{"id":361013,"date":"2025-08-21T04:35:25","date_gmt":"2025-08-21T04:35:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361013\/"},"modified":"2025-08-21T04:35:25","modified_gmt":"2025-08-21T04:35:25","slug":"spielstil-von-ole-werner-vergleich-mit-marco-rose-statistikanalyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361013\/","title":{"rendered":"Spielstil von Ole Werner, Vergleich mit Marco Rose, Statistikanalyse"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig. Europ\u00e4ische N\u00e4chte sind f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/rb-leipzig\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/rb-leipzig\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/rb-leipzig\/\">RB Leipzig<\/a> mindestens eine Saison lang tabu. Nach einer unzufriedenen Spielzeit samt Entlassung von Trainer Marco Rose gestaltete sich die Suche nach einem neuen Chefcoach als langwierig. Bei Wunschkandidat Cesc F\u00e0bregas lehnte Arbeitgeber Como ab \u2013 kein Einzelfall. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Doch dann \u00f6ffnete sich ein Fenster: Ole Werner wollte bei Werder Bremen nicht verl\u00e4ngern, also setzte der Verein den 37-J\u00e4hrigen vor die T\u00fcr. Die Sachsen erkannten ihre Chance und zack: Der neue RB-Coach stand fest. Doch bei einigen Experten und vor allem in der Fan-Szene wirkte die Besetzung wie ein Titel auf der B-Seite einer Kassette. Zwar ist Werner im Trainer-Kosmos ein mittlerweile bekannter Name, doch selten wurden gr\u00f6\u00dfere Vereine mit ihm in Verbindung gebracht. Ist das in Preetz geborene Nordlicht nur im Schatten gro\u00dfer Fu\u00dfballlehrer zu finden oder spielt er sich mit RB Leipzig in die Charts? Wir analysieren im Leipziger Statistik-Allerlei die Daten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755750924_722_XNQADC7M5BG7HJT3IKWYLF3PL4.png\" \/>Wir m\u00f6chten besser werden \u2013 helfen Sie uns mit Ihrem Feedback!<\/p>\n<p class=\"CallToActionBasestyled__Text-sc-1k69918-5 fbjGwD\">Schenken Sie uns f\u00fcnf Minuten und sagen Sie uns, was Sie an unserem Newsletter sch\u00e4tzen \u2013 und was wir noch besser machen k\u00f6nnen. Ihre Meinung z\u00e4hlt!<\/p>\n<p>Die vorherigen Stationen: Bremen und Kiel<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Klar ist: Jeder Trainer eine faire Chance verdient hat \u2013 vor allem in der heutigen, schnelllebigen Zeit. Klar ist auch: Ole Werner hat bei seinen bisherigen Stationen abgeliefert. In der Saison 2019\/20 \u00fcbernahm er die Kieler St\u00f6rche und f\u00fchrte den Club in der folgenden Spielzeit auf Platz drei, scheiterte in der Relegation aber am 1. FC K\u00f6ln. Doch das Augenmerk muss auf der Entwicklung liegen. Holte der Coach in der ersten Saison mit der Mannschaft aus Schleswig-Holstein 1,36 PPS (Punkte pro Spiel) waren es im darauffolgenden Jahr gleich 1,82 PPS. Zudem stabilisierte Werner die Defensive \u2013 die St\u00f6rche stellten mit nur 35 Gegentoren die beste Abwehr der Liga.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ein \u00e4hnliches Bild zeigt sich auch mit Werder Bremen. Der 37-J\u00e4hrige f\u00fchrte in seiner ersten Saison die Weser-Truppe zur\u00fcck in die <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/bundesliga\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/bundesliga\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/bundesliga\/\">Bundesliga<\/a> \u2013 Punkteschnitt 2,26. Dann folgten drei Jahre deutsches Fu\u00dfball-Oberhaus verbunden mit einer stetigen Steigerung. Die Platzierungen (13., 9., 8.) wurden von Spielzeit zu Spielzeit besser sowie auch die PPS (1,06; 1,24; 1,5) und die damit verbundene Punkteausbeute (36, 42, 51). <\/p>\n<p>Der Vorg\u00e4nger: Marco Rose<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bevor Zsolt L\u00f6w interimsm\u00e4\u00dfig bei RB \u00fcbernahm, leitete der Marco Rose die Mannschaft. Im Vergleich zu Werner sahen viele Fans in ihm fast schon einen Messias. Ein Leipziger trainiert eine Leipziger Mannschaft, was will man mehr? Alle Beteiligten, die Fans und die Menschen, die es irgendwie mit den Roten Bullen halten, hofften inst\u00e4ndig, dass diese Geschichte gut ausgehen und lange andauern w\u00fcrde. Anfangs schien es so, als w\u00fcrde das Fu\u00dfball-M\u00e4rchen wahr werden. Gleich in der ersten Saison landete man auf Platz drei der Bundesliga und holte zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/dfb-pokal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/dfb-pokal\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.lvz.de\/themen\/dfb-pokal\/\">DFB-Pokal<\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Der Neue und der Alte: Die beiden Trainer Ole Werner (li.) und Marco Rose im Gespr\u00e4ch.