{"id":357064,"date":"2025-08-19T15:55:12","date_gmt":"2025-08-19T15:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357064\/"},"modified":"2025-08-19T15:55:12","modified_gmt":"2025-08-19T15:55:12","slug":"10-jahre-wir-schaffen-das-wir-koennten-schon-weiter-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357064\/","title":{"rendered":"10 Jahre \u201eWir schaffen das\u201c: Wir k\u00f6nnten schon weiter sein"},"content":{"rendered":"<p class=\"Initial paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">\u201eWir schaffen das.\u201c \u00adSubjekt, Pr\u00e4dikat, Objekt \u2013 das schien so einfach zu sein, war es aber nicht. \u201eDAS\u201c, was es zu schaffen galt, war weder quantitativ noch zeitlich oder qualitativ bestimmt und reduzierte sich auf die Soforthilfe, die Menschen und Beamte guten Willens 2015\/16 zu leisten bereit und imstande waren. Der moralische Appell m\u00fcndete nicht in eine sozialvertr\u00e4gliche Einwanderungs- und Integra\u00adtions\u00adpolitik mit den allf\u00e4lligen Investitionen.<\/p>\n<p class=\"Initial paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Dabei war die Ankunft und Aufnahme von mehr als einer Million Gefl\u00fcchteter innerhalb weniger Monate bereits eine \u201eZeitenwende\u201c: eine kolossale Herausforderung neuen Typs, die auch eine langj\u00e4hrige Gastarbeiter-Nation \u00fcberfordern musste.<\/p>\n<p class=\"Initial paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Denn der Ausl\u00f6ser der syrischen, afghanischen und irakischen, dann ukrainischen Wanderung waren Kriege, massive Menschen- und Frauen-rechtsverletzungen und genozidale Akte, von denen man 2015 und auch 2022 erst eine vage Vorstellung haben konnte. (Es sei denn, man h\u00e4tte schon den Bosnienkrieg nicht als einmaligen Anachronismus, sondern als das neue Normal betrachtet.) Vor diesem Hintergrund wurde jeder naive Multikulturalismus obsolet. Vielfalt an sich ist kein Wert, sie muss gestaltet werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Was 1990 und auch 2015 noch fehlte, war die Einsicht in die Tatsache, dass Deutschland l\u00e4ngst eine Einwanderungsgesellschaft war. Die Aufgabe der politischen Akteure h\u00e4tte darin bestanden, auf lokaler, regionaler, nationaler und europ\u00e4ischer Ebene Bedingungen daf\u00fcr zu schaffen, dass der gr\u00f6\u00dfere Teil der B\u00fcrgergesellschaft aktiv mitging, sich jedenfalls nicht verweigerte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/Fluechtlingssommer\/!t6102491\/?x\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/gruppe-orange-0-60-100-0-als-RGB-1.jpeg\" loading=\"lazy\" height=\"315\" type=\"image\/jpeg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlingssommer 2015<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Zehn Jahre Fl\u00fcchtlingssommer 2015: Die gro\u00dfen Fragen von damals sind die gro\u00dfen Fragen von heute \u2013 ganz egal, ob es um Grenzkontrollen, Integration oder die AfD geht. Die taz sucht <a href=\"https:\/\/taz.de\/Fluechtlingssommer\/!t6102491\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">in einem Sonderprojekt<\/a> Antworten.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"5\">Was heute in Grenzkontrollen, Strafverfolgung und Abschiebungen investiert wird, h\u00e4tte seinerzeit f\u00fcr Spracherwerb, Bildungsprogramme und einen rascheren Zugang zum Arbeitsmarkt veranschlagt werden m\u00fcssen. Auf die Weise h\u00e4tte sich eine humanit\u00e4re Gro\u00dfz\u00fcgigkeit habitualisieren k\u00f6nnen, die heute in einem \u2013 durch Putins \u201eMigrationswaffe\u201c attackierten \u2013 offenen Europa nicht als St\u00f6rung des sozialen Friedens aufgezehrt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">Es wird gerne behauptet, Angela Merkel habe 2015 mit der \u201eGrenz\u00f6ffnung\u201c \u2013 de facto mit dem Hochhalten des Schengen-Acquis und des EU-Rechtsrahmens \u2013 die AfD erst stark gemacht. An dieser Kausalkette fehlen ein paar wichtige Glieder, doch Alexander Gauland sah seine Chance gekommen: \u201eEtwas Besseres als die Fl\u00fcchtlinge h\u00e4tte uns gar nicht passieren k\u00f6nnen!