steigerte. Die Gepflegtheit seines \u00c4u\u00dfern, die Ruhe und Selbstsicherheit seines Wesens, die redliche, peinlichst gewissenhafte Gemessenheit des Vortrags hinter der noch die Leidenschaftlichkeit einer Bem\u00fchung, einer seelischen Anteilnahme sp\u00fcrbar wurde \u2013 alles das verdichtete sich zu dem einpr\u00e4gsamen und unvergesslichen Bild einer Dichterpers\u00f6nlichkeit, in der sich die Gr\u00f6\u00dfe eines wahrhaft sch\u00f6pferischen Geistes, die Lebensw\u00fcrde eines zutiefst verantwortungsbewussten K\u00fcnstlertums, die alle Gegens\u00e4tze umfassende Weisheit eines reifen, disziplinvollen Menschen zu einer harmonischen Einheit geordnet hat.\u201c Das Publikum jedenfalls dankte nach der Lesung \u201emit langem, bekenntnishaftem Beifall\u201c.<\/p>\n<p>Fr\u00fche Schwierigkeiten bei Thomas Manns K\u00f6ln-Besuch<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">1929 meinte es das Schicksal also gut mit Thomas Mann und K\u00f6ln. Anders war dies 1918 gewesen. F\u00fcr Dezember 1918 hatte der Westdeutsche Schriftstellerbund Mann zum Gastspiel eingeladen \u2013 wer konnte ahnen, dass der November das Ende des Weltkriegs und einhergehend das Ende der bisherigen Gesellschaftsordnung bringen w\u00fcrde? Auch dass K\u00f6ln fortan von den Briten besetzt war, erschwerte den Besuch des Wahl-M\u00fcnchners. Er wurde verschoben. Erst auf den Februar 1920, schlie\u00dflich auf den 16. November 1920. Dann endlich las Thomas Mann im Wei\u00dfen Saal der B\u00fcrgergesellschaft am Appellhofplatz: aus den Manuskripten seiner noch unver\u00f6ffentlichten Romane Der Zauberberg, der 1924 erscheinen sollte, und Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, der erst 1954 in seiner definitiven Form ver\u00f6ffentlicht und zum Schwanengesang des Schriftstellers werden w\u00fcrde. Au\u00dferdem die Novellen Das Wunderkind und Das Eisenbahnungl\u00fcck. Damals urteilte die Lokalpresse noch wesentlich gem\u00e4\u00dfigter \u00fcber Thomas Mann: \u201eWohl kein Gro\u00dfer, kein Genie, aber ein Tiefer, eine Seele ist dieser Dichter, der mit Liebe an den Lichtern des Lebens h\u00e4ngt und doch mit leisem Weltschmerz erkennt, dass ihre Schatten die L\u00e4nge des Abends werfen.\u201c<\/p>\n<p>Die enge Verbindung zu Ernst Bertram<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Eine enge Verbindung zur Domstadt sollte f\u00fcr Thomas Mann entstehen, als sich sein zwischenzeitlich wohl bester Freund hier niederlie\u00df. Die \u201eherzlichsten Gl\u00fcckw\u00fcnsche zu Ihrer Ernennung\u201c schreibt Thomas Mann 1922 an Ernst Bertram anl\u00e4sslich dessen Berufung zum Professor f\u00fcr Neuere Deutsche Literaturgeschichte an die neu gegr\u00fcndete <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/universitaet-zu-koeln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Universit\u00e4t zu K\u00f6ln<\/a>. Bertram war eine nicht unproblematische Gestalt. Thomas Mann bezeichnete ihn als den Vertrauten seiner in den Betrachtungen eines Unpolitischen festgehaltenen \u201eGr\u00fcbeleien\u201c. Auf 600 Seiten rechtfertigt hierin ein demokratischen Gedanken noch sehr skeptisch gegen\u00fcberstehender Thomas Mann die deutsche Kriegspolitik mit teils \u00fcberscharfer Sprache, um einen deutschen \u201eSonderweg\u201c zu proklamieren. Thomas Mann wiederum hatte an Bertrams 1918 publizierter Habilitationsschrift \u201eFriedrich Nietzsche. Versuch einer Mythologie\u201c so intensiven Anteil, dass er sie in einem Brief als \u201eunser Nietzsche-Buch\u201c bezeichnet. Als Taufpate von Tochter Elisabeth taucht Bertram in Thomas Manns Gesang vom Kindchen auf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/kultur\/autorin-kerstin-holzer-im-interview-ueber-thomas-mann-1055001\" class=\"dm-imagefeat__imagecontainer dm-imagefeat relative\" aria-label=\"\" tabindex=\"-1\" data-v-d81621e6=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"2002\" height=\"3000\" alt=\"\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"dm-imagefeat__image w-full aspect-square sm:aspect-auto aspect-video\" style=\"aspect-ratio:1;\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/faaa8f9b-6803-491e-ba71-2d7efb7d33f2.jpeg\"  \/><\/a><\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"8\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Bertram wurde f\u00fcr die Familie Mann zur Anlaufstelle in K\u00f6ln und umgekehrt. Sohn Klaus Mann berichtet von \u201eProfessor Ernst Bertram aus K\u00f6ln, der seine langen Ferien meist in M\u00fcnchen, oft in unserem Hause verbrachte\u201c. Die Familie Mann revanchierte sich mit Gegenbesuchen in der Wolfgang-M\u00fcller-Stra\u00dfe 15 in K\u00f6ln-Marienburg. Durch diese Verbindung nahm Thomas Mann besonderen Anteil an den politischen Ereignissen in der Stadt \u2013 beispielsweise als die britischen Besatzungstruppen Ende Januar 1926 aus K\u00f6ln abzogen. Thomas Mann \u00fcbermittelte daraufhin im Brief F\u00fcr freies Volk auf freiem Grunde!, der in der Rheinischen Zeitung vom 20. M\u00e4rz 1926 erschien, seine Gl\u00fcckw\u00fcnsche: \u201eDer Glockenjubel von K\u00f6ln hat in unser aller Herzen nachgedr\u00f6hnt\u201c, versichert der Schriftsteller hier. \u201eEr galt dem endg\u00fcltigen Scheitern schlimmer Pl\u00e4ne, er best\u00e4tigte die Einheit des Reiches und l\u00e4utete, so hoffen und glauben wir, eine gro\u00dfe, freie Zukunft ein.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"dm-blockquote__quote-text\" data-v-3a231a3f=\"\"><p>Nach den Wahlen wollten wir heim, aber die dringendsten Warnungen hielten uns zur\u00fcck.<\/p><\/blockquote>\n<p>Thomas Mann nach der Machtergreifung 1933<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"10\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">In Vertrauen auf die gro\u00dfe, freie Zukunft blieb das Verh\u00e4ltnis zum nationalliberalen Bertram lange weitgehend unbelastet. \u201eWird es Ihrer lieben Mutter nicht zu beschwerlich sein, mich aufzunehmen?\u201c f\u00fcrchtet Thomas Mann im Januar 1926 und zeigt sich wiederum im Dezember 1926 herzlich dankbar \u201ef\u00fcr Ihre und Ihrer Mutter freundliche Bereitwilligkeit, mich bei sich aufzunehmen\u201c. Mann bekundet Vorfreude, von Bertram im Juni 1928 \u201enoch einmal durch die komplettierte Pressa\u201c, jene legend\u00e4re Ausstellung am Deutzer Rheinufer, gef\u00fchrt zu werden. 1932 dankt Mann im Nachklang eines Besuchs vom 11. bis 14. November: \u201eDie Marienburg hat sich abermals herzlich wohltuend bew\u00e4hrt.\u201c<\/p>\n<p>Bruch der Freundschaft nach 1933<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"12\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die Entfremdung zwischen Thomas Mann und seinem K\u00f6lner Freund war aber schlie\u00dflich nicht mehr zu \u00fcberbr\u00fccken. Bertram, der die Machtergreifung der Nationalsozialisten begeistert begr\u00fc\u00dfte, warf Thomas Mann zu geringes Nationalgef\u00fchl vor \u2013 hatte der Freund doch nach vielen inneren K\u00e4mpfen schlie\u00dflich den Republikaner in sich entdeckt. Klaus Mann berichtet, wie Bertram schon zuvor immer wieder \u201eauf die Zust\u00e4nde im besetzten Rheinland\u201c geschimpft habe: \u201eVon den farbigen Truppen sprach er mit Hass und Hohn, nannte sie \u00e4ffisch und obsz\u00f6n.\u201c Obwohl Bertram nicht einmal verhindern konnte, dass bei den B\u00fccherverbrennungen in K\u00f6ln, an denen er wohl mitwirkte, auch Thomas Manns B\u00fccher Opfer der Flammen wurde, verstand er nicht, warum sein Freund von der im Februar 1933 begonnenen Auslandsreise einfach nicht zur\u00fcckkehren wollte. \u201eNach den Wahlen wollten wir heim, aber die dringendsten Warnungen hielten uns zur\u00fcck,\u201c entschuldigt Thomas Mann mit Understatement in einem Brief. Als Bertram weiter auf eine R\u00fcckkehr dr\u00e4ngt, l\u00e4sst Thomas Mann schlie\u00dflich die Zwischent\u00f6ne weg. Als Ehemann einer j\u00fcdischen Frau zeigt er sich in einem Brief vom November 1933 fassungslos, \u201edass Sie das mir von Grund aus Abscheuliche bejahen und verherrlichen und mich zugleich herzlich einladen, ebenfalls gemeinsame Sache damit zu machen. Ich kann diese Mahnungen nur als \u00c4u\u00dferungen einer etwas gedankenlosen Gutm\u00fctigkeit empfinden. Von allem \u00dcbrigen abgesehen, kann ich ja nicht gut in einem Lande leben, wo meine Frau Beleidigungen ausgesetzt w\u00e4re und meinen Kindern grunds\u00e4tzlich jede Bet\u00e4tigungsm\u00f6glichkeit abgeschnitten ist.