{"id":357069,"date":"2025-08-19T15:58:16","date_gmt":"2025-08-19T15:58:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357069\/"},"modified":"2025-08-19T15:58:16","modified_gmt":"2025-08-19T15:58:16","slug":"parkinson-herzschwaeche-demenz-wie-smartwatches-unsere-gesundheit-schuetzen-koennten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357069\/","title":{"rendered":"Parkinson, Herzschw\u00e4che, Demenz \u2013 wie Smartwatches unsere Gesundheit sch\u00fctzen k\u00f6nnten"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Von Fitnessarmb\u00e4ndern \u00fcber smarte Ringe bis hin zu Messger\u00e4ten f\u00fcrs Ohr \u2013 sogenannten Wearables, also tragbare digitale Ger\u00e4te zur Erfassung von Gesundheitsdaten, erleben einen wissenschaftlich begleiteten Aufschwung. L\u00e4ngst geht es nicht mehr nur ums Z\u00e4hlen von Schritten. Studien zeigen, dass Wearables helfen k\u00f6nnen, Krankheiten fr\u00fch zu erkennen, Therapien zu unterst\u00fctzen und dabei \u00fcberraschend genau arbeiten. Ein \u00dcberblick.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vergleich\/elektronik\/smartwatch-test\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vergleich\/elektronik\/smartwatch-test\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smartwatches<\/a>, smarte Ringe oder Ohr-Wearables sind l\u00e4ngst nicht mehr nur Lifestyle-Produkte, sondern medizinische Sensorplattformen. Unter Wearables f\u00e4llt dabei zun\u00e4chst \u201ealles, was man am K\u00f6rper tragen kann\u201c, sagt Can Dincer, Professor f\u00fcr Sensors and Wearables for Healthcare an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen. \u201eIm engeren Sinne geh\u00f6rt zu einem Wearable aber eine elektronische Komponente.\u201c <\/p>\n<p>Solche Wearables werden zunehmend beliebter. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2021\/02\/PD21_078_639.html?templateQueryString=Fitnessarmb%C3%A4nder\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2021\/02\/PD21_078_639.html?templateQueryString=Fitnessarmb%C3%A4nder&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Laut Statistischem Bundesamt<\/a> nutzt in Deutschland mehr als ein F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung ab zehn Jahren Smartwatches, Fitnessarmb\u00e4nder und \u00c4hnliches. Beeindruckende Zahlen, die jedoch bereits f\u00fcnf Jahre alt sind. Inzwischen d\u00fcrfte die Verbreitung der smarten Uhren, Ringe und Armb\u00e4nder sogar noch gestiegen sein.<\/p>\n<p>Die Ger\u00e4te k\u00f6nnen mittlerweile viel mehr als die einfachen Schrittz\u00e4hler der Vergangenheit. Sie messen Herzschlag und Schlafqualit\u00e4t, tracken Sporteinheiten und Stresslevel, sch\u00e4tzen Trainingszustand und Kalorienverbrauch ein \u2013 und produzieren zahlreiche Daten. Schon jetzt profitiert die Wissenschaft laut I-Min Lee, Epidemiologin und Medizinerin von der US-amerikanischen Harvard University, davon. <\/p>\n<p>So seien Studien zum Zusammenhang zwischen Aktivit\u00e4tslevel und Gesundheit in der Vergangenheit in der Regel auf Selbstausk\u00fcnfte der Probanden angewiesen gewesen, die etwa durch Frageb\u00f6gen erfasst wurden. Das Problem: Die derart gewonnenen Daten waren nur so zuverl\u00e4ssig, wie die Aussagen der Studienteilnehmer.