{"id":362832,"date":"2025-08-21T21:26:10","date_gmt":"2025-08-21T21:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362832\/"},"modified":"2025-08-21T21:26:10","modified_gmt":"2025-08-21T21:26:10","slug":"berlin-und-das-mahnmal-fuer-die-opfer-des-kommunismus-dw-21-08-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/362832\/","title":{"rendered":"Berlin und das Mahnmal f\u00fcr die Opfer des Kommunismus \u2013 DW \u2013 21.08.2025"},"content":{"rendered":"<p>Es ist eine gepflegte gr\u00fcne Wiese mit einigen jungen B\u00e4umen. Davor stehen drei Parkb\u00e4nke. Tag f\u00fcr Tag kommen im sogenannten Spreebogen in der Mitte von Berlin tausende Menschen vorbei. Es sind Touristen aus aller Welt, Mitarbeiter des nahe gelegenen Bundeskanzleramts oder des Bundestags auf dem kurzen Weg vom oder zum Berliner Hauptbahnhof.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73708805\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73708805_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Links im Bild sieht man die Geb\u00e4ude des Reichstages. Rechts im Bild erkennt man hinter einigen B\u00e4umen das Bundeskanzleramt. Im Zentrum des Bildes sieht man drei Parkb\u00e4nke vor einer gr\u00fcnen Freifl\u00e4che. Auf dieser Freifl\u00e4che soll das k\u00fcnftige Mahnmal im Spreebogen stehen. Am Ende der Wiese findet sich die Schweizer Botschaft.\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Hinter den Parkb\u00e4nken soll das Mahnmal f\u00fcr die Opfer des Kommunismus entstehenBild: Christoph Strack\/DW<\/p>\n<p>Die freie Fl\u00e4che soll eines der zentralen Mahnmale der Bundesrepublik erhalten. Bereits seit Herbst 2024 ist sie als Standort f\u00fcr das &#8222;Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/diktatur\/t-19051047\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diktatur<\/a> in Deutschland&#8220; vorgesehen. Es soll an die zahlreichen Opfer der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kommunismus\/t-19051345\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kommunistischen<\/a> Gewaltherrschaft in Deutschland erinnern.<\/p>\n<p>Bis 1989 teilte eine Grenze <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutschland\/t-17878299\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> zwischen West und Ost, zwischen demokratischen Regierungen im Westen und kommunistischen Regierungen im Osten. In Ostdeutschland wurde aus der seit dem Kriegsende 1945 bestehenden Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) die am 7. Oktober 1949 gegr\u00fcndete <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vor-75-jahren-gr\u00fcndung-der-ddr-im-osten-deutschlands\/a-50664817\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Demokratische Republik (DDR)<\/a>.<\/p>\n<p>Deren\u00a0diktatorisches System verfolgte immer wieder Andersdenkende und unterdr\u00fcckte Reise- und Meinungsfreiheit bis zum Zusammenbruch im Herbst 1989 und der deutschen Vereinigung im folgenden Jahr. Mehr als 600 Menschen verloren\u00a0w\u00e4hrend der DDR-Jahre ihr Leben bei dem Versuch, \u00fcber die innerdeutsche Grenze oder \u00fcber die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/berliner-mauer-eine-stadt-wird-abgeriegelt\/a-58828893\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berliner Mauer<\/a> in den Westen zu fliehen.\u00a0<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73721933\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73721933_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Im Hintergrund erkennt man moderne Geb\u00e4ude des Bundestages an der sommerlichen Spree. Im Vordergrund erkennt man direkt an der Spree sieben wei\u00dfe Kreuze mit Portr\u00e4ts und schwarzer Schrift. Sie nennen die Namen und Lebensdaten von sieben Todesopfern der Mauer, die in der Spree beim Fluchtversuch ertranken oder erschossen wurden\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Gedenkkreuze an der Spree f\u00fcr Todesopfer der Berliner Mauer  Bild: HGVorndran\/Zoonar\/picture alliance<\/p>\n<p>An all das soll k\u00fcnftig\u00a0erinnert werden. Nun kommt Bewegung in das Vorhaben. Im September ber\u00e4t das Parlament den Bundeshaushalt 2026, im November beschlie\u00dft es\u00a0ihn. Der Etat des Kulturstaatsministers soll die Errichtung des Mahnmals finanziell absichern. Dann\u00a0kann der Wettbewerb zur Gestaltung starten.