{"id":360923,"date":"2025-08-21T03:43:10","date_gmt":"2025-08-21T03:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360923\/"},"modified":"2025-08-21T03:43:10","modified_gmt":"2025-08-21T03:43:10","slug":"amazons-kuenftige-fire-tablets-wohl-mit-android-statt-eigenem-betriebssystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/360923\/","title":{"rendered":"Amazons k\u00fcnftige Fire-Tablets wohl mit Android statt eigenem Betriebssystem"},"content":{"rendered":"<p>Die Tablet-Serie Amazons soll bald bedeutenden \u00c4nderungen unterzogen werden. Nach Angaben verschiedener, mit den Pl\u00e4nen vertrauter Quellen plant Amazon ein neues und h\u00f6herpreisiges Tablet-Modell, das als Betriebssystem erstmals Android statt des selbst entwickelten Fire OS nutzen wird. Dieses Android-Tablet von Amazon k\u00f6nnte bereits n\u00e4chstes Jahr erscheinen. Das Projekt l\u00e4uft intern unter dem Namen &#8222;Kittyhawk&#8220;, aber k\u00f6nnte sich aufgrund verschiedener Einfl\u00fcsse, vor allem von finanzieller Seite, verz\u00f6gern oder sogar verworfen werden.<\/p>\n<p>Amazon setzt f\u00fcr seine Fire-Tablets bislang auf eine hochgradig modifizierte und auf Amazon-Zwecke angepasste Version von Android namens &#8222;Fire OS&#8220;. Nutzer sind f\u00fcr die Installation von Apps auf Amazon angewiesen und k\u00f6nnen nicht frei aus Googles Play Store w\u00e4hlen. Das erm\u00f6glicht Amazon, die Hardware fast zum Selbstkostenpreis zu verkaufen. Denn der Konzern profitiert erheblich von den Apps, etwa durch den Verkauf oder die Vermietung von Filmen, Fernsehserien oder Musik.<\/p>\n<p>Software-Entwickler m\u00fcssen deshalb allerdings verschiedene Versionen ihrer Apps herausbringen, wollen sie neben Android- und Apple-Tablets auch Amazon bedienen. Das begrenzt die Auswahl der Apps f\u00fcr Fire-Tablets. Zudem beschr\u00e4nkt sich Amazon auf einfachere Tablets mit begrenztem Funktionsumfang, um die Kosten niedrig zu halten und K\u00e4ufern den Einstieg zu erleichtern. Das wiederum schlie\u00dft Nutzer aus, die nach h\u00f6herwertigen und leistungsf\u00e4higeren Tablets suchen.<\/p>\n<p>Amazons Android-Tablet teurer als Fire-Tablets<\/p>\n<p>Vor rund zwei Jahren hat <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Fire-Max-11-ab-270-Euro-Amazons-bislang-groesstes-Tablet-vorgestellt-9063579.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon mit dem Fire Max 11 ab 270 Euro sein bislang gr\u00f6\u00dftes Tablet vorgestellt<\/a>. Es ist nicht nur optional mit Eingabestift und Tastaturh\u00fclle erh\u00e4ltlich (zum Aufpreis), es ist auch Amazons erstes Tablet mit Fingerabdrucksensor. Dieses Modell sollte die letztgenannte Zielgruppe ansprechen, ein Android-Tablet w\u00e4re der n\u00e4chste Schritt, wie <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/media-telecom\/amazon-looks-ditch-homegrown-software-android-fire-tablet-revamp-sources-say-2025-08-20\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Reuters exklusiv<\/a> unter Berufung auf sechs mit dem Projekt vertraute Personen berichtet.<\/p>\n<p>Demnach soll das Android-Tablet von Amazon deutlich mehr kosten als die bisherigen Fire-Tablets. Intern wurde ein Preis von 400 US-Dollar diskutiert, nahezu doppelt so viel wie das in den USA ab 230 Dollar angebotene Fire Max 11. Mit 400 Dollar w\u00fcrde Amazon bereits die g\u00fcnstigsten iPads erreichen, die Apple f\u00fcr 350 bis 1200 Dollar verkauft. Die Spezifikationen von Amazons erstem Android-Tablet, wie Bildschirmgr\u00f6\u00dfe oder Speicherausstattung, sind bislang nicht zu erfahren.<\/p>\n<p>Amazon-Tablet mit Open-Source-Android<\/p>\n<p>Die Quellen erkl\u00e4ren aber auch, dass dieses Tablet-Modell die Open-Source-Version von Android nutzen wird, sodass Amazon nicht direkt auf Google angewiesen ist und das Betriebssystem zu eigenen Zwecken anpassen kann. Bevor dieses Android-Tablet erscheint, plant Amazon aber noch einige g\u00fcnstigere Tablets mit dem Linux-basierten Vega-Betriebssystem, das bereits verschiedene Fire-TV-Ger\u00e4te antreibt. Langfristig wird die Tablet-Reihe Amazons aber komplett auf Android umgestellt, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>Der Name dieses Projekts d\u00fcrfte auf der Stadt Kitty Hawk im US-Bundesstaat North Carolina basieren, wo die Gebr\u00fcder Wright im Jahr 1903 erstmals ein selbst hergestelltes Motorflugzeug geflogen sind. Allerdings war Kittyhawk auch der Name eines gescheiterten <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Kitty-Hawk-Flyer-Google-Mitgruender-Larry-Page-investiert-in-fliegende-Autos-3692930.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Start-ups f\u00fcr fliegende Autos des Google-Mitgr\u00fcnders Larry Page<\/a>, das Hunderte Millionen Dollar verbrannte, bevor es 2022 abgewickelt wurde.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fds@heise.de\" title=\"Frank Schr\u00e4er\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">fds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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