{"id":358372,"date":"2025-08-20T04:01:11","date_gmt":"2025-08-20T04:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358372\/"},"modified":"2025-08-20T04:01:11","modified_gmt":"2025-08-20T04:01:11","slug":"frankfurt-plant-breitere-wege-fuer-fussgaenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358372\/","title":{"rendered":"Frankfurt plant breitere Wege f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Jeder geht zu Fu\u00df, sofern ihn nicht k\u00f6rperliche Einschr\u00e4nkungen daran hindern. Und wenn es nur der Weg zum Auto ist. 37 Prozent der Frankfurter legen aber auch l\u00e4ngere Strecken bevorzugt zu Fu\u00df zur\u00fcck, hat die j\u00fcngste Befragung zur Verkehrsmittelwahl gezeigt. Die Fu\u00dfg\u00e4nger h\u00e4ngten mit ihrem hohen Anteil Autos und Fahrr\u00e4der ebenso ab wie den Nahverkehr. Diese Entwicklung m\u00f6chte die Stadt unterst\u00fctzen, indem die \u201eselbstverst\u00e4ndlichste Fortbewegungsart\u201c, wie Mobilit\u00e4tsdezernent Wolfgang Siefert (Die Gr\u00fcnen) den Fu\u00dfverkehr nennt, attraktiver und sicherer wird. Die in der Verkehrsunfallstatistik 2024 aufgef\u00fchrte Zahl von 537 Unf\u00e4llen mit Fu\u00dfg\u00e4ngern sei zu hoch. Helfen soll dabei eine Fu\u00dfverkehrsstrategie, f\u00fcr die jetzt die B\u00fcrgerbeteiligung begonnen hat.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Vorab sind in einer Analyse die f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger wichtigen Wegebeziehungen auf einer Karte je nach Bedeutung farblich hervorgehoben worden. Dabei wurden typische Ziele wie zum Beispiel Gesch\u00e4fte ber\u00fccksichtigt. Die eigentliche Fu\u00dfverkehrsstrategie wird aus zwei Teilen bestehen. Der erste betrachtet die Gesamtstadt und definiert Routen und Wegenetze. \u201eDaran wollen wir sehen, wo wir zuerst etwas verbessern m\u00fcssen\u201c, sagte Dorothee Allekotte, Abteilungsleiterin Verkehrsplanung im Stra\u00dfenverkehrsamt.<\/p>\n<p>Online-Umfrage und Stadtteilspazierg\u00e4nge<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">F\u00fcr die Gesamtstadt sollen grunds\u00e4tzliche Fragen behandelt werden: Wie h\u00e4ufig sind \u00dcberwege n\u00f6tig, wie sollen Querungen gestaltet sein, was hilft der Sicherheit und subjektiv dem Sicherheitsgef\u00fchl, wie breit sollen Gehwege sein? \u00c4hnlich wie beim Radverkehr k\u00f6nne man eine Mindestbreite festlegen, zum Beispiel 2,20 Meter, sagte Allekotte. \u201eAuch wenn sie nicht \u00fcberall einzuhalten sein wird.\u201c Zumal sich das Gehwegparken nicht an jeder Stelle verbieten lasse.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Bei der Suche nach den Antworten sollen die B\u00fcrger helfen. Auf der Internetseite <a href=\"https:\/\/www.ffm.de\/de\" target=\"_blank\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\">www.ffm.de<\/a> sind unter dem Men\u00fcpunkt \u201eBeteiligungen\u201c eine Umfrage und eine interaktive Karte freigeschaltet. Gefragt wird unter anderem, ob man gerne zu Fu\u00df unterwegs ist, was einen davon abh\u00e4lt, welche Erledigungen man mit anderen Verkehrsmitteln kombiniert, wie lang die typischen Fu\u00dfwege sind und was sich verbessern m\u00fcsste, damit man h\u00e4ufiger l\u00e4uft. Auf der interaktiven Karte des Stadtgebiets wiederum l\u00e4sst sich, nachdem man einen Beitrag gestartet hat, ein Punkt markieren, um ein positives oder negatives Beispiel f\u00fcr den Umgang mit Fu\u00dfg\u00e4ngern zu beschreiben oder eine Idee zur Verbesserung zu hinterlassen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Gerade die Ideen seien wichtig, sagte Jens Lauterbach von dem N\u00fcrnberger Planungsb\u00fcro PB Consult, das zusammen mit der Ifok GmbH aus Bensheim die Ausschreibung zur Erstellung der Fu\u00dfverkehrsstrategie gewonnen hat. \u201eDenn einen M\u00e4ngelmelder gibt es schon.