{"id":361773,"date":"2025-08-21T11:59:14","date_gmt":"2025-08-21T11:59:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361773\/"},"modified":"2025-08-21T11:59:14","modified_gmt":"2025-08-21T11:59:14","slug":"koepenick-containerdorf-fuer-gefluechtete-schliesst-nach-zehn-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361773\/","title":{"rendered":"K\u00f6penick: Containerdorf f\u00fcr Gefl\u00fcchtete schlie\u00dft nach zehn Jahren"},"content":{"rendered":"<p>\tAllende-Viertel in K\u00f6penick<br \/>\n\t &#8211; <\/p>\n<p>\t\tErstes Containerdorf f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge soll schlie\u00dfen: Was bleibt nach zehn Jahren?<\/p>\n<p>\n        Do 21.08.25 | 13:10 Uhr  | Von Ann Kristin Schenten und Jonas Wintermantel\n    <\/p>\n<p>    <a href=\"#top-of-comments\"\/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755777553_491_size=708x398.jpg\" alt=\"Peter Hermanns und und Baara Mshinish stehen vor einem Geb\u00e4ude des Containerdorfs im Allende-Viertel und schauen es an.(Quelle:rbb)\" title=\"Peter Hermanns und und Baara Mshinish stehen vor einem Geb\u00e4ude des Containerdorfs im Allende-Viertel und schauen es an.(Quelle:rbb)\" id=\"1246274483\"\/><\/p>\n<p>rbb<\/p>\n<p>Audio: rbb24 Inforadio | 21.08.2025 | Ann Kristin Schenten  | Bild: rbb <\/p>\n<p>Im Allende-Viertel in Berlin-K\u00f6penick wurde 2014 die erste Gefl\u00fcchtetenunterkunft aus Containern errichtet. Im kommenden Jahr soll es einer Sporthalle weichen. Damit endet ein St\u00fcck Berliner Fl\u00fcchtlingspolitik. Von A. Schenten und J. Wintermantel<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_0\"\/><\/p>\n<p>Im November 2014 rollten im Allende-Viertel in Berlin-K\u00f6penick die ersten Kr\u00e4ne an: Sie stapelten nach und nach die bunten Container \u00fcbereinander, am Ende waren es 364.<\/p>\n<p>Noch heute besticht das Containerdorf durch seine markanten Farben. Gelb, blau rot \u2013 die Gefl\u00fcchtetenunterkunft f\u00e4llt auf zwischen den Plattenbauten. sie geh\u00f6rt zu den Containerd\u00f6rfern der ersten Generation mit einfacher Qualit\u00e4t. In der Regel wohnen zwei Menschen in einem Wohncontainer mit 15 Quadratmetern Fl\u00e4che \u2013 zwei Betten, ein Tisch, ein einfacher Metallspind.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_2064809425\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_754179579\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tEntscheidung f\u00fcr Containerdorf fiel kurzfristig<\/p>\n<p>Die Entscheidung, hier in K\u00f6penick Gefl\u00fcchtete unterzubringen, wurde damals relativ kurzfristig getroffen. Seit 2013 beantragten immer mehr Menschen Asyl in Deutschland \u2013 die meisten davon aus Syrien, Serbien und Eritrea. 2014 erreichte die Asylbewerberzahl ihren vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt seit 1999, es wurden neue Standorte f\u00fcr Gefl\u00fcchtetenunterk\u00fcnfte gesucht. Im Oktober 2014 fiel die Wahl f\u00fcr das Containerdorf auf K\u00f6penick.<\/p>\n<p>Die Entscheidung traf der Senat damals, ohne den Bezirk mit einzubeziehen. Viele Anwohner f\u00fchlten sich davon \u00fcberfordert, erster Protest formierte sich \u2013 mit dabei waren auch rechtsextreme Kr\u00e4fte aus ganz Berlin, wie der Dritte Weg und die NPD.<\/p>\n<p>Andere Anwohner gr\u00fcndeten Nachbarschaftsinitiativen wie &#8222;Allende 2 hilft&#8220; und packten mit an, um die Gefl\u00fcchteten zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/sonstiges\/peter-hermanns.jpg.jpg\/size=708x398.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755777553_259_size=320x180.jpg\" alt=\"Peter Hermanns, Internationaler Bund Berlin-Brandenburg, ehemaliger Leiter (2014 - 2020) der Unterkunft im Allende-Viertel.(Quelle:rbb)\" title=\"Peter Hermanns, Internationaler Bund Berlin-Brandenburg, ehemaliger Leiter (2014 - 2020) der Unterkunft im Allende-Viertel.