{"id":362791,"date":"2025-08-21T21:05:26","date_gmt":"2025-08-21T21:05:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362791\/"},"modified":"2025-08-21T21:05:26","modified_gmt":"2025-08-21T21:05:26","slug":"vorhersage-von-extremwetter-aufgrund-des-klimawandels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362791\/","title":{"rendered":"Vorhersage von Extremwetter aufgrund des Klimawandels"},"content":{"rendered":"<p>                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"article__image__img\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/245c3a626bf0db7c9c4cb38c73bd1c4c.jpg\" width=\"812\" height=\"541\" alt=\"Auch Starkregenereignisse k\u00f6nnen in Zukunft zunehmen.\"\/><\/p>\n<p>                    Foto:<br \/>\n                    Stefan Kuhn                <\/p>\n<p>                    Auch Starkregenereignisse k\u00f6nnen in Zukunft zunehmen.                <\/p>\n<p>\n    Land f\u00f6rdert das Forschungsprojekt von EGLV und Wasserverband Eifel-Rur\n<\/p>\n<p>Vorhersage von Extremwetter aufgrund des Klimawandels<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Der fortschreitende Klimawandel muss gegen\u00fcber den bisherigen, auf Messdaten beruhenden Statistiken zur Wahrscheinlichkeit von Extremwetter- und Hochwasserereignissen st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden. Um den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen, entwickeln Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) daher gemeinsam mit dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER) in dem vom Land Nordrhein-Westfalen gef\u00f6rderten Projekt \u201eStatExNi\u201c (Bereitstellung von Extremniederschl\u00e4gen f\u00fcr Nordrhein-Westfalen f\u00fcr heutiges und m\u00f6gliches zuk\u00fcnftiges Klima) neue Berechnungen zur Wahrscheinlichkeit von Extremwetterereignissen und ihren Folgen f\u00fcr die Gew\u00e4sser. Dabei werden Niederschlagsdaten auf der Basis von ver\u00e4nderten Klimaszenarien bis ins Jahr 2100 bereitgestellt. Das Ziel ist, lange Zeitreihen zu generieren, um k\u00fcnftige extreme Niederschl\u00e4ge und Hochwasserereignisse besser einsch\u00e4tzen und entsprechende Ma\u00dfnahmen ableiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a class=\"article__banner__link\" href=\"https:\/\/www.halloherne.de\/out\/blink\/1128\" target=\"blank\" rel=\"nofollow noopener\"><br \/>\n    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"article__banner__image\" width=\"470\" height=\"210\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2c3934ac223c2606e258ec99c54f577a.png\" alt=\"Anzeige: CDU - Kommunalwahl 2025\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Tendenzen werden \u00fcberpr\u00fcft<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Die Tendenzen in den beobachteten Klimavariablen und Hochwasserabfl\u00fcssen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass sich die Charakteristika von Hochwasserereignissen in Deutschland durch den Klimawandel bereits ver\u00e4ndert haben. So kommt eine Studie unter anderem zu dem Ergebnis, dass sich die Wahrscheinlichkeit des Extremniederschlags, der die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 im Ahrtal und weiteren Einzugsgebieten ausl\u00f6ste, um einen Faktor zwischen 1.2 und 9 durch den Klimawandel erh\u00f6ht hat. Aufgrund dieser festgestellten Trends sowie ihrer Projektionen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Dekaden wird sich die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Extremniederschl\u00e4ge erh\u00f6hen. Dies erfordert eine dringende Neubewertung des statistischen Hochwasserrisikomanagements f\u00fcr die Gegenwart sowie f\u00fcr die Zukunft \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung sogenannter Niederschlags\u00e4nderungsfaktoren infolge der Auswirkungen des Klimawandels.<\/p>\n<p><a class=\"article__banner__link\" href=\"https:\/\/www.halloherne.de\/out\/blink\/1129\" target=\"blank\" rel=\"nofollow noopener\"><br \/>\n    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"article__banner__image\" width=\"470\" height=\"210\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/416d27f59e66bb03ae26f994f49482c8.png\" alt=\"Anzeige: SPD 1 - Kommunalwahl 2025\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">F\u00fcr die Hochwasserbemessung, aber auch f\u00fcr andere wasserwirtschaftliche Fragestellungen wie z.B. die Bemessung und den Betrieb von Talsperren, werden nun mit langj\u00e4hrigen Daten der beteiligten Wasserverb\u00e4nde verschiedene Klimaszenarien f\u00fcr die Periode 2031-2060 und die Periode 2071-2100 entwickelt. Dabei werden mit Hilfe eines stochastischen Wettergenerators des GFZ Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Geoforschung in Potsdam auch Temperaturver\u00e4nderungen ber\u00fccksichtigt \u2013 das bedeutet: Es soll die Wahrscheinlichkeit von h\u00f6heren Niederschlagsintensit\u00e4ten in einer w\u00e4rmeren Zukunft abgebildet werden. Ergebnisse sollen bis Ende 2026 vorliegen, solange l\u00e4uft das Projekt. Gef\u00f6rdert wird es vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 500.000 Euro.<\/p>\n<p>\n    Donnerstag, 21. August 2025<br \/>\n         | Quelle: EGLV<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Stefan Kuhn Auch Starkregenereignisse k\u00f6nnen in Zukunft zunehmen. 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