{"id":361289,"date":"2025-08-21T07:11:09","date_gmt":"2025-08-21T07:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361289\/"},"modified":"2025-08-21T07:11:09","modified_gmt":"2025-08-21T07:11:09","slug":"das-blv-de-wochenzeitung-fuer-blumenthal-lesum-vegesack-ritterhude-und-schwanewede-nachrichten-aus-der-region-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361289\/","title":{"rendered":"Das-BLV.de Wochenzeitung f\u00fcr Blumenthal, Lesum, Vegesack, Ritterhude und Schwanewede &#8211; Nachrichten &#8211; Aus der Region"},"content":{"rendered":"<p>Bremen \u2013 K\u00fcnstliche Intelligenz begleitet nahezu jede Bremerin und jeden Bremer \u2013 ob sie wollen oder nicht. Die Zusammenfassung, wenn man etwas in der Suchmaschine eingibt: KI. Sprachassistenten? KI. Chatbots im Kundenservice? Auch KI. K\u00fcnstliche Intelligenz steckt fast \u00fcberall \u2013 auch in der Bremer Politik.<\/p>\n<p>Auf Anfrage erkl\u00e4rten alle sechs Fraktionen in der Bremischen B\u00fcrgerschaft, dass sie K\u00fcnstliche Intelligenz in ihrer politischen Arbeit nutzen. Egal ob Die Linke, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen, SPD, CDU, B\u00fcndnis Deutschland oder FDP \u2013 auf eine Nutzungsart k\u00f6nnen sich die Sprecherinnen und Sprecher der Parteien einigen: K\u00fcnstliche Intelligenz unterst\u00fctzt bei der Rechtschreibkorrektur. In weiteren Bereichen unterscheidet sich die Nutzung deutlich.<\/p>\n<p>Einer der zentralen Einsatzbereiche ist die politische Au\u00dfendarstellung. So nutzt die SPD Bremen K\u00fcnstliche Intelligenz zur Unterst\u00fctzung in den Sozialen Medien. \u201eKI-Tools k\u00f6nnen dabei helfen, etwa die Struktur eines Social-Media-Beitrags vorzufertigen\u201c, erkl\u00e4rt Sebastian Schmugler, Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SPD Bremen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen gehen noch einen Schritt weiter und greifen \u201egelegentlich auf KI-gest\u00fctzte Bilderstellung zur\u00fcck, um komplexe Inhalte anschaulich zu vermitteln\u201c, sagt Sprecherin Ina Schulze. Auch bei der Bremer Linken werden \u201eselten\u201c KI-gest\u00fctzte Grafikprogramme eingesetzt, um Hintergrundillustrationen zu generieren, hei\u00dft es aus der Partei.<\/p>\n<p>Das Social-Media- und Presseteam der Fraktion B\u00fcndnis Deutschland nutzt k\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr die Erstellung von grafischen Gestaltungen f\u00fcr Social-Media\u201c, erkl\u00e4rt hingegen der BD-Fraktionsvorsitzende Jan Timke. \u201eAu\u00dferdem bearbeiten wir unsere Videos teilweise KI-unterst\u00fctzt. Leider ist die aktuelle KI-Entwicklung noch nicht derart ausgereift, dass sie f\u00fcr die parlamentarische Recherchearbeit ohne eine Gegenpr\u00fcfung ausreichen w\u00fcrde. Insgesamt ist KI eine Arbeitserleichterung f\u00fcr unsere Fraktion.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Die CDU Bremen nutzt KI zur Nachbearbeitung von Bildern, zur Textoptimierung und f\u00fcr Beitr\u00e4ge in sozialen Netzwerken \u2013 jedoch nie f\u00fcr automatisierte Ver\u00f6ffentlichungen, betont Sprecher Sebastian Oldenborg.\u00a0<\/p>\n<p>Auch aus der FDP hei\u00dft es, dass KI bei der Arbeit in den sozialen Medien unterst\u00fctzen k\u00f6nne, rkl\u00e4rt der Sprecher Julian Rabe.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0\u201eWas man zudem sicherlich sagen kann, ist, dass einige Mitglieder der FDP ChatGPT als Hilfestellung bei der Erstellung von Texten oder internen Analysen verwenden\u201c, erkl\u00e4rt Rabe weiter. Auch in der CDU werden Anwendungen zur KI-gest\u00fctzten Datenanalyse und im Wissensmanagement erprobt. SPD, Gr\u00fcne und Linke setzen zudem auf KI-Programme zur automatischen Untertitelung von Videos.<\/p>\n<p>KI kommt dementsprechend in vielen Themenfeldern zum Einsatz, allerdings hat \u00fcberall eine reale Person das letzte Wort. Dazu Sebastian Schmugler stellvertretend: \u201eKein Vorschlag wird eins zu eins, also unredigiert von einem KI-Tool \u00fcbernommen.\u201c Diskussionen \u00fcber die Chancen und Risiken der Arbeit mit KI finden in nahezu allen Parteien statt. Innerhalb der SPD, Gr\u00fcnen und CDU liefen entsprechende Debatten innerhalb der Fraktionen oder in Landesarbeitsgemeinschaften \u00fcber die Chancen und Risiken der KI im politischen Betrieb.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit innerparteilichen Richtlinien zum Umgang mit KI. Gr\u00fcne, SPD und CDU best\u00e4tigen, dass solche Regelungen auf Bundes- oder Landesebene festgehalten sind. Innerhalb der Linken fehlen sie: \u201eAllgemein gilt in der Praxis als Minimalstandard das Kenntlichmachen\u201c, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Die Programme, die innerparteilich genutzt werden, sind unterschiedlich: W\u00e4hrend die Fraktion der Gr\u00fcnen auf ein eigenes \u201egr\u00fcnes\u201c KI-Tool setzen, kommen bei CDU und FDP bekannte Programme wie ChatGPT oder Microsoft CoPilot zum Einsatz. Der Landesverband der Linken habe keine KI-Programme erworben oder abonniert, der private Einsatz von ChatGPT d\u00fcrfte jedoch nach Parteiangaben verbreitet sein.<\/p>\n<p>\u00dcber die Fraktionsgrenzen der B\u00fcrgerschaft hinweg steht man einer transparenteren Herangehensweise an den Einsatz von KI im politischen Betrieb positiv gegen\u00fcber. Wenn bei den Gr\u00fcnen KI f\u00fcr Social Media genutzt wird, werden entsprechende Beitr\u00e4ge gekennzeichnet, best\u00e4tigt Schulze. Auch die CDU setze sich f\u00fcr einen transparenten Umgang mit KI in der Politik ein. Insbesondere vor der letzten Bundestagswahl h\u00e4tten sich die demokratischen Parteien auf einen fairen Wahlkampf geeinigt. Entsprechende Gespr\u00e4chsangebote solle es auch von Seiten der SPD zur B\u00fcrgerschaftswahl 2027 geben: \u201eWir k\u00f6nnen uns gut vorstellen, dass dabei auch Regelungen zu KI angesprochen werden\u201c, so Sebastian Schmugler. In der Linken geht man einen Schritt weiter. Dort h\u00e4lt man es f\u00fcr sinnvoll, gemeinsame Ethikstandards in der B\u00fcrgerschaft zu erarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bremen \u2013 K\u00fcnstliche Intelligenz begleitet nahezu jede Bremerin und jeden Bremer \u2013 ob sie wollen oder nicht. 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