<\/p>\n<p>Opferverb\u00e4nde: Mahnmal l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig<\/p>\n<p>&#8222;Es ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, das Mahnmal zu errichten&#8220;, sagt Dieter Dombrowski\u00a0der DW. Der heute 74-j\u00e4hrige geb\u00fcrtige Ost-Berliner ist der Vorsitzende der &#8222;Union der Opferverb\u00e4nde Kommunistischer Gewaltherrschaft&#8220;. In der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ddr\/t-17964807\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DDR<\/a> wurde er 1974 vom Bezirksgericht Schwerin wegen &#8222;ungesetzlichen Grenz\u00fcbertritts&#8220; und &#8222;staatsfeindlicher Verbindungsaufnahme&#8220; zu vier Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. Davon verb\u00fc\u00dfte er 20 Monate, sp\u00e4ter konnte er nach Westdeutschland ausreisen. Dombrowski wurde 1994 rehabilitiert.<\/p>\n<p>Er berichtet von seiner Herkunft aus einer katholisch gepr\u00e4gten Familie. Die Mutter habe ihre Kinder bewusst vor kommunistischen Einfl\u00fcssen sch\u00fctzen wollen, &#8222;die in der DDR ja allgegenw\u00e4rtig waren, im Kindergarten, in der Schule, im Beruf, \u00fcberall&#8220;, sagt er. Dombrowski wuchs mit\u00a0sieben Geschwistern auf. Sechs der acht seien irgendwann inhaftiert gewesen. Sechs von rund 350.000 Menschen, die im SED-Staat DDR wegen ihrer Distanz zum System im Gef\u00e4ngnis landeten.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73708750\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73708750_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Die Gedenkst\u00e4tte Berlin-Hohensch\u00f6nhausen. Im Hintergrund sieht man hinter hohen Metallz\u00e4unen einen Teil des Geb\u00e4udekomplexes, der heute ein Erinnerungsort ist. Im Bild Dieter Dombrowski, Vorsitzender der Union der Opferverb\u00e4nde, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und Helge Heidemeyer, Direktor der Gedenkst\u00e4tte Berlin-Hohensch\u00f6nhausen\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>17. Juni 2025: Gedenkfeier vor der Gedenkst\u00e4tte Hohensch\u00f6nhausen am Jahrestag des Volksaufstands in der DDR 1953 &#8211; Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (Mitte), links von ihm Dieter DombrowskiBild: Sebastian Gollnow\/dpa\/picture alliance<\/p>\n<p>Das Mahnmal, sagt der 74-J\u00e4hrige, k\u00f6nne auch an jene H\u00e4ftlinge erinnern, die schon verstorben sind. &#8222;Viele Menschen haben den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/mauerfall89\/t-18039812\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fall der Mauer<\/a> 1989 nicht mehr erlebt, sie haben ihn aber sehnlich herbeigesehnt.&#8220; F\u00fcr die\u00a0\u00dcberlebenden sei es eine psychologische St\u00fctze und zeige, dass sie nicht allein gewesen seien.<\/p>\n<p>Im Grundsatz wurde die Errichtung des Mahnmals 2019 vom Bundestag beschlossen und sp\u00e4ter vom Parlament bekr\u00e4ftigt. Aber erst mit der finanziellen Absicherung kann es umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Opfer sollen sp\u00fcren, dass ihr Leid nicht vergessen ist<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind wohl die letzten im ehemaligen Ostblock, die ein nationales Mahnmal dazu errichten werden. Das spricht schon f\u00fcr sich&#8220;, sagt Dombrowski. Er betont, die Erinnerung an die Opfer in der &#8222;zweiten deutschen Diktatur&#8220;, der DDR-Jahre bis 1989, solle die &#8222;besondere Bedeutung&#8220; nicht schm\u00e4lern, die die erste deutsche Diktatur habe, die Zeit des <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nationalsozialismus\/t-19049496\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nationalsozialismus<\/a>. &#8222;Aber Kommunismus bedeutet immer Diktatur&#8220;, meint er.