{"id":361957,"date":"2025-08-21T13:36:11","date_gmt":"2025-08-21T13:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361957\/"},"modified":"2025-08-21T13:36:11","modified_gmt":"2025-08-21T13:36:11","slug":"eu-und-usa-einigen-sich-auf-details-bei-zoll-deal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/361957\/","title":{"rendered":"EU und USA einigen sich auf Details bei Zoll-Deal"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 21.08.2025 14:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die USA und die Europ\u00e4ische Union treiben die Umsetzung ihres Handelsabkommens voran. Beide Seiten ver\u00f6ffentlichten nun Details &#8211; demnach sollen etwa die US-Z\u00f6lle auf Autoimporte auf 15 Prozent gesenkt werden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einer schriftliche Erkl\u00e4rung haben die EU und die USA sich auf Vereinbarungen zur Beilegung ihres Handelskonflikts verst\u00e4ndigt. Darin ist festgehalten, dass die USA ihre Autoz\u00f6lle r\u00fcckwirkend zum Monatsbeginn senken, sobald die EU ihrerseits den Gesetzgebungsprozess f\u00fcr Einfuhrerleichterungen zugunsten bestimmter US-Produkte einleitet. So sollen etwa Z\u00f6lle auf US-Industrieg\u00fcter vollst\u00e4ndig abgeschafft werden und Barrieren f\u00fcr den Import von bestimmten Lebensmitteln fallen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Handelskommissar Maros Sefcovic sagte, die Kommission arbeite &#8222;sehr hart&#8220; daran, diesen Prozess noch im August zu starten. F\u00fcr diesen Fall habe ihm US-Handelsminister Howard Lutnick zugesichert, dass der Zollsatz von 15 Prozent f\u00fcr Autos aus der EU ab dem 1. August gelten werde.\u00a0Dies werde &#8222;unserer Automobilindustrie helfen, weltweit wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben&#8220;, betonte Sefcovic. Zuletzt lag der Zollsatz f\u00fcr aus der EU in die USA eingef\u00fchrte Autos bei 27,5 Prozent.<\/p>\n<p>    Investitionen in die USA zugesagt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatten Ende Juli eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU verk\u00fcndet. Diese sah einen 15-prozentigen Zoll auf die meisten EU-Produkte f\u00fcr den Import in die USA vor.\u00a0Dieser Zollsatz trat am 7. August in Kraft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr Autos vereinbarten die EU und die USA ebenfalls eine grunds\u00e4tzliche Zollsenkung von 27,5 auf 15 Prozent, die aber zun\u00e4chst von den USA nicht in Kraft gesetzt wurde. In den vergangenen Wochen verhandelten Vertreter beider Seiten die nun ver\u00f6ffentlichte gemeinsamen Erkl\u00e4rung aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFestgehalten sind in dem Dokument zudem zahlreiche andere bereits bekannte Vereinbarungen zwischen der EU und den USA. So sichert die EU Trump zu, bis zum Ende von dessen Amtszeit US-Energie im Wert von 750\u202fMilliarden Dollar zu kaufen. Nach fr\u00fcheren Angaben von Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen sollen Fl\u00fcssigerdgas (LNG), \u00d6l und Kernbrennstoffe aus den Vereinigten Staaten die L\u00fccken f\u00fcllen, die nach dem geplanten vollst\u00e4ndigen Verzicht auf russisches Gas und \u00d6l entstehen werden. Zus\u00e4tzlich verspricht die EU Trump, in den kommenden Jahren weitere 600\u202fMilliarden\u202fUS-Dollar in den USA zu investieren.<\/p>\n<p>    Erkl\u00e4rung nicht rechtsverbindlich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer nun ver\u00f6ffentlichte Text kl\u00e4rt allerdings nicht alle Streitfragen. Wie Sefcovic sagte, scheiterte die EU vorerst damit, Wein und Spirituosen in das neue Handelsabkommen aufzunehmen. Die T\u00fcren seien jedoch nicht f\u00fcr immer verschlossen. Zudem habe man den Digitalsektor aus den aktuellen Handelsgespr\u00e4chen herausgehalten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeide Seiten h\u00e4tten vereinbart, &#8222;ehrgeizig daran zu arbeiten&#8220;, das Konzept zollfreier Exporte &#8222;auf andere Produktkategorien auszuweiten&#8220;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Kommission. Dies gilt der Vereinbarung zufolge f\u00fcr Produkte wie Flugzeuge und Flugzeugteile oder chemische Ausgangsstoffe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRechtsverbindlich ist die gemeinsame Erkl\u00e4rung nicht. Die EU muss bef\u00fcrchten, dass Trump wieder einseitig Z\u00f6lle erh\u00f6ht, wenn Verabredungen nicht umgesetzt werden. Auf den EU-Vorschlag, gegenseitig vollst\u00e4ndig auf Z\u00f6lle auf Industrieg\u00fctern zu verzichten, gingen die USA nicht ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 21.08.2025 14:45 Uhr Die USA und die Europ\u00e4ische Union treiben die Umsetzung ihres Handelsabkommens voran. 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