{"id":356947,"date":"2025-08-19T14:53:10","date_gmt":"2025-08-19T14:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356947\/"},"modified":"2025-08-19T14:53:10","modified_gmt":"2025-08-19T14:53:10","slug":"tourismus-in-wiesbaden-auf-wachstumskurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/356947\/","title":{"rendered":"Tourismus in Wiesbaden auf Wachstumskurs"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/rhein-main\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_rheinMain\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rhein-Main<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/rhein-main\/wiesbaden\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_wiesbaden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wiesbaden<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 19.08.2025, 16:33 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/diana-unkart-lmchk7dg3.html\" title=\"Zur Autorenseite von Diana Unkart\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" unkart=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diana Unkart<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Die Stadt profitiert von mehr G\u00e4sten. Nach 2019 verzeichnet Wiesbaden einen Rekord bei den \u00dcbernachtungen. Aber der Tagestourismus bricht ein.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">So viele G\u00e4ste wie noch nie haben im vergangenen Jahr in Wiesbaden \u00fcbernachtet. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden (IHK) und weiterer Partner hervor. Es gibt allerdings auch Entwicklungen, die die Fachleute mit Sorge betrachten: So entwickelt sich der Tagestourismus r\u00fcckl\u00e4ufig. Und im Rheingau sind die \u00dcbernachtungszahlen gesunken.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der Tourismus gilt als unentbehrlicher Motor f\u00fcr die Wirtschaft in Wiesbaden und der umliegenden Region. Eine aktuelle Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts f\u00fcr Fremdenverkehr (dwif) gibt detailliert Auskunft \u00fcber Umsatzstr\u00f6me, \u00dcbernachtungen und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>Umsatz durch Tourismus steigt<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Allein 2024 sorgten Tagesreisen und \u00dcbernachtungen im Bezirk der IHK Wiesbaden f\u00fcr einen Bruttoumsatz, der bei mehr als einer Milliarde Euro lag \u201eDavon profitierten vor allem das Gastgewerbe, aber auch der Einzelhandel mit 309 Millionen Euro und Dienstleistungen mit 233 Millionen Euro\u201c, sagt IHK-Pr\u00e4sident J\u00f6rg Br\u00f6mer. Nach teils schwierigen Jahren zeige sich, wie zentral die Branche f\u00fcr die regionale Wirtschaft ist. Die Studie, die alle f\u00fcnf Jahre aufgelegt wird, untersucht &#8211; r\u00e4umlich einzeln betrachtet &#8211; die Entwicklungen in Wiesbaden, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Rheingau, in der gemeinsam beworbenen Region Wiesbaden-Rheingau und im IHK-Kammerbezirk, der neben der Landeshauptstadt die Stadt Hochheim im Main-Taunus-Kreis sowie 17 Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis umfasst. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">In Wiesbaden stiegen die \u00dcbernachtungszahlen in Beherbergungsbetrieben von 2019 bis 2024 um 7,2 Prozent auf mehr als 1,4 Millionen. Ein neuer Rekord. Zuletzt wurde im Vor-Corona-Jahr 2019 ein Rekord bei \u00dcbernachtungen registriert. Besonders deutlich wuchs die Zahl der \u00dcbernachtungen bei Familien und Freunden: von 1,4 auf 1,8 Millionen. Ein Plus von 24,3 Prozent. Die Bruttoums\u00e4tze aus Tourismus stiegen im gleichen Zeitraum leicht von 685 auf 700,5 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Hohe Kosten belasten Tagestourismus<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eWiesbaden hat die Corona-Delle \u00fcberwunden und als Reiseziel an Attraktivit\u00e4t gewonnen\u201c, sagt B\u00fcrgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger (Gr\u00fcne). Dennoch zeigt die Studie einen R\u00fcckgang im Tagestourismus \u2013 das sind touristische Unternehmungen ohne \u00dcbernachtung \u2013 von 12,2 Millionen Tagesreisen in 2019 auf 10,2 Millionen in 2024. Damit folgt Wiesbaden dem deutschlandweiten Trend: Inflation, Kostenexplosion und geopolitische Unsicherheiten belasten den kurzfristigen Besucherverkehr und sorgen daf\u00fcr, dass Menschen weniger Shoppingtouren oder Restaurant- oder Theaterbesuche in der Stadt unternehmen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wiesbaden m\u00f6chte also den Tagestourismus st\u00e4rken, um die Innenstadt lebendig zu halten. Gesch\u00e4ftsreisende und Kulturinteressierte nutzen Einkaufsm\u00f6glichkeiten, gastronomische oder kulturelle Angebote. Wiesbaden Congress &amp; Marketing unterst\u00fctzt das mit Veranstaltungen wie der Rheingauer Weinwoche. Kostenlos nutzbare Bustickets und familienfreundliche Angebote sollen Wiesbaden f\u00fcr verschiedene Zielgruppen attraktiv machen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39373378-gaeste-auf-dem-neroberg-geniessen-den-ausblick-auf-die-stadt-QbBG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Ein Mann, eine Frau und ein Kind sitzen auf dem L&#xF6;wenplatz auf dem Neroberg in Wiesbaden und genie&#xDF;en den Ausblick auf die Stadt. Im Hintergrund ist die Marktkirche als roter Backsteinbau zu erkennen. \"\/>G\u00e4ste auf dem Neroberg genie\u00dfen den Blick auf Wiesbaden. \u00a9\u00a0Michael SchickRheingau<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Im Rheingau<\/strong> zeigt die Studie ein differenziertes Bild: W\u00e4hrend die \u00dcbernachtungen zwischen 2019 und 2024 um 15,2 Prozent sanken, stiegen die touristisch erwirtschafteten Ums\u00e4tze um 6,7 Prozent auf 225,2 Millionen Euro. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Besonders <\/strong>bemerkenswert ist der Anstieg der Tagestourismus-Ums\u00e4tze um 3,4 Prozent, trotz leicht sinkender Tagesreisen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>2293<\/strong> Schiffsanlandungen in R\u00fcdesheim mit etwa 300 000 Passagieren trugen zur Belebung der Region bei.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Die sinkenden<\/strong> \u00dcbernachtungszahlen sind unter anderem auf Betriebsschlie\u00dfungen zur\u00fcckzuf\u00fchren: 2019 gab es  132 Betriebe mit mehr als zehn Betten, 2024 nur noch 118. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Rhein-Main Wiesbaden Stand: 19.08.2025, 16:33 Uhr Von: Diana Unkart DruckenTeilen Die Stadt profitiert von mehr G\u00e4sten. 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