\u201c Und so verabschiedet sich Thomas Mann von seinem langj\u00e4hrigen K\u00f6lner Freund: \u201eLieber Bertram, leben Sie wohl in Ihrem v\u00f6lkischen Glashause, gesch\u00fctzt vor der Wahrheit durch eine Brutalit\u00e4t, die so wenig die Ihre ist!\u201c Thomas Mann schrieb seinen Doktor Faustus. Sein Sohn Klaus \u00e4u\u00dferte die Vermutung, die Hauptfigur, die den Teufelspakt eingegangen ist, \u201ed\u00fcrfte wohl leicht Bertramsche Z\u00fcge haben\u201c.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"13\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Nach dem Krieg, 1948, erreicht Thomas Mann die Anfrage, ob er Bertram bei dessen Entnazifizierung behilflich sein k\u00f6nne. \u201eErnst Bertram ist ein lieber, feiner und reiner, geistig au\u00dferordentlich hochstehender Mensch und war durch viele Jahre mein und meines Hauses bester Freund\u201c, schreibt Thomas Mann daraufhin. \u201eWas uns zu meinem Kummer einander immer mehr entfremdete war das politisch Virulentwerden seines Germanisten-Romantismus, seiner Ergebenheit an einen Blondheitsmythos und Edel-Nationalismus.\u201c Entschieden widerspricht er der Behauptung, Bertram sei kein Nationalsozialist gewesen. \u201eNat\u00fcrlich war er es nicht wie Hinz und Kunz, aber er war es als Mythiker, Idealist und Tr\u00e4umer.\u201c Trotzdem pl\u00e4diere er \u201emit aller Entschiedenheit daf\u00fcr, dass man ihm ein anst\u00e4ndiges Ruhegehalt und produktive Selbstbestimmung gew\u00e4hrt.\u201c<\/p>\n<p>Ein Symbol der Vers\u00f6hnung<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"15\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Das war mehr, als Bertram erhoffen konnte. Ein zaghafter neuer Briefwechsel beginnt. Im August 1954 besucht Thomas Mann wieder das Rheinland \u201eMein Mann hatte einen Vortrag an der Universit\u00e4t in K\u00f6ln zu halten, wo er aus dem Felix Krull las\u201c, berichtet Katja Mann. Obwohl sie zun\u00e4chst ein Treffen mit Bertram lieber vermieden h\u00e4tten, fahren sie ihn besuchen \u2013 inzwischen wohnte er einige H\u00e4user weiter in der Wolfgang-M\u00fcller-Stra\u00dfe 11: \u201eEr hatte etwas ausgesprochen Tantenhaftes. In seiner Wohnung hatte er lauter so Zeug herumstehen, und wir sahen uns alles an, und dann wollten wir gehen. Da sagte er: Ja, ich hatte eigentlich auch ein paar Erfrischungen bereitgestellt; seine Aufregung \u00fcber den Besuch war so gro\u00df, dass er alle Formen der Gastlichkeit dar\u00fcber vergessen hatte. Wir sagten: Das ist ja reizend, und dann hat er prachtvoll aufgefahren, und wir haben noch bei ihm gespeist.\u201c \u201eFreundlicher Aufenthalt in seiner sinnig-sch\u00f6nen Wohnung, voller pers\u00f6nlicher und k\u00fcnstlerischer Andenken\u201c, notiert Thomas Mann 1954 in seinem Tagebuch \u00fcber den Besuch, der, wie alle seine Deutschlandreisen nach dem Krieg, ein Symbol der Vers\u00f6hnung geworden war.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"16\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Noch kurz vor seinem Tod im August 1955 schreibt Thomas Mann eine letzte Karte an seinen alten Freund und Patenonkel seiner Tochter: \u201eWir denken oft mit stiller Freude an unseren Besuch bei Ihnen zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDieser Abend wird unzweifelhaft f\u00fcr K\u00f6ln eines der gr\u00f6\u00dften literarischen Ereignisse seit langer Zeit\u201c, schw\u00e4rmte die Lokalpresse \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":356430,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,1209],"class_list":{"0":"post-356429","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115054931084443750","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=356429"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/356429\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/356430"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=356429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=356429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=356429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}