{"id":357238,"date":"2025-08-19T17:43:34","date_gmt":"2025-08-19T17:43:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357238\/"},"modified":"2025-08-19T17:43:34","modified_gmt":"2025-08-19T17:43:34","slug":"jva-haushalt-sicherheit-zukunftszentrum-schulen-landesregierung-von-sachsen-anhalt-tagte-in-der-leopoldina-mit-schwerpunkt-auf-die-entwicklung-in-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357238\/","title":{"rendered":"JVA, Haushalt, Sicherheit, Zukunftszentrum, Schulen\u2026 Landesregierung von Sachsen-Anhalt tagte in der Leopoldina mit Schwerpunkt auf die Entwicklung in Halle"},"content":{"rendered":"<p>Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt ist heute unter der Leitung von Ministerpr\u00e4sident Dr. Reiner Haseloff zu einer ausw\u00e4rtigen Kabinettssitzung in Halle (Saale) zusammenkommen. Auf der Tagesordnung standen neben allgemeinen auch regionale Themen wie die infrastrukturelle, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung in der Stadt Halle (Saale). Vor f\u00fcnf Jahren fand in der Saalestadt die letzte derartige Sitzung statt, so Haseloff. Seit dem habe sich viel ver\u00e4ndert, es gebe einen neuen Oberb\u00fcrgermeister, deshalb sei eine Sitzung geboten gewesen.<\/p>\n<p>\u201eHalle ist nicht nur ein kulturelles Zentrum unseres Landes, es setzt auch wichtige Akzente im Bereich von Wissenschaft und Forschung und in der Wirtschaft. Das Land f\u00f6rdert die Entwicklung der Stadt seit vielen Jahren. Starke Impulse f\u00fcr die Zukunft werden vor allem von den Investitionen in den Strukturwandel und vom k\u00fcnftigen Zukunftszentrum ausgehen\u201c, betonte Haseloff.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang lobte er Oberb\u00fcrgermeister Dr. Alexander Vogt daf\u00fcr, dass dieser die Zusammenarbeit mit dem Umland, Leipzig und der Metropolregion in den Fokus nimmt. Schlie\u00dflich sei die Region ja au\u00dferhalb von Berlin das zweitgr\u00f6\u00dfte Ballungszentrum in der Bundesrepublik. \u201cIch sehe Halle als Bestandteil der Region\u201d, sagte Vogt. \u201cDas Umland profitiert von Halle und Halle profitiert vom Umland.\u201d<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/WhatsApp-Image-2025-08-19-at-14.03.12-1200x676.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-325017\"  \/><\/p>\n<p><strong>JVA<\/strong><\/p>\n<p>Eines der wichtigsten Themen f\u00fcr die Stadt war der Neubau der Justizvollzugsanstalt. Neben Halle ist ja inzwischen auch Wei\u00dfenfels im Gespr\u00e4ch. Haseloff und Vogt verwiesen dabei auf die kommende Woche anstehende Entscheidung im halleschen Stadtrat, wo Kompromisse zugunsten des Landes gemacht werden sollen \u2013 dabei geht es vor allem um die Entwicklung des bisherigen Standorte Roter Ochse und Frohe Zukunft. \u201cDer S\u00fcden ist gesetzt\u201d, betonte Haseloff. Auch von Gesetzesseite her m\u00fcsse man eine bestimmte Anzahl an Haftpl\u00e4tzen vorhalten. Er selbst habe keine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr einen Standort, diese Frage lege er komplett in die H\u00e4nde der Justizministerin. Neben dem Thema Fachkr\u00e4fte wird es dabei auch um medizinische Versorgung und ehrenamtliche Begleitung zur Resozialisierung gehen, was in einer Gro\u00dfstadt besser realisiert werden kann als in einer Kleinstadt.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Sicherheit<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren war das Thema Jugendbanden in Halle bestimmend. Diese Problematik konnte gr\u00f6\u00dftenteils gel\u00f6st werden. OB Vogt pocht aber weiterhin auf mehr Polizei. \u201cDie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und auch der Oberb\u00fcrgermeister w\u00fcnschen sich mehr Polizeipr\u00e4senz.