{"id":362250,"date":"2025-08-21T16:11:21","date_gmt":"2025-08-21T16:11:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362250\/"},"modified":"2025-08-21T16:11:21","modified_gmt":"2025-08-21T16:11:21","slug":"hoehepunkt-steht-noch-bevor-rekordzahlen-bei-west-nil-virus-infektionen-in-italien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362250\/","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkt steht noch bevor: Rekordzahlen bei West-Nil-Virus-Infektionen in Italien"},"content":{"rendered":"<p>\n  Von&amp;nbsp<b>Euronews<\/b>\n<\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 21\/08\/2025 &#8211; 14:59 MESZ<br \/>\n                \u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     15:00\n                                        <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Italien k\u00e4mpft derzeit mit einer steigenden Zahl an West-Nil-Virus-Infektionen. Laut den Daten des Europ\u00e4ischen Zentrums f\u00fcr die Pr\u00e4vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) wurden seit Beginn der Saison 335 F\u00e4lle in acht europ\u00e4ischen L\u00e4ndern gemeldet, 274 davon in Italien. Das entspricht rund 80 Prozent aller registrierten F\u00e4lle in Europa. 19 Menschen sind bisher durch eine Infektion ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Istituto Superiore di Sanit\u00e0 (Iss) sind die F\u00e4lle in 15 italienischen Regionen und 52 Provinzen aufgetreten: Dabei wurden die h\u00f6chsten Zahlen in Kampanien (50 Infektionen) und Latium (47 Infektionen) verzeichnet. Erstmals wurden auch F\u00e4lle in den Gebieten Latina und Frosinone, s\u00fcdlich von Rom, gemeldet.<\/p>\n<p>Die Ansteckungen scheinen nicht zur\u00fcckzugehen. Im Gegenteil, Experten zufolge steht Italien der H\u00f6hepunkt in der Zeit zwischen Ende August und Anfang September erst noch bevor.<\/p>\n<p>West-Nil-Infektionen in Europa<\/p>\n<p>Das Jahr 2025 war das Rekordjahr f\u00fcr West-Nil-Infektionen in Europa in den letzten drei Jahren. Neben Italien wurden auch F\u00e4lle in Griechenland (35), Serbien (9), Frankreich (7), Rum\u00e4nien (6), Ungarn (2), Bulgarien (1) und Spanien (1) gemeldet.<\/p>\n<p>&#8222;Europa tritt in eine neue Phase ein, in der eine l\u00e4nger anhaltende, weit verbreitete und intensive \u00dcbertragung von durch M\u00fccken \u00fcbertragenen Krankheiten zur neuen Normalit\u00e4t wird&#8220;, sagte ECDC-Direktorin Pamela Rendi-Wagner. &#8222;Das ECDCarbeitet eng mit allen Mitgliedstaaten zusammen, um ma\u00dfgeschneiderte Unterst\u00fctzung und rechtzeitige Leitlinien f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit bereitzustellen, damit Europa besser reagieren kann&#8220;, f\u00fcgte sie hinzu.<\/p>\n<p>Laut dem ECDC ist der Klimawandel einer der Hauptfaktoren f\u00fcr die Ausbreitung des Virus. H\u00f6here Temperaturen, l\u00e4ngere Sommer und mildere Winter beg\u00fcnstigen die Vermehrung von Stechm\u00fccken, die das Virus durch Stiche \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Die Symptome des Virus und wie man sich davor sch\u00fctzen kann<\/p>\n<p>Etwa 80 Prozent der mit dem West-Nil-Virus infizierten Menschen zeigen keine Symptome. Die \u00fcbrigen Menschen klagen in der Regel \u00fcber leichte Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, \u00dcbelkeit, Erbrechen, vergr\u00f6\u00dferte Lymphknoten und Hautausschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Schwerere Symptome treten in weniger als 1% der F\u00e4lle auf, jedoch h\u00e4ufiger bei \u00e4lteren und geschw\u00e4chten Personen. In diesen F\u00e4llen kann es zu hohem Fieber, Zittern, Sehst\u00f6rungen, Kr\u00e4mpfen und sogar L\u00e4hmungen und im schlimmsten Fall einem Koma kommen.<\/p>\n<p>Das Virus wird haupts\u00e4chlich durch M\u00fcckenstiche \u00fcbertragen, in sehr seltenen F\u00e4llen durch Bluttransfusionen und Organtransplantationen.<\/p>\n<p>Da es keinen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus gibt, muss die Pr\u00e4vention im Vordergrund stehen. Das Iss empfiehlt, M\u00fcckenschutzmittel zu verwenden, lange Hosen und lang\u00e4rmelige Hemden zu tragen, Moskitonetze an den Fenstern anzubringen und Blument\u00f6pfe mit stehendem Wasser regelm\u00e4\u00dfig zu leeren.<\/p>\n<p>Ebenfalls erh\u00f6hte Fallzahlen bei Dengue und Chikungunya<\/p>\n<p>Neben dem West-Nil-Virus haben auch die F\u00e4lle von anderen durch M\u00fccken \u00fcbertragenen Krankheiten zugenommen. Nach Angaben des World Mosquito Program werden jedes Jahr etwa 700 Millionen Menschen von Stechm\u00fccken infiziert, mehr als eine Million sterben daran.<\/p>\n<p>Zu den h\u00e4ufigsten Krankheiten geh\u00f6ren Dengue-Fieber und Chikungunya. Erstere ist &#8222;die weltweit am weitesten verbreitete durch M\u00fccken \u00fcbertragene Krankheit&#8220;, erkl\u00e4rte Greg Devine, Senior Director of Entomology beim World Mosquito Program, anl\u00e4sslich des Weltm\u00fcckentags, der ins Leben gerufen wurde, um auf durch M\u00fccken \u00fcbertragene Krankheiten aufmerksam zu machen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 gab es 3,6 Millionen Dengue-F\u00e4lle mit \u00fcber 1.900 Todesf\u00e4llen in 94 L\u00e4ndern, insbesondere im Pazifikraum. Bei Chikungunya gab es mindestens 240.000 F\u00e4lle mit 90 Todesf\u00e4llen, vor allem in Asien. Aber auch in Europa haben die F\u00e4lle zugenommen: 27 Ausbr\u00fcche im Jahr 2025, davon 11 Infektionen in Frankreich und sieben in Italien, so die Daten des ECDC.<\/p>\n<p>Auch bei Dengue und Chikungunya sind Komplikationen selten, \u00e4ltere Menschen sind hier am anf\u00e4lligsten. Es gibt keine spezifischen Behandlungen f\u00fcr Dengue oder Chikungunya, f\u00fcr letztere sind jedoch zwei Impfstoffe in der EU zugelassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspEuronews Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 21\/08\/2025 &#8211; 14:59 MESZ \u2022Zuletzt aktualisiert 15:00 WERBUNG Italien k\u00e4mpft derzeit mit einer steigenden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":362251,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232,355,78109],"class_list":{"0":"post-362250","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health","12":"tag-italien","13":"tag-west-nil-virus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115067635985431706","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/362250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=362250"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/362250\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/362251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=362250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=362250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=362250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}