{"id":359489,"date":"2025-08-20T14:32:11","date_gmt":"2025-08-20T14:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359489\/"},"modified":"2025-08-20T14:32:11","modified_gmt":"2025-08-20T14:32:11","slug":"ukraine-krieg-lawrow-kritisiert-debatte-ueber-sicherheitsgarantien-kreml-verhaengt-einreiseverbote-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359489\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Lawrow kritisiert Debatte \u00fcber Sicherheitsgarantien \u2013 Kreml verh\u00e4ngt Einreiseverbote ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Der russische Au\u00dfenminister pocht auf eine Einbindung Russlands bei den Diskussionen \u00fcber Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine. Die russischen Beh\u00f6rden belegen 21 Personen mit Einreisesperren, weil diese angeblich mit \u201edestruktiven britischen Medien\u201c zusammenarbeiten. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach dem Ukraine-Gipfel in Washington r\u00fcckt die Frage verl\u00e4sslicher Sicherheitsgarantien f\u00fcr Kiew nach einem m\u00f6glichen Friedensabkommen in den Fokus. Die Frage nach Ort und Zeitpunkt eines Treffens zwischen Putin und Selenskyj ist offen. <\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse zum Ukraine-Konflikt im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>16:11 Uhr \u2013 Russland verh\u00e4ngt Einreiseverbote<\/p>\n<p>Russland belegt 21 Personen mit Einreisesperren. Ihnen werde vorgeworfen, mit \u201edestruktiven britischen Medien\u201c zusammenzuarbeiten, um antirussische Narrative zu verbreiten, teilte das Au\u00dfenministerium in Moskau mit. Unter den Betroffenen sind demnach Journalisten, Experten und Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen. Ihre Namen w\u00fcrden einer \u201eStopp-Liste\u201c hinzugef\u00fcgt, auf der seit Beginn des Ukraine-Krieges bereits Hunderte westliche Staatsb\u00fcrger stehen. Gro\u00dfbritannien hatte seinerseits zuvor neue Sanktionen gegen von Russland genutzte Kryptow\u00e4hrungs-Netzwerke angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>15:53 Uhr \u2013 Lawrow: Moskau will bei Sicherheitsgarantien mitreden<\/p>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow kritisiert laufende Bem\u00fchungen um Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine ohne Einbindung Moskaus. Sein Land k\u00f6nne nicht der Tatsache zustimmen, dass nun vorgeschlagen werde, kollektive Sicherheitsfragen ohne die Russische F\u00f6deration zu l\u00f6sen, sagte Lawrow nach einem Bericht der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti bei einem Presseauftritt mit seinem jordanischen Kollegen Aiman al-Safadi in Moskau. \u201eDies wird nicht funktionieren.\u201c Russland werde \u201eseine legitimen Interessen entschlossen und hart sicherstellen\u201c, betonte Lawrow.<\/p>\n<p>Russland sei zu weiteren Verhandlungen mit der Ukraine in jedem Format bereit, erkl\u00e4rte Lawrow. Bei ihrem Gipfel in Alaska am vergangenen Freitag habe Kreml-Chef Putin US-Pr\u00e4sident Trump vorgeschlagen, die Vertretungsebene der Delegationen anzuheben, die k\u00fcrzlich an weitgehend ergebnislosen direkten Gespr\u00e4chen in Istanbul beteiligt waren. Bei einem separaten Verhandlungsblock sollten dann die politischen, milit\u00e4rischen und humanit\u00e4ren Aspekte einer Vereinbarung gepr\u00fcft werden, erg\u00e4nzte Lawrow.