{"id":357337,"date":"2025-08-19T18:35:11","date_gmt":"2025-08-19T18:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357337\/"},"modified":"2025-08-19T18:35:11","modified_gmt":"2025-08-19T18:35:11","slug":"heute-in-rhein-main-blaettern-im-goldenen-buch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357337\/","title":{"rendered":"Heute in Rhein-Main: Bl\u00e4ttern im Goldenen Buch"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Guten Abend,<br \/>es wird geh\u00fctet wie ein Schatz: <strong>Das Goldene Buch ist ein Dokument der j\u00fcngeren Geschichte der Stadt Frankfurt.<\/strong> Viele Jahrzehnte lang wurde es eher wie ein G\u00e4stebuch gehandhabt. Dank des strengen Protokolls in j\u00fcngerer Zeit ist es zu einem Kunstwerk geworden. <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/rhein-main\/2025-08-20\/\" target=\"_blank\" title=\"Daniel Meuren durfte darin bl\u00e4ttern, Wonge Bergmann dabei fotografieren.\" rel=\"nofollow noopener\">Daniel Meuren durfte darin bl\u00e4ttern, Wonge Bergmann dabei fotografieren.<\/a> Entstanden ist eine lesens- und sehenswerte Zeitreise.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Und wenn Alexander Kiefer sich \u00fcber das Gel\u00e4nder der Frankfurter Westhafenbr\u00fccke lehnt und dabei \u00fcber seine Vision redet, glaubt man beim Glitzern der Sonnenstrahlen gelegentlich, schon die ersten Schwimmer im nur wenige Meter tiefer gelegenen Mainwasser zu sehen. So \u00fcberzeugt klingt Kiefer, der ruhig, aber bestimmt seine Gedanken vortr\u00e4gt. Vier 50-Meter-Bahnen zeichnet er mit seinem Zeigefinger freih\u00e4ndig zwischen die Hafenmauern. Dazu kommen in einer Visualisierung, die er angefertigt hat, ein paar einladende Holzpontons. Einige schmiegen sich an die Mauern. Andere liegen wie Inseln mitten im Wasser, verankert auf dem Boden des Beckens. Darauf liegen Badeg\u00e4ste oder sie flanieren zum Getr\u00e4nkestand. \u201e<strong>Das alles kostet nicht viel. F\u00fcr einen sehr niedrigen sechsstelligen Betrag k\u00f6nnte sich Frankfurt hier eine Badelandschaft kreieren, die ihresgleichen sucht<\/strong>\u201c, sagt Kiefer. Es w\u00e4re zugleich eine R\u00fcckbesinnung auf die Badetradition des 19. und fr\u00fchen 20. Jahrhunderts, als es beispielsweise das imposante Mosler\u2019sche Bad in H\u00f6he des Nizza auf dem Main gab. Holzpontons lagen auf einer Gesamtl\u00e4nge von 500 Metern entlang dem Ufer auf dem Wasser und erm\u00f6glichten Badevergn\u00fcgen. Ob diese Zeitreise tats\u00e4chlich in ein neues Schwimmbad am Westhafen m\u00fcndet, <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/rhein-main\/2025-08-20\/der-traum-vom-urbanen-baden\/1199132.html\" target=\"_blank\" title=\"wir werden es sehen.\" rel=\"nofollow noopener\">wir werden es sehen.<\/a><\/p>\n<p><strong>Bleiben wir bei k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung im Alltag der Stadt: Beinahe jeder geht zu Fu\u00df<\/strong>. Und wenn es nur der Weg zum Auto ist. 37 Prozent der Frankfurter legen aber auch l\u00e4ngere Strecken bevorzugt zu Fu\u00df zur\u00fcck, hat die j\u00fcngste Befragung zur Verkehrsmittelwahl gezeigt. Die Fu\u00dfg\u00e4nger h\u00e4ngten mit ihrem hohen Anteil Autos und Fahrr\u00e4der ebenso ab wie den Nahverkehr. Diese Entwicklung m\u00f6chte die Stadt unterst\u00fctzen, indem die \u201eselbstverst\u00e4ndlichste Fortbewegungsart\u201c, wie Mobilit\u00e4tsdezernent Wolfgang Siefert (Die Gr\u00fcnen) den Fu\u00dfverkehr nennt, attraktiver und sicherer wird. Die in der Verkehrsunfallstatistik 2024 aufgef\u00fchrte Zahl von 537 Unf\u00e4llen mit Fu\u00dfg\u00e4ngern sei zu hoch. <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/rhein-main\/2025-08-20\/frankfurt-plant-breitere-wege-fuer-fussgaenger\/1199168.html\" target=\"_blank\" title=\"Helfen soll dabei eine Fu\u00dfverkehrsstrategie,\" rel=\"nofollow noopener\">Helfen soll dabei eine Fu\u00dfverkehrsstrategie,<\/a> f\u00fcr die jetzt die B\u00fcrgerbeteiligung begonnen hat.