{"id":360302,"date":"2025-08-20T21:58:11","date_gmt":"2025-08-20T21:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360302\/"},"modified":"2025-08-20T21:58:11","modified_gmt":"2025-08-20T21:58:11","slug":"koeln-bahn-plant-2028-vollsperrung-wichtiger-koelner-hauptstrassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360302\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln: Bahn plant 2028 Vollsperrung wichtiger K\u00f6lner Hauptstra\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">In der letzten Woche der Sommerferien ist es auf der Luxemburger Stra\u00dfe recht ruhig. Selbst im abendlichen Berufsverkehr fahren hier nur wenige Autos. Das wird ab der kommenden Woche ganz anders aussehen. Dann reiht sich wieder Sto\u00dfstange an Sto\u00dfstange. Vor allem Pendlerinnen und Pendler aus dem Umland nutzen die Hauptverkehrsstra\u00dfe, um aus der Innenstadt wieder nach Hause zu kommen. Das ist ohnehin schon eine Herausforderung, doch in der Zukunft wird es nicht besser \u2013 ganz im Gegenteil. <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/region\/rhein-sieg\/streckensperrung-ab-2028-bonner-unternehmen-fordern-attraktive-alternativen-fuer-bahn-pendler-1085550\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Deutsche Bahn AG plant im Jahr 2028 umfassende Sanierungsarbeiten, und davon sind nicht nur die Bahnstrecken selbst betroffen<\/a>: Zentrale Verkehrsadern wie die Luxemburger Stra\u00dfe m\u00fcssen auch f\u00fcr den Stra\u00dfenverkehr komplett gesperrt werden, wahrscheinlich Monate lang.<\/p>\n<p>Sanierungsarbeiten sollen im Sommer 2028 starten<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"2\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">\u201eBei den Planungen f\u00fcr die anstehenden Bauma\u00dfnahmen betrachten wir vier Br\u00fccken gleichzeitig\u201c, erkl\u00e4rt ein Bahnsprecher gegen\u00fcber der Rundschau: \u201eVenloer Stra\u00dfe, Vogelsanger Stra\u00dfe, <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/zuelpicher-strasse-koeln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Z\u00fclpicher Stra\u00dfe<\/a> und Luxemburger Stra\u00dfe\u201c. Routen, die zeitweise ausfallen werden. Konkrete Angaben, wann welche Stra\u00dfe gesperrt wird, gibt es aber nicht. Nur soviel steht aus Sicht der <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bahn<\/a> fest: Von Juli 2028 bis Dezember 2029 finden die Sanierungsarbeiten statt, dann wird die linksrheinische Bahnstrecke zwischen K\u00f6ln, Bonn, Koblenz und Mainz massiv betroffen sein, denn zwischen dem K\u00f6lner Hauptbahnhof und dem zentralen Bahnhof K\u00f6ln-S\u00fcd sollen   17 Monate lang keine Z\u00fcge fahren.<\/p>\n<blockquote class=\"dm-blockquote__quote-text\" data-v-3a231a3f=\"\"><p>Grunds\u00e4tzlich wusste ich von den Ma\u00dfnahmen zum Br\u00fcckenbau, aber nicht, welche umfangreichen Sperrungen f\u00fcr den Autoverkehr damit einhergehen werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Roman Suthold, ADAC Nordrhein<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Alleine das hat bereits f\u00fcr politische Diskussionen gesorgt. Mehrere Abgeordnete der Gr\u00fcnen aus dem Rheinland hatten sich in einem offenen Brief an die <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Bahn<\/a> gewandt und gefordert, \u201es\u00e4mtliche Alternativen zu dieser langen Sperrung erneut und ernsthaft zu pr\u00fcfen\u201c. Vertreter der Partei aus dem Rhein-Erft-Kreis sprachen sich unter anderem f\u00fcr einen leistungsf\u00e4higen und schnellen Schienenersatzverkehr mit durchgehenden Bussen ins K\u00f6lner Zentrum aus. Ansonsten drohten viele Pendlerinnen und Pendler auf das Auto umzusteigen, was die Stra\u00dfen zus\u00e4tzlich belaste.<\/p>\n<p>\u00dcbliches Bauverfahren kann nicht angewendet werden<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die Planungen sind aufwendig, denn die betroffenen Br\u00fccken sind denkmalgesch\u00fctzt. Auf einer Projektseite der <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bahn<\/a> im Internet hei\u00dft es, dass dort, wo es r\u00e4umlich m\u00f6glich ist, neue Br\u00fcckenbauwerke \u00fcber Monate hinweg nahe ihres k\u00fcnftigen Standortes errichtet werden. Wenn sie dann fertig sind, werden sie \u00fcblicherweise unter kurzer Sperrzeit \u201egesamthaft eingeschoben\u201c. Diese Vorgehensweise sei im Fall der vier \u201eK\u00f6lner Br\u00fccken\u201c aber nicht m\u00f6glich: \u201eHierzu sind inmitten der K\u00f6lner Innenstadt nicht gen\u00fcgend Baustelleneinrichtungs- und Montagefl\u00e4chen vorhanden. Die Br\u00fccken m\u00fcssen daher unter Vollsperrung am tats\u00e4chlichen Standort errichtet werden.