{"id":360098,"date":"2025-08-20T19:55:12","date_gmt":"2025-08-20T19:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360098\/"},"modified":"2025-08-20T19:55:12","modified_gmt":"2025-08-20T19:55:12","slug":"verbraucher-erwarten-schmerzen-grossbritannien-mit-groesster-teuerung-aller-g7-staaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360098\/","title":{"rendered":"&#8222;Verbraucher erwarten Schmerzen&#8220;: Gro\u00dfbritannien mit gr\u00f6\u00dfter Teuerung aller G7-Staaten"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Verbraucher erwarten Schmerzen&#8220;<br \/>\n                Gro\u00dfbritannien mit gr\u00f6\u00dfter Teuerung aller G7-Staaten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              20.08.2025, 11:09 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Z\u00f6lle der USA und h\u00f6here Steuern &#8211; Verbraucher in Gro\u00dfbritannien bekommen dies in den Portemonnaies zu sp\u00fcren. Auch Lohnzuw\u00e4chse haben Folgen. Die Inflationsrate legte im Juli zu und d\u00fcrfte weiter steigen. Ein Analyst blickt wenig optimistisch auf die n\u00e4chste Zeit.<\/strong><\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Waren des t\u00e4glichen Bedarfs sind in Gro\u00dfbritannien so stark gestiegen wie seit eineinhalb Jahren nicht. Die Inflation belief sich im Juli 3,8 Prozent, wie das Statistikamt mitteilte. Im Juni hatte die Teuerungsrate noch 3,6 Prozent betragen. Damit hat das Land erneut die h\u00f6chste Inflationsrate unter den gro\u00dfen westlichen Industrienationen (G7). Besonders die f\u00fcr die britische Notenbank (BoE) wichtige Teuerung im Dienstleistungssektor zog an &#8211; auf von 4,7 auf nun 5,0 Prozent im Vormonat. Damit kletterte die Inflation etwas st\u00e4rker als von \u00d6konomen erwartet. Das Pfund legte leicht zu. <\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal laut in der vergangenen Woche ver\u00f6ffentlichten Daten mit 0,3 Prozent weiter schwach blieb. &#8222;Wir sind weit entfernt von der zweistelligen Inflation, die wir unter der vorherigen Regierung erlebt haben&#8220;, erkl\u00e4rte Finanzministerin Rachel Reeves. &#8222;Aber es bleibt noch viel zu tun, um die Lebenshaltungskosten zu senken.&#8220;<\/p>\n<p>Die britische Wirtschaft \u00e4chzt unter den US-Z\u00f6llen von Pr\u00e4sident Donald Trump. Hinzu kommt die von Unternehmern viel kritisierte Erh\u00f6hung der Gewerbesteuer durch die von Premierminister Keir Starmer gef\u00fchrte Regierung.<\/p>\n<p>Die Bank of England hatte in diesem Monat &#8211; in einer sehr knappen Entscheidung &#8211; die Zinsen gesenkt, jedoch angesichts der hartn\u00e4ckigen Inflation eine Verlangsamung des Tempos bei weiteren Zinssenkungen angedeutet. &#8222;Die heutigen Inflationsdaten werden den vorsichtigen Ansatz des geldpolitischen Ausschusses bei k\u00fcnftigen Zinssenkungen best\u00e4rken&#8220;, sagte Martin Sartorius, Chef\u00f6konom beim Industrieverband CBI. Obwohl f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr ein R\u00fcckgang der Inflation erwartet werde, bedeute das Risiko von Zweitrundeneffekten, dass der Ausschuss der BoE die Geldpolitik kurzfristig nicht \u00fcberst\u00fcrzt lockern werde.<\/p>\n<p>Die Teuerung in Gro\u00dfbritannien liegt deutlich \u00fcber der in den USA, wo sie im Juli bei 2,7 Prozent verharrte, und der in der Eurozone. Hier bewegt sich die Inflation um die Zielmarke der Europ\u00e4ischen Zentralbank von zwei Prozent. Als Gr\u00fcnde f\u00fcr die hohe Rate im Vereinigten K\u00f6nigreich gelten unter anderem die Regulierung der Energiepreise, ein nach dem Brexit angespannter Arbeitsmarkt sowie ein Lohnwachstum von rund f\u00fcnf Prozent. Den gr\u00f6\u00dften Beitrag zum Anstieg im Juli leistete der Verkehrssektor, insbesondere die Flugpreise. Die Preise f\u00fcr Lebensmittel und alkoholfreie Getr\u00e4nke lagen 4,9 Prozent \u00fcber dem Vorjahr. <\/p>\n<p>Die Zentralbank geht von einer weiter steigenden Inflation aus. Die Teuerungsrate d\u00fcrfte demnach im September vier Prozent erreichen, bevor sie wieder zur\u00fcckgeht. &#8222;Zu einem Zeitpunkt, an dem die wirtschaftliche Schw\u00e4che des Vereinigten K\u00f6nigreichs noch deutlicher zutage tritt, stehen den Verbrauchern noch erhebliche Schmerzen bevor&#8220;, sagte Lindsay James, Anlagestratege bei Quilter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Verbraucher erwarten Schmerzen&#8220; Gro\u00dfbritannien mit gr\u00f6\u00dfter Teuerung aller G7-Staaten 20.08.2025, 11:09 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":360099,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,99209,551,13,871,10268,5026,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997,55],"class_list":{"0":"post-360098","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bank-of-england","11":"tag-grossbritannien","12":"tag-headlines","13":"tag-inflation","14":"tag-konjunktur","15":"tag-leitzins","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-uk","20":"tag-united-kingdom","21":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","22":"tag-vereinigtes-koenigreich","23":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","24":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland","25":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115062854420851843","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/360098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=360098"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/360098\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/360099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=360098"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=360098"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=360098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}