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Strukturwandel<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Halle (Saale) gestaltet im Herzen des sachsen-anhaltischen Braunkohlereviers den Strukturwandel ma\u00dfgeblich mit. F\u00fcr die Stadt steht gem\u00e4\u00df der sog. \u201eVereinbarung zur Reviergerechtigkeit\u201c aus dem Jahr 2022 in der Regelf\u00f6rderung ein Gesamtbudget in H\u00f6he von 216,2 Mio. Euro zur Verf\u00fcgung. Im Rahmen der Regelf\u00f6rderung wurden in Halle bereits drei gro\u00dfe Vorhaben bewilligt.<\/p>\n<p>Bei diesen Projekten handelt es sich um die Revitalisierung der innerst\u00e4dtischen Industriebrache \u201eRAW-Gel\u00e4nde\u201c (119,7 Mio. Euro), die Errichtung eines Zentrums f\u00fcr nachhaltige Materialien und Energien am Weinberg Campus (Center for Sustainable Materials and Energy\/CSME, 56,91 Mio. Euro) sowie das Inklusionszentrum zur beruflichen Bef\u00e4higung und Teilhabe an einem selbstbestimmten Arbeits-\/Leben (\u201eAPA Inklusionszentrum\u201c, 12,7 Mio. Euro).<\/p>\n<p>Besonderer Beliebtheit erfreut sich der Ideenwettbewerb REVIERPIONIER, an dem sich alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Vereine, gemeinn\u00fctzigen Institutionen sowie Schulen und Kitas mit ihren lokalen Projektideen bewerben k\u00f6nnen. In den vergangenen beiden Jahren kamen insgesamt 66 Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger aus Halle (Saale). Die Summe der ausgezahlten Preisgelder betr\u00e4gt knapp 460.000 Euro.<\/p>\n<p><strong>Zukunftszentrum \u2013 Impuls f\u00fcr Stadtentwicklung und Infrastruktur<\/strong><\/p>\n<p>Mit rund 29 Mio. Euro unterst\u00fctzt das Land in den kommenden f\u00fcnf Jahren die Erneuerung der Stra\u00dfeninfrastruktur am Riebeckplatz in Halle (Saale). Der bislang vor allem als Verkehrsknoten genutzte Platz soll sich zu einem urbanen Lebensraum entwickeln, dessen Herzst\u00fcck k\u00fcnftig das \u201eZukunftszentrum f\u00fcr Deutsche Einheit und Europ\u00e4ische Transformation\u201c bildet.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich investieren Bund und Land in diesem Jahr insgesamt rund 7,45 Mio. Euro in die Stadtentwicklung. Der gr\u00f6\u00dfte Anteil der Mittel (etwa 6,5 Mio. Euro) flie\u00dft in die Verbesserung der Verkehrssituation rund um den Riebeckplatz. Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt stehen somit knapp zehn Mio. Euro f\u00fcr verschiedene Vorhaben am k\u00fcnftigen Standort des Zukunftszentrums zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rdermittel schaffen die Grundlage f\u00fcr die Neugestaltung des Riebeckplatzes und geben der Stadt die notwendige Planungssicherheit, um den Umbau des Verkehrsknotenpunktes konsequent voranzutreiben. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualit\u00e4t rund um das geplante Zentrum deutlich zu steigern und einen offenen Treffpunkt f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu schaffen. Das Zukunftszentrum ist die gr\u00f6\u00dfte Investition in Halle (Saale) seit der Wiedervereinigung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/WhatsApp-Image-2025-08-19-at-12.39.34-683x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-325018\"  \/><\/p>\n<p><strong>Kommunaler Finanzausgleich<\/strong><\/p>\n<p>Von den Verbesserungen der Finanzausstattung der Kommunen infolge der Erh\u00f6hung der Finanzausgleichsmasse ab 2024 und der Umsetzung der Gutachterempfehlungen profitiert auch die Stadt Halle (Saale). So erhielt die Stadt im Jahr 2024 rd. 45 Mio. Euro mehr als im Jahr zuvor. Im Jahr 2025 erh\u00e4lt Halle (Saale) insgesamt rd. 278 Mio. Euro an Zuweisungen aus dem Finanzausgleichsgesetz.<\/p>\n<p>Die schwierige Finanzlage der Stadt war Thema. \u201cWir stehen 2026 vor gro\u00dfen Herausforderungen\u201d, so Vogt. Man habe \u00fcber die anstehende Haushaltskonsolidierung gesprochen, so Haseloff. Hier begr\u00fc\u00dfe er, dass OB Vogt klare Vorstellungen zu Einsparungen hat und trotzdem die kulturelle Struktur aufrecht erhalten werden kann. \u201cDenn Halle ist die Kulturhauptstadt.