\u201c<\/p>\n<p>iKommentar<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph mb-6\" data-v-310d7807=\"\" data-v-586984a4=\"\">Es erinnert  an die Zeit, als  K\u00f6ln uneinnehmbar von Stadtmauern ges\u00e4umt wurde. Tore im Zentrum zeugen noch von diesen vergangenen Zeiten. Ab 2028 droht die Metropole nun zumindest von Westen her ebenso uneinnehmbar zu werden. W\u00e4hrend es fr\u00fcher Kavallerie war, die aus ungutem Grund Einlass in die Stadt begehrte, sind es jetzt hoch willkommene Pendler, Mitarbeiter und Kunden,  die aber leider an der Quasi-Mauer der Verkehrssperrungen scheitern werden.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph mb-6\" data-v-310d7807=\"\" data-v-586984a4=\"\">Immerhin wird es  neue Br\u00fccken geben, die dann hoffentlich lange halten. Sie werden moderner sein, und die Bahnh\u00f6fe werden barrierefrei  ausgebaut. Das sind wahrlich gute Nachrichten. Dass unterdessen aber v\u00f6llig unklar ist, wie die umfangreiche Bauma\u00dfnahme ablaufen soll, ist einfach nur \u00e4rgerlich. Dass die Bahnen nicht fahren werden, liegt auf der Hand und ist schon viel diskutiert worden. Dass aber wichtige Hauptverkehrsstra\u00dfen gesperrt werden, wurde bisher anscheinend nicht ansatzweise konkret geplant. Wenn das so weiterl\u00e4uft, mauert sich K\u00f6ln unfreiwillig wieder ein.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"8\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die neuen Br\u00fccken sollen unter anderem auf 4,50 Meter Durchfahrtsh\u00f6he erweitert werden, so ein Bahnsprecher auf Nachfrage: \u201eZum Vorteil der LKW und Passanten\u201c. Ein Verkehrskonzept werde gerade von der DB InfraGO und Go Rheinland sowie allen beteiligten Eisenbahn-Verkehrsunternehmen gepr\u00fcft: \u201eZiel ist, die Menschen so nah wie m\u00f6glich an den Knoten K\u00f6ln zu bringen und Umleitungen \u00fcber die Stadtbahnen der <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/koelner-verkehrs-betriebe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KVB<\/a> und andere Umleitungsverkehre zu organisieren.\u201c Auch die Stadt K\u00f6ln sei in die Abstimmungen involviert. In Abh\u00e4ngigkeit von neuen Erkenntnissen oder Rahmenbedingungen k\u00f6nnten sich die Planungen noch ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Bei der K\u00f6lner Stadtverwaltung wei\u00df man von einer \u201eInvolvierung\u201c in die Planungen anscheinend wenig. \u201eDie Ma\u00dfnahme ist dem zust\u00e4ndigen Dezernat nat\u00fcrlich zwar grunds\u00e4tzlich bekannt\u201c, hei\u00dft es von einer Sprecherin auf Anfrage: \u201eZum jetzigen Zeitpunkt gibt es aber noch keine konkreten Pl\u00e4ne.\u201c Die <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bahn<\/a> AG m\u00fcsse als Bauherrin im Vorfeld ein Verkehrskonzept erstellen. Dazu wiederum gibt es aus der Pressestelle der Bahn keine konkreteren Angaben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/region\/rhein-sieg\/streckensperrung-ab-2028-bonner-unternehmen-fordern-attraktive-alternativen-fuer-bahn-pendler-1085550\" class=\"dm-imagefeat__imagecontainer dm-imagefeat relative\" aria-label=\"\" tabindex=\"-1\" data-v-d81621e6=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"4000\" height=\"2667\" alt=\"Die Signale um den Bonner Hauptbahnhof stehen bald auf Rot. Wegen umfangreicher Bauarbeiten soll die Bahnstrecke zwischen den Hauptbahnh\u00f6fen Bonn und K\u00f6ln ab 2028 f\u00fcr fast zwei Jahre gesperrt werden.