{"id":358032,"date":"2025-08-20T00:57:26","date_gmt":"2025-08-20T00:57:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358032\/"},"modified":"2025-08-20T00:57:26","modified_gmt":"2025-08-20T00:57:26","slug":"experte-fuer-sehfunktion-und-ki-basierte-auswertung-von-hochaufloesender-netzhautbildgebung-universitaet-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358032\/","title":{"rendered":"Experte f\u00fcr Sehfunktion und KI-basierte Auswertung von hochaufl\u00f6sender Netzhautbildgebung \u2014 Universit\u00e4t Bonn"},"content":{"rendered":"<p>Nach beruflichen Stationen in den USA und zuletzt am Universit\u00e4tsspital Basel kehrt Prof. Pfau nach sechs Jahren an die Augenklinik des UKB zur\u00fcck. Mit seiner internationalen klinischen Erfahrung und exzellenten wissenschaftlichen Expertise st\u00e4rkt er das augenheilkundliche Exzellenzzentrum in Bonn und optimiert die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Makula- und Netzhauterkrankungen.<\/p>\n<p>Allein in Deutschland sind etwa sieben Millionen Menschen von Fr\u00fchstadien der AMD betroffen, rund 500.000 von einer Sp\u00e4tform \u2013 der h\u00e4ufigsten Ursache f\u00fcr zentralen Sehverlust in Industriel\u00e4ndern. \u201eAngesichts des demografischen Wandels wird AMD-bedingter Sehverlust weiter zunehmen. Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention sind deshalb entscheidend\u201c, betont Prof. Pfau. Erbliche Netzhauterkrankungen, ein weiteres Spezialgebiet, sind zudem die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr Erblindungen im j\u00fcngeren Alter.<\/p>\n<p>Prof. Pfau entwickelt hochsensitive Sehtests und neue Bildgebungs-Biomarker, um AMD und erbliche Netzhauterkrankungen fr\u00fchzeitig zu diagnostizieren und den Krankheitsverlauf pr\u00e4zise zu \u00fcberwachen. Dazu geh\u00f6ren spezialisierte Gesichtsfeldtests, die gezielt jene Netzhautareale messen, in denen die Erkrankung fortschreitet, sowie ein neuartiges Verfahren zur Dunkeladaptationsmessung. Letzteres erm\u00f6glicht erstmals eine ortsaufgel\u00f6ste Erfassung der Anpassungsf\u00e4higkeit des Auges an Dunkelheit direkt im Bereich des sch\u00e4rfsten Sehens. Ein weiterer Fokus liegt auf funktionellen Testverfahren f\u00fcr erbliche Netzhauterkrankungen \u2013 essenziell f\u00fcr k\u00fcnftige Therapiestudien, einschlie\u00dflich Gentherapie, die direkt an den molekularen Ursachen ansetzen.<\/p>\n<p>Seine medizinische Ausbildung absolvierte Prof. Pfau als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Ruprecht-Karls-Universit\u00e4t Heidelberg, wo er auch im Fach Biochemie promovierte. Nach seiner Facharztausbildung an der Augenklinik des UKB forschte er an der Stanford University und am National Eye Institute (NEI) in den USA. Zuletzt leitete er am Universit\u00e4tsspital Basel die Sektion f\u00fcr seltene Netzhauterkrankungen und arbeitete bei Hoffmann-La Roche an der Entwicklung innovativer Medikamente. F\u00fcr seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Helmholtz-Forschungspreis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und der Ophthalmologica Lecture 2023 der Europ\u00e4ischen Gesellschaft der Netzhautspezialisten (EURETINA).<\/p>\n<p>\u201eMit Maximilian Pfau gewinnen wir einen international ausgewiesenen Experten mit umfassender Erfahrung in der Entwicklung von Therapien und KI-Anwendungen f\u00fcr Makula- und Netzhauterkrankungen\u201c, betont Prof. Frank Holz, Direktor der Augenklinik des UKB, der sich \u00fcber die Verst\u00e4rkung freut. \u201eW\u00e4hrend in der Herz-Kreislauf-Medizin zahlreiche Parameter wie Blutdruck oder Blutzucker zur Verf\u00fcgung stehen, um pr\u00e4ventiv zu handeln, fehlen vergleichbare Messgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr die AMD. Hier m\u00fcssen wir dringend aufholen, um vermeidbare Erblindung zu verhindern.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach beruflichen Stationen in den USA und zuletzt am Universit\u00e4tsspital Basel kehrt Prof. Pfau nach sechs Jahren an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4215,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,1209],"class_list":{"0":"post-358032","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115058379593885461","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358032","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=358032"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358032\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=358032"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=358032"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=358032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}