{"id":359923,"date":"2025-08-20T18:20:11","date_gmt":"2025-08-20T18:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359923\/"},"modified":"2025-08-20T18:20:11","modified_gmt":"2025-08-20T18:20:11","slug":"prozess-in-mannheim-schleuserkriminalitaet-und-betrug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359923\/","title":{"rendered":"Prozess in Mannheim: Schleuserkriminalit\u00e4t und Betrug"},"content":{"rendered":"<p>In Mannheim hat am Mittwoch ein Prozess gegen einen 40-J\u00e4hrigen begonnen. Dabei geht es unter anderem um den Vorwurf der Schleusung von Menschen aus mehreren L\u00e4ndern nach Deutschland.<\/p>\n<p>Insgesamt drei Angeklagte m\u00fcssen sich seit Mittwoch vor dem Mannheimer Landgericht wegen Betrugsverdacht in Millionenh\u00f6he verantworten. Der Hauptangeklagte soll au\u00dferdem illegal Menschen nach Deutschland gebracht haben.<\/p>\n<p>Staatsanwaltschaft Mannheim: Einschleusung unter lebensgef\u00e4hrlichen Umst\u00e4nden<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2018 soll der Hauptangeklagte insgesamt 45 Menschen aus dem Irak, Iran, Syrien und Somalia von Rum\u00e4nien nach Deutschland eingeschleust haben. Elf davon seien minderj\u00e4hrig gewesen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die Menschen in einem Lkw hinter Holzpaletten versteckt und unter &#8222;lebensbedrohlichen Umst\u00e4nden&#8220; nach Deutschland gebracht. Auf gerade einmal 15 Quadratmetern &#8211; ohne Sitzgelegenheiten, so der Staatsanwalt. <\/p>\n<p>Stundenlang h\u00e4tten sie nicht genug &#8222;Luftzufuhr&#8220; gehabt. Ihre Notdurft haben sie laut Staatsanwaltschaft im Fahrzeug verrichten m\u00fcssen. Der Transport soll bei Temperaturen um den Gefrierpunkt stattgefunden haben. Kurz nach der bayerischen Grenze seien die Menschen wieder aus dem Lkw gelassen worden. Das dabei nichts Schlimmeres passiert ist, sei ein &#8222;kleines Wunder&#8220;, so der Staatsanwalt. <\/p>\n<p>Zwei weitere M\u00e4nner wegen Betrug vor Mannheimer Gericht<\/p>\n<p>Der heute 40-j\u00e4hrige Hauptangeklagte soll au\u00dferdem bis zu seiner Verhaftung im Oktober 2024 mehrere Betrugstaten mithilfe zweier Scheinfirmen mit Sitz in Mannheim und Hessen durchgef\u00fchrt haben. Bei den 15 mutma\u00dflichen Taten sei er immer \u00e4hnlich vorgegangen. Geholfen haben dabei wohl die beiden Mitangeklagten. Zwei M\u00e4nner im Alter von 46 und 59 Jahren.<\/p>\n<p>Das Trio soll \u00fcber eine Transportfirma Auftr\u00e4ge zum Schein angenommen haben. Die Waren, wie zum Beispiel Fahrzeugbauteile, Kosmetikartikel oder Getr\u00e4nkedosen, seien dann aber nicht zu ihrem Zielort gebracht, sondern von den Angeklagten selbst verkauft worden &#8211; teilweise ins Ausland. Die Artikel haben einen Gesamtwert von etwa 1,5 Millionen Euro sch\u00e4tzt die Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p>Diebstahl mit Logistikfirma: Angeklagter will sich zu Betrugsvorwurf \u00e4u\u00dfern<\/p>\n<p>Der Hauptangeklagte will sich am Freitag zu den Betrugsstraftaten \u00e4u\u00dfern. Das hat seine Verteidigerin beim Prozessauftakt am Mittwoch bekanntgegeben. Demnach w\u00fcrde er sich auf die meisten Tatvorw\u00fcrfe einlassen. Den Vorwurf der illegalen Einschleusung unter lebensbedrohlichen Umst\u00e4nden bestreite er jedoch vehement, so die Verteidigerin weiter. Ein Urteil wird Anfang Dezember erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Mannheim hat am Mittwoch ein Prozess gegen einen 40-J\u00e4hrigen begonnen. 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