\u201c Begleitet wird der Prozess au\u00dfer von der Fu\u00dfverkehrsbeauftragten auch von einem Arbeitskreis, in dem verschiedene st\u00e4dtische \u00c4mter, Kinderb\u00fcro, Jugendring und Seniorenbeirat sowie die Verkehrsgesellschaften vertreten sind, aber auch Polizei, IHK, Gastst\u00e4ttenverband, Einzelhandelsverband und Interessenvertretungen wie VCD, ADAC und der Fachverband Fu\u00dfverkehr FUSS.<\/p>\n<p>Spazierg\u00e4nge f\u00fcr verschiedene Zielgruppen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Befragung wird von Veranstaltungen f\u00fcr Senioren sowie Kinder und Jugendliche unterst\u00fctzt, und f\u00fcr den 31. Oktober ist ein \u00f6ffentliches Mobilit\u00e4tsforum geplant. Der erste Teil der Strategie mit seinen Handlungsans\u00e4tzen soll Ende des Jahres fertig sein. F\u00fcr den zweiten Teil werden 2026 drei Stadtteile beispielhaft untersucht, um quartiersbezogene Konzepte zu erarbeiten. Allekotte denkt dabei an Stadtteile wie Schwanheim und Sindlingen, wo es schmale Gehwege gebe. \u201eWir werden uns eher nicht das Nordend ansehen.\u201c In den Stadtteilen werden die B\u00fcrger mit Spazierg\u00e4ngen f\u00fcr verschiedene Zielgruppen beteiligt. Dabei sollen praktische L\u00f6sungen entstehen. \u201eAls ein Werkzeugkasten, den wir dann auch in anderen Stadtteilen einsetzen k\u00f6nnen\u201c, sagte Allekotte.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es sei nicht vorgesehen, alle Stadtteile fl\u00e4chendeckend zu untersuchen, sagte Mobilit\u00e4tsdezernent Siefert. \u201eAber ich bin sicher, dass die Ortsbeir\u00e4te aktiv werden. Das Ergebnis wird weitere Arbeit produzieren.\u201c Die gesamte Fu\u00dfverkehrsstrategie einschlie\u00dflich des zweiten Teils soll als Ergebnisbericht im Dezember 2026 vorliegen. Der CDU ist das nicht schnell genug. Eine Fu\u00dfverkehrsstrategie sei zwar richtig, aber erst 2027 mit den Verbesserungen zu beginnen, sei nicht ausreichend, so der mobilit\u00e4tspolitische Sprecher der Union, Frank Nagel. Wer die Menschen nach seinen W\u00fcnschen frage, m\u00fcsse auch bereit sein, schnell zu handeln.<\/p>\n<p>KI-Artikelchat nutzen<\/p>\n<p>Mit der kostenlosen Registrierung nutzen Sie Vorteile wie den Merkzettel.&#13;<br \/>\n                Dies ist&#13;<br \/>\n                kein Abo und kein Zugang zu FAZ+&#13;<br \/>\n                Artikeln.<\/p>\n<p>Sie haben Zugriff mit Ihrem Digital-Abo.<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre Registrierung<\/p>\n<p>            <a data-registered-resend=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-loggedin-continue=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-login=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-register=\"\" adobe-track=\"true\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jeder geht zu Fu\u00df, sofern ihn nicht k\u00f6rperliche Einschr\u00e4nkungen daran hindern. 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