<\/p>\n<p>\u201eWenn Sie \u00fcber Ihre k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t berichten, erinnern Sie sich vielleicht daran, dass Sie drei Tage in der Woche laufen gehen, aber Sie erinnern sich vielleicht weniger gut an das gelegentliche Spazierengehen oder das Gehen von A nach B\u201c, erkl\u00e4rt Lee. Sie hatte ein Buch \u00fcber epidemiologische Methoden in Studien \u00fcber k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten geschrieben. Die Tracker w\u00fcrden diese Erinnerungsl\u00fccken schlie\u00dfen und wertvolle Erkenntnisse liefern.<\/p>\n<p>Allerdings h\u00e4tten Wearables derzeit noch Grenzen. Die Ger\u00e4te seien beispielsweise nicht sehr gut darin, Muskelst\u00e4rkungs\u00fcbungen zu erfassen. Eben jene seien aber wichtig \u2013 einerseits, weil die Muskelkraft im Alter rapide nachl\u00e4sst. Andererseits aber auch, weil der Zustand der Muskelkraft sich immer mehr als Hinweis auf chronische Krankheiten erweise.<\/p>\n<p>An diesen Funktionen wird zurzeit geforscht<\/p>\n<p>Zudem erlauben Wearables aktuell noch keinen guten Blick auf den Kontext unserer Bewegungen. Finden diese als Teil unseres Berufs, der Freizeit oder in der allt\u00e4glichen Fortbewegung statt? Das sei durchaus eine relevante Frage, sagt Lee. J\u00fcngere Untersuchungen legten nahe, dass berufsbedingte Bewegung nicht den gleichen Gesundheitsnutzen habe wie andere Formen der Bewegung, etwa Sport. Besonders bei M\u00e4nnern seien die Unterschiede ausgepr\u00e4gt. <\/p>\n<p>Insgesamt betont die Epidemiologin aber das gro\u00dfe Potenzial der Tracker f\u00fcr die Wissenschaft. Dieses k\u00f6nnte sich noch st\u00e4rker entfalten, wenn die Ger\u00e4te mehr als nur physikalische Gr\u00f6\u00dfen messen k\u00f6nnten, f\u00fcgt Dincer hinzu. Seine Forschungsgruppe will, den Tracking-Daten der Wearables solche neuen Dimensionen hinzuzuf\u00fcgen. <\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr unsere Forschung sind insbesondere auch chemische und biologische Signale von Bedeutung\u201c, sagt der Experte. So arbeiten Dincer und sein Team daran, Wearables zu entwickeln, die Biomarker wie Hormone oder Proteine messen k\u00f6nnen. Oder solche, die Medikamente wie beispielsweise Antibiotika sowie Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien, die \u00fcblicherweise im Blut bestimmt werden, in anderen Biofl\u00fcssigkeiten nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dazu z\u00e4hlen etwa Schwei\u00df, Atemluft und Gewebsfl\u00fcssigkeit. Die Herausforderung: \u201eMolek\u00fcle in diesen Biofl\u00fcssigkeiten liegen viel st\u00e4rker verd\u00fcnnt vor als im Blut. Damit ist es viel schwieriger, hieraus bestimmte Parameter nachzuweisen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Ziel der Forschung zu Wearables ist, auff\u00e4llige Ver\u00e4nderungen im Gesundheitszustand fr\u00fcher zu erkennen. Schon 2019 legte etwa eine im Fachblatt <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/ana.25548\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/ana.25548&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">\u201eAnnals of Neurology\u201c ver\u00f6ffentlichte Studie<\/a> nahe, dass diese helfen k\u00f6nnen, Parkinson fr\u00fch zu diagnostizieren. Die Forschungsgruppe platzierte daf\u00fcr ein entsprechendes Ger\u00e4t am unteren R\u00fccken von Teilnehmern der Studie. Dieser Sensor erfasste Gangmerkmale der Probanden \u2013 und konnte so tats\u00e4chlich fr\u00fche Warnzeichen f\u00fcr Parkinson bestimmen.  <\/p>\n<p>Doch es gibt noch weitere Einsatzm\u00f6glichkeiten von Wearables in der Medizin. Eine britische Forschungsgruppe arbeitet an Ger\u00e4ten zur Schlaf\u00fcberwachung von Demenz-Patienten. Diese sollen etwa die Atmung verfolgen oder Alarm schlagen, wenn ein Wundliegen droht, weil ein Patient zu lange Zeit unbewegt lag. Das gleiche Team forscht auch an G\u00fcrteln f\u00fcr Schwangere, die die Bewegungen des F\u00f6tus \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Herz-Tracking, Diabetes und Alkoholkonsum<\/p>\n<p>Zudem sind Trackingger\u00e4te effektiv, um die eigene Motivation zu stimulieren. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/bmjopen.bmj.com\/content\/15\/3\/e092260\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/bmjopen.bmj.com\/content\/15\/3\/e092260&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Eine internationale Machbarkeitsstudie<\/a> zeigte k\u00fcrzlich, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes sich eher dann an Bewegungsprogramme hielten, wenn sie eine Smartwatch nutzten. So haben man festgestellt, dass die Nutzung biometrischer Daten aus tragbaren Technologien \u201esehr vielversprechend\u201c seit, um Menschen mit neu diagnostizierter Typ-2-Diabetes zu ermutigen, ein zu Hause durchgef\u00fchrtes, personalisiertes Bewegungsprogramm \u201emit allen damit verbundenen gesundheitlichen Vorteilen beizubehalten\u201c, kommentierte Mitautorin Katie Hesketh von der University of Birmingham die Ergebnisse.<\/p>\n<p>Ein weiterer <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/formative.jmir.org\/2025\/1\/e63184\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/formative.jmir.org\/2025\/1\/e63184&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Versuch der University of Bristol<\/a> zeigte, wie Smartwatches helfen k\u00f6nnen, den eigenen Alkoholgenuss im Blick zu behalten. So zeichneten Versuchsteilnehmer ihren t\u00e4glichen Konsum zuverl\u00e4ssiger auf, wenn sie von ihrem Ger\u00e4t mehrmals am Tag danach gefragt wurden und ihre Angaben direkt \u00fcber die Uhr machen konnten.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich stellten Wissenschaftler beim diesj\u00e4hrigen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.jacc.org\/doi\/10.1016\/S0735-1097%2825%2902954-7#:~:text=Conclusion,heart%20rate%20and%20step%20count.\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.jacc.org\/doi\/10.1016\/S0735-1097%2825%2902954-7#:~:text=Conclusion,heart%20rate%20and%20step%20count.&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Kongress der US-Kardiologen eine Methode<\/a> vor, die bei der Bewertung der Herz-Kreislauf-Gesundheit helfen soll. Die Wearables erfassten daf\u00fcr Reaktionen des Herzens auf Bewegung. Als Kennzahl wurde daf\u00fcr die Herzfrequenz pro Schritt erfasst. Die daf\u00fcr ben\u00f6tigten Daten hatten die Probanden zuvor ohnehin mit einem ganz normalen Fitnesstracker generiert.<\/p>\n<p>Zudem haben Forscher der Universit\u00e4t Bielefeld mit speziellen Uhren Puls und Stresslevel der Fu\u00dfballfans von Arminia Bielefeld und VfB Stuttgart beim DFB-Pokalfinale Ende Mai vermessen. Sie konnten so buchst\u00e4blich deren \u201eFu\u00dfballfieber\u201c erfassen. Erstes Ergebnis: Die Forscher fanden klare Parallelen zwischen Spielverlauf und K\u00f6rperreaktionen.