<\/p>\n<p>Bisher erinnern in Deutschland\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gedenkst\u00e4tten-kalter-krieg-und-mauerfall\/a-19264804\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mehr als 900 Gedenkzeichen, -st\u00e4tten und Museen an die Diktatur<\/a>\u00a0in der Sowjetisch-Besetzten Zone (SBZ) und der\u00a0DDR. Vielfach sind es lokale oder regionale Initiativen, einige haben <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/steinmeier-er\u00f6ffnet-gedenkst\u00e4tte-hoheneck\/a-69632728\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00fcberregionale Bedeutung<\/a> &#8211; wie die Gedenkst\u00e4tte Berlin-Hohensch\u00f6nhausen oder die Gedenkst\u00e4tte Zuchthaus Cottbus, die beide an <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/stasi\/t-66495492\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stasi<\/a>-Gef\u00e4ngnisse erinnern.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73708431\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73708431_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Eine Frau mit Brille, Anna Kaminsky, steht vor dem Schriftzug neben einer Deutschlandflagge mit Kreis in der Mitte, dem Symbol der Bundesstiftung Aufarbeitung, deren Direktorin sie ist\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung Bild: Bundesstiftung Aufarbeitung<\/p>\n<p>Zust\u00e4ndig f\u00fcr den k\u00fcnftigen zentralen Gedenkort ist die Bundesstiftung Aufarbeitung. Deren Direktorin Anna Kaminsky hofft, dass mit der\u00a0Etatkl\u00e4rung das Projekt rasch konkreter wird und das Mahnmal &#8222;so schnell wie m\u00f6glich&#8220; Wirklichkeit wird. Es gehe darum, &#8222;dass so viele Opfer und Betroffene gerade der fr\u00fchen Jahre&#8220; das vollendete Mahnmal noch sehen. Damit k\u00f6nnten sie sp\u00fcren, dass an ihr Leid dauerhaft erinnert werde, sagt die Historikerin der DW.<\/p>\n<p>Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie zeigen<\/p>\n<p>Kaminsky sieht in dem zentralen Mahnmal\u00a0&#8222;ein St\u00fcck Diktaturged\u00e4chtnis&#8220;. Sie verweist auf den Volksaufstand in der DDR vom Juni 1953 und den Bau der Berliner Mauer im August 1961, den Eisernen Vorhang zwischen Ost und West in Europa. Die konkrete Erinnerung sei heute &#8222;dringend notwendig, um die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie kenntlich zu machen&#8220;.<\/p>\n<p>Noch steht die Verabschiedung des Bundeshaushalts 2026 aus. Bereits gekl\u00e4rt wurde die Grundst\u00fccksfrage. Derzeit arbeiten die\u00a0Bundesstiftung Aufarbeitung,\u00a0der\u00a0Stab des Kulturstaatsministers\u00a0und das Bundesamt f\u00fcr Bauwesen an der\u00a0Ausschreibung f\u00fcr den Wettbewerb zur Gestaltung des k\u00fcnftigen Mahnmals. Er soll nach der Bewilligung der Mittel ohne Verz\u00f6gerungen beginnen. Sollte der Wettbewerb noch im Jahr 2026 entschieden werden, k\u00f6nnte der Bau 2027 beginnen. 38 Jahre nach dem Fall der Mauer.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73708697\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73708697_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Dieter Dombrowski (74) ist Vorsitzender der Union der Opferverb\u00e4nde Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG). Das Foto zeigt ihn bei einer Ansprache vor einer Wandtafel des Verbandes.\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Dieter Dombrowski, Vorsitzender der Union der Opferverb\u00e4nde Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG)Bild: UOKG<\/p>\n<p>Dombrowski sagt, es gehe den Opferverb\u00e4nden nicht um einen Gedenkort, an dem einmal im Jahr ein Staatsakt stattfinde oder gelegentlich Kr\u00e4nze niedergelegt w\u00fcrden. Er w\u00fcnsche sich ein &#8222;interaktives Mahnmal&#8220;, das die Bundesstiftung Aufarbeitung auch im Internet anlegen k\u00f6nne &#8211; ein dreidimensionaler Gedenkort, der mit QR-Codes vielf\u00e4ltige weitere Aspekte biete.<\/p>\n<p>So k\u00f6nne der Ort zum Lernort\u00a0werden f\u00fcr Schulklassen, Jugendgruppen oder\u00a0Bildungseinrichtungen, sagt Dombrowski.\u00a0&#8222;Dann w\u00e4re es eben nicht nur ein Mahnmal, sondern ein Beitrag zur breiten staatsb\u00fcrgerlichen Bildung.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist eine gepflegte gr\u00fcne Wiese mit einigen jungen B\u00e4umen. Davor stehen drei Parkb\u00e4nke. 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