{"id":359704,"date":"2025-08-20T16:24:12","date_gmt":"2025-08-20T16:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359704\/"},"modified":"2025-08-20T16:24:12","modified_gmt":"2025-08-20T16:24:12","slug":"zwischenquartier-fuer-schirn-kunsthalle-das-kollektiv-die-kunst-und-die-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359704\/","title":{"rendered":"Zwischenquartier f\u00fcr Schirn Kunsthalle: Das Kollektiv, die Kunst und die Stadt"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Gro\u00dfe gelbe Lettern auf blauem Untergrund versprechen: \u201eHERE WE ARE SOON\u201c. Hinter dem Schild erhebt sich ein sch\u00f6nes Industriegeb\u00e4ude aus dem 19. Jahrhundert, das derzeit eine Baustelle ist. In die ehemalige Dondorf-Druckerei im Frankfurter Stadtteil Bockenheim wird SOON und tempor\u00e4r die Schirn Kunsthalle Frankfurt einziehen, eins der wichtigsten Ausstellungsh\u00e4user Europas.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Der ambitionierte Zeitplan sieht vor, dass die Er\u00f6ffnung am 7. September gefeiert wird. Zwei Jahre lang soll das alte Druckereigeb\u00e4ude von der Schirn zwischengenutzt werden, w\u00e4hrend das Stammhaus am R\u00f6merberg, der postmoderne Bau des Architekturb\u00fcros Bangert, Jansen, Scholz &amp; Schultes aus den 1980er-Jahren, saniert wird. Dass damit der Erhalt der leerstehenden Druckerei, f\u00fcr den sich sowohl Haus\u00adbe\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen als auch eine eigens gegr\u00fcndete Initiative eingesetzt hatten, gesichert ist, klingt zun\u00e4chst nach einem Gewinn f\u00fcr alle Beteiligten \u2013, dennoch gibt es Streit.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Wie sehr das Thema die Frank\u00adfur\u00adte\u00adr*in\u00adnen umtreibt, zeigt sich schon daran, dass beim Interview mit der Initiative Dondorf-Druckerei gleich f\u00fcnf Ge\u00adspr\u00e4chs\u00adpart\u00adne\u00adr*in\u00adnen anwesend sind. Lange war die Druckerei vom Institut f\u00fcr Kunstp\u00e4dagogik der Goethe-Universit\u00e4t genutzt worden, bis dieses Ende 2022 auf den Campus Westend umzog.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Der Abriss drohte. Anfang 2023 gr\u00fcndete sich die Initiative mit dem Ziel, das Geb\u00e4ude zu erhalten oder zumindest einen Konsens in der Stadt \u00fcber seine Zukunft zu erwirken. Die Mitglieder betonen die Bedeutung von Dondorf. \u201eDie Geschichtstr\u00e4chtigkeit bemisst sich an verschiedenen Benutzungen im Laufe der vergangenen 135 Jahre\u201c, sagt Willy Breder. Einst geh\u00f6rte die Druckerei einer j\u00fcdischen Kaufmannsfamilie, sp\u00e4ter nutzten sie die Nazis, um dort Propaganda zu drucken, beim Luftangriff auf Frankfurt am 8. Februar 1944 wurden gro\u00dfe Teile zerst\u00f6rt. 1961 zog die Uni in das wiederaufgebaute Geb\u00e4ude ein.<\/p>\n<p>      Druckerei im Sommer besetzt<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Im Juni 2023 wurde die Druckerei w\u00e4hrend eines Sommerfests in Bockenheim besetzt; die Haus\u00adbe\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen nutzten das Fest, um breite Aufmerksamkeit zu generieren, knapp drei Wochen sp\u00e4ter r\u00e4umte die Polizei das Geb\u00e4ude. W\u00e4hrend die Be\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen versuchten, den Abriss zu verhindern, mobilisierte die Initiative die Stadtgesellschaft.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">\u201eDas aufgekl\u00e4rte B\u00fcrgertum in Frankfurt ist unglaublich stark\u201c, ist Konrad G\u00f6tz \u00fcberzeugt, der gegen\u00fcber der Druckerei wohnt. \u201eIch bin der Meinung, hier l\u00e4sst sich die Mitte diskursiv aktivieren. Das hat mit <a href=\"https:\/\/taz.de\/Buch-ueber-die-Kritische-Theorie\/!6004758\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Tradition der Kritischen Theorie zu tun.<\/a>\u201c Es gab Unterschriftenlisten, mehrere Museen wurden kontaktiert, die sich ebenfalls f\u00fcr den Erhalt einsetzten. \u201eWir von der Initiative haben f\u00fcr die Besetzung auch flammende Statements gehalten\u201c, erg\u00e4nzt Cordula K\u00e4hler, die vor ihrer Pensionierung als Restauratorin im Skulpturenmuseum Liebieghaus arbeitete.