<\/p>\n<p>15:23 Uhr \u2013 Explosion im Osten Polens: Beh\u00f6rden vermuten Absturz von Milit\u00e4rdrohne<\/p>\n<p>Im Osten Polens ist nach Einsch\u00e4tzung der Beh\u00f6rden offenbar eine Milit\u00e4rdrohne in ein Maisfeld gest\u00fcrzt. In der rund hundert Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Warschau gelegenen Ortschaft Osiny ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch eine Explosion, wie die Polizei mitteilte. Opfer gab es demnach nicht, doch in nahe gelegenen Geb\u00e4uden wurden Fenster besch\u00e4digt. <\/p>\n<p>14:04 Uhr \u2013 Putin und Erdogan telefonieren zu Ukraine-Krieg<\/p>\n<p>Kreml-Chef Putin und der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan haben wegen der Entwicklungen im Ukraine-Krieg telefoniert. Wie der Kreml in Moskau und das Pr\u00e4sidialamt in Ankara mitteilten, informierte Putin seinen t\u00fcrkischen Kollegen \u00fcber das Gipfeltreffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Alaska vergangene Woche. Die russische Seite habe der T\u00fcrkei f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung bei den Gespr\u00e4chen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul gedankt, hie\u00df es weiter. Auch Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit seien besprochen worden.<\/p>\n<p>13:21 Uhr \u2013 Bundesregierung: \u201ePutin muss jetzt liefern\u201c<\/p>\n<p>Die Bundesregierung erwartet, dass nun Russlands Pr\u00e4sident handelt. \u201ePutin muss jetzt liefern\u201c, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer. <\/p>\n<p>13:05 Uhr \u2013 \u201eGespr\u00e4che nicht ohne Russland\u201c, sagt Lawrow<\/p>\n<p>Russland bef\u00fcrwortet nach den Worten von Au\u00dfenminister Lawrow verl\u00e4ssliche Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine. Russland hoffe, die USA verst\u00fcnden, dass Gespr\u00e4che \u00fcber Sicherheitsfragen ohne Russland ein \u201eWeg ins Nirgendwo\u201c seien, sagte Lawrow in Moskau. Die USA h\u00e4tten ein zunehmend klares Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die \u201eGrundursachen\u201c der Ukraine-Krise, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>11:42 Uhr \u2013 \u201eDaran wird sich die Bundeswehr nat\u00fcrlich beteiligen k\u00f6nnen\u201c, sagt der Ex-General<\/p>\n<p>Hans-Lothar Domr\u00f6se, General a.D. der Bundeswehr, bringt einen weiteren Vorschlag in der Diskussion um Sicherheitsgarantien ins Spiel. Neben einer Stationierung vor Ort g\u00e4be es auch eine zweite Variante: N\u00e4mlich eine \u201eStationierung am Horizont, das hei\u00dft zu Hause\u201c, sagte er bei WELT TV.<\/p>\n<p>\u201eIch habe selbst so eine Truppe gef\u00fchrt, die Nato-Response-Force, 50.000 Mann\u201c, sagte Domr\u00f6se. Putin lehnt eine Stationierung von Nato-Soldaten auf ukrainischem Boden ab. Die Stationierung von Truppen \u201eover the horizon\u201c w\u00fcrde jedoch bedeuten: \u201eDann sind sie bereit und k\u00f6nnen jederzeit kommen. Und zwar entscheidend, sie werden dann erst eingesetzt, wenn Putin zum dritten Mal angreift.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd daran wird sich die Bundeswehr nat\u00fcrlich beteiligen k\u00f6nnen\u201c, so der Ex-General weiter.<\/p>\n<p>11:30 Uhr \u2013 AfD lehnt Diskussion um deutsche Truppen in der Ukraine ab<\/p>\n<p>Der AfD-Chef Tino Chrupalla lehnt die Entsendung deutscher Truppen im Rahmen m\u00f6glicher Sicherheitsgarantien in die Ukraine ab. \u201eDie Gefahr, dass sich Deutschland dann wirklich in kriegerische Auseinandersetzung begibt\u201c, sei \u201eimmens hoch\u201c, sagte er im Interview bei WELT TV. Er lobte das Treffen von US-Pr\u00e4sident Trump und dem russischen Machthaber Putin in Alaska: \u201eEs war im Prinzip eine Lehrstunde f\u00fcr die Europ\u00e4er (&#8230;) wie man Gespr\u00e4che f\u00fchrt.\u201c <\/p>\n<p>10:22 Uhr: Frieden k\u00f6nnte ihm zu Platz im Himmel verhelfen, sagt Trump<\/p>\n<p>Ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine k\u00f6nnte nach den Worten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump dessen Chancen auf einen Platz im Himmel steigern. \u201eIch m\u00f6chte versuchen, in den Himmel zu kommen, wenn m\u00f6glich\u201c, sagte er in der Morgensendung \u201eFox &amp; Friends\u201c. \u201eIch h\u00f6re, dass ich nicht gut dastehe, dass ich ganz unten auf der Liste bin\u201c, erkl\u00e4rte der US-Pr\u00e4sident. \u201eAber wenn ich es in den Himmel schaffe, wird das einer der Gr\u00fcnde sein\u201c, so Trump.