{"id":357280,"date":"2025-08-19T18:06:13","date_gmt":"2025-08-19T18:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357280\/"},"modified":"2025-08-19T18:06:13","modified_gmt":"2025-08-19T18:06:13","slug":"grossbritannien-gibt-forderung-nach-apple-backdoor-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357280\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien gibt Forderung nach Apple-Backdoor auf"},"content":{"rendered":"<p>Die Direktorin der US-Geheimdienste, Tulsi Gabbard, hat am Montag bekanntgegeben, dass Gro\u00dfbritannien seine Forderung an Apple zur\u00fcckgezogen hat, eine sogenannte \u201eBackdoor\u201c in die Systeme des Unternehmens einzubauen. <\/p>\n<p>Eine solche Hintert\u00fcr h\u00e4tte den Zugriff auf verschl\u00fcsselte Daten amerikanischer Nutzer erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Gabbard erkl\u00e4rte, sie habe \u00fcber Monate hinweg gemeinsam mit Pr\u00e4sident Donald Trump und Vizepr\u00e4sident JD Vance mit der britischen Regierung verhandelt, um eine L\u00f6sung zu finden.<\/p>\n<p>Zeitgleich befand sich der britische Premierminister Keir Starmer in Washington, wo er zusammen mit anderen europ\u00e4ischen Regierungschefs Gespr\u00e4che mit Trump f\u00fchrte. Im Mittelpunkt stand dabei Russlands Krieg gegen die Ukraine. Offizielle Stellungnahmen von London oder von Apple zu den Aussagen Gabbards gab es zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>Sicherheitsbedenken und internationale Spannungen<\/p>\n<p>Bereits im Mai hatten US-Abgeordnete gewarnt, eine Verpflichtung Apples zum Bau einer Backdoor k\u00f6nne nicht nur autorit\u00e4ren Regierungen, sondern auch Cyberkriminellen in die H\u00e4nde spielen.<br \/>Apple selbst hatte stets betont, niemals absichtlich eine Schwachstelle in seine Ger\u00e4te oder Dienste einzubauen. Dennoch zog der Konzern Anfang des Jahres sein Sicherheitsfeature \u201eAdvanced Data Protection\u201c f\u00fcr Nutzer in Gro\u00dfbritannien zur\u00fcck, nachdem London eine entsprechende Anordnung erlassen hatte. Dieses Feature erlaubt es, dass ausschlie\u00dflich Nutzer selbst \u2013 und nicht einmal Apple \u2013 ihre Daten in der iCloud entschl\u00fcsseln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Washington wurde zudem gepr\u00fcft, ob die britische Forderung einen Bruch des sogenannten CLOUD Act darstellte. Dieses Abkommen verbietet beiden Staaten, ohne Zustimmung Zugriff auf Daten von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern des jeweils anderen Landes zu verlangen.<\/p>\n<p>Ein Konflikt mit Vorgeschichte<\/p>\n<p>Der Streit zwischen <a href=\"https:\/\/www.it-daily.net\/shortnews\/apple-ki-zukaeufe-jeder-groesse\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple<\/a> und staatlichen Beh\u00f6rden um Verschl\u00fcsselung reicht Jahre zur\u00fcck. Schon 2016 hatte die US-Regierung versucht, Apple zur Entwicklung eines Tools zu zwingen, das ein iPhone eines mutma\u00dflichen Extremisten entsperren sollte. Damals wie heute argumentieren IT-Sicherheitsexperten: Wird einmal eine Hintert\u00fcr geschaffen, kann sie auch von Unbefugten entdeckt und missbraucht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Direktorin der US-Geheimdienste, Tulsi Gabbard, hat am Montag bekanntgegeben, dass Gro\u00dfbritannien seine Forderung an Apple zur\u00fcckgezogen hat,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357281,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-357280","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-uk","15":"tag-united-kingdom","16":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","17":"tag-vereinigtes-koenigreich","18":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","19":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115056763428427353","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357280"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357280\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357281"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}