\u201c<\/p>\n<p>Die Autoren<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph\">Daniel Cohn-Bendit war 1989 bis 1997 erster Dezernent im Amt f\u00fcr multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main. 1993 erschien das mit Thomas Schmid verfasste Buch \u201eHeimat Babylon: das Wagnis der multikulturellen Demokratie\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph\">Claus Leggewie ist Ludwig-B\u00f6rne-Professor an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen. 1990 ver\u00f6ffentlichte er das in vielen Auflagen erschienene Buch \u201eMulti Kulti. Spielregeln f\u00fcr die Vielv\u00f6lkerrepublik\u201c, erweiterte Neuauflage 2012.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last\">Beide Autoren berichten \u00fcber gemeinsame Abenteuer des Multikulturalismus in \u201eZur\u00fcck zur Wirklichkeit. Eine politische Freundschaft\u201c (Wagenbach 2025).<\/p>\n<p> minHeightToScrollBackOnCloseReadmore){<br \/>\nsetTimeout(function() {<br \/>\n$el.closest(&#8218;.module&#8216;).style.scrollMarginTop = &#8217;47px&#8216;;<br \/>\n$el.closest(&#8218;.module&#8216;).scrollIntoView({ block: &#8217;start&#8216; });<br \/>\n}, readMoreAnimationTime);<br \/>\n};<br \/>\n&#8220; class=&#8220;link icon-link-wrapper textlink show_hide is-align-items-center is-flex mgt-medium typo-link-grey-onpage&#8220; :aria-expanded=&#8220;show === true&#8220; aria-controls=&#8220;accordion-panel-szg0aan0d3n&#8220; :class=&#8220;{ &#8217;show true&#8216;: show  === true, &#8217;show false&#8216;: show  !== true  }&#8220; id=&#8220;accordion-header-szg0aan0d3n&#8220;&gt;<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"7\">Unter dem Druck der <a href=\"https:\/\/taz.de\/Buch-ueber-AfD-vorgestellt\/!6019438\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD, die ihre menschenfeindlichen Ambitionen unterdessen zum Postulat forcierter \u201eRemigration\u201c radikalisiert hat<\/a>, scheitert jede Politik des Multikulturalismus, gleich ob sie an der kosmopolitischen Idee offener Gesellschaften festh\u00e4lt oder sich den Erpressungen der Rechten beugt, die jedes \u201eStaatsversagen\u201c feiert und immer weitere Restriktionen fordert, bis hin zur Revision des Staatsb\u00fcrgerrechts.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"8\">Auch Angela Merkel meinte 2019 statuieren zu m\u00fcssen, Multikulti sei \u201eabsolut gescheitert\u201c. Das war ein bewusst in die Welt gesetztes <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutscher-Buchpreis-2019\/!5633925\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Missverst\u00e4ndnis von Multikulturalismus<\/a>. Sie sah darin nur ein beziehungsloses Nebeneinander der Kulturen, was \u00fcbrigens genau das ist, was sich die Neue Rechte global vorstellt: \u201eEthnopluralismus\u201c respektive Ethnonationalismus auf v\u00f6lkischer Grundlage.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"9\">Alle, au\u00dfer Profisportler und IT-Nerds, sollen sch\u00f6n \u201ebei sich\u201c bleiben. Eben dieses Trennungs- und S\u00e4uberungsprogramm wird gerade durchexerziert \u2013 von Donald Trump, der beispielsweise Puerto Rico als \u201eschwimmende M\u00fcllinsel\u201c denunziert hatte, bis zu Indiens Premier Narendra Modi, der Indien hinduistisch homogenisieren will.