\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"dm-imagefeat__image w-full aspect-square sm:aspect-auto aspect-video\" style=\"aspect-ratio:1;\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755727091_632_c0418d3c-f4b2-4180-bb17-46a9477713cb.jpeg\"  \/><\/a><\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"11\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Zu den Bauvorhaben gibt es jedoch schon Webseiten im Internet, die zumindest grob beschreiben, was auf B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zukommen wird. Rund um den Bahnhof K\u00f6ln-S\u00fcd geht es um die Luxemburger Stra\u00dfe und die <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/zuelpicher-strasse-koeln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Z\u00fclpicher<\/a> Stra\u00dfe, in Neustadt Nord um Venloer und Vogelsanger Stra\u00dfe. Alle vier werden \u201ezeitweise voll gesperrt werden m\u00fcssen\u201c, ist dort dokumentiert. Eine gleichzeitige Sperrung beider Stra\u00dfen im jeweiligen Gebiet werde aber nicht erfolgen. Zudem wolle man Fu\u00df- und Radverkehre \u201esoweit m\u00f6glich aufrechterhalten\u201c. Hier hei\u00dft es dann sogar: \u201eAbstimmungen mit der Stadt K\u00f6ln haben bereits stattgefunden.\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"12\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Was verwirrend klingt, wird neben Bahnkunden also auch alle anderen Verkehrsarten betreffen. Wenn Hauptachsen gesperrt sind, wird sich der Autoverkehr auf die verbliebenen Stra\u00dfen wie die Aachener Stra\u00dfe oder den Milit\u00e4rring verlagern. Das bedeutet gro\u00dfe Umwege und voraussichtlich viel l\u00e4ngere Fahrtzeiten wegen Staus. Und ein Ausweichen auf die Bahn wird wegen der Bauarbeiten nicht m\u00f6glich sein \u2013 nicht einmal auf die Stadtbahnlinien der <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/koelner-verkehrs-betriebe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6lner Verkehrs-Betriebe<\/a> (KVB). Schlie\u00dflich fahren die teilweise unter den Br\u00fccken durch, die saniert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>KVB kennen noch kein Konzept f\u00fcr Verkehrsf\u00fchrung<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"14\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">KVB-Sprecher Matthias Pesch  erkl\u00e4rte auf Anfrage, dass man in die gro\u00dfen Planungen der <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschen Bahn<\/a> eingebunden sei, aber noch keine Details kenne: \u201eEin Konzept zur Verkehrsf\u00fchrung w\u00e4hrend der Bauarbeiten gibt es bislang nicht.\u201c Betroffen w\u00e4ren die Stadtbahnlinien 18 und 9. Man wisse bisher weder, wie und in welchem Umfang gesperrt werde, noch ob die Linien getrennt werden m\u00fcssten. Ein Ersatzverkehr mit Bussen w\u00e4re eine Kraftanstrengung, da sich die Verkehre verlagern w\u00fcrden und die Busse dann auch im Stau st\u00fcnden. Man habe an die Bahn den Wunsch adressiert, etwa mit tempor\u00e4ren Masten, Einhausungen oder eingleisigen Abschnitten den Stadtbahnbetrieb aufrechterhalten zu k\u00f6nnen. \u201eWir w\u00fcrden es begr\u00fc\u00dfen, wenn die Arbeiten \u00e4hnlich abgewickelt werden k\u00f6nnten wie beim Austausch der sogenannten Idiotenbr\u00fccke, bei dem mit zwei Wochenenden Sperrung die Auswirkungen minimal gehalten werden konnten\u201c, so Pesch.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"15\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Dass die Linie 18 droht unterbrochen zu werden, d\u00fcrfte f\u00fcr Pendler besonders \u00e4rgerlich sein, w\u00e4re sie doch eine Alternative w\u00e4hrend der Sperrungen des Bahnverkehrs. Und f\u00fcr Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger zeichnet auch noch nicht ansatzweise ab, welche Umwege ihnen wom\u00f6glich zugemutet werden.<\/p>\n<p>Koordinierungsgruppe f\u00fcr Baustellen ohne Information<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"17\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">F\u00fcr Roman Suthold vom <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/adac\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ADAC<\/a> Nordrhein sind die entsprechenden Recherchen eine \u00dcberraschung: \u201eGrunds\u00e4tzlich wusste ich von den Ma\u00dfnahmen zum Br\u00fcckenbau, aber nicht, welche umfangreichen Sperrungen f\u00fcr den Autoverkehr damit einhergehen werden.