{"id":361706,"date":"2025-08-21T11:16:23","date_gmt":"2025-08-21T11:16:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361706\/"},"modified":"2025-08-21T11:16:23","modified_gmt":"2025-08-21T11:16:23","slug":"ocean-race-europe-richomme-will-es-wissen-malizianer-machen-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361706\/","title":{"rendered":"Ocean Race Europe: Richomme will es wissen, Malizianer machen Druck"},"content":{"rendered":"<p>Keine Zeit zum Ausruhen: Im Ocean Race Europe l\u00e4uft Etappe zwei nach nur dreist\u00fcndigem Blitzbesuch im Fly-by-Hafen Matosinhos-Porto mit unvermindertem Ehrgeiz der Crews weiter. W\u00e4hrend die Halbzeit-Siegerin \u201cBiotherm\u201d als erste wieder lossegeln durfte, hat Yoann Richommes \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d sie inzwischen \u00fcberholt. Auch Team Malizia hat Meilen gutgemacht.<\/p>\n<p class=\"\">Schon bald nach dem Neustart von Etappe zwei hatte die Flotte eine neue Spitzenreiterin. Zwar war die Halbzeit-Siegerin \u201cBiotherm\u201d nach dem Blitzbesuch im Fly-by-Hafen Matosinhos-Porto als erste wieder losgest\u00fcrmt, doch in den schnellen Downwind-Bedingungen hatte dYoann Richommes Crew auf \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d ihre St\u00e4rken ausgespielt und die Landleute gleich in der ersten Nacht \u00fcberholt. Am Donnerstagvormittag trennten die beiden franz\u00f6sischen Boote nur knapp sieben Seemeilen.<\/p>\n<p class=\"\">Auch die Halbzeit-Dritten vom Team Holcom-PRB hatten sich auf gute elf Seemeilen R\u00fcckstand an die Spitzenreiterin \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d herangearbeitet. Ebenso konnte Team Malizia seinen R\u00fcckstand verk\u00fcrzen. Noch aber haben Skipper Will Harris, Navigatorin Justine Mettraux, Francesca Clapcich und Lo\u00efs Berrehar nach Rang vier in der ersten Etappenhalbzeit bei gut 350 Seemeilen bis ins Ziel rund 57 Seemeilen nach ganz vorne gutzumachen.<\/p>\n<p>Fly-by-Hafen Matosinhos: herzliche Momente<\/p>\n<p class=\"\">Die f\u00fchrende Gruppe wird voraussichtlich bis Tagesende Gibraltar erreichen. Die Eindr\u00fccke vom kurzen Zwischenstopp in Matosinhos begleiteten die Segler noch eine Weile. \u201eEs war definitiv ein bisschen surreal, nur drei Stunden anzuhalten\u201d, beschrieb \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d-Skipper Yoann Richomme seine Eindr\u00fccke, \u201eaber wir alle haben verstanden, wie viel es allen dort bedeutete. Wir haben einen wirklich herzlichen Moment mit dem Publikum geteilt.\u201d<\/p>\n<p class=\"\">Lo\u00efs Berrehar vom Team Malizia stimmte Richomme zu: \u201eJa, es war ein bisschen kurz, aber wirklich sch\u00f6n. Das macht Lust auf eine Pause und einen Besuch! Inzwischen haben die Wettkampfinstinkte wieder die Oberhand gewonnen. \u201eDas Frustrierende war, drei Stunden anzuhalten, obwohl wir wussten, dass die anderen schon weitergefahren waren\u201c, erkl\u00e4rte Lo\u00efs Berrehar das Geduldsspiel mit einem L\u00e4cheln.<\/p>\n<p class=\"\">Auf \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d ist Richomme Richomme indessen mehr als zufrieden mit der Leistung seines Teams und sagte: \u201eAlles hat gut geklappt und wir waren sehr effizient.\u201c Das kann man so sagen, wenn man als Zweiter losf\u00e4hrt und der bislang makellos agierenden \u201cBiotherm\u201d-Crew so z\u00fcgig die F\u00fchrung abgejagt hat.<\/p>\n<p>Ocean Race Europe: \u201cBiotherm\u201d l\u00e4sst Federn<\/p>\n<p class=\"\">\u201cBiotherm\u201d-Skipper Paul Meilhat wusste vorher, dass sein Boot unter den angesagten Bedingungen leicht im Nachteil sein w\u00fcrde, und hatte am Vortag angemerkt, dass sein Boot \u201cauf Downwind-Kursen weniger komfortabel\u201d sei. Yoann Richomme dagegen beschrieb den Neustart als \u201esuperschnell\u201d. <a href=\"https:\/\/www.yacht.de\/regatta\/the-ocean-race\/the-ocean-race-europe-zum-live-tracker-hier-klicken\/\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Hier geht es zum Tracker und den Zwischenst\u00e4nden.