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NHWFDENMGBE33MRURAACTVRGJQ.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Captionstyled__Caption-sc-skimq-0 iFEFhG\">Der Neue und der Alte: Die beiden Trainer Ole Werner (li.) und Marco Rose im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p class=\"Copyrightstyled__Copyright-sc-1yiiexl-0 kSntKS\">Quelle: IMAGO\/nordphoto GmbH \/ Kokenge<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Doch ist der Verein aus der s\u00e4chsischen Metropole keine Mannschaft aus einem Disney-Film. Holte man in der Spielzeit 2022\/23 im Schnitt 2,1 PPS, waren es im Folgejahr 1,91, gleichbedeutend mit Platz vier in der Liga. In der f\u00fcr Rose verh\u00e4ngnisvollen dritten Saison lag der Punkteschnitt nur noch bei 1,58. Nach der 0:1-Niederlage bei Borussia M\u00f6nchengladbach war deshalb Schluss f\u00fcr den 48-J\u00e4hrigen. W\u00e4hrend der Trend bei den von Ole Werner trainierten Teams immer nach oben zeigte, war das Bild von Rose in Leipzig das gegenteilige. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Eine Frage des Systems?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mit Werder Bremen hat Werner in der abgelaufenen Saison zum Gro\u00dfteil mit Dreierkette gespielt, mal im 3-5-2, mal im 3-4-2-1. Letztendlich resultierten aus diesen Formationen 14 Siege, acht Remis und zehn Niederlagen. Ein guter Schnitt, wenn man die Voraussetzungen des Vereins in Kombination mit den Erwartungen betrachtet. Rose versuchte sich \u00f6fter an \u00e4hnlichen Grundordnungen \u2013 nur weniger erfolgreich. Das Resultat: sechs Siege, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen. F\u00fcr die Ambitionen von RB Leipzig zu wenig. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bei den Roten Bullen kam auch die Viererkette zum Einsatz. Mit sieben Siegen, sechs Remis und drei Niederlagen war diese Variante erfolgreicher. Auch wenn Verletzungen und andere Widrigkeiten immer mitber\u00fccksichtigt werden und dadurch quasi gezwungenerma\u00dfen Systemanpassungen vorgenommen werden m\u00fcssen, kann und darf es dennoch f\u00fcr einen Verein wie RB keine Ausrede sein. Sollte einem Trainer die Zeit gegeben werden, sein System an die Mannschaft bringen zu d\u00fcrfen? Unbedingt. Wurde trotzdem zu lange an der Dreierkette festgehalten? Vermutlich.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dass Ole Werner auch flexibel in Sachen Formation sein kann und diese auch jeweils an das Team anpasst, hat der Coach in Kiel bewiesen, spielte erfolgreich in einem 4-1-4-1. In der Vorbereitung und im DFB-Pokal lie\u00df der Coach im 4-3-3 mit klaren Fl\u00fcgeln, zwei offensiven Achtern und einem defensiven Sechser spielen. <\/p>\n<p>Fazit und Ausblick<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Richtet man den Blick nochmals auf die Bundesliga-Saison 2024\/25, f\u00e4llt auf, dass Bremen und Leipzig in vielen Werten nah beieinander lagen. Der SV Werder erzielte 1,6 Tore pro Spiel, RB auch. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich bei den Gegentoren pro Spiel: SVW 1,7, RBL 1,4. Weiteres Beispiel? Genauigkeit der P\u00e4sse. Bremen stand am Ende der Spielzeit bei 81,8 Prozent und Leipzig bei 82,9 Prozent. Oder der durchschnittliche Ballbesitz. 49,9 Prozent bei der Mannschaft aus dem Norden, 52,3 Prozent bei den Sachsen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ein klares Indiz pro Werner, wenn n\u00fcchtern betrachtet wird, wie unterschiedlich die Voraussetzungen beider Vereine und Kader waren. Nimmt man nun den Werdegang von Ole Werner, welcher bisher seine Teams stets verbessert hat und addiert die Gegebenheiten bei RB Leipzig und die neuen Transfers dazu, steht der Verein vor einer aufregenden und richtungsweisenden Saison, die jedoch mit Vorsicht zu genie\u00dfen ist. Denn: Der neue RB-Trainer ist kein Wunderwirker und Marco Rose kein Ahnungsloser. Doch vielleicht ist ein Blick auf die B-Seite manchmal lohnender, als man denkt.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig. 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