{"id":361400,"date":"2025-08-21T08:12:10","date_gmt":"2025-08-21T08:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361400\/"},"modified":"2025-08-21T08:12:10","modified_gmt":"2025-08-21T08:12:10","slug":"abstand-zu-russland-nach-ukraine-invasion-dw-21-08-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361400\/","title":{"rendered":"Abstand zu Russland nach Ukraine-Invasion? \u2013 DW \u2013 21.08.2025"},"content":{"rendered":"<p>Das H\u00e4ndesch\u00fctteln von Aserbaidschans Pr\u00e4sidenten Ilham Aliyew\u00a0und Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan\u00a0im August dieses Jahres besiegelte die Absicht, einen jahrzehntelangen Konflikt bald durch einen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/armenien-aserbaidschan-donald-trump-friedensgipfel-usa-ilham-aliyev-nikol-paschinjan\/a-73568289\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedensvertrag<\/a> zu beenden. Die beiden L\u00e4nder hatten jahrelang erbittert um die Kontrolle der\u00a0Region <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/dossier-konflikt-um-berg-karabach\/a-66908350\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bergkarabach<\/a> gek\u00e4mpft, in der haupts\u00e4chlich Menschen aus <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/armenien\/t-18426824\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Armenien<\/a> lebten.\u00a0<\/p>\n<p>Der Krieg endete 2023 <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/berg-karabach-besiegt-armenien-in-aufruhr\/a-66881160\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit dem milit\u00e4rischen Sieg Aserbaidschans<\/a> &#8211; und der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gefl\u00fcchtete-aus-berg-karabach-es-geht-nur-ums-\u00fcberleben\/a-66947553\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Massenflucht<\/a> von mehr als 100.000 Armenierinnen und Armeniern.<\/p>\n<p>Doch den j\u00fcngsten bilateralen H\u00e4ndedruck umschloss ein drittes H\u00e4ndepaar: das von US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump.<\/a>\u00a0Die USA vermittelten auf den letzten Metern bei einem springenden Punkt. Trump versprach, dass US-Unternehmen die Infrastruktur und Sicherheit <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/aserbaidschan-armenien-friedensabkommen-trump-usa-vermittlung-vereinbarung-s\u00fcdkaukasus-berg-karabach\/a-73581310\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eines Verbindungs-Korridors<\/a> f\u00fcr 99 Jahre garantieren w\u00fcrden. Dadurch soll <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/aserbaidschan\/t-18456739\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aserbaidschan<\/a> Zugang zu Naschitschewan bekommen, seiner autonomen Exklave, durch die es durch armenisches Staatsgebiet getrennt ist.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73579813\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73579813_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump umfasst den H\u00e4ndedruck von Aserbaidschans Pr\u00e4sidenten Ilham Aliyew\u00a0und Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan\u00a0nach der Unterzeichnung einer Friedenserkl\u00e4rung im Wei\u00dfen Haus in Washington am 09.08.2025\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>H\u00e4ndedruck zu Dritt: US-Pr\u00e4sident Donald Trump nach der Unterzeichnung einer Friedenserkl\u00e4rung zwischen Aserbaidschans Pr\u00e4sidenten Ilham Aliyew\u00a0und Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan\u00a0Bild: Mark Schiefelbein\/AP Photo\/dpa\/picture alliance<\/p>\n<p>US-Vermittlung zu\u00a0Bergkarabach: Dem\u00fctigung f\u00fcr Russland?<\/p>\n<p>Diese Beteiligung der USA ist das bisher wohl sichtbarste Zeichen des schwindenden Einflusses Russlands in der ehemaligen Sowjetunion. Ein Machtverlust, der sich nicht auf Aserbaidschan beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Offiziell begr\u00fc\u00dfte Moskau die Vereinbarung. &#8222;Das Treffen der Kaukasusrepubliken in Washington unter Vermittlung amerikanischer Seite muss man positiv bewerten. Wir hoffen, dass dies ein Schritt in Richtung Frieden ist&#8220;, sagte die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums Maria Zakharova.<\/p>\n<p>Doch weniger offizielle Stimmen lassen vermuten, wie es Moskau wirklich zumute ist. So schrieb der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/putins-russland-in-der-dunstglocke-von-demagogen\/a-61000612\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">rechtsnationale russische Publizist\u00a0Alexander Dugin<\/a> auf dem Nachrichtendienst Telegram: &#8222;Dies ist eine schreckliche Dem\u00fctigung f\u00fcr Russland. [\u2026] Es ist eine komplette Niederlage, ein totales Desaster f\u00fcr unsere Politik im S\u00fcdkaukasus.&#8220;<\/p>\n<p>Flucht aus Berg-Karabach nach Armenien<video id=\"video-66989562\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"66989562\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/66988995_605.webp\" data-duration=\"03:04\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>F\u00fcr Fariz Ismailzade, einen parteilosen Abgeordneten im aserbaidschanischen Parlament, ist der Schulterschluss mit den USA hingegen ein logischer Schritt. &#8222;Unser Ziel ist es, unabh\u00e4ngig zu sein&#8220;,\u00a0sagt er der DW. &#8222;Wir wollen uns nicht von Russland abkoppeln und eine Marionette des Westens werden. Wir schlie\u00dfen neue Allianzen mit Zentralasien oder auch der T\u00fcrkei, um uns abzusichern.