{"id":363202,"date":"2025-08-22T00:52:15","date_gmt":"2025-08-22T00:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363202\/"},"modified":"2025-08-22T00:52:15","modified_gmt":"2025-08-22T00:52:15","slug":"xiaomi-will-2027-elektroautos-in-europa-verkaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363202\/","title":{"rendered":"Xiaomi will 2027 Elektroautos in Europa verkaufen"},"content":{"rendered":"<p>Der Technologiekonzern Xiaomi bietet im Heimatland China bereits erfolgreich Elektroautos an. Nach dem Erstlingswerk <a href=\"https:\/\/ecomento.de\/2024\/01\/02\/xiaomi-stellt-elektroauto-su7-vor-chinesen-wollen-einer-der-groessten-autohersteller-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SU7<\/a>, eine sportliche Limousine, folgt das ebenfalls dynamisch konzipierte SUV <a href=\"https:\/\/ecomento.de\/2025\/05\/23\/xiaomi-stellt-elektro-suv-yu7-vor\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">YU7<\/a> (Artikelbild). Wohl ab 2027 wird die Marke auch in Europa antreten.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Lu Weibing gab Einblicke in die Expansionspl\u00e4ne des Unternehmens, nachdem es einen Anstieg des Quartalsumsatzes um 31 Prozent gemeldet hatte, berichtet Bloomberg. Das gute Ergebnis sei auf die erfolgreiche Markteinf\u00fchrung des YU7 im Sommer zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dies habe dazu beigetragen, der nachlassenden Nachfrage nach Smartphones entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Bisher ist Xiaomi hierzulande vor allem f\u00fcr seine Smartphones mit einem guten Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis bekannt. Vor allem in China bietet das Unternehmen aber auch eine breite Palette an Smart-Home-Produkten und weiterer Elektronik an. Mit dem Start des SU7 im M\u00e4rz 2024 ist Xiaomi zum Autohersteller geworden. F\u00fcr den Vorsto\u00df in den Markt wenden die Chinesen mehrere Milliarden Euro Investitionen auf. <\/p>\n<p>\u201eDas Gesch\u00e4ftsmodell, das wir in China entwickelt haben, kann auch auf den \u00dcberseemarkt \u00fcbertragen werden, wenn wir in Europa Fu\u00df fassen\u201c, so Konzernpr\u00e4sident Lu Weibing in einer Telefonkonferenz f\u00fcr Analysten. \u201eWir sind dabei, dies zu pr\u00fcfen und vorzubereiten. Konkrete Produktpl\u00e4ne haben wir bislang noch nicht.\u201c Das d\u00fcrfte auch daran liegen, dass das Unternehmen derzeit mit Problemen bei der Skalierung k\u00e4mpft. So m\u00fcssen Kunden auf den YU7 inzwischen \u00fcber ein Jahr warten. Dennoch wird laut den aktuellen Berichten der Europa-Start f\u00fcr 2027 anvisiert.<\/p>\n<p>Xiaomi will f\u00fchrender Autohersteller werden<\/p>\n<p>Das Ziel von Xiaomi ist, innerhalb von 15 bis 20 Jahren einer der weltweit f\u00fchrenden Hersteller von Automobilen zu werden. Daf\u00fcr m\u00fcssen auch andere M\u00e4rkte bedient werden, darunter Europa. Diverse China-Hersteller zieht es verst\u00e4rkt in europ\u00e4ische L\u00e4nder, vor allem mit E-Autos. Die EU wirft der Volksrepublik vor, ihren Autoherstellern durch umfangreiche Subventionen einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Ende 2024 wurden deshalb teils hohe Strafz\u00f6lle aktiviert. <\/p>\n<p>Dennoch zieht es die chinesischen Autobauer weiter nach Europa \u2013 nicht zuletzt wegen des belastenden Preiskampfes im Heimatmarkt, ausgel\u00f6st durch einen erheblichen Produktions\u00fcberschuss. Wird Xiaomi seine E-Autos nach Europa exportieren, werden laut dem Handelsblatt wahrscheinlich Z\u00f6lle von bis zu 48 Prozent anfallen \u2013 eine Basisabgabe von 10 Prozent und zus\u00e4tzliche Strafz\u00f6lle von etwa 35 bis 38 Prozent. Allerdings verhandeln die EU und China, ein Kompromiss k\u00f6nnten Mindestpreise f\u00fcr Autos aus der Volksrepublik sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Xiaomi-SU7-2023-4.jpg\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"Xiaomi-SU7-2023-4\" width=\"1200\" height=\"689\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Xiaomi-SU7-2023-4.jpg\"\/><\/p>\n<p><\/a>Mit dem Elektroauto SU7 ist Xiaomi in den Markt eingestiegen | Bild: Xiaomi<\/p>\n<p>Bei der Expansion d\u00fcrfte auch Deutschland im Fokus stehen: Xiaomi kooperiert schon seit diesem Jahr mit dem N\u00fcrburgring. <a href=\"https:\/\/ecomento.de\/2025\/05\/12\/xiaomi-und-nuerburgring-neue-partnerschaft-fuer-elektroautos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seit Mai<\/a> ist das Unternehmen \u201ePremium Partner\u201c der Rennstrecke in Rheinland-Pfalz und dort durch Werbeanlagen pr\u00e4sent. Xiaomi ist zudem Mitglied der Test- und Entwicklungsfahrten am N\u00fcrburgring. Es ist au\u00dferdem ein Entwicklungszentrum <a href=\"https:\/\/ecomento.de\/2025\/04\/24\/xiaomi-plant-entwicklungszentrum-in-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in M\u00fcnchen<\/a> geplant.<\/p>\n<p>In den USA m\u00fcssen chinesische Elektroauto-Hersteller mit Z\u00f6llen von 100 Prozent rechnen, wenn sie ihre Autos dort verkaufen wollen. Damit sind sie praktisch vollst\u00e4ndig vom US-Markt ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Im zweiten Quartal stieg die Zahl der ausgelieferten Xiaomi-Elektroautos weiter an und erreichte in diesem Zeitraum 81.302 Fahrzeuge. Die Gesamtzahl belief sich im ersten Halbjahr auf \u00fcber 157.000 Stromer. Insgesamt wurden seit dem Start der E-Auto-Produktion im letzten Jahr mit Stand Juli \u00fcber 300.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Noch macht die Elektroauto-Sparte von Xiaomi einen operativen Verlust, das soll sich jedoch im zweiten Halbjahr \u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Technologiekonzern Xiaomi bietet im Heimatland China bereits erfolgreich Elektroautos an. 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