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Nach einer weiteren Besetzung im Winter 2023 und einigem Hin und Her wurde schlie\u00dflich beschlossen, dass die Schirn tempor\u00e4r in die Dondorf-Druckerei ziehen wird. \u201eDie Druckerei hat eine besondere Atmosph\u00e4re, trotz des vorherigen Leerstands ist sie ein lebendiger Ort, der den Menschen viel bedeutet\u201c, hebt Schirn-Direktor Sebastian Baden hervor. \u201eAuf dem Gel\u00e4nde haben wir die M\u00f6glichkeit, zwei Ausstellungen parallel zu zeigen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">Er verspricht ein offenes Foyer, ein Caf\u00e9 und Aufenthaltsm\u00f6glichkeiten im Innenhof. Das Kollektiv Die Druckerei, das aus ehemaligen Be\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen besteht, ist weniger begeistert von der Zwischennutzung. \u201eWir sind froh, dass Dondorf erhalten bleibt\u201c, sagt Jule, die nur ihren Vornamen preisgeben m\u00f6chte. \u201eWir haben die Druckerei aber besetzt, um dort einen selbstverwalteten, unkommerziellen Begegnungsort zu schaffen. Daf\u00fcr steht die Schirn nicht. Sie ist eine Kunstinstitution, die als Museum nat\u00fcrlich kein niedrigschwelliges Angebot schafft, mit dem m\u00f6glichst viele Menschen Zugang zu Kunst und Kultur haben.\u201c<\/p>\n<p>      Kostenfreie und kosteng\u00fcnstige Angebote<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"11\">Auf diese Vorw\u00fcrfe angesprochen, betont Baden, man m\u00fcsse den \u201espezifischen Kontext\u201c betrachten. Die Schirn habe den \u00f6ffentlichen Auftrag, international wahrgenommene, hochkar\u00e4tige Ausstellungen anzubieten. Geld spiele dabei auch eine Rolle. \u201eWir haben einen hohen Eigenfinanzierungsteil. Das hei\u00dft, die Schirn muss verantwortungsvoll und wirtschaftlich agieren.\u201c Es sei ihnen aber wichtig, \u201eein offenes Haus zu sein, Kultur zug\u00e4nglich zu machen, Barrieren abzubauen\u201c. Deswegen richte sich das Programm \u201ean die Breite der Bed\u00fcrfnisse unseres vielf\u00e4ltigen Publikums\u201c. Neben den Ausstellungen, auf die Eintritt erhoben wird, soll es auch kostenfreie und kosteng\u00fcnstige Angebote geben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"12\">Dass einst besetzte H\u00e4user sp\u00e4ter kommerziell genutzt werden, ohne Beteiligung der urspr\u00fcnglichen Be\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen, ist ein klassisches Merkmal von Gentrifizierung. Historisch und global lassen sich unz\u00e4hlige Beispiele daf\u00fcr finden. In New York etwa nutzten K\u00fcnst\u00adle\u00adr*in\u00adnen in den 1960ern und 1970ern leerstehende Industriebauten in SoHo als Lofts, Ausstellungsr\u00e4ume und Partylocations; heute reihen sich in dem Viertel hochpreisige Boutiquen und Gesch\u00e4fte von Louis Vuitton und Stella McCartney aneinander. Ein paar Schritte entfernt geschah <a href=\"https:\/\/taz.de\/Todestag-von-New-York-Ikone-Wojnarowicz\/!5865776\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im East Village in den 1980er-Jahren<\/a> Vergleichbares, als K\u00fcnst\u00adle\u00adr*in\u00adnen Erdgeschosswohnungen in abbruchreifen Geb\u00e4uden zu kleinen Galerien umfunktionierten. Wie sehr solch informelle Orte f\u00fcr Kunst die Stadtaufwertung ankurbeln, darauf wies schon in den 1970ern der US-amerikanische Geograf Neil Smith prominent hin.