{"id":358757,"date":"2025-08-20T07:53:21","date_gmt":"2025-08-20T07:53:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358757\/"},"modified":"2025-08-20T07:53:21","modified_gmt":"2025-08-20T07:53:21","slug":"frankreich-absoluter-horror-livestreamer-stirbt-bei-uebertragung-vor-laufender-kamera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358757\/","title":{"rendered":"Frankreich: \u201eAbsoluter Horror\u201c \u2013 Livestreamer stirbt bei \u00dcbertragung vor laufender Kamera"},"content":{"rendered":"<p>Ein franz\u00f6sischer Livestreamer ist w\u00e4hrend einer Internet\u00fcbertragung gestorben \u2013 mutma\u00dflich infolge selbstinszenierter Gewaltakte, die er mit anderen vor laufender Kamera inszenierte. Beh\u00f6rden ermitteln nun zur Todesursache.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In Frankreich ist ein Video-Streamer w\u00e4hrend einer Live\u00fcbertragung im Internet gestorben. Wie die Staatsanwaltschaft in Nizza best\u00e4tigte, wurden Ermittlungen zur Todesursache des 46-J\u00e4hrigen eingeleitet. Sein Tod sei am Montag im Ort Contes n\u00f6rdlich von Nizza w\u00e4hrend der \u00dcbertragung eines Livestreams festgestellt worden. Der Mann trat franz\u00f6sischen Medien zufolge in Internet-Videos unter dem Pseudonym \u201eJean Pormanove\u201c alias \u201eJP\u201c auf.<\/p>\n<p>In den Videos lie\u00df er sich von zwei weiteren M\u00e4nnern auf verschiedene Art und Weise Schmerzen zuf\u00fcgen. In einigen noch verf\u00fcgbaren Filmen ist zu sehen, wie er sich ohne Schutzausr\u00fcstung mit Farbkugeln beschie\u00dfen oder schlagen lie\u00df. Die Videos wurden auf mehreren Plattformen ver\u00f6ffentlicht, haupts\u00e4chlich jedoch auf der australischen Plattform Kick. \u201eJP\u201c hatte dort zehntausende Abonnenten. <\/p>\n<p>In dem Video, das den toten Streamer zeigt, war zu sehen, wie er unbeweglich unter einer Decke auf einem Bett liegt, berichteten Internetnutzer, die den Clip gesehen hatten. Im Raum sind demnach zwei weitere M\u00e4nner, von denen einer mit einer kleinen Wasserflasche nach \u201eJP\u201c wirft. Einer der beiden weiteren Streamer verk\u00fcndete am Montag den Tod seines \u201eMitstreiters\u201c und \u201ePartners\u201c und rief dazu auf, das Video, das die Leiche zeigt, nicht zu verbreiten. Der Film war am Dienstag auf Kick nicht mehr verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Frankreichs Digitalministerin Clara Chappaz bezeichnete den Fall des verstorbenen Streamers am Dienstag im Onlinedienst X als \u201eabsoluten Horror\u201c. Sie habe die Aufsichtsbeh\u00f6rden eingeschaltet und Kick um eine Stellungnahme gebeten.<\/p>\n<p>Kick erkl\u00e4rte, das Unternehmen sei \u201etief best\u00fcrzt\u201c \u00fcber den Tod des Streamers. Die Umst\u00e4nde w\u00fcrden untersucht. Das Unternehmen setze sich entschieden f\u00fcr den Schutz der Streamer ein. Die australische Plattform ist f\u00fcr ihre relativ schwache Moderation von Inhalten bekannt. Streamer erhalten dort einen deutlich h\u00f6heren Anteil der Einnahmen als bei Konkurrenzplattformen. <\/p>\n<p>Die Videos von \u201eJP\u201c und seinen Mitstreitern waren einem breiteren Publikum durch einen Artikel in der franz\u00f6sischen Enth\u00fcllungsplattform \u201eMediapart\u201c bekannt geworden. Nach dem Bericht hatte die Polizei im Januar Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen \u201evors\u00e4tzlicher Gewalt gegen schutzbed\u00fcrftige Personen\u201c. Sowohl die Verd\u00e4chtigen als auch das mutma\u00dfliche Opfer h\u00e4tten bestritten, das Straftaten begangen worden sein, teilte die Staatsanwaltschaft damals mit, ohne die Namen von \u201eJP\u201c und seinen Streaming-Partnern zu nennen.   <\/p>\n<p>AFP\/kr\u00f6<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein franz\u00f6sischer Livestreamer ist w\u00e4hrend einer Internet\u00fcbertragung gestorben \u2013 mutma\u00dflich infolge selbstinszenierter Gewaltakte, die er mit anderen vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":358758,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,110,319,121,12,1506],"class_list":{"0":"post-358757","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-newsteam","19":"tag-paris","20":"tag-polizei","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-youtube"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115060015385350713","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358757","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=358757"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358757\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/358758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=358757"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=358757"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=358757"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}