{"id":361787,"date":"2025-08-21T12:06:12","date_gmt":"2025-08-21T12:06:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361787\/"},"modified":"2025-08-21T12:06:12","modified_gmt":"2025-08-21T12:06:12","slug":"engere-fesseln-durch-laender-rbb-scheitert-mit-klage-gegen-staatsvertrag-in-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361787\/","title":{"rendered":"Engere Fesseln durch L\u00e4nder: RBB scheitert mit Klage gegen Staatsvertrag in Karlsruhe"},"content":{"rendered":"<p>                    Engere Fesseln durch L\u00e4nder<br \/>\n                RBB scheitert mit Klage gegen Staatsvertrag in Karlsruhe<\/p>\n<p>\t\t\t\t              21.08.2025, 11:28 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Nach dem Schlesinger-Skandal beschlie\u00dfen Berlin und Brandenburg einen neuen Staatsvertrag f\u00fcr den RBB. Der Sender hat an den neuen Vorgaben einiges auszusetzen und zieht vor das Bundesverfassungsgericht &#8211; erfolglos.  <\/strong><\/p>\n<p>Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ist im Streit um Regelungen des neuen RBB-Staatsvertrags in Karlsruhe gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht wies eine Verfassungsbeschwerde des \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders zur\u00fcck. Der RBB hatte argumentiert, die Rundfunkfreiheit werde durch einzelne Bestimmungen des 2023 geschlossenen Vertrags der L\u00e4nder Brandenburg und Berlin eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Hintergrund der Novelle war eine Krise, in die der RBB 2022 nach Vorw\u00fcrfen von Vetternwirtschaft und Verschwendung gegen die Senderspitze gest\u00fcrzt war. Der Sender war aber der Ansicht, dass einige Bestimmungen des neuen Staatsvertrags weder als Konsequenz dieser Ereignisse gerechtfertigt werden k\u00f6nnten, noch mit dem Ziel einer zukunftsf\u00e4higen Neuaufstellung des Senders.<\/p>\n<p>Konkret beklagte der RBB etwa, dass er laut Staatsvertrag verpflichtet ist, das Fernsehprogramm f\u00fcr Berlin und Brandenburg t\u00e4glich 60 Minuten zu trennen. Auch die Regelungen zu den Leitungen der Landesangebote und die Vorgaben dazu, wo und in welcher Anzahl Regionalb\u00fcros und -studios einzurichten sind, beschr\u00e4nkten laut RBB die Rundfunkfreiheit. Regionalstudios m\u00fcssen dem Vertrag zufolge in Cottbus und Frankfurt (Oder) existieren, Regionalb\u00fcros mindestens in Brandenburg an der Havel, Prenzlau und Perleberg.<\/p>\n<p>Gegenstand war zudem ein neu geschaffenes Direktorium, die Pflicht, alle zu besetzenden Stellen \u00f6ffentlich auszuschreiben. Auch die Haftung von Aufsichtsgremien und der Intendanz wurden vom Sender kritisiert.<\/p>\n<p>Die Verfassungsbeschwerde gegen diese Bestimmungen hatte in Karlsruhe nun keinen Erfolg. &#8222;Die \u00fcberwiegend zul\u00e4ssig angegriffenen Regelungen verletzen die Rundfunkfreiheit des RBB nicht&#8220;, teilte das Bundesverfassungsgericht mit. &#8222;Mit ihnen verfehlen die Landesgesetzgeber nicht die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Ausgestaltung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Engere Fesseln durch L\u00e4nder RBB scheitert mit Klage gegen Staatsvertrag in Karlsruhe 21.08.2025, 11:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":361788,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[296,1890,5441,29,214,30,5850,16,471,1780,215],"class_list":{"0":"post-361787","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-bundesverfassungsgericht","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-germany","14":"tag-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk","15":"tag-politik","16":"tag-serien","17":"tag-series","18":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115066672648029223","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361787","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=361787"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/361787\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/361788"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=361787"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=361787"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=361787"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}