{"id":358767,"date":"2025-08-20T07:58:12","date_gmt":"2025-08-20T07:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358767\/"},"modified":"2025-08-20T07:58:12","modified_gmt":"2025-08-20T07:58:12","slug":"griechenland-verschaerft-den-migrationskurs-dilemma-auch-fuer-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/358767\/","title":{"rendered":"Griechenland versch\u00e4rft den Migrationskurs \u2013 Dilemma auch f\u00fcr Deutschland"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_politik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Politik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 20.08.2025, 09:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: Nicolas Kaufmann<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Griechenland versch\u00e4rft seine Migrationspolitik drastisch: Es droht Haft f\u00fcr illegale Einreise. Tausende Gefl\u00fcchtete reisen dennoch weiter nach Deutschland.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Athen \u2013 Griechenland reagiert mit strenger Politik und drastischen Haftstrafen auf wachsende Migrationszahlen. Indes reisen viele vor Ort anerkannte Gefl\u00fcchtete weiter nach Deutschland und beantragen entgegen der <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;EU&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:40}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>-Regelung erneut Asyl. Ein Dilemma f\u00fcr die Beh\u00f6rden und die Migrant:innen zugleich.<\/p>\n<p>Migration \u00fcbers Mittelmeer: Kreta wird zum Hotspot in Griechenland<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Zahl der Gefl\u00fcchteten, die \u00fcber das Mittelmeer nach Griechenland kommen, ist in diesem Jahr erneut deutlich gestiegen. Dem Hohen Fl\u00fcchtlingskommissar der Vereinten Nationen zufolge reisten bis Anfang August mehr als 23.000 Migranten und Migrantinnen auf dem Seeweg ein. Fast die H\u00e4lfte von ihnen erreichte Kreta. Das deutet auf eine neue Fluchtroute von Libyen auf die Ferieninsel hin. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Als im Fr\u00fchsommer teils mehrere hundert Gefl\u00fcchtete t\u00e4glich die Insel im S\u00fcden des Landes erreichten, reagierte die Regierung mit harten Ma\u00dfnahmen. Premierminister Kyriakos Mitsotakis lie\u00df Marineschiffe nahe der libyschen Hoheitsgew\u00e4sser patrouillieren, um Schleuserboote abzuschrecken und libysche Beh\u00f6rden direkt \u00fcber Fl\u00fcchtlingsboote informieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39319716-migranten-die-suedlich-von-kreta-gerettet-wurden-nach-ihrer-ankunft-im-hafen-von-lavrio-P6B.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Migranten, die s&#xFC;dlich von Kreta gerettet wurden, nach ihrer Ankunft im Hafen von Lavrio.\"\/>Auf dem Foto sieht man Migranten, die s\u00fcdlich von Kreta gerettet wurden, nach ihrer Ankunft im Hafen von Lavrio. \u00a9\u00a0picture alliance\/dpa\/AP\/Petros GiannakourisGriechenlands neue Migrationspolitik: Bis zu drei Jahre Haft<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Anfang Juli setzte die konservative Regierung das Asylverfahren f\u00fcr Bootsfl\u00fcchtlinge aus Nordafrika f\u00fcr drei Monate aus, versch\u00e4rfte Haftandrohungen und k\u00fcndigte drastische Reformen an. Die Gefl\u00fcchteten sollten bis zu ihrer Abschiebung in geschlossenen Unterk\u00fcnften untergebracht werden. Ab September 2025 soll ein neues Gesetz gelten, das die Behandlung von Neuank\u00f6mmlingen wie Straft\u00e4ter vorsieht: Eine illegale Einreise wird mit mindestens zwei Jahren Freiheitsstrafe und einer Geldbu\u00dfe von 5000 Euro geahndet \u2013 es sei denn, die Betroffenen verlassen binnen 14 Tagen freiwillig das Land. Wer sich illegal im Land aufh\u00e4lt, riskiert mindestens drei Jahre Haft und 10.000 Euro Strafe. Das Gesetz ist damit klar: \u201eGef\u00e4ngnis oder R\u00fcckkehr.