(Quelle:rbb)\" id=\"articlesContList_picture_698403172_129600033\"\/><\/a>Peter Hermanns<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1613657012\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tDie Situation war angespannt<\/p>\n<p>Erster Leiter der Unterkunft war Peter Hermanns vom Internationalen Bund Berlin-Brandenburg. Der gelernte Sozialarbeiter betreute das Containerdorf ab 2014 insgesamt sechs Jahre lang, also auch 2015, als besonders viele Gefl\u00fcchtete nach Berlin kamen. Die Beh\u00f6rden waren damals \u00fcberfordert. Im Allende-Viertel machten Ger\u00fcchte \u00fcber m\u00f6gliche kriminelle Machenschaften der Bewohner die Runde, die Situation war angespannt.<\/p>\n<p>Peter Hermanns &#8211; un\u00fcberh\u00f6rbar Rheinl\u00e4nder &#8211; musste also vermitteln: &#8222;Ich wollte nat\u00fcrlich vor allem den Bewohnenden das Gef\u00fchl geben, dass es auch eine Willkommenskultur gibt. Aber ich musste zwangl\u00e4ufig mit denen ins Gespr\u00e4ch kommen, die der Einrichtung skeptisch gegen\u00fcberstanden. Wobei es auch Leute gab, die nicht gegen die Unterkunft gek\u00e4mpft haben, sondern gegen die Menschen \u2013 das war purer Rassismus.&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox\"\/><\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"manualteasershortteaser\">Es gab auch Leute, die nicht gegen die Unterkunft gek\u00e4mpft haben, sondern gegen die Menschen \u2013 das war purer Rassismus.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Peter Hermanns, Sozialarbeiter<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tNach und nach engagierten sich viele Nachbarn <\/p>\n<p>Er ging damals auf die Anwohner zu, war Tag und Nacht erreichbar. In der Unterkunft selbst war ihm ein pers\u00f6nlicher Kontakt mit den Gefl\u00fcchteten wichtig. &#8222;Ich habe damals jedem, den ich getroffen habe, mit Handschlag begr\u00fc\u00dft&#8220;, erz\u00e4hlt er. Im Februar 2015 l\u00e4dt die Unterkunft zum &#8222;Tag der offenen T\u00fcr&#8220;. Zahlreiche Nachbarn und Interessierte kommen und sehen die Unterkunft erstmals von Innen.<\/p>\n<p>Aktionen wie diese h\u00e4tten geholfen, Vorurteile deutlich abzubauen, erkl\u00e4rt Hermanns: &#8222;Die Menschen haben gesehen, dass die Gefl\u00fcchteten hier nicht luxuri\u00f6s wohnen, sondern beengt mit wenig Privatsph\u00e4re und nur dem N\u00f6tigsten.&#8220;<\/p>\n<p>Viele Anwohner haben damals angefangen, sich ehrenamtlich auch in der Unterkunft zu engagieren. Im Hof entstanden Hochbeete mit Tomatenpflanzen und ein sogenannter &#8222;Garten der Hoffnung&#8220;. Dort sitzen die aktuellen Bewohner noch heute oft im Freien. W\u00e4hrend 2015 vor allem Menschen aus Syrien und den umliegenden Regionen nach Deutschland fl\u00fcchteten, leben heute vor allem Ukrainerinnen und Ukrainer im Containerdorf.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_1761477378\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_84805133\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\t&#8222;Merkels \u2018Wir schaffen das\u2019 war richtig&#8220;<\/p>\n<p>Vor zehn Jahren war Berlins Fl\u00fcchtlingspolitik gepr\u00e4gt von \u00dcberforderung. Das System war ma\u00dfgeblich auf Freiwillige angewiesen. Gefl\u00fcchtete warteten teils tagelang, um einen Platz in einer Unterkunft zugewiesen zu bekommen. Angesprochen auf die damaligen langen Schlangen vor dem Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales (Lageso), die in allen deutschen Medien zu sehen waren, meint Hermanns: Heute w\u00e4re man nicht mehr so \u00fcberfordert mit der Situation. Das Land Berlin habe sich inzwischen professionalisiert.<\/p>\n<p>Das &#8222;Wir schaffen das&#8220; von Angela Merkel sei damals aber genau richtig gewesen: &#8222;Die Situation war chaotisch, trotzdem &#8211; wenn Sie mich darauf ansprechen, auf dieses Zitat von der Bundeskanzlerin, was immer ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen wird. Ich unterstreiche das. Ich h\u00e4tte das ganz genauso gesagt, Das war richtig so, wir mussten anpacken.