{"id":357668,"date":"2025-08-19T21:39:15","date_gmt":"2025-08-19T21:39:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357668\/"},"modified":"2025-08-19T21:39:15","modified_gmt":"2025-08-19T21:39:15","slug":"gesunde-waffeln-statt-leere-kalorien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357668\/","title":{"rendered":"Gesunde Waffeln statt leere Kalorien"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-allgemeine.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" allgemeine=\"\" data-k5a-pos=\"1_giessenerAllgemeine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gie\u00dfener Allgemeine<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-allgemeine.de\/giessen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_giessen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gie\u00dfen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 19.08.2025, 21:03 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.giessener-allgemeine.de\/autor\/sebastian-schmidt-os8orcjjd.html\" title=\"Zur Autorenseite von Sebastian Schmidt\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" schmidt=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sebastian Schmidt<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39381420-seg-gilly-090825-4c-1xfe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"seg_gilly_2_090825_4c\"\/>Die JLU-Studierenden Gina Jenkins (v. l.), S\u00f6nke Peter Vela Sanchez und Lydia Witzmann wollen mit ihrem Start-up \u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab eine Alternative zu ungesunden Kinder-Snacks auf den Markt bringen. Ihr erster Prototyp sind Vollkornwaffeln, die mit Datteln ges\u00fc\u00dft sind. \u00a9\u00a0Red<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Zu salzig, zu s\u00fc\u00df, zu fettig. Selbst Lebensmittel, die speziell f\u00fcr Kinder beworben werden, sind nach WHO-Kriterien unausgewogen. Drei Gie\u00dfener Studierende wollen daran etwas \u00e4ndern. Einfach, gesund und trotzdem lecker lautet das Motto ihres Start-ups \u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab. Mit vollwertigen Waffeln gewannen die Jung-Unternehmer bereits ein \u00bbHessen Ideen\u00ab-Stipendium.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Gerade f\u00fcr Kinder ist gutes Essen wichtig. \u00bbIn Fertigprodukten stecken noch immer zu viel Zucker, Fette und Salz\u00ab, stellt das Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Lebensmittel, fest. Das gelte auch f\u00fcr Produkte mit Kinderoptik, die teilweise sogar mehr Zucker oder Fett enthalten als vergleichbare Produkte ohne Kinderoptik. Drei Master-Studierende der Justus-Liebig-Universit\u00e4t (JLU) wollen das besser machen. Wenn es nach Lydia Witzmann, Gina Jenkins und S\u00f6nke Peter Vela Sanchez geht, k\u00f6nnen Eltern in Zukunft vollwertige Alternativen f\u00fcr ihre Kinder kaufen. Bei ersten Testessen seien ihre Waffeln sehr gut angekommen. Jetzt wollen die Gie\u00dfener mit dem Start-up \u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab Reichweite in den sozialen Medien aufbauen.<\/p>\n<p>Vollkornprodukt mit regionalen Lupinen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00bbIch habe selbst eine Tochter, und eine gesunde Ern\u00e4hrung ist uns wichtig\u00ab, sagt Jenkins. Gerade unterwegs habe sie jedoch die Erfahrung gemacht, dass es oft schwer sei, etwas Ausgewogenes f\u00fcr Kinder zu finden. Jenkins habe dann angefangen, Waffeln vorzubereiten und mitzunehmen. \u00bbVollwertig, gesund und \u203aready-to-eat\u2039\u00ab, sagt die Studentin. So entstand die Idee zu \u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Jenkins und Witzmann, beide studieren Nachhaltige Ern\u00e4hrung, haben sich dazu mit Sanchez, der Ern\u00e4hrungs\u00f6konomie studiert, zusammengetan. Anschlie\u00dfend wurde in der privaten K\u00fcche am ersten Prototypen get\u00fcftelt. Die Waffeln werden aus Vollkornmehl hergestellt. \u00bbUnd wir benutzen regionale H\u00fclsenfr\u00fcchte\u00ab, sagt Sanchez. Die Lupinen liefern Proteine. \u00bbAu\u00dferdem setzen wir auf die nat\u00fcrliche S\u00fc\u00dfe von Fr\u00fcchten.\u00ab Im Moment stamme die noch aus Datteln. Aber auch hier suchen die Studierenden nach einer regionalen Alternative, die bezahlbar ist.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Mit dem Begriff \u00bbSnack\u00ab tun sich die Jungunternehmer dabei schwer. \u00bbDie Kinder sollen etwas essen, was sie richtig satt macht\u00ab, sagt Jenkins. Von Produkten mit leeren Kalorien und zu viel Zucker sei der Markt \u00fcberschwemmt. \u00bbWir bringen deswegen auch einen hohen Ballaststoffanteil in die Waffeln ein.\u00ab<\/p>\n<p>Rezepte und eigener Podcast<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ihre Waffeln haben die Unternehmer bereits mehrfach getestet: Zweimal gab es schon Verkostungen im Caf\u00e9 Herzst\u00fcck, einmal in der Uni-Mensa. Immer seien die Produkte gut angekommen. \u00bbDie Kinder lieben sie\u00ab, sagt Jenkins. Und auch das Feedback der Eltern sei klasse gewesen. Bis die ersten Produkte von \u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab zu kaufen sein werden, k\u00f6nnte es aber noch dauern.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00bbDie Waffeln m\u00fcssen auch wirtschaftlich funktionieren und lebensmitteltechnologisch umsetzbar sein\u00ab, sagt Sanchez. Die Studierenden sprechen dazu bereits mit Verarbeitern und wollen zun\u00e4chst eine kleine Charge testen. \u00bbUm zu sehen, wie das Rezept in der Produktion funktioniert.\u00ab Der Weg von da in den Supermarkt oder die Drogerie ist aber noch weit. \u00bbDer Markt ist herausfordernd, keine Frage.\u00ab Sanchez, Witzmann und Jenkins glauben aber an ihre Idee.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00bbUnser Ziel ist es nun, eine eigene Community \u00fcber die sozialen Medien aufzubauen\u00ab, sagt Jenkins. \u00bbDas ist das A und O.\u00ab Dann k\u00f6nne \u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab ihre Produkte \u00fcber einen eigenen Online-Shop selbst vermarkten. Im Moment ist das Start-up bei Instagram zu finden (_gillyskitchen_) und bespielt einen Podcast auf Spotify (Gilly\u2019s Kitchen &#8211; Kinderern\u00e4hrung). Auf den Plattformen ver\u00f6ffentlichen die drei Ern\u00e4hrungs-Experten eigene Rezepte oder informieren \u00fcber Nahrungsmittel.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab konnte mit ihren Waffeln bereits im \u00bbIdea Slam\u00ab der JLU \u00fcberzeugen und in der ersten Runde von \u00bbHessen Ideen\u00ab. Daf\u00fcr gab es ein Stipendium, jetzt steht das Start-up dort im Finale (siehe Info-Kasten). Jenkins l\u00e4sst aber keinen Zweifel daran, dass es den dreien um mehr als nur eine Gesch\u00e4ftsidee bei \u00bbGilly\u2019s Kitchen\u00ab geht. Jenkins sagt: \u00bbWie ein Kind sich ern\u00e4hrt, pr\u00e4gt seine sp\u00e4tere Gesundheit.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gie\u00dfener Allgemeine Gie\u00dfen Stand: 19.08.2025, 21:03 Uhr Von: Sebastian Schmidt DruckenTeilen Die JLU-Studierenden Gina Jenkins (v. l.), S\u00f6nke&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357669,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-357668","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115057601063398154","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357668","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357668"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357668\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357669"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357668"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357668"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357668"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}