{"id":357676,"date":"2025-08-19T21:43:12","date_gmt":"2025-08-19T21:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357676\/"},"modified":"2025-08-19T21:43:12","modified_gmt":"2025-08-19T21:43:12","slug":"ki-veraendert-jobmarkt-drastisch-berufseinsteiger-besonders-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357676\/","title":{"rendered":"KI ver\u00e4ndert Jobmarkt drastisch: Berufseinsteiger besonders betroffen"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roboter-206.webp\" alt=\"Ein Roboter zusammen mit einem menschlichen Kollegen in einem B\u00fcro.\" title=\"Ein Roboter zusammen mit einem menschlichen Kollegen in einem B\u00fcro. | picture alliance \/ Zoonar, Alexander Limbach\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Konkurrent KI: Weniger Stellen f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger? (5 Min)<\/p>\n<p>\n            Stand: 19.08.2025 18:33 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">K\u00fcnstliche Intelligenz entwickelt sich rasant weiter. Beinahe t\u00e4glich kommen neue Anwendungen auf den Markt &#8211; die zur Konkurrenz f\u00fcr Arbeitnehmer werden. Insbesondere f\u00fcr junge Menschen, die gerade erst auf dem Arbeitsmarkt Fu\u00df fassen wollen. <\/p>\n<p class=\"textauthor\">von <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/ndrdata\/isabel-lerch,isabellerch100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Isabel Lerch<\/a><\/p>\n<p class=\"\">\nEine neue <a href=\"https:\/\/www.thestepstonegroup.com\/deutsch\/newsroom\/pressemitteilungen\/stepstone-analyse-weniger-einstiegsjobs-laengere-bewerbungsprozesse\/\" title=\"Stepstone Analyse: Weniger Einstiegsjobs, l\u00e4ngere Bewerbungsprozesse\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Analyse der Jobplattform Stepstone<\/a> zeigt: Stellenanzeigen, die sich explizit an Berufseinsteiger richten, sind r\u00fcckl\u00e4ufig. Das geht aus einer Auswertung von mehreren Millionen Inseraten aus den Jahren 2020 bis 2025 hervor. Allein im ersten Quartal dieses Jahres lag der Anteil der Stellenanzeigen f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger 45 Prozent unter dem Durchschnitt der betrachteten f\u00fcnf Jahre &#8211; und damit auf einem absoluten Tiefpunkt.<\/p>\n<p>    In unsicheren Zeiten wollen Betriebe Berufserfahrene<\/p>\n<p class=\"\">\nZwar spielen auch die wirtschaftliche Lage und geopolitische Unsicherheiten wie die Strafz\u00f6lle von US-Pr\u00e4sident Trump eine wichtige Rolle &#8211; dass die Einstellungsstopps aber vor allem Berufseinsteiger treffen, liege auch daran, dass Unternehmen in unsicheren Zeiten Menschen bevorzugen, die unmittelbar produktiv arbeiten k\u00f6nnen. Krisen in der Vergangenheit haben gezeigt: Wirtschaftliche Abschw\u00fcnge treffen junge Menschen generell st\u00e4rker als andere Gruppen.<\/p>\n<p class=\"\">\nKlar ist: Die KI wird den Arbeitsmarkt drastisch ver\u00e4ndern. Aber wie sehr, die KI aktuell schon (junge) Arbeitnehmer verdr\u00e4ngt &#8211; dar\u00fcber ist sich die Forschung nicht ganz einig. Eine <a href=\"https:\/\/de.indeed.com\/news\/releases\/indeed-analyse-ersetzt-ki-einstiegsjobs\" title=\"Indeed-Analyse: Ersetzt KI Einstiegsjobs?\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Analyse der Stellenb\u00f6rse Indeed<\/a> deutet allerdings daraufhin, dass der Trend zu mehr Berufserfahrung erst kurz nach der Ver\u00f6ffentlichung von ChatGPT eingetreten sei &#8211; das sei zumindest auff\u00e4llig, hei\u00dft es auf der Plattform.<\/p>\n<p>    Juniorjobs werden h\u00e4ufig automatisiert<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/ki348.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/ki348.webp\" alt=\"Ein junger Mann mit Brille, blickt auf einen Bildschirm\" title=\"Die Zahl der Stellenangebote f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger liegt auf einem Tiefpunkt, denn viele Unternehmen setzen verst\u00e4rkt auf KI.  | picture alliance \/ Westend61, Andrew Brookes\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Die Zahl der Stellenangebote f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger liegt auf einem Tiefpunkt, denn viele Unternehmen setzen verst\u00e4rkt auf KI. <\/p>\n<p class=\"\">\nLaut einem <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/publications\/the-future-of-jobs-report-2025\/\" title=\"The Future of Jobs Report 2025\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bericht des Weltwirtschaftsforums<\/a> zur Zukunft der Arbeit planen 40 Prozent der befragten europ\u00e4ischen Unternehmen, Juniorrollen in Buchhaltung, Marktforschung oder Vertragspr\u00fcfung k\u00fcnftig zu automatisieren. Ein interessanter Zusammenhang, der auf die Konkurrenz durch KI hindeutet, zeigt sich mit Blick auf die Arbeitsmarktlage in die USA: Dort, wo die die privaten Investitionen in KI mit knapp 110 Milliarden Dollar so hoch wie nirgendwo sonst auf der Welt sind, sind junge Hochschulabsolventen ha\u0308ufiger arbeitslos als der Durchschnitt der Erwerbst\u00e4tigen.<\/p>\n<p class=\"\">\nKlar scheint zu sein: Gerade standardisierte T\u00e4tigkeiten am unteren Ende der Qualifikationsskala sind am ehesten durch KI ersetzbar. Das zeigt eine Studie des <a href=\"https:\/\/www.ippr.org\/articles\/transformed-by-ai\" title=\"Transformed by AI: How generative artificial intelligence could affect work in the UK - and how to manage it\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Londoner Thinktanks &#8222;Institute for Public Policy Research&#8220;<\/a>. Auch eine <a href=\"https:\/\/www.deloitte.com\/content\/dam\/assets-zone2\/at\/de\/docs\/services\/consulting\/2025\/Deloitte%20Human%20Capital%20Trends%202025.pdf\" title=\" 2025 Global Human Capital Trends\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte<\/a> kommt zu dem Ergebnis: Gerade Junior-Rollen werden durch Automatisierungen zunehmend \u00fcberfl\u00fcssig. Denn viele Berufsanf\u00e4nger sind zu Beginn h\u00e4ufig mit einfachen Aufgaben betreut, wie etwa Pr\u00e4sentationen erstellen, Kundenmails beantworten oder Code f\u00fcr einfache Programme in der Softwareentwicklung schreiben.<\/p>\n<p class=\"\">\nDiese Routine-Aufgaben kann die KI allerdings heute schon selbst sehr schnell erledigen. F\u00fcr Einsteiger fehlen wiederum diese einfachen Aufgaben, die sie brauchen, um Erfahrung zu sammeln, besser zu werden, fachlich Kompetenz und Selbstbewusstsein aufzubauen. In Indien, einem Land, in dem der IT-Sektor mit fast 16.000 Unternehmen der gr\u00f6\u00dfte private Arbeitgeber ist, f\u00fchrt das schon jetzt dazu, dass bei gro\u00dfen Unternehmen bis zu 40 Prozent weniger Berufseinsteiger eingestellt werden.<\/p>\n<p>    Softwaresektor stark von Entlassungen betroffen<\/p>\n<p class=\"\">\nVor allem Berufe im Softwaresektor trifft es. Gro\u00dfe Tech-Konzerne in den USA haben bereits angek\u00fcndigt, Stellen abzubauen, so zum Beispiel Amazon oder Microsoft. Aber auch in den Bereichen Grafikdesign, Rechtsabteilungen und \u00dcbersetzungen werden Menschen entlassen. So hat die Lern-App Duolingo bereits Anfang des vergangenen Jahres zehn Prozent der freiberuflichen \u00dcbersetzer entlassen.<\/p>\n<p>    Berufseinsteiger m\u00fcssen KI-Kompetenz mitbringen<\/p>\n<p class=\"\">\nFachleute sagen, Berufseinsteiger sollten auf jeden Fall eine solide KI-Kompetenz mitbringen. Sie sollten wissen, wie gro\u00dfe KI-Sprachmodelle funktionieren, wie man gute Prompts schreibt und wie man mit KI-Tools effizient und zielf\u00fchrend arbeiten kann. Peter Buxmann, Professor f\u00fcr Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt, sieht diesbez\u00fcglich vor allem Schulen und Unis in der Pflicht. Eine breite Allgemeinbildung werde immer wichtiger, vor allem um das Produzieren von falschen Informationen zu vermeiden. Denn die k\u00f6nne man nur dann identifizieren, wenn man breit ausgebildet sei und gelernt habe, kritisch zu denken und zu hinterfragen.<\/p>\n<p class=\"\">\nUnd neben breiter Bildung bleiben auch Soft Skills wichtig &#8211; also gute Kommunikation, Empathie, Teamf\u00e4higkeit. Die KI kann zwar schnell Analysepapiere und Pr\u00e4sentationen entwickeln, aber wenn es darum geht, Kunden zu gewinnen oder Konflikte zu l\u00f6sen, braucht es nach wie vor menschliches Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Konkurrent KI: Weniger Stellen f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger? 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