\u201d Und diese Renommee wolle man weiter aufwerten, so Haseloff.<\/p>\n<p>Ein Problem von Stadtseite aus ist da der Zensus, der f\u00fcr Halle weniger Einwohner ausweist als im Melderegister stehe. 10 Millionen Euro im Jahr gehen dadurch verloren, so Vogt. Man habe aber eindeutige Nachweise, dass es keinen Bev\u00f6lkerungsschwund gibt. Vogt verwies neben dem Melderegister auch auf die Einschulungszahlen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Exzellenter Wissenschafts-Standort<\/strong><\/p>\n<p>Seit Mai 2025 tr\u00e4gt die Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg auch offiziell das G\u00fctesiegel \u201eexzellent\u201c. Als erste Hochschule aus Sachsen-Anhalt erhielt sie im bundesweiten Wettbewerb den Zuschlag f\u00fcr ein Exzellenz-Cluster und damit Zugang zu erheblichen F\u00f6rdermitteln des Bundes; dies st\u00e4rkt die internationale Wahrnehmung und gibt wichtige Impulse f\u00fcr die Forschung im Land. Im Fokus des Clusters \u201eCenter for Chiral Electronics\u201c stehen innovative Materialien und Konzepte f\u00fcr ultraschnelle, energieeffiziente Elektronik. Das Wissenschaftsministerium hatte die Bewerbung der Uni Halle in der Exzellenz-Initiative von Bund und L\u00e4ndern stark unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong>Vorreiter der W\u00e4rmewende<\/strong><\/p>\n<p>Halle (Saale) z\u00e4hlt zu den Vorreitern f\u00fcr Klimaschutz und W\u00e4rmewende. Bereits fr\u00fchzeitig hat sich die Stadt mit weiteren Partnern, auch aus der Wissenschaft, auf den Weg gemacht und viele Klimaschutzprojekte ins Leben gerufen. Ganz zentral: die Umgestaltung der Heizsysteme mit Fokus auf Fernw\u00e4rmeausbau, erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Bis Ende 2025 soll in Halle die kommunale W\u00e4rmeplanung stehen, sp\u00e4testens 2045 soll die gesamte W\u00e4rmeversorgung in der Stadt CO2-neutral erfolgen. Eine bedeutende Marke auf diesem Weg ist bereits erreicht: Seit 1990 ist der Aussto\u00df von Treibhausgasen f\u00fcr die W\u00e4rme- und Stromerzeugung der Stadt um rund 70 Prozent gesunken.<\/p>\n<p><strong>Investitionen in den Hochwasserschutz<\/strong><\/p>\n<p>Die Saale war lange Zeit Halles Lebensader. Gleichzeitig sorgten immer wieder starke Hochwasser f\u00fcr \u00dcberschwemmungen und schwere Sch\u00e4den, zuletzt im Juni 2013. Daher investiert das Land auch in Halle konsequent in den Hochwasserschutz; seit 2002 sind rund 13,2 Mio. Euro in den Neubau des Gimritzer Damms und die Sanierung des Passendorfer Damms in Halle-Neustadt geflossen. Profitieren wird die Stadt auch von mehreren im Umland geplanten Flutpoldern, durch welche den Fl\u00fcssen mehr Raum gegeben werden soll.<\/p>\n<p><strong>Dynamischer Photovoltaik-Ausbau<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausbau der Solarenergie verl\u00e4uft auch in Halle (Saale) sehr dynamisch. Seit Ende 2023 hat sich die Zahl der Photovoltaikanlagen um knapp 63 Prozent von 2.888 auf aktuell 4.702 erh\u00f6ht. Der weit \u00fcberwiegende Teil entf\u00e4llt auf so genannte Balkonkraftwerke und Dachanlagen; es gibt aber auch im Stadtgebiet gr\u00f6\u00dfere Anlagen: rund 1,4 Prozent haben eine Leistung von mehr als 100 Kilowattpeak.<\/p>\n<p><strong>Kulturf\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n<p>Die herausragende Bedeutung der Stadt Halle (Saale) und ihrer kulturellen Akteure wird seitens der Landesregierung in besonderer Weise gew\u00fcrdigt. In Summe betrugen die vom Land f\u00fcr die Kultur bereitgestellten Mittel f\u00fcr das Jahr 2024 \u00fcber 22,5 Mio. Euro. 2025 sind es nach aktuellem Stand 21,5 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Denkmalpflege hat die Stadt seit 2022 ca. 9 Mio. Euro an Landesmitteln erhalten. Die Kabinettausstellung im Landesmuseum f\u00fcr Vorgeschichte