\u201d<\/p>\n<blockquote class=\"id-StoryElement-blockquote\">\n<p class=\"id-StoryElement-blockquote-text\">Griechenland ist kein willkommenes Land f\u00fcr irregul\u00e4re Einwanderer<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zudem wurden die Sozialleistungen f\u00fcr Migrant:innen streng gepr\u00fcft. So soll etwa bei der Essensversorgung gespart werden. Auch sollen Aufenthaltserlaubnisse k\u00fcnftig nicht mehr erteilt werden. Migrationsminister Thanos Plevris erkl\u00e4rte im griechischen Staatsfernsehen ERT: \u201eGriechenland ist kein willkommenes Land f\u00fcr irregul\u00e4re Einwanderer.\u201d<\/p>\n<p>Weiterreise nach Deutschland: 8.000 F\u00e4lle in f\u00fcnf Monaten<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Obwohl aktuell noch viele Gefl\u00fcchtete in Griechenland bleiben d\u00fcrfen, reisen viele Gefl\u00fcchtete weiter nach Deutschland und beantragen erneut Asyl. Zwischen Januar und Mai dieses Jahres seien das rund 8000 Menschen gewesen, berichtete die Funke Mediengruppe unter Berufung auf Angaben des Innenministeriums in Berlin. Nach der Schengen-Regelung d\u00fcrfen anerkannte Gefl\u00fcchtete zwar bis zu 90 Tage innerhalb von sechs Monaten in andere EU-Staaten reisen, jedoch keinen neuen Asylantrag stellen. Das deutsche Innenministerium betonte, dass Schutzsuchende den ihnen zuerkannten Schutz in Griechenland in Anspruch nehmen m\u00fcssen; laut Dublin-Abkommen m\u00fcssen sie den Schutz im Erstaufnahmeland in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Seit dem Jahr 2020 haben fast 100.000 in Griechenland anerkannte Schutzberechtigte in Deutschland erneut Asyl beantragt. R\u00fcckf\u00fchrungen nach Griechenland wurden wegen einer fragw\u00fcrdigen Menschenrechtslage im griechischen Asylsystem lange Zeit weitgehend ausgesetzt. Im April entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig allerdings, dass alleinstehende, gesunde und arbeitsf\u00e4hige Migrant:innen trotz M\u00e4ngeln im Aufnahmesystem dorthin abgeschoben werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Athen lehnt solche R\u00fcckf\u00fchrungen hingegen ab. Der damalige Migrationsminister der amtierenden Regierung in Athen, Makis Voridis, begr\u00fcndete dies mit dem hohen Migrationsdruck auf sein Land. \u201eWir k\u00f6nnen nicht von R\u00fcckf\u00fchrungen sprechen, da dies das Prinzip der Lastenverteilung verletzt.\u201c <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dass tausende Migranten und Migrantinnen weiter nach Deutschland fl\u00fcchten, d\u00fcrfte auch an den weiterhin schlechten Bedingungen f\u00fcr Gefl\u00fcchtete in Griechenland liegen. Die Fl\u00fcchtlingsorganisation Pro Asyl warnte noch im April, abgeschobenen Menschen drohe \u201eVerelendung\u201d. Denn nachdem der internationale Schutz anerkannt ist, w\u00fcrden alle Unterst\u00fctzungsleistungen f\u00fcr Asylsuchende eingestellt, und sie m\u00fcssten innerhalb von 30 Tagen das Asyllager verlassen. Erst Anfang Juli sprach die in Griechenland ans\u00e4ssige Fl\u00fcchtlingsorganisation RSA, eine Schwesterorganisation von Pro Asyl, von \u201enicht einmal ansatzweise menschenw\u00fcrdigen\u201c Bedingungen auf Kreta und der s\u00fcdlich gelegenen Insel Gavdos.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Asylpolitik: Gemeinsame L\u00f6sungsans\u00e4tze bei Migration gefordert<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Um erneute Asylantr\u00e4ge in Deutschland zu verhindern, forderte der Migrationsexperte und Vorsitzende der Denkfabrik \u201eEurop\u00e4ische Stabilit\u00e4tsinitiative\u201d, Gerald Knaus, vor Kurzem in der Welt: \u201eJeder Migrant, der Griechenland nach einem bestimmten Stichtag erreicht, m\u00fcsste sein Asylverfahren in einem sicheren Drittstaat au\u00dferhalb der EU durchf\u00fchren. Dieses Modell hat bereits 2016 zwischen der EU und der T\u00fcrkei funktioniert und w\u00fcrde schnell zu einem drastischen R\u00fcckgang der Sekund\u00e4rmigration f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Neuer Newsletter \u201eUnterm Strich\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Was?\u00a0<\/strong>Exklusive Einblicke in den Politik-Betrieb, Interviews und Analysen \u2013 von unseren Experten der Agenda-Redaktion von IPPEN.MEDIA<br \/>\n<br \/><strong>Wann?