{"id":359978,"date":"2025-08-20T18:52:11","date_gmt":"2025-08-20T18:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359978\/"},"modified":"2025-08-20T18:52:11","modified_gmt":"2025-08-20T18:52:11","slug":"niedersachsen-bremen-ewe-chef-dohler-spricht-sich-gegen-stromzonen-teilung-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/359978\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: EWE-Chef Dohler spricht sich gegen Stromzonen-Teilung aus"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                EWE-Chef Dohler spricht sich gegen Stromzonen-Teilung aus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              20.08.2025, 17:18 Uhr<\/p>\n<p><strong>Bundesl\u00e4nder aus dem Norden Deutschlands bef\u00fcrworten mehrere Strompreiszonen statt einer gro\u00dfen. Sie hoffen auf niedrigere Strompreise. Energiemanager Dohler hat an der Idee Zweifel.<\/strong><\/p>\n<p>Oldenburg (dpa\/lni) &#8211; In der Debatte um Strompreiszonen hat sich der Chef des Oldenburger Energieversorgers EWE, Stefan Dohler, gegen eine Reform ausgesprochen. &#8222;Das ist f\u00fcr mich nicht der richtige Weg, weil es eine lange Phase der Verunsicherung bedeuten w\u00fcrde&#8220;, sagte Dohler auf eine entsprechende Frage der Mediengruppe Kreiszeitung aus Syke bei Bremen.\u00a0<\/p>\n<p>Dennoch sollten sich Unternehmen dort g\u00fcnstiger ansiedeln k\u00f6nnen, wo gr\u00fcner Strom produziert werde, sagte Dohler, der auch Pr\u00e4sident des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft ist. Der Transport von gr\u00fcnem Strom in entfernte Regionen verursache zus\u00e4tzliche Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden m\u00fcssten.\u00a0<\/p>\n<p>Eine Strompreiszone ist ein Gebiet innerhalb des Strommarktes, in dem Strom gekauft und verkauft werden kann. Innerhalb einer Zone bildet sich der Gro\u00dfhandelspreis aus Angebot und Nachfrage. Von einer Aufteilung des Marktes erhoffen sich Beobachter in Norddeutschland, dass Preise sinken.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber eine Aufsplittung der deutschen Strompreiszone in kleinere Zonen wird immer wieder diskutiert. Zuletzt hatten Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Brandenburg f\u00fcr eine Reform geworben. Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg lehnten das ab. Die Bundesregierung plant keine \u00c4nderung, wie sie mitteilte.\u00a0<\/p>\n<p>Dohler: Wasserstoffthema nicht kaputtreden\u00a0<\/p>\n<p>Weiter nannte Dohler die Entscheidung des Stahlherstellers ArcelorMittal, staatliche F\u00f6rderung zum klimafreundlichen Umbau von Werken nicht anzunehmen, einen &#8222;Weckruf&#8220;. Vorgesehen war auch der Einsatz von Wasserstoff. &#8222;Wir sind in Deutschland mit sehr viel Euphorie in das Thema Wasserstoff reingelaufen&#8220;, sagte Dohler. Es d\u00fcrfe nicht das &#8222;typische Kaputtreden&#8220; folgen.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin mir sicher: Ohne Wasserstoff m\u00fcssen wir uns vom Thema Klimaneutralit\u00e4t verabschieden&#8220;, sagte Dohler. Die Politik m\u00fcsse jetzt helfen. Es brauche keine Subventionen, aber B\u00fcrokratie m\u00fcsse vereinfacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen EWE-Chef Dohler spricht sich gegen Stromzonen-Teilung aus 20.08.2025, 17:18 Uhr Bundesl\u00e4nder aus dem Norden Deutschlands&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":359979,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,66168,83032,30,1411,99184],"class_list":{"0":"post-359978","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dohler","12":"tag-ewe-chef","13":"tag-germany","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-stromzonen-teilung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115062606714460381","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=359978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359978\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/359979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=359978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=359978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=359978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}