{"id":361056,"date":"2025-08-21T05:00:22","date_gmt":"2025-08-21T05:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361056\/"},"modified":"2025-08-21T05:00:22","modified_gmt":"2025-08-21T05:00:22","slug":"soziale-medien-koennen-vor-aids-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361056\/","title":{"rendered":"Soziale Medien k\u00f6nnen vor Aids sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>pte20250821002 in Forschung<\/p>\n<p>Gerade in Bezug auf PrEP-Prophylaxe sind junge Menschen besser auf diesem Weg zu erreichen<\/p>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755752420_661_lowres.jpg\" alt=\"Paar: medizinische Aufkl\u00e4rung am besten \u00fcber soziale Medien (Foto: Mircea Iancu, pixabay.com)\" title=\"Paar: medizinische Aufkl\u00e4rung am besten \u00fcber soziale Medien (Foto: Mircea Iancu, pixabay.com)\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Paar: medizinische Aufkl\u00e4rung am besten \u00fcber soziale Medien (Foto: Mircea Iancu, pixabay.com)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p><\/p>\n<p>Boston (pte002\/21.08.2025\/06:05) <\/p>\n<p>Positiv formulierte und praktisch nutzbare Beitr\u00e4ge in den sozialen Medien sind die besten Helfer gegen die Ansteckung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit HIV (Aids). Das haben Wissenschaftler des <a href=\"https:\/\/www.bidmc.org\/ \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beth Israel Deaconess Medical Center<\/a> (BIDMC) und des <a href=\"https:\/\/www.childrenshospital.org\/ \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Boston Children&#8217;s Hospital<\/a> festgestellt. Die Teilnehmer der Studie reagierten am besten auf kurze Informationsvideos, die positiv und proaktiv waren, anstatt negativ oder angstbasiert.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler haben Prinzipien der Verhaltens\u00f6konomie angewendet, um zu testen, wie die Formulierung von Informationen \u00fcber die HIV-Pr\u00e4expositionsprophylaxe (PrEP) die Reaktion junger Menschen beeinflusst. PrEP ist eine vorbeugende Ma\u00dfnahme, bei der HIV-negative Menschen ein HIV-Medikament einnehmen, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu sch\u00fctzen. Sie senkt das Risiko einer HIV-Infektion um bis zu 99 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Vorbeugung kaum bekannt<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;PrEP ist seit 2018 f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene zugelassen, aber leider ist die Nutzung in der Altersgruppe der 13- bis 24-J\u00e4hrigen trotz des Bedarfs weiterhin am geringsten. Ein Hindernis f\u00fcr die Anwendung ist das begrenzte Wissen dieser Altersgruppe \u00fcber PrEP. Um die HIV-Epidemie zu beenden, brauchen wir Aufkl\u00e4rungsstrategien, die speziell auf ihre Entwicklungsphase zugeschnitten sind&#8220;, so BIDMC-Forscher Douglas Krakower. In den USA infizierten sich 2022 mehr als 6.400 Teens und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 24 Jahren mit HIV, was etwa einem F\u00fcnftel aller Neuinfektionen entspricht.<\/p>\n<p>Ihre Erkenntnisse haben Krakower und Carly E. Guss, behandelnde \u00c4rztin in der Abteilung f\u00fcr Jugend- und Erwachsenenmedizin am Boston Children&#8217;s Hospital, gewonnen, indem sie Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwei speziell f\u00fcr diesen Zweck erstellte kurze Videos im Stil sozialer Medien pr\u00e4sentierten. Eines hob die Vorteile der Nutzung von PrEP hervor, das andere die Risiken eines Verzichts darauf.<\/p>\n<p><strong>30 junge Leute sahen Videos<\/strong><\/p>\n<p>30 junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren aus Boston, Michigan und Los Angeles sahen sich beide Videos an und teilten ihre Gedanken in Fokusgruppen per Videokonferenz mit. Mehr als die H\u00e4lfte (53 Prozent) bevorzugte die nutzerorientierte Version. Sie sagten, der positive Ton, die Betonung der hohen Wirksamkeit von PrEP und die klaren, einpr\u00e4gsamen Bilder machten die Botschaft ansprechender.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben festgestellt, dass Teens und junge Erwachsene soziale Medien nutzen, um sich \u00fcber sexuelle Gesundheit zu informieren, aber die wenigsten Videos auf TikTok werden von Bildungseinrichtungen oder Gesundheitsdienstleistern erstellt. Um sicherzustellen, dass Jugendliche und junge Erwachsene korrekte Infos erhalten, sollten Gesundheits\u00e4mter und Gesundheitszentren ihre Aufkl\u00e4rungsarbeit ausweiten und TikTok-Kampagnen auf offiziellen Konten ver\u00f6ffentlichen und in Wartezimmern zeigen oder mit Social-Media-Influencern zusammenarbeiten, um authentische, vertrauensw\u00fcrdige und f\u00fcr diese Bev\u00f6lkerungsgruppe relevante Videos zu erstellen&#8220;, r\u00e4t Krakower.<\/p>\n<p> (Ende)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pressetext.com\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755752422_140_logo.jpg\" alt=\"pressetext.redaktion\" title=\"pressetext.redaktion\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"pte20250821002 in Forschung Gerade in Bezug auf PrEP-Prophylaxe sind junge Menschen besser auf diesem Weg zu erreichen Paar:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":361057,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[25664,29,30,141,232,37832,756,99396,13663],"class_list":{"0":"post-361056","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-aids","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-gesundheit","12":"tag-health","13":"tag-hiv","14":"tag-infektionskrankheiten","15":"tag-prophylaxe","16":"tag-soziale-medien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115064997455235855","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361056","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=361056"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361056\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/361057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=361056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=361056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=361056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}