{"id":357823,"date":"2025-08-19T23:03:14","date_gmt":"2025-08-19T23:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357823\/"},"modified":"2025-08-19T23:03:14","modified_gmt":"2025-08-19T23:03:14","slug":"umschichtung-in-andere-sektoren-technologiewerte-ziehen-us-boerse-ins-minus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/357823\/","title":{"rendered":"Umschichtung in andere Sektoren: Technologiewerte ziehen US-B\u00f6rse ins Minus"},"content":{"rendered":"<p>                    Umschichtung in andere Sektoren<br \/>\n                Technologiewerte ziehen US-B\u00f6rse ins Minus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.08.2025, 23:13 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die US-Anleger bleiben vorsichtig. Gro\u00dfe Bewegungen an der Wall Street bleiben auch nach den Ukraine-Verhandlungen in Washington aus. Baum\u00e4rkte legten zu, f\u00fcr Medizinprodukte und andere Tech-Werte geht&#8217;s aber bergab. Intel bildet eine Ausnahme.<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem verhaltenen Wochenauftakt sind die Anleger an der Wall Street weiter in Deckung geblieben. Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> der Standardwerte lag nahezu unver\u00e4ndert bei 44.922 Punkten. Der breiter gefasste <b>S&amp;P 500<\/b> sank um 0,6 Prozent auf 6411 Z\u00e4hler, der Index der Technologieb\u00f6rse <b>Nasdaq<\/b> fiel um 1,5 Prozent auf 21.314 Punkte.<\/p>\n<p>  <a title=\"NVIDIA CORP. REGISTERED SHARES DL-,001\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/nvidia-US67066G1040\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755644592_257_chartNG.gfn\" alt=\"Nvidia\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Nvidia<\/strong>  151,06  <\/a>  <\/p>\n<p>Einige Anleger n\u00e4hmen bei Technologiewerten Gewinne mit und schichteten in andere Sektoren um, sagte Steve Sosnick, Chefstratege bei Interactive Brokers. &#8222;Diese Bewegung wirkt sich wegen des Gewichts dieser Aktien in den wichtigen Indizes auf den Gesamtmarkt aus.&#8220; Einige Marktteilnehmer verwiesen bez\u00fcglich KI-Aktien zudem noch auf \u00c4u\u00dferungen von OpenAI-Chef Sam Altman von Ende der vergangenen Woche. Er hatte dem Magazin &#8222;The Verge&#8220; gesagt, es gebe bei KI eine Blase. <b>Nvidia<\/b> gab um 3,5 Prozent nach, der OpenAI-Partner <b>Microsoft<\/b> um 1,4 Prozent und <b>Meta<\/b> um 2 Prozent.<\/p>\n<p>Investoren nahmen die Ergebnisse von <b>Home Depot<\/b> positiv auf, nachdem die US-Baumarktkette trotz unter den Markterwartungen ausgefallener Quartalszahlen an ihrer Jahresprognose festhielt. Die Titel legten um 3,2 Prozent zu. Die Zahlen waren mit Spannung erwartet worden, weil sich Anleger Hinweise erhofften, ob die US-Verbraucher wegen der Z\u00f6lle ihre Ausgaben drosseln. <\/p>\n<p>  <a title=\"Lowe&#039;s Companies\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/lowes-55263\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755644593_832_chartNG.gfn\" alt=\"Lowe s\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Lowe s <\/strong>  256,36  <\/a>  <\/p>\n<p>Auch die Aktien des Rivalen <b>Lowe&#8217;s<\/b> gewannen vor der Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse am morgigen Mittwoch mehr als zwei Prozent. Die Einzelhandelsriesen <b>Walmart<\/b> und <b>Target<\/b> gew\u00e4hren im Laufe der Woche ebenfalls Einblick in ihre B\u00fccher. &#8222;Die Verbraucher geben immer noch nicht wirklich mit vollen H\u00e4nden ihr Geld aus, sie sind ein wenig vorsichtig&#8220;, sagte Peter Cardillo, Chef-Markt\u00f6konom bei Spartan Capital Securities. Sie warteten ab, um zu sehen, wie sich die Z\u00f6lle auswirken werden. <\/p>\n<p>Die Daten vom <b>Immobilienmarkt<\/b> enthielten Licht und Schatten. Die Baubeginne legten im Juli deutlich zu, w\u00e4hrend Analysten mit einem R\u00fcckgang gerechnet hatten. Die Baugenehmigungen fielen st\u00e4rker als prognostiziert.<\/p>\n<p>F\u00fcr Zur\u00fcckhaltung sorgte auch das j\u00e4hrliche Treffen der Notenbanker in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming, das am Donnerstag beginnt. Anleger erhoffen sich von einer Rede von Fed-Chef Jerome Powell mehr Klarheit \u00fcber die Lage der amerikanischen Wirtschaft und die k\u00fcnftige Geldpolitik. &#8222;Angesichts des wirtschaftlichen Schadens durch Handelssteuern und der politischen Unsicherheit kann man durchaus f\u00fcr sofortige Zinssenkungen in den USA pl\u00e4dieren&#8220;, sagte Paul Donovan, Chefvolkswirt bei UBS Global Wealth Management.<\/p>\n<p> \u00d6lpreise unter Druck<\/p>\n<p>Auch am Roh\u00f6lmarkt machten sich die Ukraine-Verhandlungen bemerkbar. Investoren setzten zunehmend darauf, dass die Gespr\u00e4che zwischen Russland, der Ukraine und den USA zur Beendigung des Kriegs zu einer Aufhebung der Sanktionen gegen russisches Roh\u00f6l f\u00fchren und so das Angebot erh\u00f6hen k\u00f6nnten. &#8222;Auch wenn ein endg\u00fcltiges Friedensabkommen oder ein Waffenstillstand nicht unmittelbar bevorzustehen scheint, wurden doch einige Fortschritte erzielt&#8220;, sagte Suvro Sarkar, Energieanalyst bei der DBS Bank. Zumindest sei eine weitere Eskalation oder Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Russland durch die USA oder Europa derzeit vom Tisch.