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Aserbaidschan hat seit 2010 ein Kooperations-Abkommen mit der T\u00fcrkei. Dieses Jahr unterzeichneten beide L\u00e4nder ein Sicherheitsabkommen.<\/p>\n<p>Es knirscht zwischen Russland und Aserbaidschan<\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis zwischen Russland und Aserbaidschan ist dagegen seit Monaten angespannt. Ausl\u00f6ser war der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kasachstan-flugzeugabsturz-absturz-aktau-azerbaijan-airlines-aserbaidschan-\u00fcberlebende\/a-71156802\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Absturz eines aserbaidschanischen Passagierflugzeugs<\/a> Ende Dezember 2024, nachdem dieses von einer russischen Flugabwehrrakete beim Anflug auf die tschetschenische Hauptstadt Grozny getroffen wurde. 38 Menschen kamen dabei ums Leben.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"71180807\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/71180807_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Menschen tragen Blumenkr\u00e4nze und ein Foto der Flugbegleiterin Hokuma Aliyewa bei der Beerdigung der Besatzungsmitglieder von Flug J2-8243 der Aserbaidschan Airline\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Trauer bei der Beerdigung der Besatzungsmitglieder der abgest\u00fcrzten Aserbaidschan Airline &#8211; aus dem Kreml kamen nur verhaltene BeileidsbekundungenBild: Aziz Karimov\/REUTERS<\/p>\n<p>Nach einigem Z\u00f6gern meldete sich der russische Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wladimir-putin\/t-17289915\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> schlie\u00dflich bei Pr\u00e4sident Aliyew\u00a0\u2013 allerdings nur, um sich daf\u00fcr zu entschuldigen, dass der Abschuss im russischen Luftraum passierte. &#8222;Russland hat uns nicht den n\u00f6tigen Respekt gezeigt&#8220;, sagt der unabh\u00e4ngige aserbaidschanische Politologe Nariman Aliyew\u00a0im Gespr\u00e4ch mit der DW.<\/p>\n<p>Damit sei eine wichtige S\u00e4ule des bilateralen Verh\u00e4ltnisses erstmal zusammengebrochen, erl\u00e4utert Rusif Huseynov, Gr\u00fcnder der Denkschmiede Topchubashov Center in Aserbaidschans Hauptstadt Baku. &#8222;Bisher hatten die Staatschefs der beiden L\u00e4nder immer direkt miteinander geredet und so Konflikte aufgel\u00f6st&#8220;, erkl\u00e4rt Huseynov im Interview mit der DW. &#8222;Aserbaidschan konnte gleichen Abstand zwischen Russland und anderen M\u00e4chten wahren,\u00a0weil wir wirtschaftlich stark sind wegen unserer \u00d6l-Vorkommen und au\u00dferdem den Sicherheitsschirm durch die T\u00fcrkei haben.&#8220;<\/p>\n<p>Nun h\u00e4ufen sich die diplomatischen Vorf\u00e4lle \u2013 die russische Polizei nahm mutma\u00dfliche aserbaidschanische Terroristen fest, aserbaidschanische Sicherheitskr\u00e4fte verhafteten im Gegenzug mutma\u00dfliche russische Drogenh\u00e4ndler. K\u00fcrzlich griff Russland laut Medienberichten Energieanlagen des aserbaidschanischen Unternehmens SOCAR <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/warum-russland-die-angriffe-auf-die-ukraine-verst\u00e4rkt\/a-73247011\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im ukrainischen Odessa<\/a> an.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73704332\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73704332_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Der Abgeordnete Fariz Ismailzade im aserbaidschanischen Parlament\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Parlamentarier Fariz Ismailzade: &#8222;Unser Ziel ist es, unabh\u00e4ngig sein&#8220;Bild: privat<\/p>\n<p>Die aserbaidschanische Regierung habe gedroht, ihr Verbot von Waffenlieferungen in die Ukraine\u00a0aufzuheben, wenn Russland mit diesen Bombardierungen weitermache, sagt Parlamentarier\u00a0Ismailzade. &#8222;Bisher hat unser Land lediglich \u00fcber 30 Millionen Dollar an humanit\u00e4rer Hilfe und Dieselgeneratoren geliefert.&#8220;<\/p>\n<p>Im Schatten des Ukraine-Kriegs: Ehemalige Sowjetstaaten emanzipieren sich\u00a0von Moskau<\/p>\n<p>F\u00fcr L\u00e4nder wie Aserbaidschan sei <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg\/t-60978725\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine-Krieg<\/a> eine &#8222;Gelegenheit&#8220;, meint\u00a0Ismailzade.\u00a0&#8222;Dadurch ist Russland anderweitig besch\u00e4ftigt. Wir haben mehr Spielraum, unsere diplomatische Beziehungen mit anderen L\u00e4ndern zu st\u00e4rken \u2013 auch durch unseren Erfolg in Karabach.&#8220;<\/p>\n<p>Experte Huseynov glaubt, dass Aserbaidschan auch wegen des Ukraine-Krieges russische Truppen dazu bringen konnte, Bergkarabach zu verlassen. &#8222;Das h\u00e4tten viele nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten &#8211; denn es gibt diesen Mythos, dass russische Truppen, wenn sie einmal da sind, nicht mehr wieder abziehen. Aber Russland war wohl einfach \u00fcberfordert&#8220;, meint er. Eigentlich sollten die russischen\u00a0Truppen bis mindestens 2025 in Bergkarabach stationiert sein.