&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755777554_831_size=708x398.jpg\" alt=\"Baara Mshinish steht in seinem ehemaligen Zimmer im Containerdorf f\u00fcr Gefl\u00fcchtete und schaut aus dem Fenster.(Quelle:rbb)\" title=\"Baara Mshinish steht in seinem ehemaligen Zimmer im Containerdorf f\u00fcr Gefl\u00fcchtete und schaut aus dem Fenster.(Quelle:rbb)\" id=\"articlesContList_picture_176667626\"\/>Baara Mshinish in einem Wohncontainer der Gefl\u00fcchtetenunterkunft in Berlin-K\u00f6penick.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1229011364\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tSchwere Zeit bis zur Familienzusammenf\u00fchrung<\/p>\n<p>Der Syrer Baara Mshinish kam 2015 in das Containerdorf nach K\u00f6penick. Jetzt steht er in einem der Wohncontainer, der vor zehn Jahren sein zu Hause wurde. &#8222;Als ich hier neu ankam, habe ich \u00fcberlegt: Wie lange bleibe ich wohl hier &#8211; ohne meine Familie.&#8220; Baaras Familie war zu dem Zeitpunkt noch in Syrien, es dauerte zehn Monate, bis auch Frau und Tochter ein Visum bekamen. &#8222;Die Zeit war schwer f\u00fcr mich, ich wusste nicht was ich machen kann, um sie schnell nach Deutschland zu bringen. Gott sei dank, dass das alles jetzt vorbei ist.&#8220;<\/p>\n<p>Als seine Familie endlich da war, sei Baara aufgebl\u00fcht, sagt Peter Hermanns. Die beiden sind noch immer befreundet. Baara arbeitete sp\u00e4ter als Arabisch-\u00dcbersetzer im K\u00f6penicker Containerdorf, heute ist er Sozialarbeiter in einer anderen Unterkunft.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tWie 2015 Tausende Gefl\u00fcchtete nach Berlin und Brandenburg kamen<\/p>\n<ul class=\"scrollcontent gallerylist\" summary=\"\">\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/syrer-tuerkei.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild: Syrians are seen during Turkish soldiers and officials help and guide to a group of Syrians, fled from clashes, after they cross Turkish - Syrian border to take shelter in Turkey on June 14, 2015 in Sanliurfa's Akcakale district, Turkey. (Quelle: dpa\/Maltas)\" title=\"Archivbild: Syrians are seen during Turkish soldiers and officials help and guide to a group of Syrians, fled from clashes, after they cross Turkish - Syrian border to take shelter in Turkey on June 14, 2015 in Sanliurfa's Akcakale district, Turkey. (Quelle: dpa\/Maltas)\" id=\"pictureList_picture_1345958734_1532471954\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Maltas<\/p>\n<p>2015 machten sich viele Gefl\u00fcchtete auf den Weg nach Deutschland. Ein Grund: Seit Beginn des B\u00fcrgerkriegs in Syrien 2011 lebten Millionen syrischer Fl\u00fcchtlinge in L\u00e4ndern wie der T\u00fcrkei (im Bild), dem Libanon oder Jordanien, oft in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen. Dann k\u00fcrzte das UNO-Weltern\u00e4hrungsprogramm aus Geldmangel die Lebensmittelhilfe. F\u00fcr viele wurde die Lage deshalb existenzbedrohend. Au\u00dferdem flohen Menschen aus dem Irak, Afghanistan oder Albanien nach Deutschland &#8211; die meisten waren aber aus Syrien.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/budapest-keleti.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Fl\u00fcchtlinge steigen am 13.09.2015 in einen Zug am Budapester Bahnhof Keleti nach \u00d6sterreich ein.\" title=\"Fl\u00fcchtlinge steigen am 13.09.2015 in einen Zug am Budapester Bahnhof Keleti nach \u00d6sterreich ein.\" id=\"pictureList_picture_484951001_529780907\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  MAXPPP<\/p>\n<p>Viele Gefl\u00fcchtete reisten auf der sogenannten Balkanroute in Richtung Deutschland: Durch Griechenland, Mazedonien und Serbien. Diese L\u00e4nder hielten die Gefl\u00fcchteten nicht auf, sondern lie\u00dfen sie weiterziehen &#8211; bis nach Ungarn. Dort allerdings strandeten im Sp\u00e4tsommer 2015 Tausende, vor allem am Budapester Bahnhof Keleti. Der Grund: Ungarn verweigerte die Weiterreise nach \u00d6sterreich und Deutschland, obwohl viele daf\u00fcr sogar schon eine Fahrkarte hatten.