\u201c Das ist auch deshalb verwunderlich, weil der Automobilclub an einer Koordinierungsgruppe f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Bauvorhaben beteiligt ist, in der sich die Stadtverwaltung mit verschiedenen Institutionen auch auf mittel- und langfristige Beeintr\u00e4chtigungen vorbereitet. Dort sei das bisher kein Thema gewesen, so Suthold: \u201eDie Bahn AG hat dort keine einzige Ma\u00dfnahme angemeldet, auch diese sehr umfangreiche nicht.\u201c Und der Leiter der Abteilung Verkehr und Umwelt beim ADAC Nordrhein ist dar\u00fcber offensichtlich sehr ver\u00e4rgert, wenn er sagt: \u201eWir haben doch nicht umsonst eine solche Koordinierungsgruppe!\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"18\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bahn<\/a> AG falle, so Suthold, h\u00e4ufiger damit auf, dass sie aus Berlin zentrale Vorgaben mache und bei der Abstimmung mit den betroffenen Kommunen \u201esehr zur\u00fcckhaltend\u201c sei. Von anderen Beteiligten fordere der Konzern stets umfassende Informationen, damit er seine Fahrpl\u00e4ne umstellen k\u00f6nne: \u201eSelbst scheint er das aber nicht wirklich ernst zu nehmen.\u201c Dabei mache bei einer Baustellenplanung Kommunikation meist 50 Prozent der Planungen aus: \u201eWenn man Ausweichrouten identifiziert und klar kommuniziert, k\u00f6nnen gr\u00f6\u00dfere Probleme meist vermieden werden.\u201c Daf\u00fcr m\u00fcssten aber alle zusammenarbeiten, so Roman Suthold: \u201eDie Bahn-Zentrale in Berlin ist dagegen eine Black Box.\u201c<\/p>\n<p>IHK spricht von Herausforderung f\u00fcr die K\u00f6lner Wirtschaft<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"20\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Nun dauert es noch ein wenig bis zum Baubeginn im Jahr 2028. Deshalb zeigt sich der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im K\u00f6lner Stadtrat, Lino Hammer (Gr\u00fcne), auf Anfrage noch vergleichsweise entspannt. Die Bauma\u00dfnahmen der Bahn in K\u00f6ln-S\u00fcd und Ehrenfeld seien unausweichlich und w\u00fcrden sp\u00fcrbare Verbesserungen mit sich bringen, betont Hammer. So werde am S\u00fcdbahnhof endlich Barrierefreiheit erreicht, die Bahnsteige w\u00fcrden mit Aufz\u00fcgen angebunden. Eine \u201ekomplette, zeitlich begrenzte Sperrung\u201c sei \u201ebesser und kalkulierbarer als eine Sanierung, die sich \u00fcber viele Jahre zieht\u201c, so Hammer: \u201eWir erwarten, dass die Beteiligten der <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschen Bahn<\/a>, Go Rheinland, KVB und Stadtverwaltung nachvollziehbare Umleitungen f\u00fcr alle Verkehrsteilnehmenden vorlegen. Dabei darf der Fu\u00df- und Radverkehr nicht vernachl\u00e4ssigt werden.\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"21\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) spricht Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Uwe Vetterlein unterdessen von einer \u201eenormen Herausforderung f\u00fcr die K\u00f6lner Wirtschaft\u201c. Die zeitweisen Vollsperrungen w\u00fcrden auch Lieferverkehre, Besch\u00e4ftigte und Kunden treffen, betont Vetterlein. Der IHK sei \u201enat\u00fcrlich bewusst, dass solche Arbeiten f\u00fcr die langfristige Erhaltung der Infrastruktur unvermeidbar sind\u201c. <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/themen\/deutsche-bahn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bahn<\/a> und Stadt m\u00fcssten aber fr\u00fchzeitig ein umfassendes und belastbares Verkehrskonzept entwickeln und vorlegen, das die betroffenen Nutzergruppen ber\u00fccksichtigt: \u201eEs ist f\u00fcr uns unverzichtbar, dass die Wirtschaft fr\u00fchzeitig eingebunden wird.\u201c Bisher aber fehlen solche Konzepte. Die Planungen der Bahn AG dauern noch an, sie m\u00fcssen teilweise auch noch genehmigt werden. Erst wenn diese Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird sich herausstellen, welche Ideen die Verkehrsplaner haben, um einen Kollaps  auf den Stra\u00dfen  zu vermeiden und das Einpendeln irgendwie auch in der fast eineinhalb Jahre dauernden Sperrphase ab 2028 zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der letzten Woche der Sommerferien ist es auf der Luxemburger Stra\u00dfe recht ruhig. 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