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Kommen wir zu Unerfreulicherem: <strong>In Hessen sind im vergangenen Jahr 128 islam- beziehungsweise muslimfeindlich motivierte Straftaten registriert worden.<\/strong> Der \u00fcberwiegende Teil wird dabei als politisch motiviert eingestuft und einem rechtsextremistischen T\u00e4terkreis zugeordnet, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage aus der oppositionellen Gr\u00fcnen-Landtagsfraktion hervorgeht. Die Zahl entsprechender Straftaten ist den Angaben zufolge von 35 im Jahr 2022 auf nunmehr 128 gestiegen. Im Jahr 2020 wurden 66 und im Jahr 2021 41 derartige Delikte registriert. Der Anteil islam- und muslimfeindlicher Straftaten am Gesamtaufkommen der Delikte im Bereich Hasskriminalit\u00e4t liegt den Angaben zufolge bei rund zehn Prozent. \u201eIslamfeindlichkeit ist f\u00fcr weite Bereiche des Rechtsextremismus ein bedeutendes Ideologieelement\u201c, sagt Innenminister Roman Poseck (CDU) in der Stellungnahme. Rechtsextremisten versuchten, \u00c4ngste vor einer vermeintlichen \u201e\u00dcberfremdung\u201c beziehungsweise Vorurteile gegen\u00fcber der Religion des Islam und Muslimen zu erzeugen oder entsprechende Vorbehalte und Ressentiments zu sch\u00fcren. <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/rhein-main\/2025-08-20\/deutlich-mehr-islamfeindliche-straftaten\/1199162.html\" target=\"_blank\" title=\"Wir berichten\" rel=\"nofollow noopener\">Wir berichten<\/a> und <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/rhein-main\/2025-08-20\/nur-die-spitze-des-eisbergs\/1199170.html\" target=\"_blank\" title=\"kommentieren.\" rel=\"nofollow noopener\">kommentieren.<\/a><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der Tag beginnt mit einer Mischung aus Sonne und Wolken, sp\u00e4ter zieht es sich zu. Bei Werten bis 29 Grad gibt es aber nur selten Schauer oder Gewitter.<\/p>\n<p><strong>Geburtstag <\/strong>haben am <strong>Mittwoch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werner Klatten<\/strong>, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Frankfurt (80); <strong>Dieter Graumann<\/strong>, ehemaliges Vorstandsmitglied der J\u00fcdischen Gemeinde Frankfurt und fr\u00fcherer Pr\u00e4sident des Zentralrats der Juden in Deutschland (75); <strong>Christian Scheffel<\/strong>, Galerist sowie Gr\u00fcnder und Kurator der Skulpturenbiennale Blickachsen, Bad Homburg (62); <strong>Stephan Karl<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verpackungsherstellers Tetra Pak GmbH Deutschland, Hochheim (60); <strong>Hauke H\u00fcckst\u00e4dt<\/strong>, Leiter des Literaturhauses Frankfurt, Vorstand des Netzwerks der Literaturh\u00e4user (56); <strong>Nicola Fuchs-Sch\u00fcndeln<\/strong>, Wirtschaftswissenschaftlerin an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt, Leibniz-Preistr\u00e4gerin (53); <strong>Carlo K\u00f6lzer<\/strong>, Gr\u00fcnder und Vorstand der zur Deutschen B\u00f6rse geh\u00f6renden Devisenhandelsplattform 360 Treasury Systems AG, Frankfurt (53); <strong>Juliane Kuhlmann<\/strong>, Pr\u00e4sidentin des Landessportbunds Hessen, Frankfurt (48).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Guten Abend,es wird geh\u00fctet wie ein Schatz: Das Goldene Buch ist ein Dokument der j\u00fcngeren Geschichte der Stadt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357338,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-357337","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115056877485588815","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357337"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357337\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}