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/merkel-ansprache.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) \u00e4u\u00dfert sich am 31.08.2015 in Berlin auf einer Pressekonferenz zu aktuellen Themen der Innen- und Au\u00dfenpolitik. (Quelle: dpa\/Nietfeld)\" title=\"Archivbild: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) \u00e4u\u00dfert sich am 31.08.2015 in Berlin auf einer Pressekonferenz zu aktuellen Themen der Innen- und Au\u00dfenpolitik. (Quelle: dpa\/Nietfeld)\" id=\"pictureList_picture_1215365332_1949555444\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Nietfeld<\/p>\n<p>Am 31. August 2015 sagte Bundeskanzlerin Merkel in der Bundespressekonferenz in Berlin dann den Satz, der ihre Amtszeit wie kein anderer pr\u00e4gen sollte: &#8222;Wir schaffen das.&#8220; Wenige Tage sp\u00e4ter entschied die deutsche Regierung: Tausende in Ungarn festsitzende Fl\u00fcchtlinge d\u00fcrfen nach Deutschland einreisen. Keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, denn nach den sogenannten Dublin-Regeln h\u00e4tte Deutschland sie auch zur\u00fcckzuschicken k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/fluechtlinge-2015-eisenhuettenstadt.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Fl\u00fcchtlinge sind am 13.09.2015 mit einem ICE Sonderzug im Bahnhof Schoenefeld angekommen, Familien mit Kindern gehen um in einen Bus zu steigen, der sie anschliessend zu Unterkuenften in Berlin und Eisenhuettenstadt bringt. (Quelle: Picture Alliance\/Jochen Eckel)\" title=\"Fl\u00fcchtlinge sind am 13.09.2015 mit einem ICE Sonderzug im Bahnhof Schoenefeld angekommen, Familien mit Kindern gehen um in einen Bus zu steigen, der sie anschliessend zu Unterkuenften in Berlin und Eisenhuettenstadt bringt. (Quelle: Picture Alliance\/Jochen Eckel)\" id=\"pictureList_picture_1759114063_983067122\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  Picture Alliance\/Jochen Eckel<\/p>\n<p>Familien treffen am 13. September 2015 in Sch\u00f6nefeld ein: Ein ICE-Sonderzug brachte sie in die brandenburgische Gemeinde, Busse transportieren sie weiter zur Brandenburger Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenh\u00fcttenstadt oder nach Berlin. Den Weg zum richtigen Bus zeigen freiwillige Helfer:innen.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/refugees-helfer.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild: Unterst\u00fctzter empfangen am 07.09.2015 weitere Fl\u00fcchtlinge an einer Unterkunft in der ehemaligen Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Berlin mit Transparenten und Luftballons. Insgesamt 350 Fl\u00fcchtlinge, die \u00fcber die Balkanroute nach Europa gekommen sind, erreichten in der Nacht vom 06.09.2015 auf den 07.09.2015 die Fl\u00fcchtlings-Unterkunft in Berlin-Spandau. (Quelle: dpa\/Fischer)\" title=\"Archivbild: Unterst\u00fctzter empfangen am 07.09.2015 weitere Fl\u00fcchtlinge an einer Unterkunft in der ehemaligen Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Berlin mit Transparenten und Luftballons. Insgesamt 350 Fl\u00fcchtlinge, die \u00fcber die Balkanroute nach Europa gekommen sind, erreichten in der Nacht vom 06.09.2015 auf den 07.09.2015 die Fl\u00fcchtlings-Unterkunft in Berlin-Spandau. (Quelle: dpa\/Fischer)\" id=\"pictureList_picture_1630546315_1616796399\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Fischer<\/p>\n<p>In Berlin und Brandenburg waren bereits im Juli und August viele Gefl\u00fcchtete angekommen, ab September wurden es dann nochmal deutlich mehr. Die Hilfsbereitschaft war zun\u00e4chst gro\u00df: Selbst zu besonders fr\u00fchen oder sp\u00e4ten Uhrzeiten hie\u00dfen Fl\u00fcchtlingshelfer:innen die Ankommenden willkommen, wie hier mit selbst gemalten Transparenten vor der Notunterkunft in Spandau. Aber auf die anf\u00e4ngliche Euphorie folgte f\u00fcr viele Gefl\u00fcchtete die harte Realit\u00e4t: Die Konfrontation mit der deutschen B\u00fcrokratie.