\u00a0<\/strong>Jeden Freitag<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcr wen?\u00a0<\/strong>Alle, die sich f\u00fcr Politik, Wirtschaft und Gesellschaft interessieren<br \/>\n<br \/><strong>Wo?\u00a0<\/strong>Direkt in ihrem E-Mail-Postfach<br \/>\n<br \/><strong>Wie?<\/strong>\u00a0Nach einer kurzen Registrierung bei unserem Medien-Login USER.ID <a href=\"https:\/\/www.ippen.media\/sso\/register?redirect_uri=https%3A%2F%2Faccounts.user.id%2Faccount%2Fnewsletter%2Fsubscribe%2FSKU-00000948&amp;source=mt_newsletter-textasset_web\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;FactBox&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;FactBox InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;hier kostenlos f&#xFC;r den Newsletter anmelden&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.ippen.media\/sso\/register?redirect_uri=https%3A%2F%2Faccounts.user.id%2Faccount%2Fnewsletter%2Fsubscribe%2FSKU-00000948&amp;source=mt_newsletter-textasset_web&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:30,&quot;storyElementCount&quot;:40}}\">hier kostenlos f\u00fcr den Newsletter anmelden<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Situation in Griechenland wie auch in Deutschland ist damit angespannt. Innenminister Alexander Dobrindt sagte im Focus: \u201eDeutschland ist \u00fcberfordert.\u201c Zwischen Januar und Juli 2025 wurden in Deutschland knapp 87.000 Asylantr\u00e4ge gestellt \u2013 ein R\u00fcckgang um gut 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden \u00fcber 185.000 Erst- und Folgeantr\u00e4ge entschieden, leicht mehr als im Vorjahr. Dobrindt will die europ\u00e4ische Grenzschutzagentur Frontex ausbauen, \u201eund auch sonst wollen wir die EU-Staaten mit Au\u00dfengrenze nicht allein mit ihren Aufgaben lassen\u201c, sagte der <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/csu-org26650\/\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" title=\"CSU\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;CSU&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/politik\/csu-org26650\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:31,&quot;storyElementCount&quot;:40}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CSU<\/a>-Politiker in dem Interview. Migrationsexperte Knaus sprach sich vor wenigen Tagen im \u00f6sterreichischen \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender ORF ebenso f\u00fcr einen st\u00e4rkeren europ\u00e4ischen Grenzschutz an den Au\u00dfengrenzen aus.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Offizielle Statistiken zeigen, dass im zentralen Mittelmeer nach wie vor die am st\u00e4rksten frequentierte Route in die EU im laufenden Jahr liegt. Laut einem aktuellen Frontex-Bericht gab es bis Juli rund 36.700 irregul\u00e4re Grenz\u00fcbertritte auf dieser Route \u2013 neun Prozent mehr als im Vorjahr. Libyen ist dabei der Hauptausgangspunkt.<\/p>\n<p>Zusammenarbeit mit Herkunftsl\u00e4ndern bei Migration: R\u00fcckf\u00fchrungen als Schl\u00fcssel<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Um die irregul\u00e4re Migration nach und in Europa zu reduzieren, streben nicht nur L\u00e4nder wie Griechenland einen h\u00e4rteren Kurs in ihrer Migrationspolitik an. Bei einem Gipfeltreffen Mitte Juli zwischen Innenminister Dobrindt, seinen Amtskollegen aus Frankreich, Polen, \u00d6sterreich, D\u00e4nemark und Tschechien sowie dem EU-Kommissar f\u00fcr Inneres und Migration, Magnus Brunner, waren sich die Minister \u00fcber einen strengere Marschroute in Europa einig.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das sogenannte Gemeinsame Europ\u00e4ische Asylsystem sollte den Politikern zufolge effizienter gestaltet, Asylantr\u00e4ge anerkannter Schutzberechtigter z\u00fcgig abgelehnt und Europas Au\u00dfengrenzen besser gesichert werden. Dar\u00fcber hinaus forderten sie eine neue EU-R\u00fcckf\u00fchrungsverordnung mit mehr Handlungsspielraum, sowie die M\u00f6glichkeit zur Einrichtung von R\u00fcckf\u00fchrungszentren in Drittstaaten f\u00fcr abgelehnte Asylbewerber:innen. Dazu sollte intensiver mit Herkunfts- und Transitl\u00e4ndern zusammengearbeitet werden. Das neue EU-Migrations- und Asylpaket, das 2026 in Kraft treten soll, erleichtert die Einstufung sicherer Herkunftsstaaten. Anfang <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/auch-fuer-deutschland-albanien-modell-heute-vor-eu-gericht-wegweisendes-asyl-urteil-zr-93862619.