{"id":362413,"date":"2025-08-21T17:39:11","date_gmt":"2025-08-21T17:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362413\/"},"modified":"2025-08-21T17:39:11","modified_gmt":"2025-08-21T17:39:11","slug":"wie-der-sozialstaat-vereinfacht-werden-soll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362413\/","title":{"rendered":"Wie der Sozialstaat vereinfacht werden soll"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 21.08.2025 18:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ministerin Bas hat eine Sozialstaatskommission eingesetzt. Die soll darauf schauen, wie der Sozialstaat effizienter und b\u00fcrgerfreundlicher werden kann &#8211; und bis Ende des Jahres Ergebnisse vorlegen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/jan-peter-bartels-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Jan Peter Bartels\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755797951_418_jan-peter-bartels-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Liebe zum Detail macht es dem deutschen Sozialstaat nicht leicht. Die einen nennen es Einzelfallgerechtigkeit, die anderen Regelungswut &#8211; im Ergebnis haben auch manche Experten den \u00dcberblick verloren, wie viele verschiedene Sozialleistungen es in Deutschland wirklich gibt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn dieses Dickicht soll sich die Sozialstaatskommission ab September st\u00fcrzen. Heute hat das Sozialministerium erkl\u00e4rt, wie das passieren soll.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Viele soziale Leistungen sind unzureichend aufeinander abgestimmt&#8220;, so die Analyse im schwarz-roten Koalitionsvertrag. &#8222;Wir wollen Leistungen zusammenfassen und besser aufeinander abstimmen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVorschl\u00e4ge dazu wird die Kommission erarbeiten. In der sollen vor allem Menschen aus der Arbeitsebene sitzen, also Fachleute aus neun Ministerien, vier Bundesl\u00e4ndern und den drei kommunalen Spitzenverb\u00e4nden.<\/p>\n<p>    Abschlussbericht bis Ende 2025<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zeit dr\u00e4ngt: Bis Ende 2025 soll die Kommission einen Abschlussbericht mit Vorschl\u00e4gen und Pr\u00fcfauftr\u00e4gen vorlegen. Auch \u00fcber m\u00f6gliche Grundgesetz\u00e4nderungen soll nachgedacht werden, durch die Aufgaben unter \u00c4mtern verschoben werden k\u00f6nnten: Das k\u00f6nnte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern k\u00fcnftig doppelte Wege zu verschiedenen \u00c4mtern ersparen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Kommission soll in den kommenden Wochen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Sozialverb\u00e4nden einladen und anh\u00f6ren. Das Aufreger-Thema B\u00fcrgergeld wird sie kaum besch\u00e4ftigen. Auch Pflegereform, Rentenreform oder Krankenkassenreform werden kein Thema. &#8222;F\u00fcr die beitragsfinanzierten Leistungen sind eigene Prozesse im Koalitionsvertrag definiert&#8220;, hei\u00dft es dazu in einem Konzeptpapier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Andere Kommissionen sollen darauf schauen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Sozialstaatskommission werde sich hingegen schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf steuerfinanzierte Leistungen konzentrieren wie beispielsweise Wohngeld, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss oder Elterngeld.<\/p>\n<p>    Konkrete Ma\u00dfnahmen ab 2026<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Kommission sei grunds\u00e4tzlich eine gute Idee, der Sozialstaat brauche dringend ein Update, findet der Gr\u00fcnen-Fraktionsvize Andreas Audretsch. Er warnt aber: &#8222;Ich hoffe stark, dass die Union nicht auch noch diesen Prozess ideologisiert und nur pauschale Sozialk\u00fcrzungen fordert. Damit ist den Verwaltungsmitarbeitenden nicht geholfen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKonkrete Ma\u00dfnahmen sollen schon ab 2026 umgesetzt werden, sagt Sozialministerin B\u00e4rbel Bas. Der Sozialstaat m\u00fcsse b\u00fcrgerfreundlicher, wirksamer und effizienter werden, so Bas. Das Schutzniveau aber werde bleiben: &#8222;Wer in Not ger\u00e4t, muss sich auf den Sozialstaat verlassen k\u00f6nnen, ohne Wenn und Aber&#8220;, verspricht die Ministerin. &#8222;Die staatliche Unterst\u00fctzung muss unb\u00fcrokratisch und schnell erfolgen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKritiker sehen darin eine schwierige Aufgabe: Das alles ebenso zu erreichen wie das schwarz-rote Ziel, dass der Sozialstaat bezahlbar bleibt. Die Zeit ist kurz, die Aufgabe gro\u00df. Das ifo-Institut hat k\u00fcrzlich die verschiedenen Sozialleistungen in Deutschland nachgez\u00e4hlt und kam auf mehr als 500.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 21.08.2025 18:07 Uhr Ministerin Bas hat eine Sozialstaatskommission eingesetzt. 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