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/syrer-lageso.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild: Hundreds of migrants and refugees wait for Berlin's State Office of Health and Welfare,Lageso, the cities central registration point for asylum seekers in Berlin, Germany. (Quelle: dpa\/Schreiber)\" title=\"Archivbild: Hundreds of migrants and refugees wait for Berlin's State Office of Health and Welfare,Lageso, the cities central registration point for asylum seekers in Berlin, Germany. (Quelle: dpa\/Schreiber)\" id=\"pictureList_picture_1321961332_1390743694\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Schreiber<\/p>\n<p>In der zentralen Anlaufstelle des Landesamts f\u00fcr Gesundheit und Soziales (Lageso) in der Turmstra\u00dfe in Berlin-Moabit mussten sich alle Fl\u00fcchtlinge registrieren lassen &#8211; im September und Oktober 2015 kamen bis zu 1.000 Menschen pro Tag. Das Lageso war v\u00f6llig \u00fcberfordert, arbeitete mit nur mit etwa 60 Besch\u00e4ftigten in der Registrierung &#8211; dabei lag der Bedarf beim Zehnfachen. Menschen mussten mehrere N\u00e4chte im Freien verbringen. Eine Folge: Seit 2016 k\u00fcmmert sich nicht mehr das Lageso um Gefl\u00fcchtete, sondern das neu geschaffene Landesamt f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsangelegenheiten (LAF).<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/helfer-gefluechtete.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild: Eine Helferin kuemmert sich um die Wasserversorgung. Fluechtlinge warten auf dem Gelaende des Landesamtes fuer Gesundheit und Soziales auf die Anzeige ihrer Nummer. (Quelle: dpa\/Caro)\" title=\"Archivbild: Eine Helferin kuemmert sich um die Wasserversorgung. Fluechtlinge warten auf dem Gelaende des Landesamtes fuer Gesundheit und Soziales auf die Anzeige ihrer Nummer. (Quelle: dpa\/Caro)\" id=\"pictureList_picture_135594005_1028226273\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Caro<\/p>\n<p>Wo der Staat versagte, sprang die Zivilgesellschaft ein: Im Juli 2015 gr\u00fcndete sich die Initiative &#8222;Moabit hilft&#8220;, sammelte und verteilte Lebensmittel und Kleiderspenden. Bis Ende des Jahres waren mehr als 10.000 Freiwillige in der Fl\u00fcchtlingshilfe aktiv, von Spendenverteilungen bis zu Deutschkursen. Im Juni 2025 zog Moabit hilft aus seinen R\u00e4umen in der Turmstra\u00dfe aus, nachdem es <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/03\/moabit-hilft-sozialverein-mietvertrag-kuendigung-berlin.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Streit um die Verl\u00e4ngerung des Mietvertrags gab<\/a>. Trotzdem ist der Verein weiterhin aktiv.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/flughafen-tempelhof-2015-.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Provisorische Zimmer mit Betten sind in einer Notunterkuenft fuer Fluechtlinge am 09.12.2015 in ehemaligen Hangar des Flughafen Tempelhof aufgebaut. (Quelle: Picture Alliance\/Jochen Eckel)\" title=\"Provisorische Zimmer mit Betten sind in einer Notunterkuenft fuer Fluechtlinge am 09.12.2015 in ehemaligen Hangar des Flughafen Tempelhof aufgebaut. (Quelle: Picture Alliance\/Jochen Eckel)\" id=\"pictureList_picture_1568629368_1068175091\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  Picture Alliance\/Jochen Eckel<\/p>\n<p>Aber manches konnten die Freiwilligen nicht \u00e4ndern: So mussten Gefl\u00fcchtete auch in Turnhallen, Zeltst\u00e4dten oder leerstehenden B\u00fcrogeb\u00e4uden unterkommen &#8211; oder wie hier im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof, damals Berlins gr\u00f6\u00dfte Fl\u00fcchtlingsunterkunft. Toiletten, Duschen und Privatsph\u00e4re waren Mangelware.