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"10\">Das hatten Theoretiker und Praktiker des Multikulturalismus von Kanada \u00fcber Frankfurt\/Main bis Australien wahrlich nicht im Sinn. Wir forderten die wechselseitige Anerkennung unter anderem migrationsbedingter Diversit\u00e4t, die ein Volk als Demos und nicht l\u00e4nger als Ethnos begreift, das hei\u00dft: nicht l\u00e4nger als Abstammungs-, sondern als Zustimmungsgemeinschaft, die allen Beteiligten die Respektierung demokratischer Normen und Spielregeln abverlangt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"11\">Dem verweigern sich exklusionsbesessene Inl\u00e4nder (darunter MigrantInnen der ersten bis vierten Generation) genau wie inklusionsresistente Ausl\u00e4nder, die einzig \u201eihre Kultur\u201c (und namentlich Religion) ausleben wollen, oft in einem Ausma\u00df, das ihnen im Herkunftsland selbst nicht gew\u00e4hrt worden war.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"12\">Eine humanit\u00e4re Alternative gibt es weiterhin nicht. Das sture Beharren auf dem jeweils Eigenen hat eine schiefe Ebene in den ethnischen B\u00fcrgerkrieg und finstersten Rassismus. Multikulturalismus ist weder eine \u201elinke Utopie\u201c noch ein \u201egr\u00fcnes Programm\u201c, sondern der schlichte und bei klarem Verstand schwer zu ignorierende Realzustand der Weltgesellschaft. Er wird im Inneren vermeintlich homogener Natio\u00adnen verleugnet, obwohl auch diese bei n\u00e4herer Betrachtung ethnisch, sprachlich und kulturell pluralistisch zusammengesetzt und so geblieben sind.<\/p>\n<p>      Adressiert ist vor allem \u201edie\u201c Politik<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"14\">Bleibt also die Frage nach dem Subjekt. Wer ist WIR, hat <a href=\"https:\/\/taz.de\/Trauerrede-fuer-Carl-Hegemann\/!6090882\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Navid Kermani<\/a> gefragt, und der fr\u00fchere Bundespr\u00e4sident Joachim Gauck rief ein \u201eneues Wir\u201c auf. Waren es \u201edie\u201c Deutschen, \u201edie\u201c Europ\u00e4er, \u201edie\u201c Gesellschaft\u201c, die bekanntlich keine Adresse haben?<\/p>\n<p class=\"typo-teaser-text mgt-xsmall\">\nWir w\u00fcrden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden,<br \/>\nob Sie dieses Element auch sehen wollen:\n<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"15\">Adressiert ist vor allem \u201edie\u201c Politik, was sich nicht auf \u00fcberforderte Amtspersonen, Grenzsch\u00fctzer, Schulsozialarbeiter und Migrantenvereine reduziert, denen man die \u201eDrecksarbeit\u201c \u00fcberlassen m\u00f6chte. Und auch nicht intersektional gestimmte Akademiker, die immer neue Facetten von \u201eDiversity\u201c entdecken und <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linksliberale-und-die-Hamas\/!5968347\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">identit\u00e4re Selbst-Behauptung gerne zur militanten Selbstbehauptung steigern<\/a>. Diversit\u00e4t ist mehr als ein \u201ePatchwork der Minderheiten\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"16\">Erforderlich sind Entscheidungen, die nicht auf das Krisenmanagement bei Messerattacken beschr\u00e4nkt bleiben. Und die zur Kenntnis nehmen, dass die meisten \u201eMigrationsprobleme\u201c nicht \u201evon au\u00dfen\u201c importiert sind und dorthin \u201ezur\u00fcckgeschoben\u201c werden k\u00f6nnen, sondern, genau wie \u201eeinheimische\u201c Rechtsradikale und Gewaltt\u00e4ter, hausgemachte Ursachen haben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"17\">Statt wie Innenminister Alexander Dobrindt fragile Errungenschaften der Einwanderungsgesellschaft per Salamitaktik kleinzuhacken, bedarf es endlich einer koh\u00e4renten Einwanderungs- und Fl\u00fcchtlingspolitik auf europ\u00e4ischer Ebene. Andernfalls wird der AfD gerade an jedem Grenzstau die Europ\u00e4ische Union geopfert.