<\/p>\n<p>Eine Herausforderung bei dieser Art des Trackings ist die Platzierung des Sensors. Am Arm k\u00f6nnen unter anderem Handbewegungen und Gestik die Aufzeichnung der Daten verf\u00e4lschen. Erst k\u00fcrzlich stellte ein <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.kit.edu\/kit\/pi_2025_025_intelligentes-wearable-prazise-gesundheitsmessungen-direkt-am-ohr.php\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.kit.edu\/kit\/pi_2025_025_intelligentes-wearable-prazise-gesundheitsmessungen-direkt-am-ohr.php&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Team am Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie<\/a> einen Apparat vor, der am Ohr getragen wird und genaue Daten liefern soll. Das Wearable sitze stabil in der N\u00e4he gro\u00dfer Blutgef\u00e4\u00dfe und k\u00f6nne so etwa Herzfrequenz, Atemmuster und Temperaturverl\u00e4ufe besonders zuverl\u00e4ssig erfassen \u2013 im Alltag und w\u00e4hrend des Schlafs.<\/p>\n<p>Wearables k\u00f6nnten uns auf jeden Fall dabei helfen, \u201edass wir selbst besser auf unsere Gesundheit und unseren Lebensstil achten und bestimmte Vitalwerte und biochemische Parameter \u00fcber l\u00e4ngere Perioden \u00fcberwachen\u201c, sagt Dincer. Doch er warnt auch: Denn andererseits k\u00f6nnten sie auch dazu f\u00fchren, dass wir uns \u201ewegen kleinsten Ver\u00e4nderungen in den Werten unn\u00f6tig Sorgen machen.\u201c Daher m\u00fcsse dieser Prozess unbedingt reguliert werden.<\/p>\n<p>Wearables im Gesundheitssystem<\/p>\n<p>Dincer skizziert drei m\u00f6gliche k\u00fcnftige Anwendungsszenarien f\u00fcr Wearables im Gesundheitssystem: Die erste Variante sei, dass man mit Beschwerden zum Arzt gehe, dieser einen Verdacht hat und den Patienten darum bittet, ein Wearable \u00fcber mehrere Tage zu tragen, um bestimmte Parameter kontinuierlich zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Zweitens k\u00f6nnten Wearables morgens direkt Auskunft \u00fcber den Gesundheitszustand geben: Im Idealfall k\u00f6nne so ein Gadget viele vitale und biochemische Gesundheitsparameter messen. Die Ger\u00e4te k\u00f6nnten einem auf diese Weise \u201edirekt nach dem Aufstehen sagen, ob alle Werte im normalen Bereich liegen.\u201c<\/p>\n<p>Und drittens k\u00f6nnten Wearables zur personalisierten Medikation beitragen: \u201eBei einer vorhandenen Krankheit k\u00f6nnen sie uns dabei unterst\u00fctzen, Medikamente in der richtigen Menge einzunehmen, da sich diese mit der Zeit, dem Gewicht und dem Alter ver\u00e4ndert.\u201c<\/p>\n<p>Ein erfolgreiches Beispiel daf\u00fcr ist die kontinuierliche Blutzuckermessung (CGM). Bei dieser arbeiten bereits heute Sensoren und Insulinpumpen in Echtzeit zusammenarbeiten. \u201eDiese Kombination l\u00e4sst sich mit Sicherheit zuk\u00fcnftig auch auf andere Krankheiten \u00fcbertragen\u201c, sagt Dincer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Fitnessarmb\u00e4ndern \u00fcber smarte Ringe bis hin zu Messger\u00e4ten f\u00fcrs Ohr \u2013 sogenannten Wearables, also tragbare digitale Ger\u00e4te&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357070,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[16886,29,87228,98560,98561,3644,30,141,232,3914,91927,42957,66869],"class_list":{"0":"post-357069","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-alkoholsucht","9":"tag-deutschland","10":"tag-diabetes-mellitus-ks","11":"tag-fitnessbranche-ks","12":"tag-fitnesskleidung-ks","13":"tag-fitnesstraining","14":"tag-germany","15":"tag-gesundheit","16":"tag-health","17":"tag-herz","18":"tag-koronare-herzkrankheit","19":"tag-smartwatch","20":"tag-wearables"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115056260100450321","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357069"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357069\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357070"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}