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/tempelhof-gefluechtete.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild: Ein gefl\u00fcchtetes M\u00e4dchen geht in Berlin vor den Hangars der Fl\u00fcchtlings-Notunterkunft auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof \u00fcber das Rollfeld. (Quelle: dpa\/Nietfeld)\" title=\"Archivbild: Ein gefl\u00fcchtetes M\u00e4dchen geht in Berlin vor den Hangars der Fl\u00fcchtlings-Notunterkunft auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof \u00fcber das Rollfeld. (Quelle: dpa\/Nietfeld)\" id=\"pictureList_picture_1856090648\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Nietfeld<\/p>\n<p>Ab Oktober 2015 wurden die Hangars 1 bis 6 so hergerichtet, dass bis zu 5.000 Gefl\u00fcchtete in ihnen Platz finden konnten. Urspr\u00fcnglich als \u00dcbergangsl\u00f6sung gedacht, blieb das Provisorium bis 2017 &#8211; und wurde so zwangsl\u00e4ufig auch zum Spielplatz f\u00fcr kleine und gro\u00dfe Kinder. Mittlerweile steht Berlins gr\u00f6\u00dfte Fl\u00fcchtlingsunterkunft nicht mehr in Tempelhof, sondern auf einem anderen ehemaligen Flughafen: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/05\/gefluechtete-tegel-berlin-bleibt-unterkunft-2031.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">In Tegel<\/a>.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/demo-gefluechtete.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbidl: Demonstranten der sogenannten B\u00fcrgerbewegung Hellersdorf gegen Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte ziehen am 12.01.2015 in Berlin im Stadtteil Hellersdorf durch die Stra\u00dfen hinter einem Transparent mit der Aufschrift \u00abNein zum Heim\u00bb. (Quelle: dpa\/Jensen)\" title=\"Archivbidl: Demonstranten der sogenannten B\u00fcrgerbewegung Hellersdorf gegen Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte ziehen am 12.01.2015 in Berlin im Stadtteil Hellersdorf durch die Stra\u00dfen hinter einem Transparent mit der Aufschrift \u00abNein zum Heim\u00bb. (Quelle: dpa\/Jensen)\" id=\"pictureList_picture_1283079347_2087441009\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Jensen<\/p>\n<p>Nicht allen Menschen in Berlin und Brandenburg waren die Fl\u00fcchtlinge willkommen: W\u00e4hrend viele halfen, formierten sich auch Demonstrationen gegen neue Unterk\u00fcnfte, etwa in Marzahn-Hellersdorf. Au\u00dferdem wurden Unterk\u00fcnfte und Gefl\u00fcchtete immer wieder angegriffen.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/willkommensklasse-schuelerinnen.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild:Willkommensch\u00fclerinnen lernen in deutsch in der Friedenauer Gemeinschaftsschule am 31.08.2015.(Quelle:picture alliance\/dpa\/B.Pedersen)\" title=\"Archivbild:Willkommensch\u00fclerinnen lernen in deutsch in der Friedenauer Gemeinschaftsschule am 31.08.2015.(Quelle:picture alliance\/dpa\/B.Pedersen)\" id=\"pictureList_picture_1655778779_1451381845\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  picture alliance\/dpa\/B.Pedersen<\/p>\n<p>Mit der Zahl der Fl\u00fcchtlinge stieg aber nicht nur die Zahl der Unterk\u00fcnfte (und Proteste gegen sie), sondern auch die Zahl der Willkommensklassen &#8211; denn in denen wurden viele gefl\u00fcchtete Kinder und Jugendliche in ihrem ersten Schuljahr in Berlin unterrichtet. Waren im M\u00e4rz 2012 noch etwa 1.200 Kinder in den speziellen Klassen, waren es 2016 schon zehnmal so viele. Daran gab es auch Kritik: So fragten manche, ob das Ziel, in kurzer Zeit Deutsch zu lernen, nicht besser erreichbar w\u00e4re, wenn die Kinder auf regul\u00e4re Klassen verteilt w\u00fcrden.