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73704317\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73704317_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Dilnoza Ubaydullaeva\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Politologin Dilnoza Ubaydullaeva beobachtet eine Emanzipation der ehemaligen Sowjetstaaten von RusslandBild: privat<\/p>\n<p>Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, h\u00e4tten auch andere ehemalige Sowjetstaaten ihren Ton gegen\u00fcber Moskau ver\u00e4ndert, sagt Dilnoza Ubaydullaeva, Dozentin am Institut f\u00fcr Nationale Sicherheit an der Australischen Staatsuniversit\u00e4t in Canberra der DW.<\/p>\n<p>Etwa der Pr\u00e4sident\u00a0Tadschikistans, Emomali Rahmon, der im Oktober 2022 \u00f6ffentlich von Putin mehr Respekt f\u00fcr sein Land forderte. Mehr als 13 Millionen Clicks hat ein Video davon auf der Videoplattform YouTube inzwischen bekommen.<\/p>\n<p>&#8222;Russland galt als Supermacht, aber dann schaffte Moskau es nicht, die Ukraine in ein paar Tagen einzunehmen, wie es sein Plan war&#8220;, so Ubaydullaeva. &#8222;Das haben die L\u00e4nder in der Region wahrgenommen.&#8220; Zudem w\u00fcrden die internationalen Sanktionen Moskau isolieren und das Ansehen der russischen Regierung schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>&#8222;Multivektorielle Au\u00dfenpolitik&#8220; statt Moskau-Treue?<\/p>\n<p>Zwar seien manche Staaten, wie <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kasachstan\/t-18502852\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kasachstan<\/a> oder <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kirgisistan\/t-18502734\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kirgisistan<\/a>, durch die Sanktionen zu Transitl\u00e4ndern geworden und exportierten westliche G\u00fcter nach Russland, die eigentlich auf den Sanktionslisten st\u00fcnden. Gleichzeitig w\u00fcrden aber viele ehemalige Sowjetstaaten auch st\u00e4rker auf eine &#8222;multivektorielle Au\u00dfenpolitik&#8220; setzen \u2013 also Kontakte mit verschiedenen L\u00e4ndern unterhalten, berichtet die Politologin.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"65673929\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/65673929_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Pr\u00e4sident Xi Jinping mit den Staatschefs von Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan beim ersten China-Zentralasien-Gipfel 2023 im chinesischen Xian\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>China pr\u00e4sentiert sich als Garant f\u00fcr Sicherheit: Pr\u00e4sident Xi Jinping mit den Staatschefs von Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan beim ersten China-Zentralasien-Gipfel 2023Bild: Florence Lo\/REUTERS<\/p>\n<p>&#8222;China nimmt einen immer gr\u00f6\u00dferen Stellenwert ein \u2013 Russland ist nun Juniorpartner des Landes geworden&#8220;, sagt Ubaydullaeva. &#8222;China geht es nicht mehr nur um wirtschaftliche Beziehungen, sondern auch darum, als Garant f\u00fcr Sicherheit dazustehen.&#8220; So gab es im Jahr 2023\u00a0im chinesischen Xian den ersten China-Zentralasien-Gipfel mit den Staatschefs von Kasachstan, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usbekistan\/t-18458025\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Usbekistan<\/a>, Kirgisistan, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/tadschikistan\/t-18461528\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tadschikistan<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/turkmenistan\/t-18458039\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Turkmenistan.<\/a><\/p>\n<p>All diese Unabh\u00e4ngigkeitsbem\u00fchungen h\u00e4tten dennoch ihre Grenzen, meint Politologe Aliyew. &#8222;Unsere L\u00e4nder waren sehr lange Kolonien Moskaus. Deswegen haben wir ein postkoloniales Syndrom&#8220;, sagt er. &#8222;Die Staatschefs der ehemaligen Sowjetunion sind damit gro\u00df geworden, dass Russland die Nummer eins ist. Sie f\u00fchlen sich Moskau verbunden. Das wird sich fr\u00fchestens mit der n\u00e4chsten Generation \u00e4ndern \u2013 in zehn oder 20 Jahren.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das H\u00e4ndesch\u00fctteln von Aserbaidschans Pr\u00e4sidenten Ilham Aliyew\u00a0und Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan\u00a0im August dieses Jahres besiegelte die Absicht, einen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":361401,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-361400","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115065752601893818","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361400","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=361400"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361400\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/361401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=361400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=361400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=361400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}