{"id":359134,"date":"2025-08-20T11:20:11","date_gmt":"2025-08-20T11:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359134\/"},"modified":"2025-08-20T11:20:11","modified_gmt":"2025-08-20T11:20:11","slug":"indien-bollywood-superstar-shah-rukh-khah-verkauft-jetzt-auch-schnaps-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359134\/","title":{"rendered":"Indien: Bollywood-Superstar Shah Rukh Khah verkauft jetzt auch Schnaps &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Man tritt Tom Cruise sicher nicht zu nahe, wenn man darauf hinweist, dass Shah Rukh Khan ein mindestens ebenso gro\u00dfer Filmstar ist wie er. Nur halt in Indien, einem Land, das seine ganz eigene Filmindustrie hat \u2013 und seine eigene, riesige Kino-Gemeinde von 1,4 Milliarden Menschen. Dazu kommen Pakistan (250 Millionen) und Bangladesch (173 Millionen), wo Khan, 59, ebenfalls \u00fcberaus beliebt ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">So gesehen ist es fast ungew\u00f6hnlich, dass King Khan oder SRK, wie er von Fans genannt wird, seit mehr als 30 Jahren ein \u00fcberaus erfolgreicher Schauspieler und Produzent ist, aber erst jetzt seine eigene Tequila-Marke auf den Markt bringt. Ryan Reynolds promotet Gin, Dwyane \u201eThe Rock\u201c Johnson eine Tequila-Marke. Nun will der Spirituosen-Hersteller \u201eRadico Khaitan Limited\u201c aus Delhi einen Tequila namens \u201eD\u2019Yavol\u201c auf den Markt bringen. \u201eD\u2019Yavol\u201c ist eine Luxusmarke, die Shah Rukh Khan 2022 mit seinem Sohn Aryan und Gesch\u00e4ftspartnern gegr\u00fcndet hat \u2013 um <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Alkohol\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alkohol<\/a> und Premium-Jeans weltweit zu vermarkten. Radico Khaitan wiederum geh\u00f6rt laut Eigenwerbung zu den \u201egr\u00f6\u00dften und \u00e4ltesten Herstellern\u201c von \u201eIndian Made Foreign Liquor\u201c, wie man in Indien hergestellte ausl\u00e4ndische Spirituosen wie Wodka, Gin und Tequila nennt.<\/p>\n<p>InstagramDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Instagram angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Instagram angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Es gibt in Indien eigentlich keine Alkohol-Tradition wie etwa bei den Deutschen mit Bier oder den Franzosen mit Wein. Inderinnen und Inder sind traditionell Teetrinker. Bevorzugte Geschmacksrichtung: Masala Chai. Andererseits gehen in Deutschland und Frankreich die konsumierten Mengen der jeweiligen Lieblingsgetr\u00e4nke dramatisch nach unten. Das liegt unter anderem an Krisenstimmung und einer ver\u00e4nderten Einstellung zum Trinken: Wer Alkohol zu sich nimmt, ist heute nicht mehr Genie\u00dfer, sondern vers\u00fcndigt sich an seinem K\u00f6rper. Ein Grund sind aber auch schlichtweg sinkende Geburtenraten.<\/p>\n<p>Der aufstrebende Mittelstand in Indien kauft zunehmend alles M\u00f6gliche, was Hollywood und Bollywood vorleben<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Indien wiederum ist ein boomender Markt, nicht nur, weil die Bev\u00f6lkerung weiter w\u00e4chst \u2013 der aufstrebende Mittelstand gibt zunehmend Geld f\u00fcr alles M\u00f6gliche aus, was <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hollywood\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hollywood<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Bollywood\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bollywood<\/a> vorleben, von Luxusrestaurants \u00fcber Mode, edle Autos bis hin zu Premium-Alkohol. Laut Daten der Analysefirma Crisil wird der Alkoholverkauf in Indien im Gesch\u00e4ftsjahr 2026 wieder um bis zu zehn Prozent, auf 52,38 Milliarden Euro, wachsen. \u201eIch halte das f\u00fcr eine gro\u00dfartige Gelegenheit\u201c, sagte Abhishek Khaitan, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Radico Khaitan, der Nachrichtenagentur Reuters \u00fcber Khans neue Schnaps-Marke. Tequila ist eines der weltweit am schnellsten wachsenden Segmente. Der D\u2019Yavol-Agavenschnaps soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Shah Rukh Khan selbst sagte erst mal nichts. Was daran liegen kann, dass er noch im vergangenen Jahr erz\u00e4hlte, wie er sich 2002, als er in einem Historiendrama einen Trinker spielte, leider im Method Acting\u00a0versucht habe: \u201eNach dem Film habe ich angefangen zu trinken.\u201c Hinzu kommt, dass Khan eben ein Superstar in einem sehr eigenen Markt ist: In Indien gibt es nach wie vor viele Dry States, also Bundesstaaten, in denen kein Alkohol verkauft wird. In Bangladesch und Pakistan ist der Konsum grunds\u00e4tzlich verboten. Sitz seiner Firma ist aber Amsterdam. Vielleicht kann er von dort aus mit seinem Schnaps den alkoholtrinkenden Teil der Welt erobern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Man tritt Tom Cruise sicher nicht zu nahe, wenn man darauf hinweist, dass Shah Rukh Khan ein mindestens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":359135,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1771],"tags":[6789,33353,38402,1778,29,214,30,683,95,1777,1974,2045,18328,149,215],"class_list":{"0":"post-359134","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kino","8":"tag-alkohol","9":"tag-alkoholismus","10":"tag-bollywood","11":"tag-cinema","12":"tag-deutschland","13":"tag-entertainment","14":"tag-germany","15":"tag-hollywood","16":"tag-kino","17":"tag-movie","18":"tag-panorama","19":"tag-promis","20":"tag-sucht-und-drogen","21":"tag-sueddeutsche-zeitung","22":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115060829291568818","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=359134"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359134\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/359135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=359134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=359134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=359134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}