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_content\">\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src-lightbox=\"\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_08\/dpa-account\/syrer-buergersteig.jpg.jpg\/size=1280x720.jpg\" width=\"975\" height=\"549\" alt=\"Archivbild: Muslimische Familie unterwegs im Zentrum Berlins. (Quelle: dpa\/Rothermel)\" title=\"Archivbild: Muslimische Familie unterwegs im Zentrum Berlins. (Quelle: dpa\/Rothermel)\" id=\"pictureList_picture_685145282_500330838\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBild:  dpa\/Rothermel<\/p>\n<p>Insgesamt stellten 2015 in Berlin laut Landesamt f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsangelegenheiten etwa 55.000 Menschen einen Erstantrag auf Asyl &#8211; mehr als viermal so viele wie im Jahr davor (12.188) und mehr als dreimal so viele wie im Jahr danach (16.889). In Brandenburg registrierte die Zentrale Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde 2015 mehr als 34.400 Menschen &#8211; das sind fast f\u00fcnfmal so viele wie 2014 (6.912) und mehr als dreimal so viele wie 2016 (11.024). Viele von ihnen leben immer noch in Berlin und Brandenburg &#8211; aber kaum mehr in Massenunterk\u00fcnften. Die Pl\u00e4tze dort belegen mittlerweile eher Menschen aus der Ukraine &#8211; von dort kamen seit 2022 <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/02\/gefluechtete-ukraine-berlin-brandenburg-zahlen-fakten-2025.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">etwa 100.000 wegen des russischen Angriffskriegs<\/a> in die Region.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1614138357\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\t\u201cUnterkunft wird geduldet\u201d <\/p>\n<p>Von den Protesten der Anwohner habe er damals nicht viel mitbekommen, meint Baara. Heute merkt man: Die Nachbarschaft hat sich in den vergangenen zehn Jahren mit dem Containerdorf arrangiert. Nicht alle sind gl\u00fccklich \u00fcber die Situation, aber man habe sich an sie gew\u00f6hnt, sagt Dennis Schwarz, der im Plattenbau direkt gegen\u00fcber lebt: &#8222;Es wird geduldet. Aber es bilden sich keine gro\u00dfen Freundschaften, weil die Sprachbarriere einfach zu gro\u00df ist.&#8220;<\/p>\n<p>Einige der aktuellen Bewohner aus der Ukraine kennt Schwarz pers\u00f6nlich und besucht sie gelegentlich. Er ist allerdings trotzdem froh, dass die Unterkunft nun einer Sporthalle weichen soll. &#8222;Das ist toll f\u00fcr die Kinder&#8220;, meint er. Ende des Jahres soll das Containerdorf leergezogen sein, sagte eine Sprecherin des LAF dem rbb.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_1007654293\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1545297313\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tNeue Unterkunft in der Gr\u00fcnauer Stra\u00dfe <\/p>\n<p>Peter Hermanns kann damit leben: &#8222;Es ist ok, den Menschen w\u00fcnsche ich eine bessere Unterkunft. Das hier sind die Containerd\u00f6rfer der ersten Stunde, die waren nicht gut.&#8220; Der 62-j\u00e4hrige Hermanns ist immer noch beim Internationalen Bund, allerdings als Pressesprecher.<\/p>\n<p>Einige der verbleibenden Bewohner ziehen demn\u00e4chst eine neue Unterkunft an der Gr\u00fcnauer Stra\u00dfe. Dort werden Container mit moderneren Standards gebaut &#8211; als dauerhafte Modulbau-Anlage inmitten einer Kleingartenanlage. Auch hier haben bereits einige Nachbarn ge\u00e4u\u00dfert, dass sie mit dem Bau nicht einverstanden sind.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1\"\/><\/p>\n<p>Sendung: rbb24 Inforadio, 16.08.2025, 9:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"textblock\">Beitrag von Ann Kristin Schenten und Jonas Wintermantel<\/p>\n<p><a class=\"ico ico_arrow_wide_up\" title=\"An den Anfang\" href=\"#top\">  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Allende-Viertel in K\u00f6penick &#8211; Erstes Containerdorf f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge soll schlie\u00dfen: Was bleibt nach zehn Jahren? 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