<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Wir hatten einen tollen Winkel, eine gute Segelkonfiguration. Wir haben vier bis f\u00fcnf magische Stunden.\u201c Yoann Richomme<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"\">Die Flotte rauschte an den Berlengas, Cascais Point und Kap St. Vincent vorbei. Dabei wurde die Hackordnung durcheinandergew\u00fcrfelt. Am Mittwochabend schon hatte \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d zu Biotherm aufgeschlossen. In der Nacht schob sich das blau-rote Boot in der N\u00e4he von Kap St. Vincent an die Spitze, hielt den Vorsprung am Donnerstagvormittag weiter. Auch \u201cHolcim-PRB\u201d konnte die L\u00fccke nach dem \u201cK\u00e4nguru-Start\u201d vor Matosinhos zunehmend schlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"\">Team Malizia hat alleine am Donnerstagvormittag rund zehn Seemeilen gutmachen k\u00f6nnen. Lo\u00efs Berrehar ist sicher, dass seine Crew noch voll im Rennen ist. \u201eWir haben es geschafft, uns vor dem erneuten Start zu \u201aresetten\u2018. Wir hatten einen gro\u00dfartigen Nachmittag und sind im Angriff!\u201d, sagte der Franzose auf \u201cMalizia \u2013 Seaexplorer\u201d nach dem gestrigen Auftakt zur zweiten Halbzeit von Etappe zwei im Ocean Race Europe.<\/p>\n<p>Gibraltar am Horizont<\/p>\n<p class=\"\">\u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorers\u201d-Etappen-Navigatorin Justine Mettraux hatte es vor Halbzeit zwei der zweiten Etappe angek\u00fcndigt: \u201eWenn wir Matosinhos verlassen, werden wir wahrscheinlich bei einer soliden nordwestlichen Brise und starkem R\u00fcckenwind starten. Das bedeutet jede Menge Halsen und Man\u00f6ver, w\u00e4hrend wir uns entlang der portugiesischen K\u00fcste vorarbeiten. Gibraltar sieht unsicher aus und k\u00f6nnte sogar einen Neustart bedeuten, sodass noch alles offen ist.\u201d<\/p>\n<blockquote><p>Wir wissen, dass wir um ein besseres Ergebnis k\u00e4mpfen und wertvolle Punkte sammeln k\u00f6nnen.\u201c Justine Mettraux<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"\">F\u00fcr die Spitzenreiter sieht der weitere Verlauf der Etappe auf dem Papier einfach aus. \u201eWir werden tags\u00fcber die Bucht von C\u00e1diz mit einigen leichten \u00dcbergangszonen durchqueren\u201d, erkl\u00e4rte Richomme. Und weiter: \u201eWir sollten Gibraltar am sp\u00e4ten Abend erreichen. Es sieht nach einer wirklich angenehmen Segelfahrt aus!\u201c<\/p>\n<p class=\"\">Entspannt ist dabei allerdings niemand in der Flotte. Der Kampf an der Spitze bleibt intensiv. Die Segler wissen genau, dass sich das Blatt mit Erreichen des Mittelmeers und seinem unbest\u00e4ndigen Wetter schnell wieder wenden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Bilder zum Tr\u00e4umen! Team Malizias R\u00fcckblick auf der erste Halbzeit der zweiten Etappe, bei der die Malizianer als Vierte ins Ziel kamen. Inzwischen l\u00e4uft die zweite Halbzeit der Etappe von Portsmouth \u00fcber 1400 Seemeilen nach Cartagena:<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keine Zeit zum Ausruhen: Im Ocean Race Europe l\u00e4uft Etappe zwei nach nur dreist\u00fcndigem Blitzbesuch im Fly-by-Hafen Matosinhos-Porto&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":361707,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-361706","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115066475966321546","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=361706"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361706\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/361707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=361706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=361706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=361706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}