{"id":360372,"date":"2025-08-20T22:36:15","date_gmt":"2025-08-20T22:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360372\/"},"modified":"2025-08-20T22:36:15","modified_gmt":"2025-08-20T22:36:15","slug":"anklage-fordert-neun-jahre-haft-fuer-angriff-auf-ehemann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360372\/","title":{"rendered":"Anklage fordert neun Jahre Haft f\u00fcr Angriff auf Ehemann"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Im Prozess um einen t\u00f6dlichen Messerangriff in Greven im M\u00fcnsterland hat der Staatsanwalt vor dem Landgericht M\u00fcnster neun Jahre Haft wegen Totschlags f\u00fcr den 27-j\u00e4hrigen Angeklagten gefordert. Der Arbeiter aus Polen soll im Januar 2025 einen 47-j\u00e4hrigen Landsmann erstochen haben. In der Tatnacht hatte das sp\u00e4tere Opfer aus Eifersucht versucht, in die Wohnung seines Kontrahenten einzudringen, weil sich dort seine Ehefrau aufhielt. Der Angeklagte soll die T\u00fcr ge\u00f6ffnet und unvermittelt auf den Ehemann eingestochen haben.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Laut dem Pl\u00e4doyer der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte sich wegen Totschlags schuldig gemacht. Er habe die Hiebe und Stiche mit erheblicher Kraft ausge\u00fcbt und erkennen k\u00f6nnen, dass der 47-J\u00e4hrige sterben werde. Offenbar war ihm der Tod gleichg\u00fcltig, so die \u00dcberzeugung der Staatsanwaltschaft, denn er verlie\u00df den Tatort, ohne sich um den Gesch\u00e4digten zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Notwehr sieht die Staatsanwaltschaft nicht, weil der Angeklagte Pfefferspray bei sich trug, das er h\u00e4tte einsetzen k\u00f6nnen, um das Eindringen des Ehemanns zu verhindern. Die dem Opfer beigebrachten Verletzungen waren laut Pl\u00e4doyer unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, um allein das Hausrecht zu verteidigen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Das fehlende Gest\u00e4ndnis legte die Staatsanwaltschaft dem nicht vorbestraften Angeklagten negativ bei der Strafbemessung aus, ebenso sein Nachsetzen im Haus, als das Opfer bereits am Boden lag. Er habe einen leichten Rausch bei der Tat gehabt.<\/p>\n<p>Weitere Pl\u00e4doyers und Urteil am 27. August<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Das Pl\u00e4doyer des Verteidigers und der Nebenklage, die die Ehefrau vertritt, wird f\u00fcr den 27. August erwartet. An diesem Tag soll auch das Urteil verk\u00fcndet werden.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Der Angeklagte soll 41 Mal auf sein sp\u00e4teres Opfer eingestochen und ihm dabei unter anderem auch einen Finger abgetrennt haben. Im Prozess gezeigte Tatort-Fotos aus dem Hausflur eines Mehrfamilienhauses in Greven zeugen von einem regelrechten Gemetzel. Der schwer verletzte Ehemann soll noch versucht haben, durch den Hausflur zu fliehen, was ihm aber nicht gelungen sei.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Ob er tats\u00e4chlich eine intime Beziehung zu der Ehefrau des Opfers gehabt habe, habe der Prozess nicht mit Sicherheit ergeben. Die Ehefrau des sp\u00e4teren Opfers sei in ihrer Zeugenaussage nicht glaubhaft gewesen, so der Staatsanwalt. Sie habe sogar \u201edreist gelogen\u201c und unter anderem behauptet, sie habe von der Tat nichts mitbekommen. Nachbarn hingegen hatten laute Schreie deutlich geh\u00f6rt. Der\u00a0Angeklagte hat sich im Prozess nicht ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Prozess um einen t\u00f6dlichen Messerangriff in Greven im M\u00fcnsterland hat der Staatsanwalt vor dem Landgericht M\u00fcnster neun&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":360373,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,8970,1209],"class_list":{"0":"post-360372","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-muenster","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115063487454562347","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/360372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=360372"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/360372\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/360373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=360372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=360372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=360372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}