zu den beiden w\u00e4hrend der Bauernkriege gepl\u00fcnderten Augustinerkl\u00f6stern Himmelpforte und Kaltenborn als Teil der dezentralen Landesausstellung \u201eGerechtigkeyt 1525\u201c und wurde vom Land mit 239.000 Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Im Bereich der B\u00fchnen wird die Theater, Oper und Orchester GmbH Halle durch das Land mittels einer Finanzierungsvereinbarung unterst\u00fctzt. Im Jahr 2025 betr\u00e4gt die F\u00f6rderung knapp 16 Mio. Euro, 2026 wird sie knapp 17 Mio. Euro betragen. Die aktuelle Finanzierungsvereinbarung gilt bis 2028. Im Bereich Musik stellt das Land im Rahmen einer Finanzierungsvereinbarung bis 2027 j\u00e4hrlich 600.000 EUR zur Ausrichtung der renommierten H\u00e4ndel-Festspiele zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die Werkleitz Gesellschaft e.V. mit ihren umfangreichen Stipendien- und F\u00f6rderprogrammen zur Unterst\u00fctzung des K\u00fcnstlernachwuchses wird vom Land institutionell gef\u00f6rdert. Gemeinsam mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) realisierte sie die Ausstellung \u201ePlanetarische Bauern\u201c, ein durch das Land 2024 und 2025 mit knapp 750.000 Euro gef\u00f6rdertes zentrales Kooperationsprojekt der Landesausstellung \u201eGerechtigkeyt 1525\u201c.<\/p>\n<p>Mit dem Sonderinvestitionsprogramm 1 engagieren sich Bund und Land derzeit gemeinsam f\u00fcr die Sanierung herausragender Baudenkmale im Bestand der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Zu diesen z\u00e4hlen auch die Burgbr\u00fccke und die Dachkonstruktion der Moritzburg. Insgesamt werden f\u00fcr diese beiden Ma\u00dfnahmen rund 10 Mio. EUR investiert.<\/p>\n<p><strong>Soziales<\/strong><\/p>\n<p>Aus den F\u00f6rderbereichen des Ministeriums f\u00fcr Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sind von 2023 bis 2024 rund 125 Mio. Euro aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln nach Halle (Saale) geflossen.<\/p>\n<p>So wurden unter anderem die Krankenh\u00e4user der Stadt im Rahmen des Krankenhausfinanzierungsgesetzes mit insgesamt 6,4 Mio. Euro gef\u00f6rdert. Weitere Bundes- und Landesmittel erhielten die Krankenh\u00e4user aufgrund der durch den Anstieg der Energiepreise verursachten Kostensteigerungen. Es wurden Ausgleichszahlungen in H\u00f6he von rund 33,8 Mio. Euro gezahlt. Zudem hat das Land f\u00fcr einen pauschalen Ausgleich der Energiekosten rund 4,1 Mio. Euro gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Aus dem Corona-Sonderverm\u00f6gen erhalten die Krankenh\u00e4user der Stadt F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Ersatzbeschaffung von medizinisch-technischen Ger\u00e4ten. Im Universit\u00e4tsklinikum Halle (Saale) und im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara werden zudem zwei hebammengeleitete Krei\u00dfs\u00e4le gef\u00f6rdert. Ebenfalls f\u00f6rdert das Land die Einrichtungen der Stiftung Hospital St. Cyriaci et Antonii, der Evangelischen Stadtmission Halle sowie der Arbeiterwohlfahrt in H\u00f6he von rund 6,8 Mio. Euro zur St\u00e4rkung der sozialen Infrastruktur, insbesondere f\u00fcr Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen f\u00fcr Menschen mit Behinderung.<\/p>\n<p>Aus dem im September 2020 von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen \u201ePakt f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienst\u201c hat Halle (Saale) in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt rund 2,7 Mio. Euro f\u00fcr den Personalaufwuchs erhalten. Aus den Bundesprogrammen \u201eKinderbetreuungsfinanzierung\u201c standen der Stadt 2017 bis 2020 und 2020 bis 2021 insgesamt rund 6,4 Mio. Euro zur Verf\u00fcgung. Mit diesen Mitteln wurden mehrere Projekte unterst\u00fctzt. Im Rahmen des Bundesprogramms zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung f\u00fcr Grundschulkinder standen Halle rund 3 Mio. Euro zur Verf\u00fcgung. Gef\u00f6rdert wurden damit der Hort der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland, der Hort \u201eDelta\u201c, der Hort \u201eZanderweg\u201c und der Hort \u201eB\u00e4umchen\u201c. Im Rahmen des anstehenden Bundesinvestitionsprogramms \u201eGanztagsausbau\u201c wird sich der Verf\u00fcgungsrahmen der Stadt voraussichtlich auf rund 9,1 Mio. Euro belaufen.