{"id":358568,"date":"2025-08-20T05:52:23","date_gmt":"2025-08-20T05:52:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358568\/"},"modified":"2025-08-20T05:52:23","modified_gmt":"2025-08-20T05:52:23","slug":"dienstwagen-schelte-der-umwelthilfe-staatskanzlei-wehrt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358568\/","title":{"rendered":"Dienstwagen-Schelte der Umwelthilfe: Staatskanzlei wehrt sich"},"content":{"rendered":"<p>Die Bayerische Staatskanzlei hat der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Zusammengang mit einer aktuellen Untersuchung zu Dienstwagen von Spitzenpolitikern &#8222;unseri\u00f6se Stimmungsmache&#8220; vorgeworfen. Der DUH seien zwei Dienstwagen von Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) genannt worden, das umweltfreundlichere Fahrzeug sei &#8222;in der Berichterstattung leider v\u00f6llig unterschlagen&#8220; worden. Die Deutsche Umwelthilfe hatte S\u00f6ders Verbrenner als den schmutzigsten Dienstwagen in der deutschen Spitzenpolitik ausgemacht. Laut Staatskanzlei-Sprecher wurde der DUH auch ein Hybridfahrzeug mit deutlich geringerem CO2-Aussto\u00df genannt. Beide Autos w\u00fcrden im Dienstgebrauch verwendet.<\/p>\n<p>Umwelthilfe: Politiker haben Vorbildfunktion<\/p>\n<p>Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Barbara Metz sagte dem BR, dass bei Angabe mehrerer Dienstwagen immer der h\u00f6chstmotorisierte aufgelistet werde. Die DUH habe den Politikern mitgeteilt, dass dies der Fall sei, wenn mehrere Fahrzeuge angegeben werden. Man k\u00f6nne schlie\u00dflich nicht pr\u00fcfen, welcher Wagen wie h\u00e4ufig gefahren werde, so Metz. Sie finde es auch richtig, das klimasch\u00e4dlichste Auto zu nennen, da Politiker Vorbildfunktion h\u00e4tten und man davon ausgehen m\u00fcsse, dass sie mit diesem Fahrzeug auch unterwegs sind. Au\u00dferdem sei der nicht von der DUH aufgef\u00fchrte Dienstwagen S\u00f6ders, ein Plug-in-Hybridfahrzeug, auch kein besonders klimafreundliches Auto, sagte Metz zum BR.<\/p>\n<p>S\u00f6der in DUH-Auswertung Schlusslicht<\/p>\n<p>Der am Dienstag ver\u00f6ffentlichte &#8222;Dienstwagen-Check&#8220; der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bem\u00e4ngelt die Autos von sieben von elf bewerteten Bundesministerinnen und Bundesministern. Am schlechtesten schnitt Bundesarbeitsministerin B\u00e4rbel Bas (SPD) ab, dahinter gleichrangig Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Forschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU). Von den 16 Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten der Bundesl\u00e4nder bekam lediglich der gr\u00fcne baden-w\u00fcrttembergische Regierungschef Winfried Kretschmann mit seinem Elektroauto und einem Aussto\u00df von 70 Gramm CO2 pro Kilometer eine gr\u00fcne Karte, alle anderen erhielten eine rote Karte. Schlusslicht ist Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) mit einem durchschnittlichen CO2-Aussto\u00df von 292 Gramm pro Kilometer.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Fachressorts machten aus Sicherheitsgr\u00fcnden keine Angaben \u00fcber die Dienstwagen ihrer Ministerinnen und Minister. Das Gleiche gilt f\u00fcr das Auto von Kanzler Friedrich Merz (CDU). Auf Staatssekret\u00e4rs-Ebene erhielten sieben Ministerien eine gr\u00fcne, zwei eine gelbe und sieben eine rote Karte.<\/p>\n<p>Mit Informationen von AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bayerische Staatskanzlei hat der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Zusammengang mit einer aktuellen Untersuchung zu Dienstwagen von Spitzenpolitikern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":358569,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[62154,774,29,44363,71055,30,13,771,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-358568","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutsche-umwelthilfe","9":"tag-csu","10":"tag-deutschland","11":"tag-dienstwagen","12":"tag-duh","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-markus-soeder","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115059539622196624","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=358568"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358568\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/358569"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=358568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=358568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=358568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}