{"id":360470,"date":"2025-08-20T23:32:17","date_gmt":"2025-08-20T23:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360470\/"},"modified":"2025-08-20T23:32:17","modified_gmt":"2025-08-20T23:32:17","slug":"unverfaelscht-und-schwarz-weiss-strandbilder-aus-30-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360470\/","title":{"rendered":"Unverf\u00e4lscht und schwarz-wei\u00df &#8211; Strandbilder aus 30 Jahren"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">J\u00fcrgen Jabs hat ein Faible f\u00fcr Menschen. Und f\u00fcr die Fotografie. Seine Bilder sind ein Beleg daf\u00fcr. 42 seiner Schwarz-Wei\u00df-Formate zeigt er in einer Fotoausstellung des Multikulturellen Centrums Templin (MKC). Sie wird am kommenden Freitag, dem 22. August, um 19 Uhr er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Aufs Korn genommen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Titel der Ausstellung l\u00e4sst allenfalls erahnen, was den Fotografen bewogen hat, die Kamera immer wieder in die Hand zu nehmen. \u201eZweieinhalb Kilometer Ostseestrand &#8211; Haffkrug-Scharbeutz\u201c ist sie \u00fcberschrieben. Doch weniger die Natur, als vielmehr die Menschen, die den Strand entlanglaufen, hat J\u00fcrgen Jabs mit seiner Kamera aufs Korn genommen. Nicht in Pose, sondern in Augenblicken, in denen sie sich unbeobachtet glauben.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eIch m\u00f6chte die Menschen am Strand in einer unverf\u00e4lschten, nicht arrangierten Situation fotografieren\u201c, sagte der 72-J\u00e4hrige, der heute in Berlin lebt, aber die Verbindung in \u201eseine Heimat Uckermark\u201c nie hat abrei\u00dfen lassen. Nur dann sind sie in seinen Augen authentisch. Als Fotograf wei\u00df J\u00fcrgen Jabs um die Rechte am eigenen Bild der fotografierten Personen. \u201eWenn ich die Fotos gemacht habe, gehe ich danach immer zu ihnen hin und hole mir nachtr\u00e4glich ihr Einverst\u00e4ndnis. Wenn sie es mir verwehren, werden die Fotos vor ihren Augen gel\u00f6scht. Das geht heute schlie\u00dflich sehr einfach\u201c, erz\u00e4hlt er. Doch auch fr\u00fcher schon, als er noch analog mit Filmen gearbeitet hat, habe er sich daran gehalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/6cd7571d-3df7-4b0d-b2b3-efd36b3aeaac.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"\u00dcber einen Zeitraum von 30 Jahren hat J\u00fcrgen Jabs in der L\u00fcbecker Bucht nahe Scharbeutz Menschen am Ostsee-Strand fotografiert. Einige seiner Arbeiten zeigt er jetzt in einer Fotoausstellung im Multikulturellen Centrum Templin.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>\u00dcber einen Zeitraum von 30 Jahren hat J\u00fcrgen Jabs in der L\u00fcbecker Bucht nahe Scharbeutz Menschen am Ostsee-Strand fotografiert. Einige seiner Arbeiten zeigt er jetzt in einer Fotoausstellung im Multikulturellen Centrum Templin. (Foto: J\u00fcrgen Jabs)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Es ist ein Langzeitwerk, das sich hinter den Fotos versteckt. \u201eEs ist eine Arbeit aus 30 Jahren. Die Fotos sind zwischen 1991 und 2021 entstanden\u201c, erz\u00e4hlt der Berliner mit Wurzeln in der Uckermark. J\u00fcrgen Jabs hat 1973 in Prenzlau sein Abitur gemacht &#8211; ein Einser-Abi, wie er augenzwinkernd erg\u00e4nzt. Es sollte ihm eigentlich den Weg zu einem Studium als Sportjournalist ebnen, so der leidenschaftliche Tischtennisspieler, der es zu DDR-Zeiten mit seiner damaligen Templiner Mannschaft bis in die DDR-Liga geschafft hatte.<\/p>\n<p>Beruf f\u00fchrt zur Fotografie<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Aus dem Journalistik-Studium wurde nichts. Stattdessen studierte er in Greifswald Geologie. Die Entscheidung f\u00fcr diesen Job brachte ihm nicht nur Auslandsaufenthalte, sondern auch zur Fotografie. Denn die Dokumentation von Funden und Untersuchungen geh\u00f6rte zu seinen Aufgaben. So befasste er sich schlie\u00dflich als Autodidakt immer intensiver mit der Fotografie bis hin zur Entwicklung der Filme und Bilder.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Vor vier Jahren hat J\u00fcrgen Jabs eine Ausstellung mit uckerm\u00e4rkischen Panoramen im Prenzlauer Dominikanerkloster gezeigt. Dort lernte er damals Gerald Narr kennen, Kurator des Multikulturellen Centrums Templin. Sie kamen ins Gespr\u00e4ch und aus der damals eher unverbindlichen Frage, ob er nicht auch im MKC einmal seine Fotoarbeiten vorstellen k\u00f6nne, wurde jetzt die ziemlich konkrete Verabredung zu dieser bevorstehenden Ausstellung, bei deren Er\u00f6ffnung am Freitag er pers\u00f6nlich anwesend sein wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"J\u00fcrgen Jabs hat ein Faible f\u00fcr Menschen. Und f\u00fcr die Fotografie. 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