{"id":362707,"date":"2025-08-21T20:18:16","date_gmt":"2025-08-21T20:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362707\/"},"modified":"2025-08-21T20:18:16","modified_gmt":"2025-08-21T20:18:16","slug":"was-nutzer-jetzt-tun-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362707\/","title":{"rendered":"Was Nutzer jetzt tun sollten"},"content":{"rendered":"<p>Paypal-Nutzerinnen und -Nutzer sollten in n\u00e4chster Zeit genau die \u00dcbersicht \u00fcber ihre Ausgaben im Blick behalten. <a href=\"http:\/\/www.sr.de\/sr\/templates\/zwischenseite.jsp?t=paywall&amp;c=zwischenseite_fernsehen_social_media100&amp;z=paypal_nutzerdaten_im_darknet_wie_man_sich_schuetzen_kann_100&amp;w=https%3A%2F%2Fwww.br.de%2Fnachrichten%2Fnetzwelt%2Fmillionen-paypal-logins-gehackt-was-jetzt-hilft-und-was-nicht%2CUuQ6xbD\" data-target=\"#paywall-modal\" data-toggle=\"modal\" data-shareurl=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/netzwelt\/millionen-paypal-logins-gehackt-was-jetzt-hilft-und-was-nicht,UuQ6xbD\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Denn es k\u00f6nnte sein, dass Unbefugte an ihre Zugangsdaten gelangt sind<\/a>.<\/p>\n<p>Davon werden gerade angeblich \u00fcber 15 Millionen im Darknet verkauft. Ein Hacker bietet ein gro\u00dfes Datenpaket zum Verkauf an. Darin sollen unter anderem Email-Adressen und Passw\u00f6rter enthalten sein. Woher die Daten genau kommen und ob sie tats\u00e4chlich aktuelle Paypal-Accounts und -Logins betreffen, ist derzeit noch unklar. <\/p>\n<p>                          Das r\u00e4t die Verbraucherzentrale<\/p>\n<p>Die Verbraucherzentrale Saarland r\u00e4t dennoch allen Nutzerinnen und Nutzern, die dasselbe Passwort auf mehreren Diensten verwenden, dieses sofort zu \u00e4ndern.\u00a0\u201eNicht nur bei PayPal, sondern auch auf allen anderen Plattformen, die dasselbe Passwort nutzen. Zudem sollte die\u00a0Zwei-Faktor-Authentifizierung\u00a0aktiviert werden, da dies das Risiko einer Account-\u00dcbernahme erheblich senkt\u201c, erkl\u00e4rt Lukas Tafreshi von der Verbraucherzentrale. <\/p>\n<p>Zudem sollten PayPal-Aktivit\u00e4ten, verkn\u00fcpfte Karten und Bankkonten sowie E-Mail-Weiterleitungen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden. Unbekannte Abbuchungen oder neue Bankverkn\u00fcpfungen sollten sofort gemeldet melden. Au\u00dferdem r\u00e4t Tafreshi aktuelle Anti-Malware- und Antivirus-Programme laufen zu lassen.<\/p>\n<p>                          E-Mail-Adresse pr\u00fcfen<\/p>\n<p>\u201eBei Verdacht auf eine Infektion sollte das Ger\u00e4t offline genommen werden und gegebenenfalls Expertenhilfe hinzugezogen werden. Zus\u00e4tzlich lohnt es sich,\u00a0die eigene E-Mail-Adresse bei Diensten wie \u201eHave I Been Pwned\u201c\u00a0zu pr\u00fcfen, um festzustellen, ob sie in bekannten Leaks auftaucht. Sollte dies der Fall sein, ebenfalls sofort das Passwort \u00e4ndern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren\u201c, so Tafreshi weiter. <\/p>\n<p>Wenn unsichere Zug\u00e4nge vermutet werden, sollten Betroffene ihre Bank und PayPal\u00a0informieren. Karten sollten bei Verdachtsf\u00e4llen gesperrt oder ersetzt werden. Bei betr\u00fcgerischen Buchungen sollte Widerspruch eingelegt werden. <\/p>\n<p>                          &#8222;Es droht Identit\u00e4tsdiebstahl&#8220;<\/p>\n<p>Sollte der Fall eintreten, dass die eigenen Paypal-Daten betroffen sind, kann es laut Tafreshi im schlimmsten Fall zu einer\u00a0Konten\u00fcbernahme bei PayPal\u00a0kommen, mit der Folge unautorisierter Zahlungen oder sogar direktem Geldabzug.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDar\u00fcber hinaus droht\u00a0Identit\u00e4tsdiebstahl: Wenn neben den Zugangsdaten auch pers\u00f6nliche Informationen wie Name, Geburtsdatum oder Steuerdaten in Umlauf geraten, k\u00f6nnen Kriminelle diese nutzen, um beispielsweise Kredite aufzunehmen oder Konten im Namen der Betroffenen zu er\u00f6ffnen.\u201c <\/p>\n<p>                          Passwort-Manager verwenden<\/p>\n<p>Hinzu komme die Gefahr von\u00a0Credential-Stuffing: Angreifer probieren die Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort systematisch bei anderen Diensten wie E-Mail-Anbietern, Online-Shops, sozialen Netzwerken oder sogar bei Banken aus. \u201eDeshalb gilt:\u00a0Passw\u00f6rter niemals mehrfach verwenden. Sonst kann ein einziges Leck gleich mehrere digitale T\u00fcren \u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n<p>Am besten gesch\u00fctzt ist man laut Tafreshi, wenn ein\u00a0Passwortmanager verwendet\u00a0und f\u00fcr jeden Dienst ein langes, einzigartiges Passwort angelegt wird. \u201eZus\u00e4tzlich sollte die\u00a0Zwei-Faktor-Authentifizierung\u00a0aktiviert werden, idealerweise \u00fcber eine Authenticator-App oder einen Hardware-Key, nicht per SMS. Ebenso wichtig ist eine gute\u00a0Ger\u00e4tehygiene: Betriebssystem und Apps regelm\u00e4\u00dfig aktualisieren, aktuelle Anti-Malware einsetzen und verd\u00e4chtige Anh\u00e4nge oder Links konsequent meiden.\u201c <\/p>\n<p>                          Ruhe bewahren<\/p>\n<p>Sinnvoll seien au\u00dferdem\u00a0Banking-Alerts, um fr\u00fchzeitig auf m\u00f6gliche Identit\u00e4tsmissbr\u00e4uche reagieren zu k\u00f6nnen. Und wenn Meldungen \u00fcber neue Datenlecks auftauchen, r\u00e4t Verbrauchersch\u00fctzer Tafreshi: \u201eRuhig bleiben, nicht in Panik verfallen, sondern klare Schritte befolgen: Passwort \u00e4ndern, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, Kontobewegungen pr\u00fcfen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paypal-Nutzerinnen und -Nutzer sollten in n\u00e4chster Zeit genau die \u00dcbersicht \u00fcber ihre Ausgaben im Blick behalten. 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