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;dieses Monats stellte der Europ&#xE4;ische Gerichtshof jedoch klar&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/auch-fuer-deutschland-albanien-modell-heute-vor-eu-gericht-wegweisendes-asyl-urteil-zr-93862619.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:36,&quot;storyElementCount&quot;:40}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dieses Monats stellte der Europ\u00e4ische Gerichtshof jedoch klar<\/a>, dass dies nicht ohne umfassende gerichtliche \u00dcberpr\u00fcfung geschehen darf.<\/p>\n<p>CSU-Politiker im Bundeskabinett seit 1949: Dobrindt, B\u00e4r und Rainer folgen Koryph\u00e4en und umstrittenen Personen<img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_interstitialImage\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/37928097-dobrindt-baer-rainer-csu-kabinett-merz-liste-Ufe.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"1350\" width=\"2400\" alt=\"Dobrindt, B&#xE4;r Rainer CSU Kabinett Merz Liste\"\/><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/koryphaeen-umstrittene-persoenlichkeiten-alle-csu-politiker-im-bundeskabinett-seit-1949-bayerische-zr-93582808.html\" class=\"id-StoryElement-intestitialLink-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" ansehen=\"\" data-k5a-pos=\"west_story_37_photoGalleryLink\" title=\"Zur Fotostrecke: CSU-Politiker im Bundeskabinett seit 1949: Dobrindt, B&#xE4;r und Rainer folgen Koryph&#xE4;en und umstrittenen Personen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fotostrecke ansehen<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der griechische Migrationsminister Plevris nennt die Abschiebung irregul\u00e4rer Migrant:innen in seinem Land als Hauptproblem. Griechenland verhandle mit \u00c4gypten, Bangladesch und Pakistan \u00fcber R\u00fcckf\u00fchrungen, aus denen eine Vielzahl der Gefl\u00fcchteten stammen. Und darum geht es auch in Deutschland. Die Bundesregierung plant nach Dobrindts Gesetzentwurf, Gefl\u00fcchteten aus sicheren Herkunftsstaaten grunds\u00e4tzlich kein Asyl mehr zu gew\u00e4hren und weitere L\u00e4nder als sicher einzustufen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dass viele in Griechenland anerkannte Gefl\u00fcchtete erneut in Deutschland Asyl beantragen, zeigt die Schw\u00e4chen im europ\u00e4ischen Asylsystem. Durch mangelndes gemeinsames Vorgehen und wohl schlechte Lebensbedingungen f\u00fcr Gefl\u00fcchtete in Griechenland bekommen beide L\u00e4nder die Folgen zu sp\u00fcren. Der sich aktuell versch\u00e4rfende Kurs der griechischen Regierung zielt darauf ab, irregul\u00e4re Migrant:innen abzuschrecken, k\u00f6nnte jedoch zugleich die Weiterreise nach Deutschland von in Griechenland anerkannten Schutzberechtigten verst\u00e4rken. Europa steht vor der schwierigen Aufgabe, Migrationsbewegungen zu steuern, ohne das Recht auf Asyl auszuh\u00f6hlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Politik Stand: 20.08.2025, 09:40 Uhr Von: Nicolas Kaufmann DruckenTeilen Griechenland versch\u00e4rft seine Migrationspolitik drastisch: Es droht Haft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":358768,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-358767","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115060035113004841","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=358767"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358767\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/358768"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=358767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=358767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=358767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}