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"13\">Es geht aber auch anders, wie ein Beispiel aus Rom zeigt. Dort wurde 2009 eine ehemalige Salamifabrik besetzt, die heute Wohnort f\u00fcr 200 Menschen ist und seit 2012 auch ein alternatives Museum beherbergt, mit dem wunderbar sperrigen Namen \u201eMuseo dell\u2019Altro e dell\u2019Altrove di Metropoliz\u201c. Die Fabrik war bereits 1978 stillgelegt worden und wurde im Jahr 2003 an einen italienischen Baukonzern verkauft. Zu den rund 100 Erst\u00adbe\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen geh\u00f6rten vor allem Menschen aus Lateinamerika, Afrika sowie Roma; drei Jahre nach der Besetzung wurde von diesem prim\u00e4r aus K\u00fcnst\u00adle\u00adr*in\u00adnen und Gefl\u00fcchteten bestehenden Be\u00adwoh\u00adne\u00adr*in\u00adnen\u00adkol\u00adlek\u00adtiv das Museum er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>\n            Fast nirgendwo wurde der H\u00e4userkampf in den 1970ern so erbittert gef\u00fchrt wie im Westend<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"14\">Dieses zeigt nicht nur zeitgen\u00f6ssische Kunst, sondern veranstaltet auch Performances und politische Veranstaltungen. Die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wohnungsnot-und-steigende-Mieten\/!5555939\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stadt Rom hat inzwischen entschieden, diese Besetzung<\/a> zu legalisieren. Laut aktuellen Pl\u00e4nen soll die Fabrik in einen Geb\u00e4udekomplex mit Sozialwohnungen umgewandelt werden, zu denen die jetzigen Be\u00adwoh\u00adne\u00adr*in\u00adnen bevorzugt Zugang erhalten sollen \u2013 auch wenn diese klagen, nicht ausreichend genug in den Planungsprozess eingebunden zu sein. In Ljubljana wiederum ist es mit dem Metelkova, einer ehemaligen Kaserne, die seit 1993 besetzt ist, K\u00fcnst\u00adle\u00adr*in\u00adnen und Be\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen gelungen, auf dem Gel\u00e4nde ein autonom gef\u00fchrtes Kulturzentrum zu etablieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"15\">Man muss Frankfurt aber gar nicht verlassen, will man auf die Folgen von Besetzungen schauen. Immerhin wurde fast nirgendwo in Westdeutschland der H\u00e4userkampf in den 1970ern so erbittert gef\u00fchrt wie im Westend, <a href=\"https:\/\/taz.de\/AfE-Turm-vor-10-Jahren-gesprengt\/!5994243\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dem an Bockenheim angrenzenden Viertel<\/a>. Heute ist das Westend mit seinen pr\u00e4chtigen Gr\u00fcnderzeit- und Jugendstilvillen das teuerste der Stadt. Schaut man auf diese Entwicklungen, ist die Tatsache, dass nun die Schirn in die Dondorf-Druckerei zieht, wohl die bestm\u00f6gliche L\u00f6sung \u2013 weder wird das Geb\u00e4ude abgerissen noch in Luxusapartments umgewandelt.<\/p>\n<p>      Warten auf Unterst\u00fctzung<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"17\">Im Kollektiv zeigt man sich dennoch entt\u00e4uscht dar\u00fcber, dass negiert w\u00fcrde, \u201ewie viel Kraft und Arbeit in den Erhalt des Geb\u00e4udes geflossen ist, wodurch die Schirn es \u00fcberhaupt nutzen kann\u201c. Die Initiative wiederum ist erleichtert, dass die \u201eDauerrangelei\u201c, wie G\u00f6tz es bezeichnet, vorbei ist und Klarheit herrscht. \u201eDie Schirn wird Standards setzen, hinter denen eine zuk\u00fcnftige Nutzung\u201c \u2013 nach der Schirn wird die Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst einziehen \u2013 \u201enicht mehr zur\u00fcck kann in Hinblick auf Offenheit, lebendige Atmosph\u00e4re und Kultur\u201c, so Breder.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"18\">Immerhin bei einem Thema kommen die drei Parteien zusammen: Den zweiten Stock d\u00fcrfen Initiativen und Vereine (darunter auch das Kollektiv) selbst bespielen. Die Initiative Dondorf-Druckerei w\u00fcnscht sich au\u00dferdem einen Gedenkraum, in dem dauerhaft der Geschichte Dondorfs gedacht wird. Auf einer pers\u00f6nlichen Ebene bleiben die Haus\u00adbe\u00adset\u00adze\u00adr*in\u00adnen aber die Verlierer. Denn, wie Jule sagt: \u201eWas uns irritiert zur\u00fcckl\u00e4sst, ist, dass die Schirn bald einziehen wird und Partys feiert, w\u00e4hrend wir vor Gericht sind und Strafbefehle bei uns ankommen. Auf Unterst\u00fctzung der Schirn warten wir bisher vergeblich.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gro\u00dfe gelbe Lettern auf blauem Untergrund versprechen: \u201eHERE WE ARE SOON\u201c. 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