{"id":359551,"date":"2025-08-20T15:03:11","date_gmt":"2025-08-20T15:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359551\/"},"modified":"2025-08-20T15:03:11","modified_gmt":"2025-08-20T15:03:11","slug":"mietenstopp-in-frankfurt-geht-in-die-verlaengerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359551\/","title":{"rendered":"Mietenstopp in Frankfurt geht in die Verl\u00e4ngerung"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 20.08.2025, 16:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/georg-leppert-w1edab040.html\" title=\"Zur Autorenseite von Georg Leppert\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" leppert=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Georg Leppert<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/37946773-frankfurt-29-2025-pressegespraech-abg-zur-fertigstellung-von-680-wohnungen-in-der-platensie.jpeg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Frankfurt 29.4.2025 Pressegespr&#xE4;ch ABG zur Fertigstellung von 680 Wohnungen in der Platensiedlung, Rundgang auch durch einige Innenh&#xF6;fe entlang der Platenstra&#xDF;e mit vrnl: Vorsitzender der Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung Frank Junker ABG Frankfurt Holding , OB Mike Josef, Planungsdezernent Marcus Gwechenberger, copyright: Monika M&#xFC;llerTagessatz\"\/>Planungsdezernent Marcus Gwechenberger, Oberb\u00fcrgermeister Mike Josef und ABG-Chef Frank Junker haben sich auf eine Verl\u00e4ngerung des Mietenstopps geeinigt. \u00a9\u00a0Monika M\u00fcller\/Monika M\u00fcller<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Wer in Frankfurt in einer Wohnung der ABG lebt, kann sich freuen. Die Mieten der Gesellschaft d\u00fcrfen nur sehr leicht steigen. Die FDP h\u00e4lt das f\u00fcr einen gro\u00dfen Fehler.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die SPD spricht von einem \u201eMeilenstein in der Wohnungspolitik\u201c, der Mieterschutzverein sieht einen \u201ewichtigen Baustein f\u00fcr bezahlbare Mieten\u201c \u2013 und die FDP redet von einem \u201eWahlkampfgeschenk\u201c: Die Stadt Frankfurt hat am Mittwoch mitgeteilt, dass der Mietenstopp bei der Wohnungsbaugesellschaft ABG bis 2030 verl\u00e4ngert wird.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Damit gelten die 2016 eingef\u00fchrten, damals sehr umstrittenen Regelungen zu Mieterh\u00f6hungen f\u00fcr vier weitere Jahren. Betroffen davon sind die Mieterinnen und Mieter in den 33\u2006000 Wohnungen, die zum preisfreien Wohnraum z\u00e4hlen und damit frei am Markt angeboten werden. Sie m\u00fcssen zwar mit Mieterh\u00f6hungen rechnen, aber nur um maximal ein Prozent pro Jahr. Die 22\u2006000 \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten ABG-Wohnungen fallen hingegen nicht unter die Vereinbarung, die Oberb\u00fcrgermeister Mike Josef (SPD) und der Chef der Wohnungsbaugesellschaft, Frank Junker, getroffen haben. <\/p>\n<p>\u201eMieten in Frankfurt bleiben bezahlbar\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eMit der Verl\u00e4ngerung des Mietenstopps bei der ABG als stadteigener Gesellschaft halten wir den Wohnraum f\u00fcr zahlreiche Frankfurterinnen und Frankfurtern weiterhin bezahlbar\u201c, sagte Josef, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der ABG ist. In Gro\u00dfst\u00e4dten wie Frankfurt m\u00fcssten viele Menschen bis zur H\u00e4lfte ihres Einkommens f\u00fcr die Miete aufbringen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eBezahlbarer Wohnraum hat f\u00fcr uns h\u00f6chste Priorit\u00e4t\u201c, sagte Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD). Wer in Frankfurt arbeite, m\u00fcsse sich auch die Mieten in der Stadt leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lob vom Mieterschutzverein<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">ABG-Chef Junker wies auf die k\u00fcrzlich erfolgte Verl\u00e4ngerung der Mietpreisbremse durch die Bundesregierung hin. Es sei nur konsequent, dass nun auch die f\u00fcr seine Gesellschaft geltenden Regeln Bestand h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wie zu erwarten war, lobten Unterbezirk und R\u00f6mer-Fraktion der SPD den Beschluss \u00fcberschw\u00e4nglich. \u201eDas ist der bisher gr\u00f6\u00dfte wohnungspolitische Erfolg von Oberb\u00fcrgermeister Mike Josef\u201c, sagte Parteichef Kolja M\u00fcller. Die SPD bleibe die Partei der Mieterinnen und Mieter. In Zukunft m\u00fcsse die Stadt verst\u00e4rkt \u201eFl\u00e4chen ankaufen, entwickeln und in die Hand der ABG geben \u2013 damit dauerhaft bezahlbarer Wohnraum entsteht\u201c. Fraktionschefin Ursula Busch sagte, die Verl\u00e4ngerung des Mietenstopps helfe nicht nur den Mieterinnen und Mietern der ABG. Sie wirke sich auch \u201epositiv auf die im Mietspiegel festgelegte orts\u00fcbliche Vergleichsmiete aus \u2013 das hilft allen Mieter:innen in Frankfurt\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Entscheidung kam auch vom DMB Mieterschutzverein.  \u201eViele Mieterinnen und Mieter der ABG k\u00f6nnen nun darauf hoffen, dass ihre Wohnungen auch in den kommenden Jahren bezahlbar bleiben\u201c, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rolf Jan\u00dfen. Die Regelung m\u00fcsse gelten, \u201ebis sich die Lage auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt nachhaltig entspannt hat\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eDie Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren explodiert, und die L\u00f6hne kommen nicht hinterher\u201c, sagte der Frankfurter DGB Chef Philipp Jacks. Insofern sei die Verl\u00e4ngerung des Mietenstopps \u201eein enorm wichtiger Schritt\u201c. Aber auch private Vermieterinnen und Vermieter m\u00fcssten sich \u201eihrer sozialen Verantwortung bewusst sein und nicht nur auf Profite und Aktienkurse gucken\u201c.<\/p>\n<p>Die Frankfurter FDP sorgt sich um den Wohnungsmarkt<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ganz andere T\u00f6ne schlug die FDP an. Sebastian Papke, planungspolitischer Sprecher der Fraktion im R\u00f6mer, sagte der FR, in Zeiten allgemein hoher Inflation k\u00f6nne man nicht die Miete, also die Kosten f\u00fcr einen einzelnen Lebensbereich, deckeln. Die Folge w\u00e4re, dass die Miete f\u00fcr ABG-Wohnungen \u2013 im Verh\u00e4ltnis zur Kaufkraft \u2013 faktisch sinke, und das sei ungerecht gegen\u00fcber Menschen, die private Vermieter:innen h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Verl\u00e4ngerung des Mietenstopps stehe zwar im Koalitionsvertrag, an den sich die FDP bis zu ihrem <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/und-volt-fuer-beendet-die-partner-zeigen-sich-sehr-ueberrascht-die-fdp-erklaert-das-buendnis-im-frankfurter-roemer-mit-gruenen-spd-93822501.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Ausstieg aus dem B&#xFC;ndnis&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/und-volt-fuer-beendet-die-partner-zeigen-sich-sehr-ueberrascht-die-fdp-erklaert-das-buendnis-im-frankfurter-roemer-mit-gruenen-spd-93822501.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:25,&quot;storyElementCount&quot;:28}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ausstieg aus dem B\u00fcndnis<\/a> vor sechs Wochen noch gebunden gef\u00fchlt habe, sagte Papke. Die Partei habe dieses Ziel damals \u201ez\u00e4hneknirschend\u201c akzeptiert. Doch einen gemeinsamen Antrag f\u00fcr eine solche Regelung habe es nie gegeben. Da die Inflation und die Baukosten sehr bald gestiegen seien, habe die Basis f\u00fcr den Mietenstopp gefehlt. Dass die Entscheidung nun \u201eohne politische R\u00fcckendeckung in der Stadtverordnetenversammlung\u201c einfach getroffen werde, sehe er sehr kritisch, sagte der FDP-Politiker.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Durch den Beschluss habe die ABG weniger Geld und k\u00f6nne \u2013 gerade wegen der gestiegenen Baukosten \u2013 weniger Wohnungen bauen. Dem Wohnungsmarkt in Frankfurt sei also \u00fcberhaupt nicht geholfen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dem widersprach Frank Junker im Gespr\u00e4ch mit der FR. \u00c4hnliche Bedenken hatte es bereits 2016 bei der Einf\u00fchrung des Mietenstopps gegeben. Die Stadt kompensiere aber die dadurch entstandenen Ausf\u00e4lle der ABG. Dadurch habe die Gesellschaft gen\u00fcgend Geld f\u00fcr den Wohnungsbau zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 20.08.2025, 16:58 Uhr Von: Georg Leppert DruckenTeilen Planungsdezernent Marcus Gwechenberger, Oberb\u00fcrgermeister Mike Josef und ABG-Chef&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":359552,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-359551","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115061706405019759","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=359551"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359551\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/359552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=359551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=359551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=359551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}