<\/p>\n<p>07:41 Uhr \u2013 Zehn L\u00e4nder offenbar bereit, Truppen zu entsenden<\/p>\n<p>Zehn EU-Staaten sind einem Bericht zufolge bereit, Soldaten in die vom Krieg zerr\u00fcttete Ukraine zu schicken. Das berichtet Bloomberg unter Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Bei einem Treffen europ\u00e4ischer Beamter am Dienstagabend wurde demnach ein Plan besprochen, bei dem Frankreich und Gro\u00dfbritannien die F\u00fchrung dieser Initiative \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>07:24 Uhr \u2013 Kretschmer gegen deutsche Bodentruppen<\/p>\n<p>Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer ist gegen deutsche Bodentruppen in der Ukraine. \u201eDass deutsche Soldaten in der Ukraine k\u00e4mpfen, darf kein Thema sein\u201c, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende dem \u201eSpiegel\u201c. Deutschland k\u00f6nne seiner Ansicht nach die Sicherheit in der Ukraine nicht gew\u00e4hrleisten. \u201eDaf\u00fcr fehlen der Bundeswehr die Voraussetzungen\u201c, sagte Kretschmer.<\/p>\n<p>06:59 Uhr \u2013 Ex-US-General fordert \u201eviele tausend europ\u00e4ische Soldaten\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr einen wirksamen Schutz der Ukraine braucht es nach Einsch\u00e4tzung des fr\u00fcheren Befehlshabers der US-Streitkr\u00e4fte in Europa Tausende europ\u00e4ische Soldaten.  \u201eOhne die Entsendung vieler Tausend europ\u00e4ischer Soldaten, vor Ort mit einem klaren Auftrag, strengen Einsatzregeln und echten F\u00e4higkeiten, die Russland respektiert, bleiben solche Garantien eine leere H\u00fclse\u201c, sagte Ben Hodges dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.<\/p>\n<p>05:00 Uhr \u2013 Hinweise auf Ukraine-Gipfel in Budapest<\/p>\n<p>Es verdichten sich Hinweise auf ein Treffen der Pr\u00e4sidenten der Ukraine und Russlands mit Donald Trump in Budapest. Der Secret Service, der f\u00fcr die Sicherheit des US-Pr\u00e4sidenten zust\u00e4ndig ist, trifft nach Informationen von \u201ePolitico\u201c bereits Vorkehrungen daf\u00fcr. Die ungarische Hauptstadt wurde bei einem Gespr\u00e4ch Trumps mit Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n vorgeschlagen.<\/p>\n<p>03:13 Uhr \u2013 Selenskyj schenkt Trump Golfschl\u00e4ger<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident hat dem golfbegeisterten US-Pr\u00e4sidenten beim Treffen im Wei\u00dfen Haus den Golfschl\u00e4ger eines verwundeten Soldaten aus der Ukraine geschenkt. Der Schl\u00e4ger geh\u00f6rte dem Offizier Kostjantyne Kartawzew, wie Selenskyjs B\u00fcro mitteilte. Selenskyj hatte Trump am Montag im Beisein mehrerer europ\u00e4ischer Staats- und Regierungschefs in Washington getroffen.<\/p>\n<p>Die Veteranenorganisation United by Golf, der auch Kartawzew angeh\u00f6rt, ver\u00f6ffentlichte am Dienstag ein Video, in dem sich Trump f\u00fcr das Geschenk bedankt. \u201eEr ist wundersch\u00f6n. Er wurde mit viel Liebe gefertigt und Sie haben ihn mir mit viel Liebe geschenkt\u201c, sagte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>01:57 Uhr \u2013 USA: Putin hat Treffen mit Selenskyj \u201eversprochen\u201c<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses einem Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zugestimmt. Sprecherin Karoline Leavitt antwortete in Washington auf wiederholtes Nachhaken von Reportern schlie\u00dflich auf die Frage, ob Putin ein direktes Treffen in den kommenden Wochen \u201eversprochen\u201c habe: \u201eDas hat er.\u201c Zuvor hatte sie Fragen zu dem Thema mehrfach ausweichend beantwortet.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/AP\/rtr\/lay\/rct<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der russische Au\u00dfenminister pocht auf eine Einbindung Russlands bei den Diskussionen \u00fcber Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine. 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