{"id":360191,"date":"2025-08-20T20:54:10","date_gmt":"2025-08-20T20:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360191\/"},"modified":"2025-08-20T20:54:10","modified_gmt":"2025-08-20T20:54:10","slug":"degenkolb-und-zimmermann-emotionale-rueckkehr-zur-deutschland-tour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360191\/","title":{"rendered":"Degenkolb und Zimmermann: Emotionale R\u00fcckkehr zur Deutschland Tour"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 20.08.2025 21:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Deutschland Tour kehrt in diesem Jahr wieder nach Essen zur\u00fcck. Dort feiert auch John Degenkolb nach monatelanger Leidenszeit ein emotionales Comeback. Genauso wie Georg Zimmermann, der nach seinem Sturz bei der Tour de France wieder am Start steht. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Deutschland Tour war schon einmal zu Gast in Essen. 2023 war das, damals endete die dritte Etappe mitten im Zentrum der Ruhrpottstadt. Nun, zwei Jahre sp\u00e4ter, war das gr\u00f6\u00dfte Radrennen Deutschlands zur\u00fcck. Und das vor einer ganz besonderen Kulisse, n\u00e4mlich der Zeche Zollverein. 135 Jahre lang wurde hier Steinkohle gef\u00f6rdert, bevor der Betrieb Mitte der 1980er eingestellt wurde. Seitdem entwickelte sich das Gel\u00e4nde zu einem Ort f\u00fcr Kunst und Kultur.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDass sich das UNESCO-Weltkulturerbe aber auch f\u00fcr Sportveranstaltungen eignet, zeigte jetzt also die Deutschland Tour. Vorbei an den stillgelegten Sch\u00e4chten der Zeche, gespickt mit anspruchsvollen Kurven, mussten die Radprofis zum Auftakt einen 3,1 Kilometer langen Rundkurs absolvieren, der es trotz seiner K\u00fcrze in sich hatte. Am besten tat das der Norweger S\u00f8ren W\u00e6renskjold vom Team Uno-X Mobility.<\/p>\n<p>    Degenkolb mit emotionalem Comeback<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBesonders eindrucksvoll d\u00fcrfte dieser Auftakt aber auch f\u00fcr John Degenkolb gewesen sein. Das mag allerdings nicht nur an der beeindruckenden Architektur der alten Zeche gelegen haben, sondern wohl eher an den Umst\u00e4nden seines Starts. F\u00fcnf Monate war der deutsche Fahrer vom Team Picnic PostNL aus dem Renngeschehen raus, bei der Deutschland Tour feiert er nun ein emotionales Comeback.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die vergangenen Monate waren nicht einfach und ich musste viel f\u00fcr meine R\u00fcckkehr k\u00e4mpfen&#8220;, sagt der Paris-Roubaix-Sieger von 2015 im Gespr\u00e4ch mit der Sportschau. &#8222;Am Ende haben wir aber alle Erwartungen, was meine Genesung angeht, \u00fcbertroffen. Dabei waren das wirklich weitreichende Verletzungen und Br\u00fcche, weshalb ich einfach nur gl\u00fccklich bin, wieder Rad fahren zu k\u00f6nnen.&#8220; Und so war dem 36-J\u00e4hrigen die Freude \u00fcber seine R\u00fcckkehr bereits, bevor es \u00fcberhaupt auf die Strecke ging, deutlich anzusehen.<\/p>\n<p>    So gro\u00dfe Schmerzen wie noch nie<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch was war \u00fcberhaupt passiert? Anfang April st\u00fcrzte Degenkolb bei der Flandern-Rundfahrt schwer. So schwer, dass quasi sein kompletten Arm \u2013 Schl\u00fcsselbein, Ellbogen, Unterarm sowie das Handgelenk &#8211; von oben bis unten in mehrere Teile brach. Einige Operationen der teils Tr\u00fcmmerfrakturen und eine beschwerliche Reha folgte. Solch gro\u00dfe Schmerzen habe er in seiner langen Karriere noch nie erlebt, wie er kurz nach dem Sturz