<\/p>\n<p>Der Preis f\u00fcr Roh\u00f6l der Sorte <b>Brent<\/b> und US-Leicht\u00f6l <b>WTI<\/b> fiel um 1,2 Prozent auf 65,8 Dollar je Barrel beziehungsweise um 1,6 Prozent auf 62,4 Dollar. Das Risiko globaler Versorgungsunterbrechungen habe sich auch durch Trumps <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ex-US-Vizepraesident-Mike-Pence-fordert-strenge-Massnahmen-von-Donald-Trump-Der-Hammer-muss-kommen-article25970993.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">gemilderte Haltung gegen\u00fcber Sekund\u00e4rsanktionen<\/a> gegen Importeure russischen \u00d6ls gesenkt, konstatierte Sarkar.<\/p>\n<p>  <a title=\"WTI Crude t25 FUTURE Sep.\/25\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/derivate\/wti crude t25 future sep-25-DE0002842291\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755644593_776_chartNG.gfn\" alt=\"Roh\u00f6l WTI\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Roh\u00f6l WTI<\/strong>  62,02  <\/a>  <\/p>\n<p>Am Devisenmarkt fiel die Reaktion angesichts des anstehenden j\u00e4hrlichen Symposiums der US-Notenbank dagegen verhalten aus. Der <b>Dollar-Index<\/b> verharrte bei 98,217 Punkten &#8211; ebenso unver\u00e4ndert blieb der <b>Euro<\/b> bei 1,1657 Dollar. <b>Gold<\/b> gab anf\u00e4ngliche Gewinne ab und zeigte sich etwas leichter. Die Ukraine-Gespr\u00e4che seien zwar ohne Ergebnisse geblieben, doch sei auf der anderen Seite eine Eskalation ausgeblieben, so die Commerzbank. Damit verliere Gold einen Teil seiner geopolitischen Risikopr\u00e4mie.<\/p>\n<p>Etwas Zulauf verzeichneten die als &#8222;sicherer Hafen&#8220; geltenden Anleihen. Die Rendite zehnj\u00e4hriger <b>US-Staatsanleihen<\/b> fiel um 4 Basispunkte auf 4,30 Prozent. Hier st\u00fctzte auch, dass Standard &amp; Poor&#8217;s die Kreditw\u00fcrdigkeit der USA best\u00e4tigt hatte. Die Analysten erwarten, dass die robusten Einnahmen aus dem eingef\u00fchrten Zollsystem dazu beitragen werden, die erwartete Verschlechterung der Haushaltslage infolge der j\u00fcngsten Gesetzes\u00e4nderungen auszugleichen.<\/p>\n<p>Intel top, Viking Therapeutics flop<\/p>\n<p>Anleger griffen bei <b>Intel<\/b> beherzt zu. Der angeschlagene Chipkonzern erh\u00e4lt nun <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Intel-erhaelt-Milliarden-Finanzspritze-aus-Japan-article25973779.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">eine Geldspritze von Softbank<\/a>. Der japanische Technologie-Investor teilte mit, im Rahmen einer Kapitalerh\u00f6hung neue Intel-Aktien f\u00fcr insgesamt zwei Milliarden Dollar kaufen zu wollen. Die Papiere des Konzerns legten um sieben Prozent zu.<\/p>\n<p>  <a title=\"INTEL CORP. REGISTERED SHARES DL -,001\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/intel-US4581401001\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755644594_765_chartNG.gfn\" alt=\"Intel\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Intel<\/strong>  21,52  <\/a>  <\/p>\n<p>Bergauf ging es auch f\u00fcr <b>Palo Alto Networks<\/b>. Die Aktien stiegen um rund vier Prozent, nachdem das Cybersicherheitsunternehmen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2026 einen Umsatz und Gewinn \u00fcber den Erwartungen prognostiziert hatte.<\/p>\n<p><b>Medtronic<\/b> musste dagegen Kursverluste von 3,7 Prozent wegstecken. Das Unternehmen gab bekannt, dass es zwei neue Mitglieder in seinen Vorstand aufnehmen werde, nachdem Elliott Investment Management eine gro\u00dfe Beteiligung an dem Medizintechnikhersteller erworben hatte.<\/p>\n<p>Noch tiefer rutschten <b>Viking Therapeutics<\/b>. Nach entt\u00e4uschenden Studiendaten zu einer Abnehmpille brachen die Aktien des Unternehmens um 42 Prozent ein. Zwar verhalf das experimentelle Mittel in einer Studie den teilnehmenden Patienten zu einem Gewichtsverlust von 12,2 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten sich jedoch einen Wert von bis zu 15 Prozent erhofft. Zudem lag der Gewichtsverlust nur knapp \u00fcber dem der Placebo-Gruppe von 10,9 Prozent. Wegen Nebenwirkungen wie Erbrechen und \u00dcbelkeit brach zudem jeder f\u00fcnfte Patient die Behandlung ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Umschichtung in andere Sektoren Technologiewerte ziehen US-B\u00f6rse ins Minus 19.08.2025, 23:13 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357824,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[11713,1383,175,170,169,29,30,171,174,944,173,172,64,6888,55],"class_list":{"0":"post-357823","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktienhandel","9":"tag-aktienkurse","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-new-york","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-usa","21":"tag-wall-street","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115057931440296891","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357823","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357823"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357823\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357823"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357823"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357823"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}