{"id":357432,"date":"2025-08-19T19:27:19","date_gmt":"2025-08-19T19:27:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357432\/"},"modified":"2025-08-19T19:27:19","modified_gmt":"2025-08-19T19:27:19","slug":"icloud-hintertuer-us-geheimdienstchefin-erklaert-einigung-mit-grossbritannien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357432\/","title":{"rendered":"iCloud-Hintert\u00fcr: US-Geheimdienstchefin erkl\u00e4rt Einigung mit Gro\u00dfbritannien"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/US-intelligence-chief-Britain-doesn-t-want-a-backdoor-for-Apple-users-after-all-10544953.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Im Streit um eine von der britischen Regierung <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Schnueffelgesetz-Macht-die-britische-Regierung-im-Streit-mit-Apple-Rueckzieher-10494140.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gesetzlich geforderte Hintert\u00fcr f\u00fcr iCloud<\/a> gibt es zumindest mit Washington nun eine Einigung. Das teilte Tulsi Gabbard, die in der Trump-Administration als Director of National Intelligence, also Geheimdienstkoordinatorin, dient, <a href=\"https:\/\/x.com\/DNIGabbard\/status\/1957623737232007638\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">auf X<\/a> mit. Seit einigen Monaten habe man &#8222;eng mit unseren Partnern in Gro\u00dfbritannien&#8220; gearbeitet, &#8222;um sicherzustellen, dass die privaten Daten der Amerikaner privat bleiben und unsere verfassungsm\u00e4\u00dfigen Rechte und b\u00fcrgerlichen Freiheiten gesch\u00fctzt bleiben&#8220;. Pr\u00e4sident Trump und Vizepr\u00e4sident J.D. Vance seien eingebunden gewesen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien wollte verschl\u00fcsselte Daten<\/p>\n<p>Das Ergebnis sei, dass das Vereinigte K\u00f6nigreich seine Anordnung an Apple fallen gelassen habe, eine &#8222;Back Door&#8220; in seine Systeme (konkret: iCloud) zur Verf\u00fcgung zu stellen. Laut Gabbard h\u00e4tte diese daf\u00fcr gesorgt, dass Gro\u00dfbritannien auf &#8222;gesch\u00fctzte verschl\u00fcsselte Daten amerikanischer B\u00fcrger&#8220; h\u00e4tte zugreifen k\u00f6nnen, ein Eingriff in deren &#8222;Civil Liberties&#8220;. Gabbard machte zun\u00e4chst keine Angaben dazu, wie der Deal konkret aussieht und ob es eine Gegenleistung daf\u00fcr gibt.<\/p>\n<p>Zuvor hatte es massive diplomatische Verstimmung zwischen Washington und London um die m\u00f6gliche iCloud-Hintert\u00fcr gegeben. Sie sollte im Rahmen des britischen Schn\u00fcffelgesetzes UK Investigatory Powers Act umgesetzt werden, das auch die sozialdemokratische Regierung von Keir Starmer weiterverfolgt. Apple hatte zun\u00e4chst nicht einmal <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apple-wehrt-sich-gegen-britischen-Ueberwachungsbefehl-10304358.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00f6ffentlich zugeben k\u00f6nnen<\/a>, von dem Gesetz betroffen zu sein, da die Anordnung geheim ist, dann aber versucht, sich juristisch zu wehren. US-Pr\u00e4sident Trump hatte Gro\u00dfbritanniens Pl\u00e4ne mit denen von China verglichen. &#8222;Das geht nicht&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Keine Angaben von der britischen Regierung<\/p>\n<p>Der britische Ministerpr\u00e4sident Starmer war am Montag in Washington, um zusammen mit weiteren europ\u00e4ischen Staatsspitzen sowie dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selensky \u00fcber einen Frieden im Ukraine-Krieg zu verhandeln. Einen Kommentar der britischen Regierung zu Gabbards X-Statement gab es nicht. Eine Sprecherin teilte gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Reuters nur mit, die Regierung werde &#8222;stets alle notwendigen Ma\u00dfnahmen im Inland&#8220; ergreifen, damit britische B\u00fcrger sicher blieben. Auch Apple reagierte auf Nachfrage zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>Der Konzern hatte zuletzt seine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Zwang-zur-iCloud-Hintertuer-Verlaesst-Apple-Grossbritannien-10275773.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verschl\u00fcsselungsfunktion Advanced Data Protection (ADP) f\u00fcr iCloud<\/a> f\u00fcr britische Kunden abgeschaltet. Damit hat der Konzern selbst Zugriff auf die notwendigen Schl\u00fcssel und k\u00f6nnte Daten britischer B\u00fcrger an Beh\u00f6rden herausgeben, sofern entsprechende Anordnungen vorliegen. Apple hatte sich stets gewehrt und mitgeteilt, man werde keine Hintert\u00fcr in Ger\u00e4te und Verschl\u00fcsselungssysteme einbauen. Apple strengte auch juristische Ma\u00dfnahmen beim zust\u00e4ndigen Spezialgericht, dem geheimen Investigatory Powers Tribunal (IPT), an. Ob diese weiterlaufen, ist unklar \u2013 ebenso wenig, ob Gro\u00dfbritannien eventuell versucht, Daten von B\u00fcrgern au\u00dferhalb Amerikas zu erlangen. \u00dcber einen Deal mit der EU zu dem Thema ist nichts bekannt.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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