erz\u00e4hlte. Umso sch\u00f6ner sei es nun, ausgerechnet wieder vor heimischen Publikum sein Comeback feiern zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnd die Fans freuten sich \u00fcber seine R\u00fcckkehr. &#8222;Dege, Dege&#8220;-Rufe am Teambus, etliche Autogrammanfragen und die lautstarke Unterst\u00fctzung an der Strecke lie\u00dfen ihn sichtlich ger\u00fchrt zur\u00fcck. &#8222;Das hebt nat\u00fcrlich noch einmal mehr die Aufregung und die Nervosit\u00e4t&#8220;, so Degenkolb, der vor dem Start vor lauter Aufregung mehrfach auf Toilette musste, wie er lachend hinzuf\u00fcgte. &#8222;Aber das ist ja das Sch\u00f6ne. Und genau der Grund, warum ich zur\u00fcckkommen wollte. Um diesen Nervenkitzel auch wieder zu haben&#8220;, erz\u00e4hlt Degenkolb weiter.<\/p>\n<p>    Zimmermann mit gro\u00dfer Vorfreude<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nNicht weniger Autogrammw\u00fcnsche musste Georg Zimmermann erf\u00fcllen. Der aktuelle deutsche Meister teilt das Schicksal von Degenkolb, nur nicht in solch einem Ausma\u00dfe. Auch Zimmermann (Intermarch\u00e9 &#8211; Wanty) feiert bei der diesj\u00e4hrigen Deutschland Tour eine Art Comeback. Knapp einen Monat nahm der Augsburger nicht mehr an Rennen teil, nachdem er die Tour de France aufgrund eines Sturzes abbrechen musste. Mehrere Sch\u00fcrfwunden, die teilweise gen\u00e4ht werden mussten, trug Zimmermann damals davon.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVon den Verletzungen merke er nichts mehr. Ganz im Gegenteil. &#8222;Ich habe mich auskuriert und dann zwei, drei Wochen gut trainiert. Und jetzt habe ich gro\u00dfe Lust, wieder ins Renngeschehen einzugreifen. Die Vorfreude ist gro\u00df&#8220;, so der 27-J\u00e4hrige gegen\u00fcber der Sportschau. Die Frage, ob der Sturz noch im Kopf mitfahre, kann er nicht so eindeutig beantworten. &#8222;Im Training nicht, vielleicht im Rennen, aber weniger im Zeitfahren. Es war nicht der erste und auch nicht der letzte Sturz. Das geh\u00f6rt gewisserma\u00dfen dazu&#8220;, sagt Zimmermann, der im Prolog mit einem R\u00fcckstand von 13 Sekunden den 76. Platz belegte.<\/p>\n<p>    Einfach nur genie\u00dfen wollen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNur einen Platz hinter Zimmermann kam \u00fcbrigens Degenkolb ins Ziel, der nach dem Rennen erst einmal sprachlos und ger\u00fchrt ob der ganzen Unterst\u00fctzung an der Strecke war. Der Sturz w\u00fcrde jetzt schon wieder ein bisschen hochkommen, wenn man sich die Stra\u00dfe, anders als im Training, mit anderen Fahrern teile. &#8222;Aber ich glaube, dass ich mich auf meinen Instinkt und auf mein System vertrauen kann. Das wird schon&#8220;, versichert Degenkolb.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00dcberhaupt gehe er mit wenigen Erwartungen an die diesj\u00e4hrige Ausgabe der Deutschland Tour ran. &#8222;Ich will wirklich einfach wieder in den Rhythmus kommen und das Rennen genie\u00dfen. Was herauskommt, kommt heraus&#8220;, so Degenkolb entspannt. &#8222;Ich bin einen sehr steinigen Weg gegangen, deshalb ist es toll, einfach hier zu sein.&#8220; Anders klingt auch nicht Zimmermann, der sich vor allem die zweite und dritte Etappe f\u00fcr sich ausgeguckt hat. &#8222;Wenn ich in Magdeburg ins Ziel komme und die Deutschland Tour genossen habe, war das ein gro\u00dfer Erfolg.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.08.2025 21:49 Uhr Die Deutschland Tour kehrt in diesem Jahr wieder nach Essen zur\u00fcck. 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