<\/p>\n<p>      Beachtliche Integrationserfolge<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"19\">Statt retroaktivem Merkel-Bashing also: Unterm Strich ist Immigration allen Unzul\u00e4nglichkeiten, Pannen und Silvestern\u00e4chten zum Trotz erfolgreich verlaufen. Sachverst\u00e4ndige belegen seit Jahren empirisch, dass auch die von manchen als besonders problematisch empfundenen SyrerInnen beachtliche Integrationserfolge hingelegt haben, genauso wie es Hunderttausende UkrainerInnen, die Putins Terror entkommen sind, im Alltag \u201eschaffen\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"20\">Gegner von \u201eMultikulti\u201c (bei Wikipedia exklusiv als Schimpfwort rubriziert) beeindruckt Empirie bekanntlich nicht. F\u00fcr die einen bedeutet Multikulturalismus \u201eVolkstod\u201c, f\u00fcr die anderen eine durch und durch rassistische Gesellschaft. Nat\u00fcrlich kann noch vieles besser werden. So wie hiesige Einwanderungs- und Fl\u00fcchtlingsgegner von ihrem dummen Stolz, Deutsche zu sein, ablassen k\u00f6nnten, sollten MigrantInnen mehr Verfassungspatriotismus, Menschenrechtsbewusstsein und Alltagstugenden an den Tag legen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"21\">Die \u201edeutsche Leitkultur\u201c ist ein Fantasma, aber es darf auch keine \u2013 von politischen und religi\u00f6sen Unternehmern gen\u00e4hrte \u2013 Parallelgesellschaft geben, die auf dem Umweg \u00fcber Quotierungen einzubeziehen w\u00e4re. Kaum zu glauben ist die Duldsamkeit gegen\u00fcber einer politisch-religi\u00f6sen Maschine wie des t\u00fcrkischen Diyanet, das den Interessen des Autokraten in Ankara dient, oder gegen\u00fcber Muslimbr\u00fcdern, die westliche Werte bewusst herabw\u00fcrdigen. Eine liberale Demokratie mit klaren Regeln darf das nicht tolerieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"22\">Schlie\u00dflich fehlten 2015 auch dem Pr\u00e4dikat SCHAFFEN realistische Ma\u00dfst\u00e4be. Die Messlatte ist kein Idealzustand, den keine Einwanderungsgesellschaft jemals erreichen wird. Zu schaffen ist eher ein \u201egelingendes Scheitern\u201c, was in der pragmatischen Businesswelt als Erfolg verbucht wird.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"23\">Die deutsche Gesellschaft hat seit 1950, 1990 und 2010 erhebliche Kompetenzen erworben und unter Beweis gestellt, dass Vielfalt in der Arbeitswelt, genau wie in Kunst &amp; Kultur und vor allem im allt\u00e4glichen Zusammenleben, Vorteile bietet, die von Fundamentalisten beider Seiten angerichtete Trag\u00f6dien und eine \u00fcberdrehte Wokismus-Schelte nicht \u00fcberdecken sollten. Angesichts der wirklichkeitsfremden Politik des gro\u00dfen Merkel-Kritikers Friedrich Merz muss man \u00adres\u00fcmieren: Wir k\u00f6nnten schon weiter sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eWir schaffen das.\u201c \u00adSubjekt, Pr\u00e4dikat, Objekt \u2013 das schien so einfach zu sein, war es aber nicht. \u201eDAS\u201c,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357065,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[29,214,30,471,1780,215],"class_list":{"0":"post-357064","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-serien","12":"tag-series","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115056248386765047","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357064","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357064"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357064\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357064"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357064"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357064"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}