{"id":356719,"date":"2025-08-19T12:54:14","date_gmt":"2025-08-19T12:54:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356719\/"},"modified":"2025-08-19T12:54:14","modified_gmt":"2025-08-19T12:54:14","slug":"verbesserte-mobilitaet-barrierefreie-haltestelle-prinzenallee-geht-in-betrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356719\/","title":{"rendered":"Verbesserte Mobilit\u00e4t: Barrierefreie Haltestelle \u201ePrinzenallee\u201c geht in Betrieb"},"content":{"rendered":"<p>Die Haltestelle bestand vorher aus zwei Seitenbahnsteigen auf der Hansaallee. Der neue, 70 Meter lange und 5,50 Meter breite, erh\u00f6hte Mittelbahnsteig liegt jetzt zwischen den beiden Gleisen. Ein taktiles Leitsystem entlang des Bahnsteigs und auf den Rampen sowie barrierefreie Zug\u00e4nge an beiden Enden erleichtern das Ein- und Aussteigen f\u00fcr alle Menschen, vor allem aber f\u00fcr mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte Fahrg\u00e4ste.<\/p>\n<p>Neben der Barrierefreiheit verbessern sich auch der Komfort und die Aufenthaltsqualit\u00e4t durch transparente, einsehbare Wartehallen, digitale Anzeigen mit Vorlesefunktion und taktile Wegef\u00fchrung.<\/p>\n<p>Umfangreiche Arbeiten<\/p>\n<p>Mit dem barrierefreien Ausbau waren umfangreiche Arbeiten an den Gleisen, der Fahrleitungsanlage und der technischen Ausr\u00fcstung verbunden. Der Bahnsteig geht heute in Betrieb, anschlie\u00dfend folgen noch Arbeiten der Netzgesellschaft sowie nachgelagerte Stra\u00dfen-, Radweg- und Tiefbauarbeiten. Die Netzgesellschaft verlegt ab September die Leitungen im Seitenraum der Haltestelle, um die Herstellung des Radwegs entlang der Hansaallee (Nordseite) und des neuen Stra\u00dfenquerschnitts zu erm\u00f6glichen. Die Arbeiten der Netzgesellschaft werden etwa zw\u00f6lf Monate in Anspruch nehmen. Die nachgelagerten Arbeiten, wie die Wiederherstellung des Stra\u00dfenraums, die Baumpflanzungen und die Herstellung des Radwegs kann erst nach dieser Bauphase erfolgen. Dann werden auch die angrenzenden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut.<\/p>\n<p>Vorteile f\u00fcr sehr viele Fahrg\u00e4ste<\/p>\n<p>Der aufwendige Umbau der Haltestelle hat sich gelohnt:\u00a05.300 Fahrg\u00e4ste, darunter viele Berufspendlerinnen und -pendler aus den umliegenden B\u00fcrogeb\u00e4uden, nutzen diese Haltestelle jeden Tag. Durch den 70 Meter langen Bahnsteig haben sie nun mehr Platz und k\u00f6nnen deutlich schneller und komfortabler ein- und aussteigen.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eZugangsbarrieren abzubauen ist ein wichtiger Faktor, um den Nahverkehr noch attraktiver zu machen. So schaffen wir f\u00fcr alle Menschen, mit ihren unterschiedlichen Mobilit\u00e4tsanforderungen, einen einfachen und inklusiven Zugang zu unseren Bussen und Bahnen. Der Anteil der Stadtbahn-Haltestellen, die wir barrierefrei ausgebaut haben, steigt damit auf 68,9 Prozent\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Dr. Andreas Ferlic, Interimsbereichsleiter Infrastruktur bei der Rheinbahn<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Barrierefreier Ausbau im Stadtteil Oberkassel<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDie Umbauarbeiten waren mit Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Fahrg\u00e4ste, Anwohnende und den Verkehr verbunden. Auch wenn die Bauarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind, freuen wir uns, dass mit dem neuen Hochbahnsteig an der Prinzenallee eine weitere moderne und barrierefreie Haltestelle f\u00fcr die Menschen in unserem Stadtteil entstanden ist\u201c, so <strong>Bezirksb\u00fcrgermeister Rolf Tups<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Mobilit\u00e4ts- und Umweltdezernent Jochen Kral<\/strong>: \u201eVon der barrierefreien Modernisierung der Haltestelle \u201ePrinzenallee\u201c profitieren nicht nur mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte Menschen \u2013 sie bringt auch mehr Komfort und Sicherheit f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Mit dem kontinuierlichen Ausbau moderner, barrierefreier Bahnsteige st\u00e4rken wir die Attraktivit\u00e4t des \u00d6PNV und schaffen Anreize, h\u00e4ufiger die Rheinbahn anstatt das Auto zu nutzen. Rund um die neue Haltestelle werden nach Abschluss der Arbeiten der Netzgesellschaft noch die Gehwege und der Kreuzungsbereich erneuert \u2013 und Raum f\u00fcr die neue Radleitroute 2 geschaffen. Alles im Sinne unseres Konzeptes ,Wege f\u00fcr alle\u2018.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Investitionen<\/p>\n<p>Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 10,8 Millionen Euro. Davon entfallen 7,86 Millionen Euro auf zuwendungsf\u00e4hige Kosten, die sich aus Planung und Bau zusammensetzen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) f\u00f6rdert diese Summe aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen mit rund 7,1 Millionen Euro. Das entspricht einer F\u00f6rderquote von 90\u202fProzent.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eBarrierefreiheit macht den \u00d6PNV kundenfreundlicher \u2013 und attraktiver \u00d6PNV ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Verkehrswende. Mit dem Ausbau von Haltestellen m\u00f6chten wir, dass alle, die auf eine leistungsstarke \u00f6ffentliche Mobilit\u00e4t angewiesen sind, problemlos Bus und Bahn nutzen k\u00f6nnen. Daher investieren wir seit vielen Jahren in den Neu- und Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur, f\u00fcr ein zukunftsf\u00e4higes und klimaschonendes Mobilit\u00e4tsangebot\u201c, sagt <strong>Marc N\u00fc\u00dfen (Abteilungsleiter F\u00f6rdermanagement und Infrastrukturentwicklung, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr)<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Haltestelle bestand vorher aus zwei Seitenbahnsteigen auf der Hansaallee. 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