{"id":361154,"date":"2025-08-21T05:56:11","date_gmt":"2025-08-21T05:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361154\/"},"modified":"2025-08-21T05:56:11","modified_gmt":"2025-08-21T05:56:11","slug":"jungstoerche-starten-frueher-in-richtung-sueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361154\/","title":{"rendered":"Jungst\u00f6rche starten fr\u00fcher in Richtung S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p>Best\u00e4nde im Aufwind<\/p>\n<p>Storchenrekord in Leipzig \u2013 Jungtiere brechen nun fr\u00fcher gen S\u00fcden auf<\/p>\n<p>Anh\u00f6renApp \u00f6ffnen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX ArticleHeadstyled__ArticleSubHeadline-sc-tdzyy5-11 fXdZot\">Die ersten Jungst\u00f6rche sind schon Richtung S\u00fcden unterwegs &#8211; etwas fr\u00fcher als sonst. In Sachsens Nestern gab es zwar Rekorde, aber auch gro\u00dfe Sorgen um Nahrung und Nachwuchs.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig. Sachsens Jungst\u00f6rche sind in diesem Jahr offenbar etwas fr\u00fcher als \u00fcblich in Richtung S\u00fcden aufgebrochen. \u201eInsgesamt erscheint der Wegzug in diesem Jahr etwa ein bis zwei Wochen fr\u00fcher als \u00fcblich\u201c, sagte ein Sprecher des Landesverbands des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu). Erste Erprobungsfl\u00fcge habe es bereits Mitte Juni gegeben. Im Verlauf von Juli und August seien viele Jungtiere bereits abgezogen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Anfang August wurden laut Nabu etwa bei Ru\u00dfdorf im Landkreis Zwickau mehr als 130 St\u00f6rche auf einem Acker gez\u00e4hlt, wenig sp\u00e4ter verlie\u00dfen rund 80 Tiere nach Einsatz der Thermik das Gebiet &#8211; also nachdem warme Aufwinde ihnen kraftsparendes Aufsteigen erm\u00f6glicht hatten. <\/p>\n<p>Storchenhoch bei Leipzig: Rekordzahl an Nestern<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Generell zeichnet sich laut Nabu in Sachsen ein Aufw\u00e4rtstrend bei den Storchenbest\u00e4nden ab. Genaue Gesamtzahlen liegen zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht vor &#8211; im Leipziger Erfassungsgebiet wurde allerdings ein Rekord seit Beginn der Z\u00e4hlungen 1960 verzeichnet: Rund 160 Nester waren in dieser Saison mindestens vier Wochen lang besetzt. Voraussichtlich rund 270 Jungst\u00f6rche seien dort ausgeflogen &#8211; nach 292 im Vorjahr das zweitbeste Ergebnis der Statistik.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Trotz des positiven Trends blieb der Bruterfolg nicht ohne R\u00fcckschl\u00e4ge: Trockenheit und k\u00fchle Phasen im Fr\u00fchjahr h\u00e4tten die Nahrungsverf\u00fcgbarkeit eingeschr\u00e4nkt und in einigen Nestern den Bruterfolg beeintr\u00e4chtigt, erkl\u00e4rte der Nabu-Sprecher. \u201eFeldbeobachtungen und Webcam\u2011Aufnahmen zeigen, dass in mehreren Nestern die Anzahl der aufgezogenen Jungen reduziert wurde.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Etwa ein Viertel der Brutpaare im Leipziger Gebiet habe in diesem Jahr keine Jungv\u00f6gel zum Ausfliegen gebracht. Neben den Witterungsbedingungen spielten auch ein hoher Anteil an Erstbr\u00fctern sowie die fehlende R\u00fcckkehr eines Partners eine Rolle.<\/p>\n<p>Zwischen Aufschwung und Gefahr<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Typische Schwerpunktgebiete f\u00fcr Sachsens Storchenvorkommen bleiben Flussauen, Teichlandschaften und extensiv bewirtschaftete Agrarfl\u00e4chen. Auff\u00e4llig seien regionale Zunahmen im Raum Delitzsch-Eilenburg und im Landkreis Leipzig, w\u00e4hrend in der Elberegion um Torgau einige etablierte Horste unbesetzt geblieben seien. Langfristig bleibe der Verlust geeigneter Nahrungsfl\u00e4chen &#8211; etwa durch Fl\u00e4chenversiegelung &#8211; ein relevantes Risiko.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Best\u00e4nde im Aufwind Storchenrekord in Leipzig \u2013 Jungtiere brechen nun fr\u00fcher gen S\u00fcden auf Anh\u00f6renApp \u00f6ffnen Die ersten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":361155,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,859],"class_list":{"0":"post-361154","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115065217666873995","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=361154"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361154\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/361155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=361154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=361154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=361154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}