<\/p>\n<p><strong>Wirtschaft und Landwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2000 wurden in der Halle (Saale) im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe \u201eVerbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur\u201c (GRW) 199 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 846,6 Mio. Euro und Zusch\u00fcssen von rund 130,2 Mio. Euro gef\u00f6rdert \u2013 damit konnten \u00fcber 4.000 Arbeitspl\u00e4tze neu geschaffen und \u00fcber 5.000 gesichert werden. Um Besch\u00e4ftigung zu sichern und Wachstum zu f\u00f6rdern, setzt das Land auf gezielte Investitionen in Forschung, Digitalisierung, Unternehmensgr\u00fcndungen und Tourismus. Im Obst- und Weinbau wurden nach den Sp\u00e4tfr\u00f6sten 2024 Landeshilfen in H\u00f6he von 2,6 Mio. Euro und EU-Mittel von 2 Mio. Euro bereitgestellt.<\/p>\n<p>Die Stadt Halle selbst will auf ihrem Gebiet weitere Gebiete f\u00fcr Gewerbefl\u00e4chen eruieren. Vogt sprach diesbez\u00fcglich von schlechten Erfahrungen beim Star Park 2, der gemeinsam mit dem Saalekreis geplant war, jedoch wegen Partikularinteressen nicht zustande kam. Das neue Gewerbegebiet solle sich nicht auf Logistik konzentrieren, sondern auf Hightech und gr\u00fcne Industrie. \u201cHalle hat kaum Fl\u00e4che. Wir k\u00f6nnen es uns nicht noch mehr Lagerh\u00e4user leisten.\u201d Die Fl\u00e4chen seien n\u00f6tig, um die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt zu erh\u00f6hen, so Vogt.<\/p>\n<p><strong>Schulbauma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Kommunalinvestitionsf\u00f6rderungsgesetz II k\u00f6nnen in der Stadt Halle (Saale) insgesamt 11 Schulbau-Ma\u00dfnahmen mit einem Gesamtvolumen von ca. 12,2 Mio. Euro gef\u00f6rdert werden. 5 Ma\u00dfnahmen mit einer F\u00f6rdersumme von ca. 6,1 Mio. Euro wurden bereits abgeschlossen.<\/p>\n<p>Des Weiteren hat die Stadt f\u00fcr die Grundschule Rosa Luxemburg und Grundschule Schimmelstra\u00dfe f\u00fcr die Herstellung ihrer Au\u00dfenanlagen und Errichtung eines gr\u00fcnen Klassenzimmers bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt Zusch\u00fcsse in H\u00f6he von 1,71 bzw. 1,5 Mio. Euro gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtline SCHUL(FREI)R\u00c4UME beantragt.<\/p>\n<p>Die Schullandschaft in Halle auch mit vielen kleineren Standorten sei vielf\u00e4ltig, so Haseloff. Auch gab es, im Gegensatz zu anderen Regionen, eine gute Lehrerversorgung. Allerdings werde es langfristigen Diskussionsbedarf geben m\u00fcssen, ob alle kleineren Standorte erhalten werden k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt ist heute unter der Leitung von Ministerpr\u00e4sident Dr. Reiner Haseloff zu einer ausw\u00e4rtigen Kabinettssitzung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357239,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1860],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,4062,17332,13,14,15,17331,860,12],"class_list":{"0":"post-357238","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-halle-saale","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-halle","15":"tag-halle-saale","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-saale","20":"tag-sachsen-anhalt","21":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115056673279382737","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357238"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357238\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}